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Quiz: Welche Vorurteile gegenüber Russland und den Russen stimmen wirklich?

Posted on July 16, 2014 by

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vorurteile gegenüber Russland und den Russen

Zur Veröffentlichung des neuen Russischkurses auf Babbel möchten wir ein paar typische Vorurteile gegenüber Russland und seinen Einwohnern auf den Prüfstand stellen. Dazu haben wir nicht nur Statistiken gewälzt, sondern auch Larisa Bulanova, Content Editor für Russisch in unserer Didaktik-Abteilung, um ihre russische Sicht auf die Dinge gebeten.

Also: Ist es wahr, dass Russen Wodka trinken, als gäbe es kein Morgen? Ist die russische Seele so eisig wie der sibirische Winter? Wird man in Russland zwangsläufig von Beamten gefressen oder von Bären geschröpft? (Halt, nein… umgekehrt.)

Achtung: Diese Vorurteile spiegeln nicht unsere tatsächliche Meinung wider. Sie dienen lediglich zur Unterhaltung – bitte nimm sie nicht allzu ernst.

Teste dein Wissen über Vorurteile gegenüber Russland… klicke, um mit dem Quiz zu beginnen.

 

 

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Warum lernen wir wirklich Fremdsprachen? Nutzerumfrage

Posted on June 18, 2014 by

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Wenn du gerade eine Sprache lernst, nimm dir kurz Zeit, um folgende Frage zu beantworten: Warum?

Diese Frage wurde kürzlich unter ökonomischen Gesichtspunkten gestellt. „Freakonomics” startete das Ganze mit einem Podcast, der die finanziellen Vorteile des Sprachenlernens hinterfragte. Im Prospero Blog des „Economists”, stellte Robert Lane Greene die Behauptung auf, der finanzielle Nutzen sei höher als zuvor angenommen und variiere stark, je nach Sprache.

Es lohnt sich, das zu diskutieren – obwohl es einen irgendwie traurig macht, die Schönheit (und den nicht messbaren Wert) des Erlernens einer neuen Sprache auf wirtschaftliche Rentabilität zu reduzieren. Aber wie entscheidend ist dieser Faktor? Für welche Altersgruppen und Nationalitäten spielt er eine Rolle? Was sind die wichtigsten Gründe, die Leute dazu bewegen, eine neue Sprache lernen zu wollen?

Dies sind Fragen, die uns stetig beschäftigen, daher haben wir uns Anfang des Jahres damit an unsere Nutzer gewandt.

Die Ergebnisse der Babbel-Nutzerumfrage liegen jetzt vor. Insgesamt gab es über 5000 Teilnehmer aus sechs verschiedenen Ländern: Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Spanien, Italien und den USA. Wir fragten dabei nach der Motivation der Nutzer, eine Sprache zu lernen und nach ihren Lerngewohnheiten und analysierten die Ergebnisse in Bezug auf Alter und Land.

 

Reisen, Sprachinteresse – und kognitives Training

Als Antwort auf die Frage, warum sie sich entschieden haben eine Sprache zu lernen, konnten die Umfrageteilnehmer bis zu drei Gründe angeben. Die zwei meistgenannten, „um sich besser auf Reisen zu verständigen” (26%) und „aus Interesse an der Sprache” (22%) waren keine Überraschung.

Die dritthäufigste Antwort, „um sich geistig fit zu halten” (17%), offenbart, wie schnell sich die Einstellung zum Sprachenlernen verändert.

Der laufende Fortschritt im Bereich der Neurowissenschaft hat zu einer Fülle von positiven Studien über das Sprachenlernen geführt, die zeigen, wie es kognitive Abläufe steigern, den Alterungsprozess des Gehirns verlangsamen und Demenz verzögern kann. Dies führte im Gegenzug dazu, dass „Gehirntrainings”-Firmen, wie Lumosity und Fit Brains aus dem Boden schossen und die Vorteile des Sprachenlernens und kognitiven Trainings für die Gesundheit betonten.

Sprachen zu lernen wird zunehmend als ein direktes Hilfsmittel zur persönlichen, kognitiven Weiterentwicklung verstanden.

Das Alter ist hier natürlich ein entscheidender Faktor: Mehr als 30% der Leute über 70 nannten das Sprachenlernen als Möglichkeit, sich geistig fit zu halten, während nur 5% der Leute unter 18 diese Angabe machten.

 

Französische Disziplin, Deutsches Laissez-faire

Im Gegensatz zu den Stereotypen von deutscher Effizienz und französischem Müßiggang, gaben 60% der französischen Nutzer an nach einem „festgelegten Rhythmus” zu lernen. Bei den deutschen Nutzern waren es nur 38%. Die Franzosen führen auch das Feld an, wenn es darum geht, täglich zu lernen (23%).

Das französische Schulsystem mit seinem Fokus auf Disziplin und regulären Unterrichtsstunden könnte dafür verantwortlich sein. Diese Theorie wird aber auch durch einen anderen, ziemlich charmanten Beweis untermauert – die hohe Anzahl der französischen Sprachenlerner, die uns schreiben, um sich dafür zu entschuldigen, dass sie in letzter Zeit zu wenig geübt haben.

 

Geld regiert die Welt

Wie viele Leute sind also de facto motiviert, eine Sprache (vielleicht auch nur indirekt) aufgrund finanzieller Vorteile zu lernen?

Diejenigen, die angaben, „für die Arbeitssuche” zu lernen gehören wohl dazu. Wenn wir großzügig sind, können wir auch diejenigen in die Gruppe aufnehmen, die „für die Arbeit” lernen, um dadurch ihre Chancen auf eine Beförderung oder eine bessere Position zu erhöhen.

Wenn wir diese beiden Faktoren zusammen nehmen, sind italienische Nutzer ganz oben auf der Liste (18%), gefolgt von den deutschen (12%) und französischen Nutzern (10%). Das Schlusslicht bilden die Amerikaner mit nur 5%.

Es bleibt aber anzumerken, dass unter den Babbel-Nutzern andere Beweggründe, wie, „um sich auf Reisen besser zu verständigen”, „aus Interesse an der Sprache” und „um sich geistig fit zu halten” weitaus verbreiteter sind.

 

 

 

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Quiz: Brasilianische Fußball-Ausdrücke

Posted on June 11, 2014 by

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Footballquiz_crops-09

Kennst du alle Spielsysteme im Fußball? Kannst du zwischen Flügelspieler” und Mittelfeldspieler” unterscheiden? Weißt du, wodurch Ungarn 1950 die Spieltaktik revolutioniert hat?

Wir auch nicht.

Mache stattdessen unser Quiz, um einige ungewöhnliche brasilianische Fußball-Ausdrücke zu entdecken.

 

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Nutzer-Tipps: Wie man sich am besten Vokabeln merkt

Posted on June 4, 2014 by

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Wir haben unsere Nutzer nach ihren persönlichen Methoden zum Merken von Vokabeln gefragt und die Tipps, die wir bekommen haben, waren wirklich großartig. Manche sind alte Lern-Klassiker, andere eher unkonventionell. Auf welche Art lernst du, was würdest du ergänzen? Erzähl es uns in den Kommentaren.

 

1. Ich mache Sport, während ich mir die Vokabeln vorsage - Joseph

Das ist erwiesenermaßen sehr effektiv. Eine Studie von 2010 untersuchte Personen, die Fahrrad fuhren, während sie Vokabeln lernten. Das Ergebnis: „Gleichzeitige physische Aktivität während des Vokabellernens erleichterte das Merken neuer Elemente”.

 

2. Ich singe die gelernten Wörter – David (und Charlie)

Singen ist eine sehr gute Lernmethode, nicht nur zum Wiederholen von Vokabeln, sondern allgemein zum Erlernen einer Sprache – nachzulesen beispielsweise im Blog-Eintrag von Benny Lewis, inklusive Karaoke.

Forscher an der Universität von Edinburgh haben herausgefunden, dass Erwachsene, die Wörter oder Sätze in einer fremden Sprache gesungen hatten, diese hinterher doppelt so gut sprechen konnten.

 

3. Ich schreibe die Wörter auf kleine Karteikarten und lernen mit ihnen, wann und wo es möglich ist – Stefan (und Milène)

Mit Karteikarten zu lernen ist eine beliebte und bekannte Methode. Manche Menschen  bevorzugen Karten, die auf einer Seite ein Bild haben und auf der anderen ein Wort, um sich eine Vokabel besser merken zu können. Andere schreiben lieber kleine Beschreibungen oder Übersetzungen auf die Rückseite.

Beide Varianten haben den Vorteil, dass man mit ihnen spielerisch lernen kann – etwa durch Memory- oder Tauschkarten-Spiele, das Einteilen der Karten in Kategorien, das Kombinieren verschiedener Karten, um Sätze zu bilden und vieles mehr.

 

4. Ich benutze das neue Wort in Sätzen oder Gesprächen mit mir selbst (ja, ich führe Selbstgespräche in verschiedenen Sprachen) – Chris (und Zelu)

Das ist kein Grund, sich selbst als verrückt abzustempeln! Babbels Sprach-Chamäleon Matthew Youlden nutzt diese Technik ebenfalls.

 

5. Ich schaue Filme immer in der Originalsprache, mit den Untertiteln ebenfalls in der Originalsprache; wenn ein Wort vorkommt, das ich nicht kenne, dann schreibe ich es auf und schlage seine Bedeutung nach. Am Ende schaue ich den Film noch einmal von vorne, mit allen übersetzten Wörtern. Das funktioniert wirklich – Claudio

Ein super Tipp für Film-Fans. Es ist vielleicht etwas zeitraubend, aber was könnte schöner sein, als Almodóvar und Bergman in der Originalsprache zu schauen, wenn man Filme und Sprachen liebt?

 

6. Ich spiele Videospiele in der Sprache, die ich lerne – Julius

Ein toller Vorschlag! Vokabeln werden in Videospielen oft wiederholt und in abgewandelter Form wieder verwendet. Es ist erstaunlich, wie wenig Aufmerksamkeit das Potenzial von Spielen als Hilfsmittel zum Sprachenlernen bekommt. Mit der Geburtsstunde der Online-Multiplayer-Games und der Möglichkeit, regionale Einstellungen zu ändern, wird es allmählich Zeit, dass man Videospiele in diesem Zusammenhang ernst nimmt. Spiele erschaffen oft authentische Szenarien, die eine plötzliche und schnelle Reaktion erfordern – es bleibt einfach keine Zeit, mal schnell nach einem Wörterbuch zu greifen, wenn gerade eine Armee Orks auf einen zustürmt…

 

Zum Schluss noch ein heißer Tipp von Lavinia, Iyes und Nicole, die Vokabeln am liebsten… mit Babbel lernen! Vielen Dank an alle, die über Facebook mitgemacht haben. Wir freuen uns sehr über weitere Tipps als Kommentar hier im Blog!

 

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Warum Grammatik (und Brokkoli) gut für dich sind

Posted on May 27, 2014 by

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Diesen Monat liegt unser Schwerpunkt auf Grammatik, mit einer bunten Vielfalt an neuen knackigen Kursen. Dazu gibt es neue Aussprachekurse, Aufbaukurse für Italienisch und Falsche Freunde.

 

Armer, alter Brokkoli, du ungeliebtes Gemüse! Ungeachtet der Tatsache, dass er sehr gesund ist und US-Präsident Barack Obama ihn als sein Lieblingsessen bezeichnet hat, mögen ihn die meisten Kinder überhaupt nicht – ebensowenig wie viele Erwachsene.

Ein bisschen wie Grammatik, die auch nicht sonderlich beliebt ist. Ewiges Konjugieren, schwierige Regeln und dicke, staubtrockene Regelbücher haben wohl jeden schon einmal zur Verzweiflung und zum Aufgeben gebracht.

Aber Grammatik muss nicht langweilig oder furchtbar sein. Der Trick liegt darin, sie richtig zuzubereiten – wie Brokkoli eben.

In kleinen, verträglichen Portionen kann Grammatik eine tolle Sache sein. Sie gibt vor, was funktioniert und was nicht. Sie schafft die Basis, die du brauchst, um reden und schreiben zu können. Und Grammatik ist nicht nur ein Werkzeug, um Sprache besser zu verstehenund zu variieren, sondern sie ermöglicht auch Einblicke in andere Kulturen – etwa ob Menschen mit einer Sprache “ohne Zukunft”, wie beispielsweise Chinesen, eher dazu neigen, ihr Geld zu sparen als solche, die eine Sprache “mit Zukunft” haben.

In diesem Monat erscheint eine große Auswahl an neuen Kursen mit viel knackiger Grammatik und Ausspracheübungen – und Falschen Freunden zum Nachtisch.

 

Für deutschsprachige Nutzer: Dänische und Niederländische Aussprache (Konsonanten), Polnische und Norwegische Grammatik, mehr Türkische und Französische Grammatik, Aufbaukurs 1 für Italienisch

 

 

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Roll on: Die Geschichte der Babbel Bikes

Posted on May 14, 2014 by

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Gregory Simon in seiner natürlichen Umgebung – Foto von James Lane für Babbel.com

An einem sonnigen Mittwochmorgen im März machte sich Gregory Simon wie üblich für die Arbeit bereit. Er duschte, zog sich an, trank seinen Kaffee, verließ seine Wohnung…

…und kam einige Zeit später ziemlich aufgelöst und abgehetzt im Babbel-Büro an:

„Verdammt, mein Rad ist geklaut worden!”

(more…)

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Türkische Leckerbissen

Posted on May 9, 2014 by

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Turkish delight’ von Dewet / CC 2.0

Babbel hat einen neuen Türkisch-Kurs veröffentlicht, ein Leckerbissen für alle, die mehr über alltägliche Redensarten und nützliche Redewendungen erfahren möchten. 

Du bist in einem kleinen Laden in Istanbul und nach langem Feilschen hast du dir endlich doch den viel zu teuren, aber wunderschönen Teppich gegönnt, den du dir eigentlich gar nicht leisten kannst. Du verabschiedest dich freundlich von dem Ladenbesitzer und er antwortet…

”Lachend, lachend!”

Türkisch ist voll solcher kleinen bildhaften Ausdrücke. Für alles, was mit den Händen zubereitet oder hergestellt wurde, bedankt man sich mit “Gesundheit für deine Hände”, also etwa bei einem Handwerker oder für ein gebasteltes Geschenk. Wenn jemand niest, wünscht man ihm “leb viel” oder “leb gut” und erhält als Antwort “sieh du es auch” oder “alle zusammen”, im Sinne von Mögest du es miterleben. Das bedeutet, derjenige, der dir ein langes Leben wünscht, soll ebenso lange leben.

Babbel’s neuer Kurs ist ein türkischer Leckerbissen: Redensarten und feste Redewendungen ist jetzt für deutsch- und englischsprachige Nutzer verfügbar.

Er ist perfekt für alle, die bereits ein bisschen Türkisch können und gerne die gängigsten Redensarten und Redewendungen lernen möchten, die so hilfreich sind für den täglichen Gebrauch – ob in Istanbul oder Berlin.

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Portugiesisch für den Alltag

Posted on May 5, 2014 by

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Portuguese Everyday Life iStock_000038594386Large

 

Es gibt diese Momente im Leben, in denen einem plötzlich bewusst wird, dass das, was man gerade gemacht oder gesagt hat so peinlich war, dass man am liebsten an Ort und Stelle vor Scham im Boden versinken würde. Was aber, wenn du einen Faux-Pas begangen hast, ohne es überhaupt zu bemerken?

Wer den Tarantino-Film “Inglorious Basterds” kennt, weiß, dass große Katastrophen durch drei Finger ausgelöst werden können. Hätte Lieutenant Hicox bei seiner Bestellung die richtigen drei Finger in die Luft gehalten, wäre er nicht als feindlicher Spion enttarnt worden.

Kleine kulturelle Unterschiede können einen großen Wirbel verursachen, so auch in Brasilien.

Stell dir vor, du bist in Rio oder Sao Paolo unterwegs und möchtest jemand auf der anderen Straßenseite signalisieren, dass “alles okay” ist. Welche der drei Gesten würdest du wählen?

Falls du dich für die mittlere Geste entschieden hast – keine gute Idee. In manch einem Land unterstreicht man mit diesem Zeichen, dass das Essen besonders gut war, aber in Brasilien bezieht es sich auf das andere Ende des Verdauungstraktes. Ja, richtig gelesen. Kein Wunder, dass die Person auf der anderen Straßenseite rot wird.

Babbels neuester Kurs, “Portugiesisch für den Alltag”, hilft dir dabei, die größten alltäglichen Fallgruben zu umgehen. Er ist vollgepackt mit Ausdrücken und Gewohnheiten, die dir in den Straßen Brasiliens begegnen. Bereichere deinen Wortschatz um buntgemischtes Party-Vokabular und praktische Sätze für tagtägliche Interaktionen und entdecke, wie die Brasilianer feiern!

Wenn du schon ein bisschen vertrauter mit der Sprache bist, kannst du auch dein Hörverstehen testen: Es gibt zahlreiche Dialoge zu den Themen Reisen, Einkaufen, und natürlich Fußball.

Jetzt ist genau die richtige Zeit, dein Portugiesisch zu polieren – die Weltmeisterschaft steht vor der Tür!

 

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Lernen auf eigene Gefahr!

Posted on October 15, 2013 by

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Macht diesen Kurs nicht, wenn ihr hungrig seid!!!

Oder wie ein Babbelkunde nach Abschluss unseres kürzlich veröffentlichten Spanischkurses kommentierte:

“Herzlichen Glückwunsch! Eure Kategorie Essen in Spanien und Lateinamerika ist herausragend. Sehr gut strukturiert, interessant und hilfreich, um Essen und Kultur zu verstehen. Das einzige Negative…ich werde hungrig während des Lernens.”

Bevor ihr euch also auf die kulinarische Reise durch Andalusien, Valencia oder Mexiko macht, ist es angeraten euren Kühlschrank mit vielen verschiedenen herzhaften und süßen Speisen zu füllen. Bei jeder Vokabelabfrage wird es euch nach anderen Gaumenfreuden gelüsten. Kauft Fisch oder Meerestiere, bevor ihr euch nach Galicien aufmacht. Deckt euch mit saftigen Steaks für die Lektion zu Argentinien ein. Versorgt euch mit Brombeeren, Zuckeräpfeln oder Papayas, um wenigstens erahnen zu können, wie unglaublich köstlich Chiles frischgepresste Säfte sind.

Jacobsmuscheln in einer speziellen Weißweinsoße: eine galicische Vorspeise

Am besten besorgt ihr euch noch ein Kochbuch dazu, denn Achtung! Dieser Kurs enthält keine Rezepte, er ist vielmehr eine kulinarische Reise durch einige Regionen Spaniens und Lateinamerikas. Ihr bekommt u. a. eine Vorstellung davon, was für Kaffeevariationen es gibt und welche Gerichte man als Vor-, Haupt- oder Nachspeise zubereitet. So soll euch dieser Kurs nicht nur gastronomisches Vokabular mit auf den Weg geben, sondern auch einen kulturellen Einblick in die vielfältige Küche der spanischsprachigen Welt ermöglichen.

Heiße Schokolade mit frittiertem Gebäck ist in ganz Spanien ein beliebtes Katerfrühstück.

Wenn ihr also wissen wollt, was tortilla in Spanien von tortilla in Mexiko unterscheidet, oder ihr das Schalentier kennen lernen wollt, das in Chile jaiba in Spanien aber cangrejo heißt, schlagt euch den Magen voll und klickt hier: “Essen in Spanien und Lateinamerika” .

Über die Bloggerin: Frauke ist Content-Projektmanagerin u. a. für Spanisch und hat auf ihren Reisen durch die spanischsprachige Welt die diversen Speisenkarten durchprobiert. Beim Zurückdenken an chilenische Hotdogs, andalusische Tapas oder kastilische Kichererbseneintöpfe läuft ihr immernoch das Wasser im Munde zusammen.

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Stadt, Land, Fluss, Berg, Meer… Polen.

Posted on October 10, 2013 by

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Wer beim Stichwort Polen lediglich an Ostseebäder in Sozialismusschick und sibirische Wintereinbrüche bis in den Frühsommer hinein denkt, der hat Einiges nicht mitbekommen. Spätestens seit dem EU-Beitritt 2004 ist Polen als Reiseziel kein Geheimtipp mehr und Touristen aus aller Welt tummeln sich in den Vorzeigemetropolen Krakau, Warschau, Danzig und Breslau. Tatsächlich ist der Städtetrip eine der häufigsten Urlaubsarten für Polenreisende: Die ehemalige Krakauer Residenz der polnischen Könige Wawel, die neue alte Starówka (Altstadt) von Warschau, die nach ihrer nahezu vollständigen Zerstörung im zweiten Weltkrieg nach alten Plänen wieder aufgebaut wurde und die Europäische Kulturhauptstadt 2016 Breslau laden zum Besichtigen, Erkunden und Flanieren ein.

Auch das Wetter ist nicht so schlecht wie sein Ruf und eine Reise nach Polen selbst in den kühleren Jahreszeiten durchaus empfehlenswert. Wer nach Warschau fährt, sollte unbedingt einen Abstecher in das zwei Stunden südöstlich gelegene Lublin wagen – vor allem im August ein kulturelles Highlight! Händler aus West- und Osteuropa bieten dann auf dem historischen Jagiellonischen Jahrmarkt folkloristische Ware feil, während auf dem Plac Po Farze die ukrainische Kultband Dakha Brakha auftritt. Kurz darauf werden beim Carnaval Sztukmistrzów (Straßenkünstlerfestival) die Hochseile zwischen den Renaissancehäuschen in der historischen Altstadt gespannt, die Stadt wird nachts von Feuerjongleuren erleuchtet und der Cirque Baroque gastiert auf dem Schlossplatz.

Aber auch für Naturliebhaber hat Polen einiges zu bieten: Gleich mehrere Gebirgszüge (Tatry, Beskidy, Bieszczady), Nationalparks mit frei lebenden Wisentpopulationen (Żubry) – übrigens Namensgeber des wohl berühmtesten polnischen Wodkas Żubrówka – und sogar eine kleine Wüste! Die “polnische Sahara” (Pustynia Błędowska) erstreckt sich auf stolzen (?!) 33 km² nördlich von Krakau – hier muss also niemand verdursten. Auf über 500 km führt der Ostseeküstenweg-Radweg von Usedom bis nach Kaliningrad, und auf der Seenplatte Masury (Mazuren) hat sich inzwischen die neue Warschauer High Society ihr kleines Segelparadies errichtet. Achtung – Mückenspray (spray na komary) ist hier sehr angebracht!

Insbesondere wer fernab der größeren Städte unterwegs ist, sollte nebst Lonely Planet und Reiseapotheke auch ein paar polnische Grundvokabeln im Gepäck haben. Deshalb lernst du im neuen Kurs “Polnisch für den Urlaub”, wie du ein erfrischendes Bier bestellst, wo du nach einer langen Besichtigungstour leckere Piroggen bekommst, übst die Kontaktaufnahme mit Einheimischen und bist auch mit hilfreichen Tipps zum Apothekenbesuch für den kleinen Notfall gerüstet. Und wenn dich bei Wörtern wie zwiedzić muzeum (Museum besichtigen) der Schwindel packen sollte: Nur Mut! Denn wer sich auf das Wagnis einlässt, sich an den exzentrischen Konsonantenkombinationen der polnischen Sprache die Zunge zu verdrehen, wird auf sehr viel Wohlwollen und Begeisterung seitens der Polen stoßen, die selbst wissen, dass ihre Sprache nicht zu den einfachsten der Welt gehört – und die wohl auch ein wenig Stolz darauf sind…

Hier geht’s zum Kurs

Über die Bloggerin: Katharina ist bilingual deutsch-polnisch aufgewachsen und seit Juli als Content Trainee im Babbel-Team.

 

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