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Stadt, Land, Fluss, Berg, Meer… Polen.

Posted on October 10, 2013 by

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Wer beim Stichwort Polen lediglich an Ostseebäder in Sozialismusschick und sibirische Wintereinbrüche bis in den Frühsommer hinein denkt, der hat Einiges nicht mitbekommen. Spätestens seit dem EU-Beitritt 2004 ist Polen als Reiseziel kein Geheimtipp mehr und Touristen aus aller Welt tummeln sich in den Vorzeigemetropolen Krakau, Warschau, Danzig und Breslau. Tatsächlich ist der Städtetrip eine der häufigsten Urlaubsarten für Polenreisende: Die ehemalige Krakauer Residenz der polnischen Könige Wawel, die neue alte Starówka (Altstadt) von Warschau, die nach ihrer nahezu vollständigen Zerstörung im zweiten Weltkrieg nach alten Plänen wieder aufgebaut wurde und die Europäische Kulturhauptstadt 2016 Breslau laden zum Besichtigen, Erkunden und Flanieren ein.

Auch das Wetter ist nicht so schlecht wie sein Ruf und eine Reise nach Polen selbst in den kühleren Jahreszeiten durchaus empfehlenswert. Wer nach Warschau fährt, sollte unbedingt einen Abstecher in das zwei Stunden südöstlich gelegene Lublin wagen – vor allem im August ein kulturelles Highlight! Händler aus West- und Osteuropa bieten dann auf dem historischen Jagiellonischen Jahrmarkt folkloristische Ware feil, während auf dem Plac Po Farze die ukrainische Kultband Dakha Brakha auftritt. Kurz darauf werden beim Carnaval Sztukmistrzów (Straßenkünstlerfestival) die Hochseile zwischen den Renaissancehäuschen in der historischen Altstadt gespannt, die Stadt wird nachts von Feuerjongleuren erleuchtet und der Cirque Baroque gastiert auf dem Schlossplatz.

Aber auch für Naturliebhaber hat Polen einiges zu bieten: Gleich mehrere Gebirgszüge (Tatry, Beskidy, Bieszczady), Nationalparks mit frei lebenden Wisentpopulationen (Żubry) – übrigens Namensgeber des wohl berühmtesten polnischen Wodkas Żubrówka – und sogar eine kleine Wüste! Die “polnische Sahara” (Pustynia Błędowska) erstreckt sich auf stolzen (?!) 33 km² nördlich von Krakau – hier muss also niemand verdursten. Auf über 500 km führt der Ostseeküstenweg-Radweg von Usedom bis nach Kaliningrad, und auf der Seenplatte Masury (Mazuren) hat sich inzwischen die neue Warschauer High Society ihr kleines Segelparadies errichtet. Achtung – Mückenspray (spray na komary) ist hier sehr angebracht!

Insbesondere wer fernab der größeren Städte unterwegs ist, sollte nebst Lonely Planet und Reiseapotheke auch ein paar polnische Grundvokabeln im Gepäck haben. Deshalb lernst du im neuen Kurs “Polnisch für den Urlaub”, wie du ein erfrischendes Bier bestellst, wo du nach einer langen Besichtigungstour leckere Piroggen bekommst, übst die Kontaktaufnahme mit Einheimischen und bist auch mit hilfreichen Tipps zum Apothekenbesuch für den kleinen Notfall gerüstet. Und wenn dich bei Wörtern wie zwiedzić muzeum (Museum besichtigen) der Schwindel packen sollte: Nur Mut! Denn wer sich auf das Wagnis einlässt, sich an den exzentrischen Konsonantenkombinationen der polnischen Sprache die Zunge zu verdrehen, wird auf sehr viel Wohlwollen und Begeisterung seitens der Polen stoßen, die selbst wissen, dass ihre Sprache nicht zu den einfachsten der Welt gehört – und die wohl auch ein wenig Stolz darauf sind…

Hier geht’s zum Kurs

Über die Bloggerin: Katharina ist bilingual deutsch-polnisch aufgewachsen und seit Juli als Content Trainee im Babbel-Team.

 

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Sprachen in der Europäischen Union

Posted on September 26, 2013 by

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Heute am 26. September findet der 12. Europäische Tag der Sprachen statt. Der Aktionstag geht auf eine Initiative des Europarats zurück und trägt seit 2001 zur Wertschätzung der 24 Amtssprachen und mehr als 60 Sprachgemeinschaften der EU bei. An diesem Tag werden die Europäer zum lebensbegleitenden Lernen von Sprachen motiviert.

Dass Englisch die meist gesprochene Fremdsprache in der EU ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Welche Muttersprachen und Fremdsprachen sonst noch vorwiegend in der EU gesprochen werden, und welche Vorteile diese verbergen wird hier aufgezeigt.

 

 

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Die neuen iPhone-Apps sind da – jetzt mit vollem Kursangebot!

Posted on September 24, 2013 by

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Start-screen für unsere Englischen Lerner

Die Apps öffnen sich mit Kurzfilm

Monatelang haben unsere Entwickler, Designer, Tester und Sprachpädagogen getüftelt, hitzig diskutiert und sich mit literweise Kaffee und ClubMate so manche Nacht um die Ohren geschlagen. Und jetzt sind sie endlich da, pünktlich zum Release von iOS 7 – die neuen Babbel-Apps!

Das Babbel “D” (design) Team

Damit gibt es alle beliebten Premium-Features aus dem Web erstmals auch auf iPhone und iPod Touch, wie interaktive Dialoge, Grammatik, Vokabeln, Hör- und Schreibaufgaben oder verbesserte Spracherkennung. Außerdem haben wir der mobilen Benutzeroberfläche ein komplettes Makeover verpasst: Clean und modern sieht sie jetzt aus, ist einfach zu bedienen und sorgt mit kleinen Animationen und neuen Farb- und Sound-Effekten für noch mehr Lernspaß und Motivation.

Wie funktioniert das plattformübergreifende Lernen?

Die mobilen Apps bieten fast das gesamte Angebot aus dem Online-Programm (ganz neue Kurse, Business English und die B1-Kurse für die Mittelstufe sind zurzeit exklusiv auf babbel.com verfügbar) und sind automatisch im regulären Abo enthalten. Das bedeutet: Mit nur einem Login könnt ihr euch auf allen Plattformen anmelden und dort ohne Zusatzkosten lernen. Die neue App gilt dabei übergreifend für alle Mobil-Geräte – einmal geladen und installiert, wird der Lernfortschritt automatisch zwischen iPhone, iPad, iPod Touch und dem Web synchronisiert.

So bringt Babbel den Sprachunterricht aus dem heimischen Wohnzimmer raus auf die Straße, in den Park, in die Bahn, ins Café. Lernen, wann und wo immer es euch gerade passt, was und so lange ihr möchtet. Ein paar Vokabeln in der Supermarktschlange oder eine Grammatik-Lektion auf dem Weg zur Arbeit.

„Viele wollen eine neue Sprache lernen, haben aber keine Zeit, oder es fehlt die Motivation”, sagt unser CEO, Markus Witte. „Die neue App kann dabei helfen, weil man jederzeit und überall darauf zugreifen kann. Ich bin total stolz auf mein Team und das Ergebnis der harten Arbeit!”

Neue Apps – bald auch für Android

Die Apps für unsere drei beliebtesten Lernsprachen Englisch, Spanisch und Französisch stehen schon jetzt zum kostenlosen Download bereit, weitere Sprachen folgen in Kürze (). Wie immer bei Babbel ist die erste Lektion jedes Kurses kostenlos zum Ausprobieren, den Vollzugang zu allen Inhalten gibt’s im Abo. Das lässt sich nicht mehr nur wie gewohnt auf babbel.com abschließen sondern auch direkt über die App: Das 1-Monats-Abo gibt’s dort für 9,99 Euro, das 3-Monats-Abo für 19,99 Euro und das 6-Monats-Abo für 33,99 Euro. Die kostenlosen Vokabeltrainer-Apps, die es bisher fürs iPhone gab, bleiben übrigens bis auf Weiteres als zusätzliches Angebot bestehen

Hier geht’s zur Englisch-App!
Hier geht’s zur Spanisch-App!
Hier geht’s zur Französisch-App!

Und an alle Android-Nutzer: Schon bald gibt’s die neuen Apps auch für euch!

Hier geht’s zum App-Store

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O’zapft is! – Der Kurs zum Oktoberfest

Posted on September 6, 2013 by

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Dieser Post auf: Englisch (English)Spanisch (Español), Italienisch (Italiano)

Wenn man in anderen Ländern fragt, was dort denn so über Deutschland und die Deutschen bekannt sei, dann stehen Lederhose, Dirndl, Bier und die gute Brezel oder “Pretzel”, wie sie in englischsprachigen Ländern heißt, ziemlich weit oben auf der Liste. Auch das Oktoberfest selbst hat sich als größtes Volksfest weltweit einen Namen gemacht und ist ein Magnet für Besucher aus aller Herren Länder. Grund genug also, sich selbst auf den Weg dorthin zu begeben und sich eine eigene Meinung über das bunte Treiben auf “der Wiesn” zu bilden.

Denn das Oktoberfest hat viel mehr zu bieten als nur Bierzelte und brezelkauende Besucher in Dirndl und Lederhose. Wusstest du beispielsweise, dass es dort historische Fahrgeschäfte gibt, die zum Teil noch aus dem 19. Jahrhundert stammen, aus Holz und mit eigener Blaskapelle, die live spielt? Das “Krinoline” genannte Karussell wurde noch in den 1930er Jahren von vier kräftigen Männern handbetrieben, weil man die besondere Drehbewegung bis dahin nur manuell erzeugen konnte.

Auch so manche altehrwürdige Tradition stellt sich bei näherer Auseinandersetzung als neuester Trend heraus. Am Anfang des 19. Jahrhunderts trug man nämlich gar keine bayerischen Trachten auf dem Oktoberfest, sondern französische Mode…

Es gibt also viel zu entdecken! Mit unserem Kurs zum Oktoberfest können sich Anfänger sprachlich darauf vorbereiten und sich natürlich auch für die Bierbestellung bei einer echt bayerischen Kellnerin wappnen. Die kurzen Dialoge und Infocards sind zudem mit kulturellen und historischen Fakten gespickt. In der letzten von sechs Lektionen können sich mutige Lernende dann am bayerischen Dialekt ausprobieren. Denn dieser wird jedem Angereisten früher oder später auf dem Oktoberfest begegnen. Dann also: “O’zapft is! Des wird a Mordsgaudi!

Frauke und Maren sind Projektmanagerinnen bei Babbel und haben schon mehrfach zusammen Deutschkurse entworfen und getextet. Für den Kurs zum Oktoberfest haben sie sich für euch auf die Recherchereise in die sprachlichen, historischen und gastronomischen Tiefen der so genannten Wiesn begeben.

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Sprachen hören, verstehen und schmecken

Posted on August 16, 2013 by

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Tarte, Tartiflette, Tapenade und Co. sind typische französische Gerichte, doch was bedeuten diese genau? Nicht nur die Babbel-Nutzer begeben sich mit dem Kurs zur Französischen Küche auf eine sprachliche und kulinarische “Tour de France” durch die ausgewählte Regionen Frankreichs. Auch die redaktionelle Betreuung und die Übersetzung war eine abwechslungsreiche und spannende Reise: Womit kann man bestimmte Gerichte in der eigenen Sprache vergleichen? Woher kommen so lustige Eigennamen wie “pôchouse”, “pulenda”, “quenelle”, “cassoulet”, “nonnette”, “tartiflette” und “tapenade”? Kann man sie überhaupt übersetzen?

Um einen Lerneffekt zu erreichen, haben wir uns entschieden die eingeführten Spezialitäten, wenn möglich, zu übersetzen. Schließlich sollte man nicht einfach “cassoulet” abtippen, sondern erfahren, was sich hinter diesem Gericht aus der Region “Midi-Pyrenées” verbirgt, um später eine französische Speisekarte wirklich verstehen zu können.

Durch die Einführung des Wortes mit Übersetzung bekommt man noch vor der detaillierteren Beschreibung der Zutaten und der Zubereitung bereits eine Idee, was ein “cassoulet” ist: ein weißer Bohneneintopf. Um zu verhindern, dass der Lerner beim späteren Wiederholen von “cassoulet” im Wiederhol-Manager versehentlich an die Kombination von “potée” (Eintopf) und “haricots blancs” (weiße Bohnen) denkt, gibt es in der Übersetzung den Zusatz “Eigenname”. Und um sich den Begriff leichter zu merken, erfährt man auch, dass “cassoulet” von der okzitanischen Bezeichnung für den Tontopf, “la cassole”, kommt, in dem der Eintopf traditionell zubereitet wird.

Bei anderen Spezialitäten, wie zum Beispiel dem savoyardischen Gericht, “la tartiflette”, einer Art Kartoffelauflauf, sollte die wörtliche Angabe “Kartöffelchen” noch ein zusätzlicher Hinweis auf das gefragte Wort in der Lücke sein. Auch hier war die Kreativität der Übersetzer gefragt, denn wie sollte man “Kartöffelchen” ins Englische, Spanische und Italienische übersetzen?

Einfallsreich und vielleicht ein bisschen gewagt werden auch die “quenelles” aus Lyon eingeführt, denn eigentlich sind sie für die Bezeichnung “Klößchen” auf Deutsch, “dumplings” auf Englisch, “gnocchi” auf Italienisch und “croquetas” auf Spanisch zu langförmig und vor allem entspricht ihre Hauptzutat aus Weizengrieß nicht ganz der gewählten Übersetzung. Doch auch das wird im Kurs aufgelöst und im Detail erklärt und so lernt man auch, dass “quenelle” vom deutschen Wort “Knödel” kommt – die deutsche Übersetzung “Klößchen” ist also gar nicht so weit hergeholt und schließlich gibt es ja nicht nur die herkömmlichen Kartoffelklöße, sondern auch Grießklöße.

Überhaupt nicht übersetzen ließen sich z. B. zwei Käsesorten der Champagne: “le langres” (Rotschimmelkäse aus Langres) und “le rocroi” (ein Käse aus Rocroi). Hier war es nicht möglich eine Übersetzung zu finden, die nicht den Herkunftsort nennt, denn der Käse trägt den Namen des Ortes, aus dem er kommt.

Anders als bei Kursen wie zum Beispiel den Babbel-Anfängerkursen, bei denen es für die entsprechende Übersetzung um grammatische Zusatzangaben und -erklärungen geht, bedeutete der Kurs zur Französischen Küche eine echte Herausforderung und viel Recherchearbeit bei der Wahl der entsprechenden Übersetzung. Spannend und informativ war dabei aber auch, dass einige Bezeichnungen der behandelten französischen Spezialitäten aus regionalen Dialekten und sogar anderen Sprachen wie dem Polnischen, Italienischen und Deutschen stammen. Da kann aber sogar unser französischer Protagonist in der letzten Lektion den Überblick verlieren, wenn er sagt: “Le kouglof ??? Encore un mot incompréhensible !” (Der Gugelhupf??? Noch ein unverständliches Wort!) Hätte ihm doch mal jemand den Babbel-Kurs zur Französischen Küche vor seiner kulinarischen Rundreise empfohlen!

Über die Autorin: Katja ist Senior Content Manager bei Babbel und bekocht ihre Freunde und Kollegen gerne mit Gerichten aus einem französischsprachigen Kochbuch, das sie sich zum Abschied nach einem 2-jährigen Paris-Aufenthalt kaufte. Dabei nimmt sie die Zutatenliste nicht ganz so ernst wie die Regeln der französischen Grammatik bei ihrer Arbeit als Redakteurin für die Babbel Französischkurse.

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Babbel-Aufbaukurse: Was heißt A-B-C und was machen wir besser als die anderen?

Posted on July 30, 2013 by

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A1, A2, B1, B2, C1, C2. So heißen Sprachniveaus seit einigen Jahren in Europa. Aber wofür stehen sie? Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER) des Europarats benennt mit A1/A2 die Anfängerniveaus, mit B1/B2 die Mittelstufe und mit C1/C2 die fortgeschrittenen Niveaus.

Vor Einführung des GERs wurde Sprachkompetenz in erster Linie durch Grammatik- und Wortschatzwissen getestet, also: Können Lerner korrekt übersetzen, grammatische Formen bilden und beherrschen sie die Rechtschreibung? Digitale Lernprodukte dieser Tradition lassen auf allen Niveaustufen gerne Vokabeln und grammatische Formen in Lücken füllen – je höher das Niveau, desto komplizierter der Wortschatz oder die Grammatik. Aber leider kann ein Grammatikspezialist mit Wörterbuch-Wissen nicht unbedingt in der echten Welt kommunizieren; das weiß jeder, der in der Schule gute Noten in einer Fremdsprache hatte und im Ausland trotzdem kein Wort herausbringt.

Der GER hat einen anderen Ansatz: Die Sprachniveaus A1 bis C2 bilden ab, wie gut Lerner in verschiedenen echten Kommunikationssituationen zurechtkommen, und zwar in den Kompetenzen Lesen, Hören, Sprechen und Schreiben. Ein paar Beispiele der Fertigkeit “Schreiben”: Auf Niveau A1 kann man Formulare ausfüllen, auf B1 einen kurzen Brief über vertraute Themen schreiben, auf C1 schon einen Aufsatz über komplexe Sachverhalte.

Der GER fokussiert also auf Kommunikation und Handlungsorientierung. Die Niveaubeschreibungen für A1-C2 nennen daher weder bestimmte Grammatikpunkte, noch bestimmte Vokabeln. Gerade Selbstlerner müssen auf Anfängerniveau allerdings eine Grammatik- und Wortschatzbasis aufbauen. Denn ihnen muss klar werden, wie ihre neue Sprache funktioniert und sie brauchen ein paar Vokabelbrocken, um selbst erste Kommunikationssituationen (noch mit kurzen, oft auswendig gelernten Sätzen) bestehen.

Was hat das nun mit Babbel zu tun? Mit unseren Anfängerkursen 1 bis 6 erreicht man Niveau A2. Das ist übrigens das Sprach-Level, auf dem die Meisten nach ein paar Jahren Schulunterricht stehen bzw. standen. Dieses Jahr veröffentlichen wir (nach und nach für verschiedene Sprachen) unsere Aufbaukurse, mit denen man Schritt für Schritt die Kompetenzen des GER-Niveaus B1 trainiert.

In den Babbel-Anfängerkursen stehen die wichtigsten Grammatik- und Wortschatzthemen im Zentrum, jedoch immer handlungsorientiert an authentischen Kommunikationssituationen ausgerichtet. In den neuen Aufbaukursen ist der Fokus umgekehrt: Grammatik- und Wortschatzaufgaben sind ab jetzt stark reduziert und der Schwerpunkt liegt auf Handlung, also selbst lesen, hören, sprechen, schreiben in konkreten Alltagssituationen.

In jeder Lerneinheit der Aufbaukurse erzählen wir eine Geschichte, anhand der die vier Fertigkeiten trainiert werden. In Teil 1 geht es vor allem um’s Hören und Sprechen: Nach einer kurzen Wortschatzeinführung gibt es Diktate, Hörverständnistexte, Ausspracheübungen mit Spracherkennung – und zum Abschluss wird innerhalb der Storyline eine Sprecherrolle in einem Dialog übernommen. In Teil 2 wird geht es mit Lesen und Schreiben weiter: mit Übersetzungsübungen, Leseverständnistexten und Aufgaben zum freien Schreiben, immer innerhalb der Geschichte. Grammatik wird in Teil 1 jeder Lerneinheit implizit über den Wortschatz eingeführt und in Teil 2 erklärt sowie mit Hilfe der Lese- und Schreibaufgaben trainiert.

Während die meisten Sprachlernprodukte auf Mittelstufenniveau nur komplizierte Vokabeln und Grammatikkonstruktionen in Lücken füllen lassen, vermitteln unsere Babbel-Aufbaukurse echte Kommunikationsfertigkeiten.

Probiert unsere Aufbaukurse für Französisch und Englisch aus!

Über die Autorin: Miriam erarbeitete schon für verschiedene Bildungsanbieter Lernmedien mit kommunikativer Sprachdidaktik: von Material für Präsenzkurse über Print und CDs zu Onlinekursen und Apps. Sie ist seit vier Jahren bei Babbel und leitet die Redaktion.

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Die Freunde der polnischen Aussprache

Posted on July 24, 2013 by

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Über die Autorin: Barbara Baisi fing vor fünf Jahren in der Babbel-Redaktion und im Support an. Seit diesem Jahr ist sie Content-Projektmanagerin und wesentlicher Bestandteil unserer Redaktion.

Meine erste Begegnung mit der polnischen Sprache? Es waren die ersten Tage meines Austauschsemesters in Finnland. Wer Erasmus gemacht hat, weiß, dass diese Tage von der ständig wiederholten Frage “What’s your name? Where are you from?” geprägt werden. So einfach war das. Bis ich eines Tages auf diese Frage eine unglaubliche Konsonantenhäufung als Antwort bekam: “G sc ji a schek”.. ungefähr. Ich muss hinzufügen, dass ich Italienisch Muttersprachlerin bin, und mit Konsonantenhäufungen haben wir mehr Probleme als die Deutschen. Einen ungläubigen Blick und die Nachfrage “What?!” konnte ich nicht vermeiden. Der junge Mann schien daran gewöhnt und gleichzeitig (oder genau deswegen?) amüsiert zu sein.

“Gscjiaschek”, “Gscjiaschek”, versuchte ich mir zu merken. Das war eine offene Herausforderung. Ich musste mir unbedingt diesen Namen merken können.

Und ein paar Tage später, da war er wieder. Und natürlich hatte ich den Namen längst schon wieder vergessen. Aber der Junge war mir sympathisch und ich wollte mir den Namen wirklich merken können. Nennt mich stur, aber so war das.

Zum Glück kamen mir die russischen Buchstaben zur Hilfe. Russisch war ja mein zweites Fach an der Uni und ich hatte inzwischen gemerkt, dass auf Russisch für jeden dieser Laute tatsächlich ein Buchstabe vorhanden war. Ich nahm einen Stift und ein Stück Papier, direkt da vor ihm in der Eingangshalle der Uni und fing an zu transkribieren: Гжешек. So einfach war das.

Das war meine erste Begegnung mit der polnischen Sprache. Bis ich erfuhr, dass man den Namen “Grzesiek” schreibt und das die Verniedlichungsform von “Grzegorz” (lese “Gjegosch”) ist, mussten noch einige Wochen vergehen.

Mit Grzes (die weitere Verniedichungsform der schon verniedlichten Form “Grzesiek”) bin ich immer noch gut befreundet und er ist einer von vielen netten Polen, die ich inzwischen kennengelernt habe. Seitdem ist bei mir das Interesse an der polnischen Sprache immer wieder präsent gewesen und die Möglichkeit nun den ersten Polnisch Anfängerkurs bei Babbel zu produzieren empfand ich als eine schöne Gelegenheit, andere Leute an diese Sprache heranzuführen.

PS: Wie schwierig die Konsonantenhäufungen – nach dem Motto “je mehr Konsonanten desto cooler” – auch sein mag, hat die polnische Aussprache tatsächlich Regeln – und die sind sogar praktisch ausnahmefrei! Sprachen wie Französisch oder Englisch könnten ja fast neidisch darauf werden…

 

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Kulinarische Kurse rund um die italienische Küche!

Posted on June 24, 2013 by

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Ich komme aus Parma. Ihr wisst schon. Der Schinken. Der Käse.

Immer wenn ich versuche zu erklären “das liegt in Norditalien, ungefähr zwischen Mailand und Bologna”, unterbricht mich mein Gesprächspartner sofort und fängt an über den Parmaschinken und den Parmesankäse zu reden. Nicht ohne Grund.

Meine Gegend ist in ganz Italien für Wurstaufschnitt bekannt; bei uns ist das Schwein fast heilig: Hier hat “maiale” (Schwein) in den Dialekten ungefähr so viele Namen wie es Gemeinden gibt. Im Dorf meiner Oma nennt man es sogar “al nimal” (l’animale) also “das Tier”. Man sagt ja auch, Fische hätten kein Wort für Wasser…

Auf die Idee einen Essenskurs für Italienisch zu produzieren, bin ich aus der Erfahrung mit meinem deutschen Freund gekommen. Ich hatte immer wieder etwas Italienisches gekocht, z. B. “scaloppine ai funghi”, also in Butter gebratene Schnitzel mit Pilzen. Und dann kam unausbleiblich die Frage: “Und wo ist die Beilage?” Die Beilage?? Da sind doch die Pilze! “Nein, ich meine die Sättigungsbeilage”. Aha. Die “Sättigungsbeilage” und dann schlägt er Reis als Beilage vor. Jeder Italiener würde jetzt je nach Laune anfangen zu lachen oder angeekelt die Nase zu rümpfen.

Nummer eins: Reis ist ein erster Gang und er darf auf keinen Fall als Beilage mit einem zweiten Gang serviert werden. Sakrileg!

Nummer zwei: Beilage heißt auf Italienisch “contorno” und basta. Man kann Brot dazu essen aber Brot ist Brot, ist kein “contorno”.

Soweit so klar.

So einen Kurs gab’s noch nie auf Babbel. Es war also ein neues Kurskonzept, und ich hatte freie Hand – und gleichzeitig kein Vorbild. Aber als größtes Problem erwies sich tatsächlich die Bildsuche.

Man stellt es sich ganz einfach vor, Bilder für italienische Gerichte zu finden, aber wenn man die Grenze der “egal welche Pasta mit egal welcher Soße” überschreitet und zum Bsp. genau “pappardelle” (breite Bandnudeln) mit einem Wildschweinragout finden will, dann muss man langsam selbst ans Herd gehen.

So kam es mal vor, dass ich nach Mitternacht noch beim Frittieren war (ich hasse es zu frittieren!), weil ich keine Bilder für das ligurische “latte dolce fritto” gefunden hatte. Ich hatte das Vergnügen, Gerichte aus meiner Region nachzukochen, wie z. B. “erbazzone” (Mangold-Spinatkuchen), was am nächsten Tag gemeinsam im Büro aufgegessen wurde oder “piadina con salsiccia e cipolle” (Pfannen-Fladenbrot mit grober Bratwurst und Zwiebeln) zuzubereiten.

Leider hatte ich für viele Aufschnittsorten auch keine passende Bilder gefunden: Als ich also zwischendurch in Parma war, war ich gezwungen “speck” (geräucherten Schinken), “prosciutto cotto” (gekochten Schinken) und “coppa”(Nackenschinken) zu kaufen und … zu essen. Was man nicht alles für die Arbeit tut!

In diesem Kurs lernt man genuine Gerichte aus verschiedenen Regionen Italiens kennen und bekommt viele Infos darüber, wie sie zubereitet werden und was nicht typisch Italienisch ist. Hier ein Beispiel:  “spaghetti alla bolognese” sei ein typisch italienisches Gericht? Man kann Bolognese-Soße natürlich auch mit Spaghetti essen, aber das wird in Italien nur aus Verlegenheit gemacht. Diese Soße kommt aus Bologna, und da sind Eiernudeln wie “tagliatelle” oder “lasagne” typisch. Das Gericht ist also eigentlich “tagliatelle alla bolognese”.

Habe ich euch einen Mythos zerstört? Probiert den Kurs aus und lernt dabei viele andere spannende Insider-Tipps über die italienische Küche kennen!

Über die Autorin:

Es gibt fast niemanden, der so lange bei Babbel ist wie Barbara. Vor knapp fünf Jahren fing die italienische Übersetzerin und Fennistin freiberuflich (damals noch als Studentin) im Content und Support an – seit diesem Jahr ist sie Content-Projektmanagerin und wesentlicher Bestandteil unserer Redaktion.

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Babbel Apps knacken die 10 Millionen Downloads

Posted on June 12, 2013 by

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… und 10 Millionen Dank an euch, ihr fleißigen Lerner! Das Interesse für Fremdsprachen wächst stetig und zwar weltweit! Seit dem Release unserer ersten Apps für iOS, wurden diese über 10 Millionen Mal heruntergeladen! Erhältlich für Android, Windows 8, Windows Phone 8 und Amazon sind die Apps als Ergänzung zum Webservice gedacht.

Wie dem auch sei, die Apps sind ein weltweiter Erfolg. Die iPad App, welche die Vollversion des Online-Kursprogramms beinhaltet wurde 1 Millionen Mal heruntergeladen. Die Babbel-Apps standen auf Platz Eins der Downloads-Charts sämtlicher App Stores im Bildungsbereich in mehr als 35 Ländern auf vier Kontinenten. Die Lernapps Englisch, Spanisch und Französisch sind weltweit die Lieblingssprachen unserer lernhungrigen Usern, gefolgt von Italienisch und Deutsch, wie diese Infografik zeigt.

Mit audiovisuellen animierten Lerninhalten und vielen abwechslungsreichen Lese-, Hör- und Schreibübungen zu Themen wie “Kultur”, “digitale Welt”, “Sport” oder “Urlaub” können Nutzer die wichtigsten 3.000 Wörter und Sätze in den Sprachen Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Schwedisch, brasilianisches Portugiesisch, Niederländisch, Indonesisch, Türkisch und Polnisch lernen.

Wir halten euch im Laufe der nächsten Monate mit neuesten Updates auf dem Laufenden!

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Public Viewing, Shootings und andere Missverständnisse

Posted on May 31, 2013 by

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Britische Kinder lernen in der Schule üblicherweise Französisch, Spanisch oder Deutsch. Ich liebte es richtiggehend, Deutsch zu lernen. So sehr, dass ich Deutsch bis zu den A-Levels (ungefähr gleichbedeutend mit dem deutschen Abitur) behielt und sogar später an der Uni studierte. Endlich konnte ich Schiller, Goethe und Brecht im O-Ton lesen. Stellt euch also meine Enttäuschung vor, als ich feststellte, dass mir die Sprache, die man tatsächlich in Deutschland sprach, nur allzu vertraut war… Einen Double Whopper mit lecker Bacon und Cheddar Cheese, bitte!

Trotzdem – irgendwas stimmte da nicht. Ich verstand zwar tendenziell schon, was mit diesen “denglischen” Ausdrücken gemeint war, die auf mittlerer Führungsebene oder bei Persönlichkeiten wie Detlef D! Soost so beliebt waren. Ihre deutschen Entsprechungen schienen jedoch leichter verständlich zu sein. Was war hier los? Wie sich herausstellte, waren diese Wörter fast immer Pseudo- bzw. Scheinanglizismen. Oder einfach schlechte Übersetzungen.

Alle Deutschen wissen mittlerweile, dass das Handy nicht dem englischen mobile phone entspricht (wobei weitaus weniger wissen, dass handy “praktisch” bedeutet). Aber hättet ihr gedacht, dass ihr, wenn ihr irgendwo im Vereinigten Königreich den besagten Doppel Whopper und dazu eine Portion Country Potatoes bestelltet, nur verständnislose Blicke ernten würdet? Weil die Dinger bei uns nämlich potato wedges, also Kartoffspalten, heißen. Mir ist der Kiefer heruntergeklappt, als ein Englisch sprechender Freund mich zum Fußballschauen beim Public Viewing einlud, denn ich nahm an, dass jemand gestorben sei und dieser Freund überhaupt keinen Anstand besäße: Bei uns schaut man beim public viewing kein Fußball, sondern auf einen aufgebahrten Leichnam.

Diese adoptierten Wörter haben im Englischen fast immer eine andere Bedeutung. Beispiel gefällig? Kein Problem, es gibt etliche… Bei einer Flugshow bewundert ihr den Looping, den das Flugzeug in den Himmel zeichnet, dabei ist es in Wirklichkeit ein loop-the-loop. Im englischen Original solltet ihr den IT-Mann lieber nicht darum bitten, den Beamer für eure PowerPoint-Präsentation einzurichten (fragt stattdessen nach einem projector).

Und es hat wirklich keinen Sinn, jemanden zu einem Wellness-Wochenende überreden zu wollen (wenn überhaupt, dann zu einem Aufenthalt in einem spa). Englischsprachige Menschen kichern vielleicht über deutsche Drive-Ins: Wir fahren nämlich bei diesen drive-through Restaurants durch, bzw. dran vorbei, und nicht rein. Bei eleganteren Anlässen sind viele Menschen davon überzeugt, einen Smoking (the smoking = “das Rauchen”) getragen zu haben, wo es sich doch vielmehr um einen tux, tuxedo oder ein dinner jacket handelte.

Auch wenn sie sich in der Vergangenheit nicht immer ganz gesetzestreu gezeigt hat, war Kate Moss doch sicher niemals an einem shooting beteiligt, sonst hätte die Polizei sicher härter durchgegriffen – sie hat also nicht unzählige Schießereien mitgemacht, sondern photo shoots.

Disziplinierte Menschen gehen bei uns vielleicht ins gym, aber ganz sicher nicht ins Fitness Studio. Und, ganz wichtig: Sagt eurem Hochzeits-DJ nicht, er solle Evergreens auflegen, da er in dem Fall nämlich denken wird, dass ihr entweder von Weihnachtsbäumen (oder irgendwas anderem Immergrünen) oder einem ganz üblen Song von Westlife sprecht. Versucht es lieber mit ein paar golden oldies. Wo wir gerade bei “Oldies” sind: Es ist nicht angemessen, den oldtimer zu entführen und mit ihm ungefragt eine Runde zu drehen. Denn bei uns ist der old-timer ein alter Hase, der vermutlich etwas dagegen einzuwenden hätte. Wenn schon, dann schlagt höflich das classic, vintage oder heritage Auto für eure Spritztour vor.

Wer jetzt annehmen sollte, dass nur die Deutschen den Fauxpas begingen und sich Wörter falsch borgten, liegt daneben. Wir Briten und unsere amerikanischen Cousins bestellen auf dem Oktoberfest ungehemmt ein “Stein” Bier und bekommen, wenn wir Glück haben, einen Maßkrug vorgesetzt. Das Glas “Hock” ist für Wein reserviert, den wir so nennen, weil er aus Hochheim am Main kommt (oder kommen könnte). In ganz anderem Kontext habt ihr vielleicht mal vom “Strafing” der Air Force gehört, der Beschussnahme des Feindes aus der Luft. Wir tun es also alle – und nehmen uns nichts.

Robert Compton lebt und arbeitet seit 2009 als Übersetzer und Lektor in Berlin.

Einige “typisch Deutsche” Fehler im Englischen werden auch im Englisch & Denglisch-Kurs behandelt. Viel Spaß und viel Erfolg!

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