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Babbel Review

Neuer Kurs zu italienischen Redewendungen würzt jetzt deine Babbel Kurse

Posted on November 29, 2012 by

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Dieser Post auf: Englisch (English)Französisch (Français)Spanisch (Español)Italienisch (Italiano)

"avere gli occhi foderati di prosciutto"

Es gibt fast niemanden, der so lange bei Babbel ist wie Barbara. Vor knapp fünf Jahren fing die italienische Übersetzerin und Fennistin freiberuflich (damals noch als Studentin) im Content und Support an – seit diesem Jahr ist sie fester und wesentlicher Bestandteil unseres Content-Teams. Barbara packt immer mal wieder eine neue Sprache aus und weiß, was es bedeutet, die Augen mit Schinken gefüttert zu haben.

Wir verwenden Sprache, um unsere Gedanken wiederzugeben und um das, was wir sehen, zu beschreiben. Dass wir uns dabei vieler Metaphern und Bilder bedienen, merken wir nicht immer. Man könnte widersprechen und sagen: „Ich kenne meine Pappenheimer!“ – aber wer sind eigentlich diese „Pappenheimer“? Redewendungen sitzen tief in unserem Bewusstsein, und wir nehmen sie meistens nicht als solche wahr. Und doch sind Redewendungen das Salz der Sprache. Sie stellen kurz und knapp genau das dar, was wir meinen, und rufen je nach Sprache die skurrilsten Bilder hervor.

Dass wir bei Babbel uns für diese Thematik besonders erwärmen können, ist offensichtlich: Wir haben bereits für Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Schwedisch einen besonderen Kurs zu „Redewendungen“ veröffentlicht. Wie frisch aus dem Ofen kommt jetzt der Kurs zu den italienischen Redewendungen. Hier kann man lernen, was die Italiener meinen, wenn sie sagen, etwas geschieht zur Bohne („capitare a fagiolo“), jemand macht Händlerohren („fare orecchie da mercanti“), oder wenn ein Glücklicher zwei Tauben mit einer Saubohne kriegt („prendere due piccioni con una fava“).

Wie immer legt Babbel Wert darauf, dass die eingeführten Ausdrücke im Langzeitgedächtnis gespeichert werden, und dabei helfen der intelligente Wiederhol-Manager und die audiovisuelle Darstellung der Ausdrücke. Es ist allerdings nicht immer einfach, die passenden Bilder zu finden, vor allem für Ausdrücke wie „Das ist kein Mehl deines Beutels“ („Non è farina del tuo sacco“, entspricht im Deutschen “Das ist nicht auf deinem Mist gewachsen”) oder „die Augen mit Schinken gefüttert haben („avere gli occhi foderati di prosciutto“, im Deutschen “Tomaten auf den Augen haben”).

Das war eine Herausforderung, der wir vom Babbel Content-Team uns gerne und mit der gebührenden Portion Humor gestellt haben: Wieso nicht selbst in Aktion treten für diese Bilder? Und so traten wir auf einmal tatsächlich mit Schinken auf den Augen und einem Beutel voller Mehl in den Händen vor die Kamera, unter den amüsierten und vielleicht auch etwas neidvollen Blicken vom Rest des Teams, das feststellen musste, wie lustig unsere Aufgaben sein können.
Wenn ihr „die Stunde nicht seht“ (es also nicht erwarten könnt), diesen Kurs auszuprobieren, folgt einfach diesem Link. Wir wünschen euch dabei „In bocca al lupo!“ – nein, nicht in den Mund des Wolfes, sondern Hals- und Beinbruch!

Neben dem Kurs “Italienische Redewendungen” haben wir am 29.11. diese Kurse veröffentlicht:
DEU>FRA: FRA Refresher 2
DEU>ENG: ENG Refresher 2
DEU>SWE: SWE numbers
DEU>POR: POR Grammatik

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Vier Jahre Babbel

Posted on January 15, 2012 by

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Markus, Lorenz, Toine, Thomas (v.l.n.r.)

Vor genau vier Jahren, am 15. Januar 2008, ging die öffentliche Beta-Version von babbel.com online.

Acht Monate hatten wir vier Gründer (Lorenz, Markus, Thomas und Toine) an dieser ersten, noch sehr eingeschränkten Version des Sprachlernsystems gebaut. Babbel war damals ein interaktiver Vokabeltrainer mit ein paar Community-Funktionen. An jenem großen Tag saßen wir in unserem damaligen Büro, dem Vorderzimmer einer verwinkelten Kreuzberger Altbau-Wohnung, machten alle paar Minuten einen Page-Reload und staunten. Wir waren zwar davon ausgegangen, dass Sprachenlernen im Internet ein Konzept mit Zukunft ist, aber dass das Nutzerwachstum so schnell gehen würde — wir waren baff. Am Monatsende hatten wir schon fast 20.000 Nutzer auf der Plattform! Uns wurde klar, dass wir wirklich einen Nerv getroffen hatten.

Dass es gleich so schnell ging, lag aber auch daran, dass wir die Aufmerksamkeit der richtigen Leute erregt hatten: TechCrunch, einer der wichtigsten Blogs in der gesamten Internet-Industrie, berichtete direkt zum Start über unseren Online-Launch und machte uns damit im Handumdrehen bei den Fachleuten und Journalisten bekannt. Seitdem haben TechCrunch-Leute aus London und San Francisco immer wieder Neuigkeiten über Babbel gebracht. Das ist nicht nur eine Art Ritterschlag unter den Startups, es bringt auch Aufmerksamkeit im Rest der Welt. Wir bedanken uns deshalb bei M.G. Siegler, Steve O’Hear, Nick Gonzalez und vor allem Mike Butcher, der sich insgesamt um die Berliner Startup-Szene sehr verdient gemacht hat. Natürlich haben sie alle nur ihren Job gemacht, aber das tun sie eben ziemlich gut.

Vier Jahre später hat der Erfolg Babbel nicht verlassen. Das Team ist gewachsen, das Lernsystem gereift und wird von so vielen Leuten benutzt – wir hätten es uns damals nicht träumen lassen!

Das vergangene Jahr war das beste in der Geschichte von Babbel. (Das konnten wir glücklicherweise bisher am Ende eines jeden Jahres sagen.) Mit einem großartigen Team, vielen Ideen und recht klaren Plänen starten wir jetzt ins Jahr 2012 und freuen uns darauf. Am kommenden Freitag werden wir all das ausgiebig feiern.

Wir bedanken uns bei allen, die Babbel ausprobiert haben und weiterempfehlen, und natürlich besonders bei unseren Kunden. Dank dieser Leute, die erkannt haben, dass es sich lohnt, für ein für ein Online-Sprachlernsystem zu bezahlen, können wir unser Team aufrechterhalten und damit das Produkt immer weiter verbessern. Wir werden den Schwung weiterhin nutzen, um das beste interaktive System zum Sprachenlernen zu bauen.

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Durchsagen-Englisch: Hilfe zur Selbsthilfe für Bahnbeamte!

Posted on November 8, 2011 by

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Mit Verspätung rollt ein Zug in den Bahnhof ein, und der Zugbegleiter greift zu seinem Handbuch: Kapitel 123, Verabschiedung. 
Schnell ist der deutsche Text aufgesagt; der englische braucht immer wieder Überwindung: „Konnektschn tu Mjunitsch on plattform sörtiin. Gudbai, änd senk ju for tschuusing ….  “  – Die Fahrgäste hasten hinaus und hoffen, „13“  richtig verstanden zu haben. Englische Durchsagen in deutschen Zügen sind manchmal Anlaß für Heiterkeit, aber oft auch für Verwirrung bei internationalen Reisenden. Auch eine Aussprache-Broschüre, die ein Bahnunternehmen vor einiger Zeit herausgab, hat offenbar nicht viel gebracht.

Da müssen wir doch helfen können, dachten wir uns, und haben einen speziellen Sprachkurs für „Train English“ produziert. Den wollten wir allen Zugbegleitern schenken, damit sie ihre englische Aussprache genau so trainieren können, wie es ihr Alltag erfordert.

Zugbegleiter

Foto von Flickr (Creative Commons License) http://www.flickr.com/photos/bike/193701100

Zuerst zeigte sich ein großes deutsches Bahnunternehmen sehr interessiert. „Gerade die älteren Kollegen sprechen doch relativ unsicheres Englisch“, sagte ein Zugbegleiter, da seien Sprachkurse natürlich gut.  Auch der Fahrgastverband Pro Bahn  würde es begrüßen, „wenn die Sprachkompetenzen der deutschen Zugbegleiter durch den Babbel-Kurs steigen“, sagte Matthias Oomen, der Bundessprecher von Pro Bahn. Aber schon beim zweiten Telefonat erklärte man uns die Sinnlosigkeit unserer Bemühungen: „Sie sprechen mit dem größten deutschen Bahnunternehmen; hier sind 70% aller Mitarbeiter demotiviert!“
Also keine Kooperation.

Den Kurs gibt es trotzdem. Wenn die Bahnunternehmen ihre Beamten nicht unterstützen wollen – Babbel gibt Hilfe zur Selbsthilfe :
Alle deutschen Zugbegleiter können sich bis zum 31.12.2011 per Email an zugbegleiter@de.babbel.com wenden. Mit einer Kopie ihres gültigen Dienstausweises im Anhang erhalten sie kostenlos ihren eigenen Zugang zum Kurs „Train English“.

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UPDATE:

Funkhaus Europa hat ein schönes Interview mit Katrin aus unserem Team geführt. Hört rein! Es gibt noch mehr Infos zum Kurs “Train English” und ein paar witzige Beispiele von Original-Bahn-Durchsagen auf Denglisch.

Interview zu ‘Train English’ mit Radio Funkhaus Europa by babbel.com

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Von Plänen und Typen: Ergebnisse der Umfrage zum Sprachenlernen

Posted on September 20, 2011 by

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Umfrageergebnisse zum Sprachenlernen
Von Ende Mai bis Juli lief hier im Babbel-Blog unsere große Umfrage zu Annes Lerntipps. 1774 Personen haben daran teilgenommen – auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch.

Das Feedback war überwältigend: allein die ausgedruckten Freitext-Kommentare umfassen weit über 100 Seiten. Wir haben sie alle gelesen. Wir haben gezählt, sortiert und ausgewertet. Jetzt können wir endlich die ersten Ergebnisse zurückgeben. Sie rütteln beträchtlich am Mythos vom auditiven, visuellen oder haptisch-motorischen Lerntyp.


Die allgemeine Zustimmung zu den Lernempfehlungen ist mit durchschnittlich 75% sehr hoch. Bei zwei Tipps allerdings gehen die Meinungen deutlich auseinander:

1. Mache einen Plan und halte dich nicht daran.
2. Dein Lerntyp ändert sich ständig.

Nur 57% stimmen diesen beiden Tipps zu. 24% sind sich nicht sicher. 18% würden sie nicht weiterempfehlen.

1. Lernen nach Plan

Mache einen Plan und halte dich nicht daran. Kommentare der Teilnehmer.

18% der Teilnehmer machen einen Plan und halten sich daran.

Ein Plan ist notwendig. Wenn man was richtig lernen will, muss man manchmal mit sich selbst streng sein.

29% fürchten sich zu verzetteln, wenn sie zu weit vom Plan abschweifen.

Man muss sich selbst dazu mehr als gut kennen. Vielleicht müsste man am Anfang doch einen ganz konkreten Plan haben.

35% haben einen Plan, von dem sie immer wieder abschweifen.

Man sollte nie stur nach Plan vorgehen, sondern auch mal improvisieren, das macht mehr Spaß.

Ich mache einen Plan, aber normalerweise fällt er schon nach der ersten Woche in sich zusammen… Panik auf der Arbeit oder Ablenkungen zu Hause etc.

16% brauchen gar keinen Plan.

Ich finde das Wichtige ist, einfach am Ball zu bleiben, und dafür braucht man keinen Plan sondern Engagement!

2. Lerntypen

Dein Lerntyp ändert sich ständig. Kommentare der Teilnehmer.

47% der Teilnehmer können sich keinem bestimmten Lerntyp zuordnen.

Mein Lehrer hat auch versucht meinen Lerntyp herauszufinden… es scheint, ich habe keinen, ich bin immer anders.

Niemand ist jeden Tag in derselben Verfassung.

33% haben darüber nie nachgedacht.

Ich dachte Lerntypen sind gefestigt. Wenn nicht, umso besser. Darüber würde ich gerne mehr erfahren.

18% halten Lerntypen für gefestigt.

Ich bin schon der Meinung, dass bei einer Person ein bestimmter Lerntyp vorherrscht, auch wenn alle vorhanden sind.

Deutscher Mythos Lerntyp?

Bei den Ergebnissen zum Lerntyp fallen zwei Dinge auf:

1. Von den deutschsprachigen Teilnehmern halten 23% Lerntypen für gefestigt. In den anderen Sprachen sind es nur 13 bis 16%.

2. Wenn in der Umfrage die Antwort “Ich denke schon, dass ich ein bestimmter Lerntyp bin” ausgewählt wurde, dann haben wir in einem extra Feld nachgefragt: “Was für ein Lerntyp bist du denn?” Nur 27% der darauf gegebenen Antworten beziehen sich auf ein Modell, das Lerntypen nach Sinneseindrücken (Sehen, Hören, Tasten) ordnet:

Lesen und handschriftlich festhalten

31% deuten hingegen auf einen ganz anderen Begriff von “Lerntyp”:

Ich brauch Zeit und Ruhe. Unter Zeitdruck oder Unruhe geht gar nichts!

Chaotischer Lerntyp

Von allen Teilnehmern an der Umfrage bezeichnen sich also nur knapp 5% als auditive, visuelle oder haptisch-motorische Lerntypen.

Wir haben nachgefragt bei Professor Dr. Dr. Juliane House, Sprachlernforscherin der Universität Hamburg. Sie bestätigt: „Für Lerntypen gibt es keine wissenschaftlichen Beweise. Menschen und ihre Arten zu lernen können demnach nicht kategorisch zugeordnet werden. Jeder Mensch lernt individuell.” Erfolgreiches Lernen funktioniere vor allem durch die Einbeziehung möglichst vieler Sinneskanäle. Durch die Stimulation mehrerer Bereiche im Gehirn könnten Informationen besser verknüpft und gespeichert werden.

Jeder Mensch lernt individuell

Jeder Mensch lernt individuell. Wir haben alle unsere eigenen Stärken, Schwächen, Tricks und Methoden. Wir bei Babbel bedanken uns ganz herzlich für das wunderbar vielfältige Feedback, aus dem wir wiederum sehr viel lernen. Wir geben es weiter, versprochen!

Ich höre mir an, wie es die anderen machen. Das gibt mir neue Ideen.

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