The Babbel Blog

Features and courses

Wie der Russischkurs das Licht der Welt erblickte

Posted on July 29, 2014 by

Russischkurs - Barbara Baisi

Die größte Herausforderung beim neuen Russischkurs auf Babbel lag darin, für die Nutzer eine Methode zu finden, kyrillische Buchstaben über eine Standardtastatur mit lateinischen Schriftzeichen einzugeben. Barbara Baisi, Content Project Manager aus unserem Didaktik-Team, gibt uns einen Einblick hinter die Kulissen.

 

Erzählst du uns ein bisschen über dich?

Ursprünglich komme ich aus Italien und arbeite hier schon seit den Anfängen von Babbel, seit 2008. Damals war alles noch ein wenig kleiner. [lacht] Jetzt koordiniere ich Italienisch und Russisch. Wir arbeiten seit Januar an Russisch. Das war eine große Aufgabe für alle Bereiche in unserem Unternehmen.

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Amerikanische Umgangssprache

Posted on July 22, 2014 by

Amerikanische UmgangsspracheBabbels neuer Kurs, Amerikanische Umgangssprache, bringt dir einige sehr nützliche Ausdrücke des amerikanischen Englisch bei. Und wir haben uns gefragt: Warum wird etwas Einfaches als „ein Stück Kuchen“ bezeichnet?

Hier geht es um die (mutmaßliche) Herkunft einiger typisch amerikanischer Ausdrücke. Aber lies sie „mit einer Prise Salz“!

 

broke (zerbrochen, kaputt) – kein Geld haben, pleite/ bankrott sein

Nach der Renaissance übergaben viele Banken in Europa ihren Kunden kleine Porzellanfliesen, auf denen der Name des Kunden, sein Kreditrahmen sowie der Name der Bank standen: wie Kreditkarten, nur schwerer. Der Kunde brachte die Fliese zur Bank, wenn er Geld leihen wollte, und wenn er den Kreditrahmen überschritten hatte, wurde die Fliese vom Bankkassierer „zerbrochen“.

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Warum Grammatik (und Brokkoli) gut für dich sind

Posted on May 27, 2014 by

Grammatik

Diesen Monat liegt unser Schwerpunkt auf Grammatik, mit einer bunten Vielfalt an neuen knackigen Kursen. Dazu gibt es neue Aussprachekurse, Aufbaukurse für Italienisch und Falsche Freunde.

 

Armer, alter Brokkoli, du ungeliebtes Gemüse! Ungeachtet der Tatsache, dass er sehr gesund ist und US-Präsident Barack Obama ihn als sein Lieblingsessen bezeichnet hat, mögen ihn die meisten Kinder überhaupt nicht – ebensowenig wie viele Erwachsene.

Ein bisschen wie Grammatik, die auch nicht sonderlich beliebt ist. Ewiges Konjugieren, schwierige Regeln und dicke, staubtrockene Regelbücher haben wohl jeden schon einmal zur Verzweiflung und zum Aufgeben gebracht.

Aber Grammatik muss nicht langweilig oder furchtbar sein. Der Trick liegt darin, sie richtig zuzubereiten – wie Brokkoli eben.

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Türkische Leckerbissen

Posted on May 9, 2014 by

Türkische Leckerbissen

Turkish delight’ von Dewet / CC 2.0

Babbel hat einen neuen Türkisch-Kurs veröffentlicht, ein Leckerbissen für alle, die mehr über alltägliche Redensarten und nützliche Redewendungen erfahren möchten. 

Du bist in einem kleinen Laden in Istanbul und nach langem Feilschen hast du dir endlich doch den viel zu teuren, aber wunderschönen Teppich gegönnt, den du dir eigentlich gar nicht leisten kannst. Du verabschiedest dich freundlich von dem Ladenbesitzer und er antwortet…

”Lachend, lachend!”

Türkisch ist voll solcher kleinen bildhaften Ausdrücke. Für alles, was mit den Händen zubereitet oder hergestellt wurde, bedankt man sich mit “Gesundheit für deine Hände”, also etwa bei einem Handwerker oder für ein gebasteltes Geschenk. Wenn jemand niest, wünscht man ihm “leb viel” oder “leb gut” und erhält als Antwort “sieh du es auch” oder “alle zusammen”, im Sinne von Mögest du es miterleben. Das bedeutet, derjenige, der dir ein langes Leben wünscht, soll ebenso lange leben.

Babbel’s neuer Kurs ist ein türkischer Leckerbissen: Redensarten und feste Redewendungen ist jetzt für deutsch- und englischsprachige Nutzer verfügbar.

Er ist perfekt für alle, die bereits ein bisschen Türkisch können und gerne die gängigsten Redensarten und Redewendungen lernen möchten, die so hilfreich sind für den täglichen Gebrauch – ob in Istanbul oder Berlin.

Portugiesisch für den Alltag

Posted on May 5, 2014 by

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Es gibt diese Momente im Leben, in denen einem plötzlich bewusst wird, dass das, was man gerade gemacht oder gesagt hat so peinlich war, dass man am liebsten an Ort und Stelle vor Scham im Boden versinken würde. Was aber, wenn du einen Faux-Pas begangen hast, ohne es überhaupt zu bemerken?

Wer den Tarantino-Film “Inglorious Basterds” kennt, weiß, dass große Katastrophen durch drei Finger ausgelöst werden können. Hätte Lieutenant Hicox bei seiner Bestellung die richtigen drei Finger in die Luft gehalten, wäre er nicht als feindlicher Spion enttarnt worden.

Kleine kulturelle Unterschiede können einen großen Wirbel verursachen, so auch in Brasilien.

Stell dir vor, du bist in Rio oder Sao Paolo unterwegs und möchtest jemand auf der anderen Straßenseite signalisieren, dass “alles okay” ist. Welche der drei Gesten würdest du wählen?

Falls du dich für die mittlere Geste entschieden hast – keine gute Idee. In manch einem Land unterstreicht man mit diesem Zeichen, dass das Essen besonders gut war, aber in Brasilien bezieht es sich auf das andere Ende des Verdauungstraktes. Ja, richtig gelesen. Kein Wunder, dass die Person auf der anderen Straßenseite rot wird.

Babbels neuester Kurs, “Portugiesisch für den Alltag”, hilft dir dabei, die größten alltäglichen Fallgruben zu umgehen. Er ist vollgepackt mit Ausdrücken und Gewohnheiten, die dir in den Straßen Brasiliens begegnen. Bereichere deinen Wortschatz um buntgemischtes Party-Vokabular und praktische Sätze für tagtägliche Interaktionen und entdecke, wie die Brasilianer feiern!

Wenn du schon ein bisschen vertrauter mit der Sprache bist, kannst du auch dein Hörverstehen testen: Es gibt zahlreiche Dialoge zu den Themen Reisen, Einkaufen, und natürlich Fußball.

Jetzt ist genau die richtige Zeit, dein Portugiesisch zu polieren – die Weltmeisterschaft steht vor der Tür!

 

Liebesbriefkurs: Verliebt euch auf Englisch, Französisch oder Spanisch!

Posted on February 13, 2014 by

Anrede-und-Abschiedsformeln

 

Ein Glück passiert es das ganze Jahr über und nicht nur zum Valentinstag: Man lernt sich kennen, wird neugierig aufeinander und kann plötzlich an nichts anderes mehr denken als an diesen ganz besonderen Menschen. Dennoch nehmen wir genau diesen Tag zum Anlass, euch unsere neuen Special-Kurse vorzustellen. In dem Kurs “Liebesbriefe” könnt ihr die Geschichte von zwei Protagonisten verfolgen, die sich auf einer Dating-Plattform kennenlernen. Früher wurde im Bekanntenkreis ja schon mal die ein oder andere Augenbraue deswegen gehoben, mittlerweile ist es aber ziemlich alltäglich geworden, sich zuerst online zu begegnen. Auch ihr kennt sicher ein glückliches Pärchen, das sich auf diese Art gefunden hat, oder habt sogar selbst euren Partner so kennengelernt.

Es kann einem schon in der eigenen Muttersprache schwer fallen, die eigenen Gedanken und Gefühle so in Worte zu fassen, dass man sein Gegenüber nicht gleich vor den Kopf stößt. “Uns war es nicht nur wichtig, dass man in dem Kurs Lesen und Schreiben übt, sondern auch eine spannende Storyline verfolgt. Und die Liebe ist nunmal ein spannendes Thema!”, erklärt unsere Senior Content Managerin Katja Wilde. Ob Mariana und David ihre anfänglichen Schwierigkeiten hinter sich lassen können und zueinander finden, erfahrt ihr im Lauf des Kurses.

Gleichzeitig erweitert ihr euren Wortschatz um Begriffe rund um das Thema Idealvorstellungen von Liebe und Beziehungen. Dabei lernt ihr, eure Gefühle auch in einer anderen als eurer Muttersprache auszudrücken. Der Kurs trainiert neben Wortschatz auch das Leseverstehen und das freie Schreiben von Texten und ist für unsere Lerner gedacht, die das Niveau B1 erreicht haben.
So könnt ihr, wenn ihr dabei seid euch zu verlieben, zur Sprache bringen, was Sache ist.

Das französische Pendant zu David und Mariana sind übrigens Alain und Romy, die sich im Kurs “Lettres d’amour” kennen und vielleicht auch lieben lernen. Findet es heraus:
Love Letters
Lettres d’amour
Cartas de amor

Die neue App jetzt auch für Android

Posted on January 14, 2014 by

Englisch für den Job, Spanisch für den nächsten Urlaub oder Italienisch für den netten Nachbarn von gegenüber: Für alle, die sich für 2014 viel vorgenommen haben, gibt es jetzt etwas Neues von Babbel. Denn pünktlich zum Jahreswechsel haben wir unsere neue App für Androidgeräte veröffentlicht. PM-Android-FullApp-deu-spa

Das mobile Lernen für zwischendurch ist bei uns momentan ein zentrales Thema. Die umfangreichen Apps für iOS haben vor ein paar Monaten den Anfang gemacht. Seitdem warten viele von euch auf eine App für euer Android-Phone oder –Tablet, die über einen reinen Vokabel-Trainer hinausgeht. Jetzt ist sie endlich da – und ermöglicht auch Androidnutzern das Sprachenlernen für unterwegs. Denn jetzt sind alle beliebten Kurse von Babbel endlich auch mobil vefügbar, und der Lernfortschritt wird automatisch zwischen allen Geräten und dem Web synchronisiert.

Optisch orientiert sie sich die App am neuen einheitlichen Look von Babbel mit einer klaren Linie. Neben dem neuen Logo präsentiert sie auch das neue Icon-Symbol für die mobile Nutzeroberfläche – ein großes “B” mit einem Plus davor, ohne viel Schnickschnack und auf das Wesentliche konzentriert. Das ist Babbel 2014!

Neu ist außerdem, dass es nicht mehr jeweils eine App pro Lernsprache gibt: Erstmals sind jetzt alle Lernsprachen in einer App vereint. So könnt ihr nach Belieben zwischen den Sprachen wechseln und die erste Lektion jedes Kurses kostenlos ausprobieren. Babbel-Kunden haben automatisch vollen Zugang zu allen Kursen ihrer gebuchten Lernprache(n).

Also gleich runterladen, anmelden und entdecken – dann klappt’s auch mit den guten Vorsätzen!

Hier geht’s zur neuen App im Google Play Store

 

Dem Winter entfliehen: Türkisch für den Urlaub an der Riviera

Posted on December 5, 2013 by

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Wer sich an diesen kalten grauen Tagen, (so wie ich), nach Sonne verzehrt, dem empfehle ich einen Trip in die Türkei. Die türkische Riviera insbesondere, behauptet sich auch im Winter als zunehmend beliebtes Urlaubsziel für Erholungsuchende, Aktivurlauber und Kulturliebhaber. Auch wenn nicht unbedingt Badewetter sein wird, kann man immer noch im T-Shirt die wunderschöne Aussicht auf die “Akdeniz”, das Mittelmeer (wörtl. Weißmeer), bei einem “çay” (schwarzen Tee) oder “Türk kahvesi” (türkischen Mokka) genießen.

Natürlich bieten sich in diesen Monaten auch Städtereisen an, z. B. ist ein Trip nach Istanbul immer eine lohnende und erlebnisreiche Erfahrung. Es gibt sehr viel zu sehen: Moscheen, Basare, die wunderschönen Prinzeninseln des Marmarameeres, kleine Cafés und Teehäuser und noch viel mehr. Plant also unbedingt genug Zeit ein, denn ihr werdet über den Bosporus zwischen zwei Kontinenten pendeln und dabei selbst viel entdecken!

Daher ist unser Urlaubskurs sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene eine gute Vorbereitung auf den Türkeiaufenthalt. Neben wichtigen Formulierungen und Vokabeln für den Alltag werden auch kulturelle Besonderheiten vermittelt, was es z. B. zu beachten gilt, wenn man bei einer türkischen Familie zu Gast ist. So wissen viele gar nicht, dass man nach dem Essen die Hände des Kochs/ der Köchin mit dem Ausdruck “ellerinize sağlık” (wörtl. “Gesundheit Ihren Händen”) segnet oder sind irritiert, wenn der Gastgeber mehr als einmal nachfragt, ob man noch etwas haben möchte. Denn der türkische Gastgeber fühlt sich erst dann wohl, wenn der Gast kugelrund ist und alles isst, was ihm vorgesetzt wird. Entgegen vieler Annahmen, ist es selbstverständlich auch erlaubt, höflich abzulehnen, wenn man nicht mehr kann oder möchte. Mein Rat: Vor einer Einladung ein paar Tage hungern, um dann alles einmal durchprobieren zu können! Denn ist man zu Gast, werden alle Koch- und Verwöhnungskünste aufgeführt, die die Gastgeber zu bieten haben.

Und wer schon einmal in der Türkei Urlaub gemacht hat, der weiß, welch’ überschwengliche Freude man den Einheimischen allein mit einem “merhaba” (Hallo) bereiten kann! Auch wenn gerade in touristischeren Gegenden viele Deutsch, Englisch oder andere Sprachen beherrschen. Also dann, “kolay gelsin” (wörtl. “Möge es leicht fallen” -> das Lernen) und viel Spaß im Urlaub!

Über die Bloggerin: Fideniz Ercan hat seit 2012 freiberuflich für Babbel gearbeitet und ist seit Mitte September ein fester Bestandteil des Content-Teams im Babbel-Büro in Berlin Kreuzberg. Sie ist bilingual Deutsch-Türkisch aufgewachsen und fühlt sich in beiden Kulturen zu Hause. Sie hat unter anderem am Türkisch-Anfängerkurs 2 und der türkischen Grammatik mitgearbeitet und verbreitet nun mit dem Urlaubskurs Lust auf eine Reise in die gastfreundliche Türkei.

Mit dem besten Porzellan in den Pub – Britischer Slangkurs bei Babbel

Posted on November 21, 2013 by

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Wir hatten es schon immer vermutet und spätestens wenn wir einen Film oder eine Serie auf Englisch sehen, stellen wir fest: Die sprechen ganz anders als wir das in der Schule gelernt haben! Da heißt “money” plötzlich “dough” (Teig), niemand ist “speechless” sondern viel eher “gobsmacked” (baff) und keiner sagt, wenn er müde von der Arbeit kommt, “I’m exhausted!”, sondern “I’m knackered!” (Ich bin geschlaucht!).

Mit dem Kurs zur “Britischen Umgangssprache” wollen wir ein paar dieser alltäglichen Begriffe und Redewendungen vorstellen und geben mit lustigen Dialogen einen Einblick, wie sich britische Freunde über die abgefahrene Party letzte Nacht unterhalten oder wie sich ein Pärchen im Auto streitet, weil es sich verfahren hat und deshalb total abgenervt ist. Auch Lektionen zum Flirten und über Gefühle tragen dazu bei, dass man mitreden kann, falls man “chuffed” (geflasht) oder für jedes Späßchen zu haben ist.

BritishSlang

Als kleines Extra gibt es am Ende des Kurses zwei Lektionen zum Cockney rhyming slang, der im östlichen London gesprochen wird. Diese umgangssprachliche Varietät entstand Mitte des 19. Jahrhunderts und wird auch heute noch in Filmen und Literatur benutzt. Der rhyming slang klingt englisch und ist auch Englisch – und dennoch schwer zu verstehen. Beispiel gefällig? “Fancy going down the German for a few Britneys, me old China?” ist Cockney rhyming slang für “Do you want to go to the pub for a few beers, my mate?”

Für alle, die nun ein großes Fragezeichen über dem Kopf stehen haben, ist hier des Rätsels Lösung: der rhyming slang reimt Namen, Orte oder Begriffe auf die Wörter, die man sagen möchte, z. B. reimt sich “China plate” (Porzellanteller) auf “mate” (Kumpel). Dann wird beim Sprechen allerdings das Reimwort ausgelassen und nur der Teil gesagt, der sich nicht reimt! Somit bedeutet “China” = “mate”. Ganz schön verzwickt, oder?

Wenn du wissen willst, was es mit den “Britneys” und dem “German” auf sich hat, dann klicke hier für mehr Umgangssprache und rhyming slang.

Über die Bloggerin: Maren hat den Kurs “Britische Umgangssprache” als Content-Projektmanagerin produziert. Schon im Anglistik-Studium interessierte sie sich mehr für Slang als für Shakespeare und hat anhand von amerikanischen und britischen Fernsehserien und Filmen ihren Wortschatz in der Umgangssprache ausgebaut und von Zeit zu Zeit mit Begeisterung an Freunden “ausprobiert”.

Shakespeare und die polnische Sprache

Posted on November 15, 2013 by

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Wer Polnisch lernen möchte, der hat es besonders am Anfang nicht leicht. Vor allem die Aussprache kann einen in den Wahnsinn treiben. Polnisch, so scheint es, hat eine sonderbare Vorliebe für ellenlange Konsonantenkombinationen. Eine der ersten Hürden ist daher auch die etwas befremdliche Rechtschreibung. So mancher Lerner fragt sich, wie denn ein Wort wie “sznycel” in verständliche Laute umgewandelt werden solle – und ahnt nicht, dass sich dahinter das von der Aussprache fast identische “Schnitzel” verbirgt. Dieses wissen die Polen auf ihrem Mittagsteller nämlich genauso zu schätzen wie seine Namensgeber aus dem deutschsprachigen Raum.

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Überhaupt teilen die Polen mit anderen Ländern nicht nur viele kulinarische Vorlieben, Sitten und Gebrauchsgegenstände, sondern auch das dazugehörige Vokabular. Diese sogenannten “Lehnwörter” und “Internationalismen” – oder “guten Freunde”, wie jene bei Babbel heißen – erleichtern einem das Erlernen einer Fremdsprache enorm. Dass sie auf Polnisch als solche häufig nur schwer zu erkennen sind, liegt wohl daran, dass das Polnische insbesondere die alteingesessenen “Migranten” aus anderen Sprachen freundschaftlich in ihr eigenwilliges System der Laut-Schrift-Verbindungen aufgenommen hat. So verbirgt sich hinter “szofer” der “Chauffeur”, während “cywilizacja” schlicht und ergreifend die “Zivilisation” meint.

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Damit ihr also ein Wort wie “dżinsy” auf Anhieb als “Jeans” erkennt, aber auch damit euch originär polnische Wörter wie “pszczoła” (Biene) und “drzwi” (Tür) ganz leicht von der Zunge kommen, haben wir den Kurs “Gute Freunde” zusammengestellt. Hier lernt ihr Schritt für Schritt einige der wichtigsten Verbindungen zwischen Laut und polnischer Schreibweise an euch bereits vertrauten Wörtern. Aha-Erlebnisse sind garantiert: Denn auch wenn die polnische Rechtschreibung auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig erscheinen mag, ist sie doch sehr regelmäßig. Hat man erst ein paar Buchstabenkombinationen geknackt, geht das Lesen also wie von selbst. Schließlich belohnt eine echte Freundschaft am Ende immer alle auf sich genommenen Strapazen.

Übrigens gelten die Integrationsbemühungen der polnischen Rechtschreibung nicht nur den aus anderen Sprachen übernommenen Vokabeln, sondern sogar den Namen berühmter ausländischer Persönlichkeiten. So schreibt man den großen englischen Dichter Shakespeare mit dem langen und komplizierten Namen auf Polnisch – Szekspir. Wenn das mal keine Vereinfachung ist…!

Hier geht es zum Polnischkurs “Gute Freunde” !

Über die Bloggerin: Katharina ist bilingual deutsch-polnisch aufgewachsen und seit Juli als Content Trainee im Babbel-Team.