The Babbel Blog

Learning and language

Porträt: Michèle und André, vielbeschäftigte Senioren

Posted on January 30, 2015 by

Porträt

Wir starten eine Serie von Babbel-Nutzer-Porträts – Auszüge aus dem Leben von Menschen aus der ganzen Welt und ihre Gründe, eine neue Sprache zu lernen. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, hinterlasse uns bitte einen Kommentar. Diesen Monat haben wir Michèle aus Caen in Frankreich und André aus Québec interviewt. Michèle und André kennen sich zwar nicht, und doch haben sie eine Menge gemeinsam. Beide sind 65 Jahre alt, seit kurzem im Ruhestand und verreisen leidenschaftlich gerne. Sie lernen mit Babbel fleißig Spanisch, um noch besser um die Welt reisen zu können.

 

„Seit ich pensioniert bin, gönne ich mir keine Ruhe!“ sagt Michèle, eine junge Rentnerin aus der Region um Caen in Frankreich. Wie viele Senioren ist sie sehr beschäftigt und es erforderte einiges an Organisationsgeschick, um für Babbel einen Platz in ihrem prall gefüllten Terminkalender zu finden. Michèle ist mit Projekten überhäuft. Sie liebt es zu verreisen und kam vor kurzen begeistert von einer Reise nach Peru zurück, wo sie erfreut feststellte, dass sie sich schon ganz gut mit den Einheimischen verständigen konnte. „Obwohl ich bei null angefangen hatte, bemerkte ich auf dieser Reise, dass ich nach 5 Monaten Spanischlernen mit Babbel echte Fortschritte gemacht hatte.“

Mit ihrer großen Leidenschaft fürs Reisen ist sie nicht allein. Seit den siebziger Jahren erobern Senioren die Welt und die über 60-Jährigen sind die Altersgruppe, die am häufigsten und am längsten verreist.

Unser eleganter  André, Mitte 60 aus Québec, hat sich kürzlich aus dem Finanzwesen zurückgezogen. Auch er hat beschlossen seine neu gewonnene Freizeit in vollen Zügen zu genießen und ist  das ganze Jahr über in Urlaub: „Jetzt da ich pensioniert bin, verbringe ich den halben Winter in Florida und ich verreise auch häufig mit meiner Lebensgefährtin. Das treibt mich an, meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Sprachen zu beherrschen ist  für unsere Reisepläne sehr wichtig geworden.“

Michèle würde dem sicherlich nicht widersprechen. Als großer Lateinamerika-Fan konnte sie sich nicht vorstellen nach Peru zu gehen, ohne die Sprache wenigstens ein bisschen zu beherrschen: „Es ist doch angenehmer in ein Land zu reisen, wenn man nach dem Weg fragen oder sich ein wenig mit den Einheimischen verständigen kann. Nachdem ich 5 Monate mit Babbel gelernt hatte, konnte ich zwar noch keine philosophischen Gespräche auf Spanisch führen, aber ich kam ziemlich gut im Hotel oder auf der Straße zurecht. Ich konnte die Schilder lesen, mich zurechtfinden und mit den Einheimischen sprechen. Auf keinen Fall war ich orientierungslos und es half mir sehr bei der täglichen Kommunikation.“

Wir wissen es längst: Das Alter hindert nicht am Sprachenlernen und mehr denn je ist der Ruhestand die beste Zeit, um etwas Neues zu lernen. 31 % der berufstätigen Amerikaner möchten  sich einer neuen Herausforderung stellen, sobald sie pensioniert sind und fast 12  % von ihnen möchten sich weiterbilden. Für viele von uns ist der Ruhestand die beste Zeit, um unsere Träume zu verwirklichen und das zu tun, was wir schon immer einmal tun wollten, es aber aus Zeitmangel immer weiter verschoben haben. „Vor ein paar Jahren habe ich bereits einen Spanischkurs gemacht. Es war zwar ausreichend, um mich auf meinen Reisen nach Mexiko und Südamerika durchzuschlagen, aber nicht genug, um wirklich zu kommunizieren. Deswegen hatte ich immer vor, eines Tages wieder anzufangen“, erklärt André.

Bekanntlich kommt mit dem Alter ja auch die Weisheit. Michèle und André haben offensichtlich das Geheimnis des Sprachenlernens entdeckt: Ausdauer. Michèle lernt jeden Tag ein bisschen auf ihrem Tablet oder Laptop, während sie gemütlich auf dem Sofa sitzt. Was André betrifft, lernt er mindestens 5 Tage die Woche für etwa 20 Minuten pro Tag und das seit über einem Jahr“. Er ist überzeugt, dass er sein Ziel erreichen wird: Ich bin sicher, dass man nach ein paar Jahren wirklich mehrere Sprachen sprechen kann, erklärt er.

Michèle denkt ebenso wenig ans Aufhören und plant schon ihre nächsten Reisen: Ich möchte dieses Jahr nach Spanien und danach  wieder nach Lateinamerika: umso mehr Gründe also, um nicht aufzugeben!

 

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Neujahrsvorsätze 2015 – Klischees, Überraschendes und der Kampf gegen den inneren Schweinehund

Posted on January 16, 2015 by

Internationale Neujahrsvorsätze 2015

Die letzten Tannenbäume liegen auf der Straße, die Weihnachtszeit ist vorbei und hat viele von uns mit schönen Erinnerungen, tollen Geschenken und plötzlich ein bisschen enger gewordenen Klamotten zurückgelassen. War das etwa ein zustimmendes Nicken? Gehört das Abnehmen der über Weihnachten (oder womöglich über das ganze Jahr) angesammelten Pfunde etwa auch zu deinen guten Vorsätzen für das neue Jahr? Steht, nach all den Lebkuchen und Plätzchen, Braten und Soßen, eine gesündere Ernährung ganz oben auf deiner Liste? Oder sind dir andere Dinge wichtiger, wie etwa, die kommenden Monate ein bisschen entspannter anzugehen und dich weniger stressen zu lassen? Schreib uns gerne deine persönlichen Neujahrsvorsätze in den Kommentaren

Nachdem wir im Dezember erklärt haben, “Weshalb Sprachenlernen dein guter Vorsatz fürs neue Jahr werden sollte”, wollten wir jetzt herausfinden, welche guten Vorsätze weltweit zu den beliebtesten gehören und wie viele Menschen wirklich erfolgreich Ihre Vorsätze umsetzen. Deswegen haben wir Babbel-Lerner in Deutschland, Italien, der Schweiz, Großbritannien, Frankreich, Österreich und den USA gefragt, was ihre Pläne für das Jahr 2015 sind. Könnte ein beliebtes Vorhaben beispielsweise das Lernen einer neuen Sprache sein? (Das wäre ja wirklich ein Zufall!). Und unterscheiden sich die Vorsätze von Land zu Land?

Internationaler Vergleich – Wer ist sportlicher, wer gesünder und wer will einfach nur ein bisschen mehr entspannen

Um mit einer Gemeinsamkeit zu beginnen: In allen befragten Ländern war das Lernen einer neuen Sprache der Spitzenreiter unter den Neujahrsvorsätzen. Das ist natürlich Musik in unseren Ohren, aber ehrlich gesagt nicht wirklich eine Riesenüberraschung. Schließlich sind die befragten Babbel-Lerner bereits begeistert vom Sprachenlernen. Also richten wir unseren Blick auf die anderen Top-Neujahrsvorsätze, die unsere knapp 10.000 Umfrageteilnehmer genannt haben.

Die amerikanischen Lerner beispielsweise halten es zwar für wichtig, ein paar Kilos zu verlieren und sich gesünder zu ernähren – also Adieu Burger und Pizza und Hallöchen grüner Smoothie und Salat (aber bitte ohne Mayonnaise und Käsewürfel). Sie scheinen aber, was mehr sportliche Betätigung betrifft, deutlich weniger enthusiastisch zu sein. Verglichen etwa mit Ländern wie Deutschland, Italien oder Österreich spielt Sport bei unseren Freunden jenseits des Atlantiks kaum eine Rolle im Jahr 2015.

Aber Halt! Vielleicht ist schlanker, fitter und gesünder zu werden, ohne sich dabei physisch zu verausgaben, ein Geheimtipp aus englischsprachigen Ländern? Die Umfrageteilnehmer aus Großbritannien scheinen ebensowenig zu planen, in den kommenden Monaten einen Fitness-Preis zu gewinnen. In spätestens einem Jahr werden wir vielleicht wissen, wie erfolgreich sie damit waren – und wenn ja, natürlich alles dafür tun, um ihr Geheimrezept zu erfahren!

Ein großes Thema in Großbritannien ist dagegen der Vorsatz, im kommenden Jahr weniger Alkohol zu trinken – fast doppelt so viele Briten nehmen sich das im Vergleich zu den anderen teilnehmenden Nationen vor: in Italien etwa bildet dieser Vorsatz das Schlusslicht. Also entweder sind die Italiener bereits ein gutes Beispiel an Selbstkontrolle, oder aber sie sehen einfach keinen Sinn in einem guten Abendessen ohne ein schönes Glas Rotwein (nur allzu verständlich).

Aber oh lá lá, was ist mit dem guten alten französischen Laissez-faire passiert? Gemäß unserer Umfrage scheinen die Franzosen ein stressiges Jahr hinter sich zu haben. Zumindest waren sie die einzigen, die weniger Stress im neuen Jahr häufiger genannt haben als Gesundheitsthemen wie gesünder essen, abnehmen oder Sport treiben.

Der traditionelle Neujahrsvorsatz, mit dem Rauchen aufzuhören, scheint, im Vergleich zu anderen Themen, kaum eine Rolle zu spielen – zumindest unter Sprachlernern. Und das in allen befragten Ländern. Das könnte mehrere Gründe haben: Sie sind entweder bereits Nichtraucher (Bravo), sie haben bereits aufgegeben, mit dem Rauchen aufhören zu wollen (weniger gut) oder sie haben einfach viel zu viel Freude daran, sich bei kaltem Schmuddelwetter in einen Restauranteingang zu quetschen, während ihre Nichtraucherfreunde drinnen gemütlich die Vorspeise genießen … Warum auch nicht, immerhin sind sie dabei an der ‘“frischen” Luft.

Zu viel Gerede über Gesundheit und neues Körperbewusstsein? Bitte schön…

Es gibt auch vielversprechende Neuigkeiten – neben dem beliebten und bereits erwähnten Sprachenlernen natürlich – für die Intellektuellen unter uns: Trotz oder gerade wegen der steigenden Anzahl an Talent-, Casting-, Reality- oder Freakshows im Fernsehen haben eine Menge Leute beschlossen, in Zukunft den Fernseher öfters mal auszuschalten (oder gar nicht erst anzumachen) und stattdessen ein interessantes Buch zu lesen.

Und was ist eigentlich den Deutschen wichtig?

Die Deutschen legen vor allem Wert auf ihre körperliche und geistige Fitness: Nach dem Lernen einer Sprache auf Platz eins der Neujahrsvorsätze für 2015 folgen mehr Sport, weniger Stress und Abnehmen. Und ein bisschen Dichter und Denker lässt sich auch hier erkennen, denn mehr Lesen befindet sich auf Platz fünf der Vorhaben – ehrlicherweise muss man dazu aber sagen, dass sich die Leseratten unserer Umfrage zufolge ziemlich stark in Europa und den USA ausgebreitet haben.

Das Rauchen aufzugeben und weniger Alkohol zu trinken gehören zu den am seltensten genannten Neujahrsvorsätzen der Deutschen. Und auch hier stellt sich die Frage, ob Rauchen und Trinken in Zeiten von Gesundheits-, Öko- und Anti-Aging-Wahn schon gar keine relevanten Themen mehr sind oder ob diese Vorsätze bereits als nicht einhaltbar eingestuft und daher einfach aufgegeben wurden. Vielleicht sind eine Zigarette und ein Bier (wahlweise auch ein Glas Wein) in netter Gesellschaft aber auch einfach zu liebgewonnene kleine Sünden, um sie einfach aufzugeben.

Alles schön und gut… aber wer schafft es tatsächlich, seinen guten Vorsätzen treu zu bleiben?

Immerhin scheint Optimismus etwas zu sein, mit dem Babbel-Lerner überall auf der Welt besonders gesegnet sind, vor allem die Österreicher: 71 % von ihnen sagen, dass sie mit ihren Vorsätzen vom letzten Jahr erfolgreich waren. Und selbst bei den Italienern, die hier das Schlusslicht bilden, geben noch 42 % an, im letzten Jahr erfolgreich ihren inneren Schweinehund überwunden zu haben (bei den Deutschen sind es übrigens 62 %). Hut ab!

Wir wünschen dir viel Glück beim Einhalten deiner persönlichen Neujahrsvorsätze! Versuche doch auch, optimistisch zu bleiben und mach dir nichts draus, falls es nicht klappen sollte. Das nächste neue Jahr kommt so oder so, soviel ist sicher.

Porträt: Daniela in Brüssel

Posted on December 17, 2014 by

retratoBabbel-Nutzer-Porträts sind Auszüge aus dem Leben von Menschen aus der ganzen Welt. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schreib einfach unten einen Kommentar. Diesen Monat haben wir mit  Daniela Schaller gesprochen, die mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn seit ein paar Monaten in Brüssel lebt und mit Babbel von null auf fünfzig Niederländisch gelernt hat.

Niederländisch habe ich im Mai 2013 angefangen mit Babbel zu lernen. Damals wusste ich noch gar nicht, dass ich eines Tages in Belgien leben würde. Mich hat die Sprache einfach schon immer interessiert. Der konkrete Anlass, endlich damit anzufangen, war dann die Hochzeit einer Freundin, die einen Niederländer geheiratet hat. Dafür wollte ich gerne ein bisschen Niederländisch lernen, um mich mit ihm und den niederländischen Gästen zumindest ein wenig unterhalten zu können. Als mein Mann dann die Stelle beim europäischen Parlament in Brüssel angeboten bekam, war das natürlich ein schöner Zufall.

Als ich in Brüssel ankam, hätte ich mich selbst dem Anfängerniveau A1 oder A2 zugeordnet, aber als ich mich in einer Brüsseler Sprachschule einschätzen ließ, wurde ich auf das Niveau B1 oder sogar B2, also Fortgeschrittenen-Niveau eingestuft. Dabei hatte ich nur mit Babbel gelernt. Hier in Brüssel gibt es zwar zuhauf Anfängerkurse für Niederländisch, aber Fortgeschrittene-Kurse leider kaum, zumindest nicht solche, die ich zeitlich problemlos besuchen kann, ich hab ja einen kleinen Sohn, den ich täglich vom Kindergarten abhole. Deshalb lerne ich jetzt einfach mit Babbel weiter.

Was mir so gut an Babbel gefällt ist eben auch, dass ich das Lernen einfach in meinen Alltag integrieren kann. Als wir noch in Potsdam gewohnt haben, habe ich immer unterwegs in der Bahn, auf dem Weg zu meiner Arbeit in Berlin gelernt. Ich sitze aber auch gerne zu Hause ein halbes Stündchen dran, während mein kleiner Sohn Nikolai spielt oder schläft.

Nikolai lernt übrigens Französisch in der Vorschule. In Brüssel wird nämlich vornehmlich Französisch gesprochen und kaum Niederländisch. Deshalb habe ich kurz vor meinem Umzug auch noch angefangen mein Schulfranzösisch mit Babbel aufzufrischen. Das hilft mir hier sehr, denn Französisch spreche ich wirklich täglich, angefangen bei der Wohnungssuche in Brüssel, aber auch beim Einkaufen, bei der Behörde oder jetzt wieder beim Kinderarzt. Englisch kommt allerdings auch immer noch vor, zum Beispiel, wenn es um Anmeldeformulare geht, oder wenn die französisch sprechende Lehrerin meines Sohnes merkt, dass Sie doch zu schnell für mich spricht.

Mein Mann fängt gerade erst an, Französisch auf der Arbeit zu lernen, obwohl da natürlich auch noch viel Deutsch gesprochen wird. Wahrscheinlich wird der kleine Nikolai das schneller draufhaben, als sein Papa! Er sagt in der Schule bereits “Maman” zu mir und kann schon bis dreizehn zählen. Es geht jetzt auch schon los, dass er durch die anderen Kinder vieles aufschnappt. Er sagt immer: “Ja, die anderen Kinder, die sprechen alle so ‘ne komische Sprache.”

 

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Weshalb Sprachenlernen dein guter Vorsatz fürs neue Jahr werden sollte

Posted on December 5, 2014 by

Guter Vorsatz fürs neue Jahr

Es ist mal wieder soweit, das Jahr neigt sich seinem Ende zu. Zeit, um stolz und zufrieden auf die vergangene Monate zurückzuschauen.  Vielleicht verspürst du aber auch tief in dir ein klitzekleines Bedauern: Hast du wirklich erreicht, was du wolltest? Die Gehaltserhöhung bekommen, die große Liebe gefunden, deinen Roman geschrieben? Oder sitzt du gerade auf einer Couch, umgeben von alten Oreokrümeln, schaust dir Wiederholungen von Eine schrecklich nette Familie an und fragst dich, wo alles schief zu laufen begann?

Nun, es ist Zeit, mit alldem abzuschließen. Das neue Jahr bringt neuen Schwung, Aufbruchstimmung und die Möglichkeit der Veränderung mit sich. Und entgegen aller schrecklichen Klischees, die sich um gute Vorsätze ranken, kann der richtige Vorsatz für das neue Jahr sehr motivierend wirken. (more…)

Porträt: Aldo aus Triest

Posted on November 26, 2014 by

Porträt: Aldo aus Triest

Wir starten eine Serie von Babbel-Nutzer-Porträts - Auszüge aus dem Leben von Menschen aus der ganzen Welt. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, hinterlasse bitte unten einen Kommentar. Diesen Monat haben wir mit Aldo gesprochen, einem 70-jährigen Italiener, der nach wie vor voller Energie und Motivation ist. Kanufahren am Morgen, Schach am Nachmittag und nun ein neues Ziel: Englisch lernen. (more…)

Weshalb das Alter nicht am Sprachenlernen hindert

Posted on October 22, 2014 by

gehirn

„Altsein heißt für mich immer: Fünfzehn Jahre älter als ich.“
– Bernard Baruch, US-amerikanischer Finanzexperte und Philanthrop.

 

Lieber Leser, stehst du gerade in der Blüte deiner Jugend? Bist du zwanzig, fit und voller Tatendrang? Liegt dein Leben noch vor dir wie ein majestätischer persischer Teppich?

Gut für dich. Dann mach dich jetzt vom Acker und lies etwas anderes.

Ah, so ist es schon viel besser. Jetzt, da alle jungen Hüpfer das Spielfeld verlassen haben, können wir offen über eine etwas heikle Frage sprechen: Ist es möglich, eine neue Sprache zu lernen, obwohl man schon ein bisschen älter ist? Kann man all die neuen Vokabeln noch im Kopf behalten? Neue Grammatikstrukturen lernen? Oder ist es zu spät, jetzt noch damit anzufangen? (more…)

Porträt: Mirelle aus Lausanne

Posted on October 17, 2014 by

Portrait: Mirelle aus Lausanne

Wir starten eine neue Reihe:  Babbel-User-Porträts aus der ganzen Welt – ein Schnappschuss aus dem Leben der Babbel-User, die verraten, warum sie eine neue Sprache lernen. Wenn ihr auch eure Geschichte teilen wollt, schreibt uns einen Kommentar. In diesem Monat haben wir mit Mireille, einer 24-jährige Schweizerin, gesprochen, die Schwedisch aus einem ganz bestimmten Grund lernt: der Liebe.

Meine erste Begegnung mit dem Schwedischen war in der Schule. Als ich 16 war, habe ich dort meinen Freund, einen waschechten Schweden, kennengelernt. (more…)

Wie wir Sprachen lernen: die “Militär-Methode”

Posted on October 8, 2014 by

Audiolinguale Methode

Meine Großmutter hatte in Australien in den späten Fünfzigern Französisch als Schulfach. Jahrelang lernte sie pflichtbewusst die Sprache, doch der einzige Satz, an den sie sich bis heute lebhaft erinnert, lautet:

La plume de ma tante est dans le jardin avec le lion.

Für diejenigen, die nie das Vergnügen hatten, sich mit der französischen Sprache zu beschäftigen: Das lässt sich mit „Der Federhalter meiner Tante befindet sich mit dem Löwen im Garten“ übersetzen. Dieser Satz ist eher ungeeignet, ihn galant in eine ungezwungene Unterhaltung einfließen zu lassen, um es mal vorsichtig auszudrücken. (more…)

Die Zungenbrecher-Challenge

Posted on October 1, 2014 by

Zungenbrecher

Wenn man eine Fremdsprache lernt, sind Zungenbrecher hervorragend dafür geeignet, die eigene Aussprache zu trainieren. Zungenbrecher, das sind ganze Sätze oder eine Folge von Worten, die schwer auszusprechen sind. Dahinter steckt oftmals eine Kombination ähnlicher Laute, wie „s“ und „sch“ oder „p“ und „b“. Meistens ist die Bedeutung von Zungenbrechern purer Quatsch, auch wenn der englische Klassiker „She sells sea shells on the sea shore, and the shells that she sells are sea shells, I’m sure“ im Jahre 1908 tatsächlich zu einem ziemlich populären Lied wurde, das auf dem Leben von Mary Anning, einer britischen Fossiliensammlerin, beruhte.

Um unseren neuen Kurs mit schwedischen Zungenbrechern zu feiern, haben wir uns unsere acht Lieblings-Zungenbrecher aus verschiedenen Sprachen – Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch, Dänisch, Schwedisch, Türkisch und Russisch – vorgeknöpft und sie in kurze Animationen verwandelt. Schaffst du es, sie nachzusprechen, ohne dich zu verhaspeln? (more…)

Portugiesisch für Anfänger

Posted on September 25, 2014 by

Portugiesisch

Anja vom Backpacking-Blog happybackpacker.de ist seit fast fünfzehn Jahren in der Welt unterwegs und bloggt mittlerweile über ihre Reisen und ihre beiden großen Leidenschaften: Das Surfen und Tauchen. Erst vor kurzem war sie mehrere Monate in Südamerika unterwegs und hat dort wieder einmal gemerkt, wie wichtig es ist, wenigstens ein paar Brocken der Landessprache zu beherrschen. (more…)