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Quiz: Welche Vorurteile gegenüber Russland und den Russen stimmen wirklich?

Posted on July 16, 2014 by

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vorurteile gegenüber Russland und den Russen

Zur Veröffentlichung des neuen Russischkurses auf Babbel möchten wir ein paar typische Vorurteile gegenüber Russland und seinen Einwohnern auf den Prüfstand stellen. Dazu haben wir nicht nur Statistiken gewälzt, sondern auch Larisa Bulanova, Content Editor für Russisch in unserer Didaktik-Abteilung, um ihre russische Sicht auf die Dinge gebeten.

Also: Ist es wahr, dass Russen Wodka trinken, als gäbe es kein Morgen? Ist die russische Seele so eisig wie der sibirische Winter? Wird man in Russland zwangsläufig von Beamten gefressen oder von Bären geschröpft? (Halt, nein… umgekehrt.)

Achtung: Diese Vorurteile spiegeln nicht unsere tatsächliche Meinung wider. Sie dienen lediglich zur Unterhaltung – bitte nimm sie nicht allzu ernst.

Teste dein Wissen über Vorurteile gegenüber Russland… klicke, um mit dem Quiz zu beginnen.

 

 

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Die Verbindung von Träumen und Sprachenlernen

Posted on July 9, 2014 by

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Träumen und Sprachenlernen

Hast du dir schon einmal Gedanken gemacht über die Verbindung von Träumen und Sprachenlernen?

Man sagt, wer beginnt, in einer anderen Sprache zu träumen, fängt an, sie zu beherrschen. In den Achtzigern beobachtete der kanadische Psychologe Joseph de Koninck bei seinen Studienteilnehmern, die Französisch lernten, dass jene, die früher in ihren Träumen anfingen, Französisch zu sprechen, schnellere Lernfortschritte machten.

Aber waren sie schneller, weil sie träumten, oder träumten sie, weil sie schneller waren?

Psychologen und Neurowissenschaftler versuchen, den Zusammenhang zwischen Träumen und Sprachenlernen näher zu erforschen. Aber zu bestimmen, was tatsächlich während des Träumens passiert, ist eine sehr schwere Aufgabe. Manche Leute behaupten zwar, im Traum fließend eine Sprache zu sprechen, die sie im Wachzustand kaum beherrschen. Doch Träumer sind unzuverlässige Zeugen.

Das Unterbewusstsein ist zu erstaunlichen Dingen imstande, so etwa bei der Koma-Patientin, die ihre Muttersprache vergessen hatte und nur noch Deutsch sprach, nachdem sie wieder aufgewacht war. Vielleicht ist es so, dass das Gehirn beim Lernen einer Fremdsprache so beschäftigt damit ist, die neuen Informationen zu verdauen, dass das Bewusstsein nicht alles auf einmal aufnehmen kann – und vieles erst im Schlaf aus dem Unterbewusstsein zutage tritt.

Vielleicht aber auch nicht. Der springende Punkt ist, dass sich diese These bislang weder beweisen noch widerlegen lässt.

Ob Träume überhaupt einen psychologischen oder physiologischen Zweck haben, wird nach wie vor kontrovers diskutiert. Häufig wird angenommen, dass das Träumen dabei hilft, Probleme zu lösen, Informationen zu verarbeiten, oder das loszuwerden, was das Gehirn nicht braucht.

 

Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind, und unser kleines Leben ist von einem Schlaf umringt.

– William Shakespeare, The Tempest (Der Sturm)

 

Weil sich die Wissenschaft so schwer damit tut, Träume zu erklären, haftet ihnen immer noch  etwas Mysteriöses an. Damit erfüllen sie auch wichtige, kulturspezifische Funktionen: Man denke an Schamanen, die mithilfe von Träumen Menschen heilen oder die Zukunft vorhersagen, oder an die anhaltende Anziehungskraft der New-Age-Bewegung.

Vielleicht ist das Träumen in einer anderen Sprache der Ausdruck unseres Wunsches, sprachlich und kulturell „dazu zu gehören“. Ob man es nun als linguistischen Meilenstein betrachten mag oder nicht, es spiegelt auf jeden Fall das Bewusstsein für und die Beschäftigung mit der neuen Fremdsprache wider.

Lebe deinen Traum

Träumen und Sprachenlernen

Funktioniert denn das wortwörtliche Lernen im Schlaf (Hypnopädie), bei dem während des Schlafes Aufnahmen abgespielt werden, wirklich?

Um es kurz zu machen: nein. Die Wissenschaft hat Hypnopädie größtenteils als Humbug entlarvt. „Um komplexe Inhalte zu verarbeiten, braucht unser Gehirn eine Phase, in der äußere Reize ausgeschaltet sind“, sagt Jan Born, Schlafforscher an der Universität Tübingen. Florence Cardinal von der kanadischen National Sleep Foundation empfiehlt, vor dem Zubettgehen den Lehrstoff zu wiederholen und dann das Gehirn im Tiefschlaf die Arbeit machen zu lassen, das Gelernte im Gedächtnis zu verankern.

Im Durchschnitt schläft ein Mensch 75 Jahre lang jede Nacht acht Stunden. Das sind 220.000 Stunden Schlaf. Was, wenn man diese Zeit nun doch aktiv nutzen könnte?

Willkommen in der Welt des Klarträumens, oder luziden Träumens – wenn man im Traum merkt, dass man träumt und seinen Traum beeinflussen kann.

Dieser nicht unumstrittene Ausdruck wurde durch den niederländischen Psychologen Frederik van Eeden geprägt. Mittlerweile ist eine ganze Industrie gerne dabei behilflich, „die eigene Traumwelt zu erforschen, jede Fantasie zu erfüllen und das innere Genie zu entfesseln“ – natürlich gegen die ein oder andere Gebühr.

Es gibt allerdings wissenschaftliche Rückendeckung für das luzide Träumen. Der britische Psychologe Keith Hearne demonstrierte in den Siebzigern, dass man im Klartraumzustand bewusst die Augen bewegen kann. In weiterführenden Studien konnte Stephen LaBerge aus Stanford zeigen, dass sich die Gehirnaktivität während eines luziden Traums deutlich von der während eines „normalen“ Traums unterscheidet. Tatsächlich sehen Skeptiker das Klarträumen eher als meditativen Zustand, nicht als Schlaf.

Luzide Träumer räumen ein, dass man im Traum keine neuen Informationen lernen kann, etwa Wörter, die man zuvor noch nie gehört hat. Allerdings könne man bewusst die Entscheidung treffen, Vokabeln zu wiederholen, Verben zu konjugieren oder ein Gespräch mit einer ausgedachten Person zu führen.

Das ist so, als hätte man den Wiederhol-Manager von Babbel im Schlaf parat!

Oder man schaut bei Jan Born im Schlaflabor vorbei. Er hat entdeckt, dass sich das Erinnerungsvermögen seiner Studienteilnehmer um 8% verbesserte, wenn ihr Gehirn beim Schlafen mit Strom stimuliert wurde. Bitte nicht nachmachen! Außer im Traum.

In welchen Sprachen träumst du? Hattest du schon einmal einen luziden Traum? Wir freuen uns über deinen Kommentar!

 

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Fußballsprache in Brasilien: Englische Wurzeln treiben portugiesische Blüten

Posted on July 4, 2014 by

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Brazilian football language

Die Fußballsprache in Brasilien mit Ausdrücken wie Jogo bonito! oder Golaço! grassiert, seitdem die WM in vollem Gange ist, nicht mehr nur unter beinharten Fans und natürlich den Brasilianern selbst.

Mittlerweile gehören diese Begriffe zum Wortschatz eines jeden Fußball-Fans, der etwas auf sich hält, und spiegeln somit die schillernde brasilianische Fußballkultur und ihren Einfluss auf die ganze Welt wider.

Wenn man den Blick aber ein Jahrhundert zurück auf die Geburt des brasilianischen Fußballs richtet, kann man nicht anders, als den Einfluss einer kleinen Inselnation anzuerkennen, die nur ein einziges Mal die WM gewonnen hat (und im Vergleich zu Brasiliens fünf WM-Titeln daher etwas hinterherhinkt) – England.

Zwei Fußbälle, eine Luftpumpe und ein Regelwerk

Brazilian football language

Zwei Männer haben sich besonders darum verdient gemacht, den futebol nach Brasilien zu bringen.

Charles Miller, Sohn eines schottischen Lokführers und einer Brasilianerin mit englischen Wurzeln, wurde zum Studieren nach England geschickt, wo er Cricket und Fußball spielte. Er kehrte in seine Heimatstadt São Paulo mit zwei Fußbällen, einer Luftpumpe und einem Regelwerk zurück. (Man stelle sich vor, wie die Dinge gelaufen wären, hätte er stattdessen einen Cricket-Ball mitgebracht!)

Millers Biograf John Mills zitiert einen irritierten Journalisten aus São Paulo, der darüber schrieb, dass britische Sportsmänner an den Wochenenden zusammen kamen, „um etwas herumzutreten, das aussah wie die Blase eines Ochsen, was ihnen großes Vergnügen oder Verdruss bereitete, wann immer diese gelbliche Blase in ein mit Pfosten aufgestelltes Rechteck geriet.“

Miller spielte eine maßgebliche Rolle in der Gründung des São Paulo Athletic Club, wo er natürlich sich selbst als Stürmer aufstellte.

In der Zwischenzeit entdeckte ein junger Spross einer reichen englisch-brasilianischen Familie mit dem Namen Oscar Alfredo Cox in der Schweiz die Freuden des Fußballs. Als er zurückkam, organisierte er das erste Spiel überhaupt in Rio de Janeiro, im September 1901. Was Miller in São Paulo machte hatte sich herumgesprochen und so reiste Cox mit einer Gruppe Freunde nach Süden, wo sich die beiden Männer schließlich auf dem Platz trafen. Zweimal traten sie gegeneinander an; beide Spiele endeten unentschieden. Cox gründete ein Jahr später, im Alter von 22 Jahren, den Fluminense FC.

Ihre englischen Wurzeln kann man auch heute noch in der brasilianischen Fußballsprache nachhallen hören. Ein Innenverteidiger, im Englischen „centre-back“, wird in Brasilien manchmal noch beque genannt. Ein richtig guter Spieler ist ein craque, ein „crack“. Damit die eigene Mannschaft („team“ auf Englisch, time im Portugiesischen) den Pokal (Englisch: trophy, Portugiesisch: troféu) holt, ist es nötig, das ein oder andere Tor („goal“ / gol) zu schießen („shoot“ / chutar).

Fußball ist unser Leben

Brazilian football language

Schon 1919 zog das Lokalderby in Rio 18.000 Fans ins Stadion, vor dem weitere 5.000 standen und lange Gesichter machten, weil sie keine Tickets mehr bekamen.

Warum hat Fußball in Brasilien einen derartigen Siegeszug hingelegt?

Zugänglichkeit ist sicherlich ein Faktor. Alles, was man braucht, ist ein flacher Platz (und manchmal nicht mal das) sowie einen Ball, sonst nichts. Das allein ist aber keine hinreichende Erklärung für das Ausmaß, mit dem sich König Fußball durchgesetzt hat, denn China und Indien, Länder vergleichbarer Größe, haben ihn nicht derart angenommen. In Brasilien wurde Fußball zu einer Religion, einer Philosophie, einer Identität – und einer Sprache.

Der Ball – a bola, im Gegensatz zu seinem deutschen Gegenstück in weiblicher Form – ist etwas, das in Brasilien geschätzt und geliebt wird. Das Schlimmste was man tun kann, ist pisar na bola, auf den Ball zu trampeln. Da kann man gleich pendurar as chuteiras, die Fußballschuhe (an den Nagel) hängen und jegliche Hoffnung aufgeben: tirar o time de campo, das Team vom Platz ziehen. Wenn etwas absolut katastrophal gelaufen ist, hat man vielleicht sogar ein maracanaço erlitten – ein Begriff, der sich auf Brasiliens Niederlage gegen Uruguay im Finale der WM 1950 im Maracanã-Stadion bezieht, auch nach über einem halben Jahrhundert noch ein kollektives nationales Trauma.

Aber zurück auf die Sonnenseite. Der Ausdruck golaço ist nicht nur für spektakuläre Tore reserviert: Er kann für jede Meisterleistung genutzt werden, etwa wenn man einen Kunden mit einer unglaublichen Powerpoint-Präsentation umgehauen hat. Schließlich ist es wichtig, einen guten Eindruck zu machen wenn man das Trikot trägt, vestir a camisa, sprich, wenn man die Firma repräsentiert.

Falls man dann noch einen Schritt weiter geht und sich den Kunden selbst schnappt, um sein eigenes Unternehmen zu gründen… tja, ab und zu muss man eben ein bisschen egoistisch sein, oder im brasilianischen Fußball-Jargon die Ecke mit einem Kopfball verwandeln, bater o escanteio e cabecear a bola (die Ecke schlagen und den Ball köpfen). Es ist schließlich ein pontapé inícial (Anstoß), ein Neubeginn.

Nachspielzeit

Niemand möchte seine Mannschaft „an der Laterne“ sehen, na laterna – auf dem letzten Tabellenplatz.

Stattdessen wollen alle „den Ball essen“, comer a bola – hervorragend spielen.

Und jeder Torwart verzichtet gern darauf, „einen Truthahn zu bekommen”, levar um peru – einen richtig dämlichen Fehler zu machen.

Jetzt, wo du mit dem Jargon versorgt bist, probier doch mal unser Quiz zu brasilianischen Fußball-Ausdrücken!

 

Photo 1: ‘World Cup football – Soccer ball with flags of different countries’ ©iStock.com / andresr

Photo 2: Charles Miller & Oscar Alfredo Cox | CC0 1.0

Photo 3 ‘Maracana Stadium’ ©iStock.com / CelsoDiniz

 

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Quiz: Brasilianische Fußball-Ausdrücke

Posted on June 11, 2014 by

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Footballquiz_crops-09

Kennst du alle Spielsysteme im Fußball? Kannst du zwischen Flügelspieler” und Mittelfeldspieler” unterscheiden? Weißt du, wodurch Ungarn 1950 die Spieltaktik revolutioniert hat?

Wir auch nicht.

Mache stattdessen unser Quiz, um einige ungewöhnliche brasilianische Fußball-Ausdrücke zu entdecken.

 

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Nutzer-Tipps: Wie man sich am besten Vokabeln merkt

Posted on June 4, 2014 by

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Wir haben unsere Nutzer nach ihren persönlichen Methoden zum Merken von Vokabeln gefragt und die Tipps, die wir bekommen haben, waren wirklich großartig. Manche sind alte Lern-Klassiker, andere eher unkonventionell. Auf welche Art lernst du, was würdest du ergänzen? Erzähl es uns in den Kommentaren.

 

1. Ich mache Sport, während ich mir die Vokabeln vorsage - Joseph

Das ist erwiesenermaßen sehr effektiv. Eine Studie von 2010 untersuchte Personen, die Fahrrad fuhren, während sie Vokabeln lernten. Das Ergebnis: „Gleichzeitige physische Aktivität während des Vokabellernens erleichterte das Merken neuer Elemente”.

 

2. Ich singe die gelernten Wörter – David (und Charlie)

Singen ist eine sehr gute Lernmethode, nicht nur zum Wiederholen von Vokabeln, sondern allgemein zum Erlernen einer Sprache – nachzulesen beispielsweise im Blog-Eintrag von Benny Lewis, inklusive Karaoke.

Forscher an der Universität von Edinburgh haben herausgefunden, dass Erwachsene, die Wörter oder Sätze in einer fremden Sprache gesungen hatten, diese hinterher doppelt so gut sprechen konnten.

 

3. Ich schreibe die Wörter auf kleine Karteikarten und lernen mit ihnen, wann und wo es möglich ist – Stefan (und Milène)

Mit Karteikarten zu lernen ist eine beliebte und bekannte Methode. Manche Menschen  bevorzugen Karten, die auf einer Seite ein Bild haben und auf der anderen ein Wort, um sich eine Vokabel besser merken zu können. Andere schreiben lieber kleine Beschreibungen oder Übersetzungen auf die Rückseite.

Beide Varianten haben den Vorteil, dass man mit ihnen spielerisch lernen kann – etwa durch Memory- oder Tauschkarten-Spiele, das Einteilen der Karten in Kategorien, das Kombinieren verschiedener Karten, um Sätze zu bilden und vieles mehr.

 

4. Ich benutze das neue Wort in Sätzen oder Gesprächen mit mir selbst (ja, ich führe Selbstgespräche in verschiedenen Sprachen) – Chris (und Zelu)

Das ist kein Grund, sich selbst als verrückt abzustempeln! Babbels Sprach-Chamäleon Matthew Youlden nutzt diese Technik ebenfalls.

 

5. Ich schaue Filme immer in der Originalsprache, mit den Untertiteln ebenfalls in der Originalsprache; wenn ein Wort vorkommt, das ich nicht kenne, dann schreibe ich es auf und schlage seine Bedeutung nach. Am Ende schaue ich den Film noch einmal von vorne, mit allen übersetzten Wörtern. Das funktioniert wirklich – Claudio

Ein super Tipp für Film-Fans. Es ist vielleicht etwas zeitraubend, aber was könnte schöner sein, als Almodóvar und Bergman in der Originalsprache zu schauen, wenn man Filme und Sprachen liebt?

 

6. Ich spiele Videospiele in der Sprache, die ich lerne – Julius

Ein toller Vorschlag! Vokabeln werden in Videospielen oft wiederholt und in abgewandelter Form wieder verwendet. Es ist erstaunlich, wie wenig Aufmerksamkeit das Potenzial von Spielen als Hilfsmittel zum Sprachenlernen bekommt. Mit der Geburtsstunde der Online-Multiplayer-Games und der Möglichkeit, regionale Einstellungen zu ändern, wird es allmählich Zeit, dass man Videospiele in diesem Zusammenhang ernst nimmt. Spiele erschaffen oft authentische Szenarien, die eine plötzliche und schnelle Reaktion erfordern – es bleibt einfach keine Zeit, mal schnell nach einem Wörterbuch zu greifen, wenn gerade eine Armee Orks auf einen zustürmt…

 

Zum Schluss noch ein heißer Tipp von Lavinia, Iyes und Nicole, die Vokabeln am liebsten… mit Babbel lernen! Vielen Dank an alle, die über Facebook mitgemacht haben. Wir freuen uns sehr über weitere Tipps als Kommentar hier im Blog!

 

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7 Gründe, warum wir Listen lieben – und warum sie schlecht für uns sind

Posted on May 22, 2014 by

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Wir mögen Listen, weil wir nicht sterben wollen.

- Umberto Eco, Die unendliche Liste

 

Ein allgegenwärtiges Phänomen besonders im englischsprachigen Internet sind die sogenannten „Listicles”, Artikel, die in Form einer Liste geschrieben sind. Sie lauern überall und ködern Leser mit reißerischen Überschriften wie „6 Gründe, warum Asiaten in der Schule besser sind als IHR Kind” oder „25 Lesben, die wie Justin Bieber aussehen”. (Halt, hier geblieben!)

Es ist Geschmackssache, ob sie einen zum Lachen bringen oder nur einmal mehr demonstrieren, dass die Menschheit dem Untergang geweiht ist. Mit Listicles sind Webseiten wie Buzzfeed, das es demnächst auch auf Deutsch geben soll, sehr groß geworden und beeinflussen wiederum klassische Print-Medien, allen voran die Klatschpresse.

Listen sind das in Text gegossene Abbild eines Zeitgeistes, der sich ständig ablenken lässt. Daher ist es spannend zu fragen: Was machen sie mit uns und unserer Art zu denken?

(more…)

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Warum Italiener mit den Händen sprechen (und Skandinavier nicht)

Posted on May 7, 2014 by

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Photo by Haraldo Ferrary / CC 2.0

 

When the moon hits your eye like a big pizza pie

That’s amore…

 

Liebe. Raserei. Leidenschaft. Italiener sind bekannt für ihre ausdrucksvolle Körpersprache und Handgestik. Als ob die Gefühle, die in ihnen hochkochen nicht allein durch Worte ausgedrückt werden können, sondern zusätzlich einen warnenden Zeigefinger, eine flehenden Geste gen Himmel oder einer geschüttelte Faust verlangen.

Bei Skandinaviern ist das anders.

Wenn man traditionelle Stereotypen zu Rate zieht, sind unsere nordischen Brüder und Schwestern eher rational und reserviert. Das heißt nicht, dass ihnen extreme Emotionen fremd sind – nur, dass sie eher nicht dazu neigen, diesen körperlich Ausdruck zu verschaffen.

Ja, hierbei handelt es sich um kulturelle Klischees, obwohl wohl wenige Menschen bestreiten würden, dass Italiener dazu tendieren, ihre Hände zur Hilfe nehmen, um sich auszudrücken. Aber was ist, wenn dem Ganzen ein biologischer Imperativ zugrunde liegt? Was, wenn Gebärden zur Entwicklung unseres Gehirns beitragen? Was, wenn es eine Verbindung gibt zwischen der Art und Weise, wie wir unsere Hände benutzen und wie wir Probleme lösen?

 

Südliche Leidenschaft trifft auf nördliche Zurückhaltung

Zunächst müssen wir ein paar Stereotypen auf den Grund gehen.

Die Idee, dass südliche Länder sowohl vom Klima, als auch vom Temperament ‘heißer’ sind, wird selten in Frage gestellt, dabei ist dies durchaus eine problematische Prämisse.

Wenn wir akzeptieren, dass dies der Wahrheit entspricht, woran liegt es dann, dass die germanischen Sprachen zerebraler sind und die romanischen, naja, romantischer? Ist es in Norwegen kälter und daher lassen die Menschen ihre Hände in den Taschen verschwinden? Ist die grammatikalische Komplexität der deutschen Sprache und ihrer Geschwister Ausdruck einer analytischeren Sicht auf die Welt?

Es ist das klassische Henne-Ei Problem von Sprache und Kultur und es gibt darauf keine einfache Antwort.

Was wir lernen ist, dass die Beziehung zwischen Gebärden und Sprache entscheidend für die Entwicklung des menschlichen Gehirns zu sein scheint.

 

Fischers Fritz fischt frische Fische

Einer Studie des letzen Jahres zufolge, gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen dem Vorgang der Vokalisierung und pektoralen Gestik in einem bestimmten Teil des Fischgehirns – also, einfach gesagt, eine Verbindung zwischen den Geräuschen, die ein Fisch macht und der Bewegung seiner Flossen.

Professor Andrew Bass, der die Studie an der Cornell Universität durchführte, glaubt, dass dies alles Teil einer “noch längeren Geschichte der Sprachevolution” ist.

In Barcelona untersuchten während dessen zwei Forscher an der Pompeu Fabra Universität das gestikulatorische Verhalten von Babies am Ende der ‘Brabbel’-Periode bis zum Anfang der ersten Wortbildung. In ihrer Forschungsarbeit, die im Februar 2014 veröffentlicht wurde, kommen sie zu dem Schluss, dass Kinder Sprache und Gestik koordinieren bevor sie überhaupt sprechen können.

“Das Studium von Sprache und menschlicher Kommunikation kann nicht allein durch die Analyse verbaler Sprache erfolgen,” erklärt Núria Esteve Gibert, eine der Forscherinnen, der SINC.

Die häufigste Gebärde, die Babies machen? Mit dem Finger zeigen.

Forscher aus dem Bundesstaat San Franciso beleuchteten das Ganze auf einer anderen Ebene, indem sie die Verbindung von Gebärden und Problemlösungsstrategien untersuchten. Eines ihrer Ergebnisse war, dass Kinder, die im täglichen Leben mehr gestikulieren besser mit bestimmten Aufgaben zurechtkommen.

Dies gelte für jedes Alter, behauptet Patricia Miller, Professorin für Psychologie und eine der Autorinnen der Forschungsstudie: “Sogar wir Erwachsenen verwenden manchmal Gesten, wenn wir versuchen unsere Steuerbelege oder unsere Schränke zu ordnen. Wenn unsere Gedanken sich überschlagen, nehmen wir unsere Hände zur Hilfe, um ein Teil der kognitiven Belastung abzugeben.”

 

Zur Theorie des ‘körperlichen’ Lernens

Diese Theorie hat wichtige Implikationen für unser Verständnis davon, wie wir Sprachen lernen.

Alles weist darauf hin, dass Lernen eine körperliche Aktivität ist, etwas, das eine komplexe Interaktion von Gehirn und Körper voraussetzt. Gesten sind demnach genausowenig nur körperlicher Natur, wie Gedanken nur reine Hirnleistungen.

(Um diese Theorie zu testen, muss man nur an jemanden denken, den man wirklich liebt oder hasst und darauf achten, wie der eigene Körper reagiert.)

Diese Auffassung vom Sprachenlernen ist ebenfalls die Basis für die Sprachlernmethode ‘Total Physical Response’, bei der Sprache durch Körperbewegung vermittelt wird.

Dies ist nicht nur etwas für Kinder. Erwachsene verhalten sich häufig unterbewusst auf ähnliche Weise, wenn sie eine neue Sprache lernen – unser Gedächtnis arbeitet viel über körperliche Assoziationen. Einige Leute nutzen etwa Handgesten, um verschiedene Töne in Sprachen, wie Vietnamesisch oder Mandarin zu üben.

Zugegeben, dies erklärt nicht, warum Italiener gerne ihre Hände benutzen, wenn sie sprechen. Aber vielleicht, ganz vielleicht, wissen sie schon seit langem, was die Wissenschaft gerade anfängt zu begreifen – dass es eine echte Hilfe fürs Gehirn ist die Hände zur Hilfe zu nehmen, wenn man etwas zum Ausdruck bringen will.

 

‘Sea Robin’ photo by Jojoe.photography / CC 2.0

 

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Die englischen Sprach-Wachen

Posted on April 25, 2014 by

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Foto von Elias Gayles / CC 2.0

Studenten lernen Englisch, Wörterbücher versuchen, korrekte Sprache festzulegen und zu erläutern. Medien veröffentlichen Stil-Führer für gute und richtige Sprache, und Regierungen versuchen, zur korrekten Sprache zu erziehen.

„Richtiges Englisch“ ist noch immer ein begehrenswertes Gut – und ein großes Geschäft. Wer bestimmt also über „richtiges Englisch“?

Verstorbene weiße Männer

Im Jahr 1876 lud der preußische Kultusminister Adalbert Falk sämtliche Delegierte der Deutsch-sprechenden Territorien nach Berlin ein, um an der sogenannten „Orthografischen Konferenz“ teilzunehmen. Die deutsche Sprache wurde reformiert und standardisiert – ein Prozess, der auch über Rechtschreibreform 1996 hinaus bis heute andauert.

Frankreich ging einen anderen Weg und gründete 1635 die ehrwürdige „Académie Française“, die höchste Instanz und Dienststelle für die Pflege der französischen Sprache. Diese Behörde arbeitet noch heute, pflegt und prägt die französische Sprache und poltert mit ihrem offiziellen Sprach-Lexikon gerne gegen das Englische. Sie pocht zum Beispiel auf den Begriff „Courriel“ statt auf „E-Mail“. Die 40 Mitglieder der Académie Française werden auch die „Unsterblichen“ genannt.

Warum gibt es nichts Vergleichbares für die englische Sprache?

Die Geschichte der englischen Sprache ist nicht von einem systematischen Wandel oder einer Reform gekennzeichnet. Vielmehr ist die englische Sprache wie ein umherstreifendes Tier, das von Kontinent zu Kontinent zieht und dabei von Unfällen und Zufällen, Kriegen und anderen Ereignissen geprägt ist. Geografie, kulturelle Identitäten und Unterschiede, koloniale Ausdehnung: Es gibt keine Institution, die korrektes und echtes Englisch bestimmen könnte.

Leder und Papier

Wörterbücher und Lexika hatten immer Beschützer der gegenwärtigen Sprache. Für das britische Englisch ist es das „Oxford English Dictionary“. Die beachtliche Tiefe der Quellen – viele davon wurden übrigens zugetragen von einem psychisch kranken Mann – und die physische Größe des Wörterbuches lassen das „Oxford English Dictionary“ an einen urzeitlichen Gesteinsbrocken erinnern: Schwer und außerordentlich hart, aber wenn man sich mit den richtigen Werkzeugen und ausreichend Geduld ins Innere arbeitet, warten wahre Schätze auf ihre Entdeckung.

Als das Oxford Dictionary geschrieben wurde, begann auf der anderen Seite des Atlantiks Noah Webster, die Amerikaner zu erziehen, wie sie zu schreiben und sprechen hatten. Nach Erzählungen war er bestimmt, genau und humorlos, was möglicherweise der Grund war, weshalb er ein Wörterbuch schrieb – eins, das die Entwicklung des amerikanischen Englisch’ bis heute entscheidend beeinflusst hat.

Vielleicht hat die US-Regierung sogar stillschweigend seinen Einfluss anerkannt und machte Englisch zur offiziellen Sprache. Mehr als ein Jahrhundert lang waren diese Wörterbücher unanfechtbar. Doch die digitale Epoche zerfrisst das Fundament der Wörterbücher stellt deren Autorität infrage.

Wann habt ihr zuletzt ein Wörterbuch benutzt? War das bevor oder nachdem ihr zuletzt in Microsoft Word eine gewellte rote Linie unter einem Wort gesehen habt?

Viele Meta-Lexikographen (ein großartiges Wort für Gesprächsrunden auf auf Partys) glaubten lange, dass Benutzer ein Lexikon als Quelle linguistischer Wahrheit betrachten, und weniger als Indikator aktuell angewandter Sprache: also, wie wir sprechen sollten, und nicht wie wir tatsächlich sprechen.

Wenn viele Menschen eine Sprache auf bestimmte Weise benutzen, ist es dann gleichzeitig „korrektes Englisch“?

Sprachkrisen

David Foster Wallace behauptete 2001, die amerikanische Sprache wäre inmitten einer Autoritätskrise. Heute befindet sich Englisch in einer Identitätskrise. Gleichzeitig ist es die Sprache einer verblassten Kolonialmacht und ihrer Kolonien, die Sprache einer weiterhin verblassenden Supermacht und die Sprache von Hollywood. Es ist die Gebrauchssprache im Beruf, in der Wissenschaft und im Internet, die Standard-Sprache beim internationalen Reisen und vermutlich der Anlass zur Angst für Millionen Schulkinder auf dem Globus.

Größe entscheidet. Englisch breitet sich rasant über den Planeten aus, über Telefonverbindungen und Kabel, an Flughäfen und in Hotels. Die englische Sprache erfasst schneller denn je einen immer größer werdenden Raum. Die Verbreitung ist kaum zu überblicken, noch weniger zu kontrollieren.

Die Technik-Giganten sind die Spielmacher für das Verfolgen und Gestalten dieser Entwicklung. Worterkennung und Rechtschreibprüfprogramme sind wohl längst leistungsfähiger als jedes Wörterbuch. Nicht zu vergessen sind die Sprach-Wächter, die Englisch unterrichten – sei es als erste oder zweite Sprache, und jene, die prüfen und zulassen.

Die Sprach-Wächter müssen Autoritäten sein: Ihr Geschäftsmodell stützt sich auf eine genaue Definition von „korrektem Englisch“. Als Foster Wallace an amerikanischen Schulen unterrichtete, erklärte er vielen Schülern, das geschriebene Standard-Englisch wäre einfach ein Unter-Dialekt des Englischen – und genauso korrekt wie jede andere Form.

Die Idee, dass Sprachgebrauch und Zeit zu Akzeptanz führen, können wir als demokratisches Wachstum ansehen oder als Anzeichen, dass die Welt untergehen wird – das hängt von unserer Perspektive ab. Gegenkräfte dieses Prozesses sind die Regeln für korrektes Englisch und die Sprach-Wächter. Halten sie die Geschwindigkeit durch, mit der sich die Sprache entwickelt?

Trotz Beharren auf Regeln, die sich bei einer Sprache richtig anfühlen, ist oft genau das richtig, was sich richtig anfühlt. Häufig wird gesagt, eine Sprache zu beherrschen, bedeute, für sie „ein Gefühl“ zu entwickeln. „Ich weiß, was es ist, wenn ich’s sehe“, sagte der berühmte Richter des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten, Potter Stewart, über Pornografie.

Vielleicht können wir das gleiche über „korrektes Englisch“ sagen.

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Warum deine Muttersprache bestimmt, wie du eine Fremdsprache lernst

Posted on April 3, 2014 by

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Wie kommt es eigentlich, dass es den meisten Deutsch-Muttersprachlern leichter fällt, Englisch zu lernen als Spanisch? Warum ist Spanisch dann aber doch nicht mehr ganz so schwer, wenn man schon Französisch kann? Und wieso sind Türkisch oder Indonesisch noch einmal extra knifflig für uns?

Die Antwort liegt auf der Hand, wenn du schon einmal von Sprachfamilien gehört hast: Das sind Gruppen ähnlicher Sprachen, die von einer gemeinsamen Grundsprache abstammen. So gehören gleich sechs unserer angebotenen Lernsprachen zu den germanischen Sprachen, nämlich Deutsch, Englisch, Niederländisch, Dänisch, Schwedisch und Norwegisch, wobei sich die skandinavischen Sprachen untereinander noch einmal besonders ähneln. Die zweite große Sprachfamilie, die bei Babbel vertreten ist, sind die romanischen Sprachen: Spanisch, Portugiesisch, Französisch und Italienisch gehören zum Beispiel dazu. Die Sprachen innerhalb einer Sprachfamilie haben viel gemeinsam, beispielsweise klingen Zeitausdrücke in miteinander verwandten Sprachen ähnlich. Enge sprachliche Verwandtschaft schlägt sich aber auch oft in grammatikalischen Regeln und Konzepten nieder.

Sprachfamilien

Was bedeutet das nun für das Erlernen einer Fremdsprache und die Kurse bei Babbel?

Wir erstellen neue Kurse für eine Lernsprache meistens auf Deutsch und adaptieren diese dann für unsere anderen sechs Sprachen, auf denen wir Kurse anbieten. Das machen wir grundsätzlich so, dass wir beim Übersetzen und Anpassen so nah wie möglich an der Lernsprache bleiben, sprich, dass möglichst verwandte Wörter und ähnliche Satzstrukturen wie in der Lernsprache verwendet werden. Dabei gilt: Je ähnlicher sich die Sprache, die du bereits sprichst, und die Sprache, die du lernst, desto schneller begreifst du Regeln und Zusammenhänge. Wenn du also eine Sprache lernst, die zur selben Sprachfamilie gehört wie deine Muttersprache, bist du oft auf weniger zusätzliche Erklärungen angewiesen als jemand, dessen Muttersprache zu einer anderen Sprachfamilie zählt.

So schneiden wir die Babbel-Kurse auf deine Muttersprache zu

Hier ein Beispiel: Die Unterscheidung zwischen den Verben “pouvoir” und “savoir” ist für einen Deutschen, der Französisch lernt, nicht ganz so offensichtlich wie etwa für einen Italiener. Denn im Italienischen gibt es die Entsprechungen “potere” und “sapere”, wohingegen beide Verben mit demselben Wort ins Deutsche übersetzt werden, nämlich “können”. Die Erläuterungen, wann man “pouvoir” benutzt – dann, wenn etwas erlaubt oder möglich ist – und wann “savoir”, das eher “wissen, kennen, fähig sein” bedeutet, werden in den Französisch-Kursen für Italiener einfach weggelassen. Die einzelnen Verbformen von “savoir” und “pouvoir” müssen aber natürlich alle User, die Französisch lernen, gleichermaßen üben.

savoir vs pouvoir

Umgekehrt müssen wir manchmal beim Übersetzen unserer Sprachkurse vom Deutschen in eine andere Sprache Erklärungen hinzufügen. Beispielsweise sind Deutsche es gewohnt, Verben zu beugen: “ich bin, du bist, er/sie/es ist, …”. Im Französischkurs für Deutsche weisen wir also bei der Einführung von “être”, “sein”, nicht extra darauf hin, dass es für jedes Personalpronomen eine eigene Verbform davon gibt. Schwedischsprecher, die für alle Personalpronomen die gleiche Verbform benutzen – “jag är, du är, han/hon/den/det är, …” bekommen jedoch eine zusätzliche Erläuterung, und die sieht dann so aus:

Schwedische Lokalisierung

Hast du’s bemerkt? Auch wenn Deutsch und Französisch nicht zur selben Sprachfamilie zählen, sind sie sich in diesem Punkt doch sehr ähnlich. Wenn du es dir beim Lernen leicht machen möchtest, probier doch mal unsere “Gute Freunde”-Kurse in der Kursrubrik “Neu”! Dort findest du Ausdrücke und Redewendungen in deiner Lernsprache, die dir sicher schon aus deiner Muttersprache bekannt vorkommen.

Du willst Stolperfallen lieber direkt umgehen? Dann schau dir die “Falsche Freunde”-Kurse in der Rubrik “Extras” (wie hier für die Lernsprache Englisch) an. Sie helfen dir, nicht mehr länger Begriffe zu verwechseln, die so ähnlich klingen wie in deiner Muttersprache, aber etwas völlig anderes bedeuten.

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Vive la France! und weitere Gründe, warum man Französisch lernen sollte

Posted on March 20, 2014 by

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Anlässlich des Internationalen Tags der Frankophonie, der heute überall auf der Welt gefeiert wird, haben wir ein bisschen über die französische Sprache nachgeforscht und dabei einige erstaunliche Fakten herausgefunden, die wir gerne mit euch teilen möchten.

Französisch eine der sehr wenigen Sprachen, die auf der ganzen Welt gesprochen werden, und rangiert damit auf dem sechsten Platz hinter Mandarin Chinesisch, Englisch, Hindi, Spanisch und Arabisch. Weltweit gibt es derzeit über 220 Millionen Menschen, die französisch sprechen.

In Europa findet man die größte französischsprachige Bevölkerung (außerhalb Frankreichs) in Belgien, der Schweiz und Luxemburg. Französisch ist Europas zweithäufigst gesprochene Muttersprache , nach Deutsch aber vor Englisch. Demographen sagen sogar voraus, dass die hohe Geburtenrate in Frankreich Französisch bis 2025 zu der meistgesprochenen Muttersprache in Europa machen wird (falls ein größeres Land wie die Türkei nicht vorher ein Teil der EU wird).

Französisch ist die am zweithäufigsten gelernte Fremdsprache der Welt, zusammen mit Englisch, und wird in den Bildungssystemen der meisten Länder weltweit als Fremdsprache unterrichtet. Bei Babbel ist es eine der gefragtesten Lernsprachen unter unseren Nutzer_innen und wächst stetig weiter, ebenso wie unser französisches Team, das euch über neue Französisch-Kurse immer auf dem Laufenden halten wird!

FrenchWeek_Deu(1)

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