The Babbel Blog

language learning in the digital age

Weshalb das Alter nicht am Sprachenlernen hindert

Posted on October 22, 2014 by

gehirn

„Altsein heißt für mich immer: Fünfzehn Jahre älter als ich.“
– Bernard Baruch, US-amerikanischer Finanzexperte und Philanthrop.

 

Lieber Leser, stehst du gerade in der Blüte deiner Jugend? Bist du zwanzig, fit und voller Tatendrang? Liegt dein Leben noch vor dir wie ein majestätischer persischer Teppich?

Gut für dich. Dann mach dich jetzt vom Acker und lies etwas anderes.

Ah, so ist es schon viel besser. Jetzt, da alle jungen Hüpfer das Spielfeld verlassen haben, können wir offen über eine etwas heikle Frage sprechen: Ist es möglich, eine neue Sprache zu lernen, obwohl man schon ein bisschen älter ist? Kann man all die neuen Vokabeln noch im Kopf behalten? Neue Grammatikstrukturen lernen? Oder ist es zu spät, jetzt noch damit anzufangen?

Hier kommt die gute Nachricht: Die jungen Hasen mögen in der sprachlichen Weite davonrennen, aber du, liebe Schildkröte, hast auch gewisse Vorteile in diesem Rennen. Dein Gehirn ist fähig zu Dingen, die du dir nicht vorzustellen vermagst. Es kann sich ungemein entwickeln – und das selbst noch im Alter. Außerdem ist da noch ein Bereich, in dem dein Alter einen großen Vorteil darstellt – und zwar beim selbstgesteuerten Lernen. Also hol jetzt deine bequemen Pantoffeln hervor, mach dir eine heiße Tasse Tee (oder etwas Stärkeres) und lies dann weiter…

Dein Gehirn ist plastisch

Noch vor einigen Jahrzehnten hatten Wissenschaftler eine sehr viel festgefahrenere Vorstellung vom Gehirn. Sie dachten, dass die Entwicklung des Gehirns während der Kindheit darüber bestimmt, wie es für den Rest des Lebens strukturiert sein würde.

Doch jetzt wissen wir, dass das so nicht stimmt. Eine bahnbrechende Studie aus dem Jahr 2000 (Macguire et al.) hat die graue Substanz von Londoner Taxifahrern untersucht. Und damit ist nicht das Zeug im Bauchnabel der Taxifahrer gemeint, sondern die graue Substanz in ihren Köpfen. Die Fahrer hatten ein größeres Volumen an grauer Substanz im Hippocampus, einem kleinen seepferdchenförmigen Teil des Gehirns, das sich mit (räumlichem) Gedächtnis befasst, wenn sie lange Zeit gefahren waren. Hier gab es einen handfesten Beweis für Neuroplastizität, der Fähigkeit des Gehirns, sich zu verändern und neue Nervenverbindungen zu bilden.

Diese Studie führte zu einer Explosion von Untersuchungen über Neuroplastizität. Wir wissen jetzt, dass Training unser Gehirn schon bereits nach nur wenigen Trainingseinheiten verändern kann und dass je nach Länge der Trainingseinheiten der Effekt umso stärker ist. Im Jahr 2010 testete dann eine Gruppe schwedischer Wissenschaftler jüngere (21- bis 30-jährige) und ältere (65- bis 80-jährige) Erwachsene über sechs Monate hinweg und konnte „keinerlei signifikante altersbezogene Unterschiede in der Plastizität der Mikrostruktur weißer Substanz entdecken“. Was übersetzt soviel heißt wie: auch ein älteres Gehirn kann sich verändern.

Neuroplastizität und Sprachenlernen

Was passiert also mit dem Gehirn eines Erwachsenen, der Sprachen lernt? Eine Gruppe erwachsener Chinesischlerner wurde im Jahr 2012 über einen Zeitraum von neun Monaten getestet und zeigte in dieser Zeit „eine verbesserte Unversehrtheit der weißen Substanz“. Weiße Substanz verbindet die Zellen und es gilt: je besser Zellen verbunden sind, desto besser kann man kognitive Aufgaben erledigen.

Eine noch bemerkenswertere Entdeckung war aber, dass eine Gruppe von Militärdolmetschern nach nur drei Monaten intensiven Sprachenlernens tatsächlich größere Hippocampi entwickelte (da haben wir wieder das Seepferdchen!).

Willst du noch mehr Argumente? Okay, dann pass auf: Sprachenlernen baut ‘kognitive Reserven’ auf, die dich resistenter gegen Gehirnschäden werden lassen. Bist du zweisprachig aufgewachsen? Dann herzlichen Glückwunsch! Vermutlich wirst du damit den Ausbruch von Demenz um mehrere Jahre aufschieben können. Genehmige dir also ruhig noch einen weiteren Drink…

Immer diese schummelnden Alten

Wenn du betroffen darüber bist, nicht mehr so schnell zu sein, wie du oder dein Gedächtnis es früher einmal waren: es gibt einen Silberstreifen am Horizont. Du hast etwas, das nicht jeder Teenager hat.

Du hast gelernt zu lernen. Du kennst die Lernstrategien, die für dich gut funktionieren, und diejenigen, die bei dir eine reine Zeitverschwendung darstellen. Vielleicht ist dein Gehirn nicht ganz so schnell wie das einer Person, die nur halb so alt ist wie du, aber du hast die besseren „metakognitiven Fähigkeiten“, auch Fähigkeiten „selbstgesteuerten Lernens“ genannt.

Vor ein paar Jahren versuchten Wissenschaftler dies zu testen. Sie bildeten Gruppen älterer und jüngerer Testpersonen und zeigten ihnen Wörter, die mit hohen und niedrigen Punktwerten verknüpft waren. Anschließend erlaubten sie den Testpersonen, noch einmal zu wiederholen, was immer sie wollten. Sie bemerkten, dass die älteren Personen mehr Zeit mit den höher bewerteten Wörtern verbrachten, ihr Erinnerungsvermögen jedoch genauso gut war wie bei den jüngeren Testpersonen.

Auf eine bemerkenswerte Weise wurde bei dieser Untersuchung auch sichtbar, weshalb man älteren Personen nicht trauen kann: die Wissenschaftler entdeckten, dass die älteren Testpersonen sehr raffiniert die höher bewerteten Wörter kurz vor dem Test noch einmal ganz genau angeschaut hatten.

So, da haben wir es: es gibt absolut keinen Grund dafür, Sprachen nicht bis ins hohe Alter hinein zu lernen.

Jetzt musst du dir eine neue Ausrede suchen…

Lernst du eine Sprache, um dich geistig fit zu halten? Teil uns deine Gedanken und Ideen über deine Kommentare mit.

 

– Aus dem Englischen übersetzt von Inga Opitz

 

Comments

Habe Englisch als Schüler nie gemocht, mußte es mit 30 aber beruflich bedingt erheblich aufbessern, geschah aber nur durch englische Handbücher lesen und Bedienungsbegriffe am CAD von Tablett her abrufen.
Trotzdem kam die ungeliebte Grammatik treffsicher wieder hoch.
Voriges Jahr begann ich, wieder aus beruflichen Gründen, französisch zu lernen. Da war am Anfang eine Panik, die “vielen Vokabeln” nicht behalten zu können. Aber sie blieben einfach hängen, ebenso wie grammatische Regeln ohne das “alte” Büffeln. Mittlerweile bin ich frankophil, müßte vermutlich zu den AFP.
Und es macht immer mehr Spaß, zu lernen, auch wenn es lange Pausen gibt. Danach stelle ich aber immer wieder fest, daß ich viel weniger vergesse als befürchtet und daß manches in den Pausen erst “an die richtige Stelle rutscht”. Als sind Lernen und wochenlange Pausen nicht unbedingt schlecht.
Heute bin ich 55 jahre alt und freue mich auf die Rente, weil ich mich dann (hoffentlich) richtig auf das Sprachenlernen konzentrieren kann.
Übrigens spiele ich seit meinem achten Lebensjahr Klavier und habe in den 2 Jahren mit babbel festgestellt, daß sich das Lernen positiv auf mein Klavierspiel vom Blatt auswirkt. Zudem gelingen mir heute viel leichter Improvisationen als noch vor 3-4 Jahren.
Mit dem Assimil-System und Casetten habe ich auch mal 1993 3 Monate gelernt, bin aber recht bald ins Stocken gekommen.
Aktuelles Fazit zu babbel:
Ich mache weiter damit und das System liegt mir mehr als jedes andere, daß ich irgendwann genutzt habe.

Ich bin 75 Jahre jung,
Habe bis zu meiem 50. Lebensjahr 3-Jahre Englisch gelernt! Danach nie gesprochen. Hab fast alles vergessen, mit Babel frische ich
Meine Vorkenntnisse wieder auf, wenn es meine Grauen Zellen auch reaktiviert, umso Besser! MfG

Wenn das Gehirn begreift, dass Lerninhalte nützlich und wichtig sind speichert es problemlos Informationen ab. Da spielt es keine Rolle ob es sich um eine Fremdsprache oder andere Inhalte handelt. Deshalb sind m.E. die “Alten”, die freiwillig lernen, den “Jüngeren” manchmal voraus. Deren Gehirne können noch nicht umreißen, was wichtig ist. Die Bedienung von Unterhaltungselektronik etc. „flutscht“ gleich ins Gedächtnis. Nur der Lernstoff der Schule nicht! Ich (50+) spreche als Fremdsprachen Englisch (C1) Französisch (B1), und lerne Spanisch und Russisch. Dabei ist mir wichtig, dass ich immer die gleichen Lernstrukturen habe. Es wird oft kritisiert, dass Babbel einseitige Lernmethoden anwendet. Diesen Argumenten halte ich entgegen: Wenn ich am Feierabend lernen will ich nicht erst überlegen wie der Erfinde sich wohl diese oder jene Lernmethode gedacht hat. Ich weiß wie es funktioniert, und das in jeder Lernsprache gleich. Mit Routine lässt sich nachweislich die höchste Effizient erzielen.

Hallo ihr Lieben, ich bin 46 Jahre alt, in Deutschland gebohren und habe insgesammt 16 Jahre lang dort gelebt. Jetzt lebe ich in Dubrovnik, Kroatien und bin Reisebegleiterin und Stadtfuehrerin fuer Deutsch und Englisch sprechende Gaeste und es macht mir einen riessen Spass.Schwedisch hab ich vor vieeeeeeeeeeeeeelen Jahren mal mit assimil angefangen zu lernen, da waren es noch Kassetten (!!!!!!), war aber wohl nicht motiviert genug 🙁 . Seit einiger Zeit bin ich bei Babbel wieder mit Schwedisch, doch hab leider zur falschen Zeit angefangen, noch waehrend der Saison, bad timeing. Jetzt ist die Saison langsam am Ausklingen und ich werd mich wieder aktivieren. Mein Problem ist, an einem Tag bin ich ne Stunde oder zwei fleissig am lernen und dann tagelang nichts. Hat mir jemand einen Vorschlag wie maessig und regelmaesig zu lernen. Ich mein wieviel am Tag? Wuerde mich ueber Vorschlaege freuen. Liebe Gruesse aus Dubrovnik, Danny

Hallo Danny, vielleicht findest du ein paar Tipps hier? //blog.babbel.com/de/wie-man-sich-eine-neue-lerngewohnheit-antrainiert/ Viel Spaß!

diese Möglichkeit ist für mich einfach toll! Mit 60 Jahren fange ich an englisch zu lernen, weil eine Leere zu füllen war. Ich ließ meine Kinder los und beschäftige mich nun in meiner Freizeit mit dem englich lernen, weil ich es gerne verstehen und sprechen möchte und lerne auch Gitarre spielen.(engl Liedtexte!)
Ich hoffe ich finde jemanden mit dem ich mich hier austauschen kann, denn meine Freundinnen würden auch gerne….aber….
Mir ist es wichtig nicht mit Facebook verwickelt zu sein!!!! Leider gibt es wenige englischsprachige Menschen hier, die deutsch lernen wollen oder? LG Marie

Man kann das Hirn auch mit anderen und meiner Ansicht nach mit sinnvolleren Aufgaben im Alter trainieren. Mit einer Verbesserung der handwerklichen Motorik, mit einem Sehtraining, sich assoziative Denkmuster zulegen u.v.a.m. was ich für unserer Altersklasse wesentlich sinnvoller finde.

Ich lerne seit Juni Spanisch, bin in Paris geboren und habe dort 15 Jahre gelebt. Nun lebe ich 50 Jahre in Deutschland und beschäftige mich schon lange mit Sprachen -auch Englisch. Es fällt mir leicht zu lernen, da ich auf dem Gymnasium hatte. So sind für mich die grammatischen Strukturen leicht zu erlernen. Es macht mir viel Spaß-und ich stimme dem Bericht zu ,dass man die Hirn- Strukturen auch im Älter erweitern kann.
Babbel hat gerade für Menschen , die Vorkenntnisse in Fremdsprachen im Allgemeinen haben, ein wunderbares Programm entwickelt.
WEITER SO

ICH WAR IN DEUTSCHLAND GEBOREN BIS 17 JAHRE IN SCWEINFURT GELEBT BIN AUS GRICHENLAD UND ICH BIN 40 ALT . SO KAN ICH 3 SPRACHEN GRICHISCH , DEUTSH UND ENGLISH – NA JA ENGLISH NICH PERFECT ABER MIT BABBEL WIR ES NICHT SO SCHWER … ENGLISH ZU PERFECTIONIREN…

Ich bin gerade 78 geworden und lerne einfach so zum Spass, sozusagen als Hobby. Ich habe diesen Sommer aber ein paar Mal Gelegenheit gehabt mit Italienern zu sprechen und konnte mich ganz gut verständlich machen. Sehr erfreulich! Macht so weiter, Eure Kurse sind sehr unterhältlich und nützlich. Liebe Grüsse aus Spanien Margarita

Seit Babbel beim Wiederhol-
manager auch “Karteikarten” anbietet, lerne ich erst wirklich spanisch. Denn ganze Sätze zu behalten ist doch etwas schwieriger als einen Lückentext auszufüllen. Danke für die neue Möglichkeit.

Hallo ich bin 67 Jahre alt, bin französin und lebe seit 1969 in Deutschland. Nachdem wir zum 3 Mal nach Spanien fahren zum Überwintern, habe ich angefangt Spanisch zum lernen. Am Anfang hat mir gefallen Plakate zu lesen, Werbungen usw… jetzt kaufe ich mir dazu kleine Bücher beim Amazon… es macht mir so viel Spaß, dass ich mir entschlossen habe mein Englisch zu wiederholen (ist mindestens seit 50 Jahren nicht mehr gebraucht worden) und nachdem mein Mann jetzt auch nach Portugal fahren will, möchte ich auch Portuguesisch anfangen. Ich muss sagen, ich mache es aus Spaß, um mit Leuten etwas zu plaudern oder etwas zu lesen, nicht um perfekt zu werden. Ich bedanke mich bei Babbel daß die Kurse so interessant sind, so variabel, daß man eine sehr große Freiheit genießt in der Geschwindigkeit, in der Intensität, und das alles zum einen Preis der akzeptabel ist. Hoffentlich bleibt mein Gehirn so länger “fit”

Als Schweizerin sollte man auch Italienisch können. Englisch kann ich gut, Französisch so lala, muss ich immer wieder üben. Seit ich (seit ca. 4 Monaten) Italienisch lerne habe ich überrascht festgestellt, dass nun auch die anderen beiden Sprachen leichter zu denken und auszusprechen sind. Mit babbel lernen macht nicht nur Spass, es ist auch so int vielseitig und intensiv, dass man gar nicht anders kann, als dies und das im Kopf zu behalten. Gestern habe ich mir ein bezauberndes kleines Büchlein (italienisch-deutsch) mit Kurzgeschichten über Italien gekauft. Auch das App auf dem Handy ist sher nützlich. Damit mache ich Wiederholungen, manchmal schon morgens im Bett (wenn ich noch keine Lust habe aufzustehen). Ich bin 70 Jahre alt. Seid gegrüsst …..

Das mag alles richtig sein, aber diese Erkenntnis hilft niemandem, der nur seine Muttersprache kennt, und noch nie eine Fremdsprache erlernt hat. Woher soll dieser Mensch, ohne Erfahrenswerte in diesem Bereich, wissen, wie eine Sprache zu erlernen ist? Darueberhinaus haben viele aeltere Menschen auch weniger Erfahrung im Umgang mit PC & Laptop. Dies kann eine enorme Huerde fuer den Lernerfolg darstellen und Spassbremse sein. Daher finde ich, sollte sich Babbel auch selbst hinterfragen, ob die Darstellungsform allen Generationen gerecht wird. Meine Mom, 75, weiss manchmal gar nicht, was Babbel von ihr will! Soll sie nachsprechen, nachschreiben, klicken, oder was auch immer. Wenige dieser Dinge sind ausreichend erklaert fuer sie bzw. alle, die sich online nicht so gut zurechtfindet. Es gibt auch kein ausdruckbares Handbuch, in dem alles praezise erklaert waere. Die FAQs sind dies bzgl. unzureichend und behandeln viele Fragen, die hauptsaechlich fuer Neukunden interessant sind. Davon abgesehen, fehlt es ohnehin an guten Druckoptionen.

Ich bin 61, habe in meiner Schulzeit gerne Sprachen gelernt, leider nie fließend und möchte mit meinem allmählich beginnenden Ruhestand gerne wieder daran anknüpfen. Mit Babbel macht das viel Spaß, vor allem gefällt mir das Spielerische in Verknüpfung mit einem meist interessanten, manche unbewusste Assoziationen aktivierenden Bild, dem Klang der Redewendung aus dem Mund eines/r Muttersprachlers/in, der konsequenten Möglichkeit des passiven und aktiven Wiederholens. Auch wenn ich oft mit meinen schon altersbedingten Gedächtnisschwächen (oft bei Eigennamen oder manchen Bezeichnungen sogar auf deutsch) unzufrieden bin, habe ich doch den Eindruck, dass das Lernen von Fremdsprachen mein Gehirn auf Trapp hält und ich – wenn auch mit viel Wiederholung – ganz erfolgreich beim Sprachenlernen mit Babbel bin. Dabei macht es mir sogar Spaß, mehrere Sprachen parallel zu lernen, das ist aktuell Spanisch, Schwedisch und Polnisch. Gleichzeitig wiederhole ich auch Englisch und versuche es zu verbessern. Mit freudiger Überraschung habe ich in der heutigen E-Mail von Babbel zur Kenntnis genommen, dass ich auch mein früher gelerntes Russisch wieder etwas aktivieren kann. Vielen Dank für eure prima Arbeit und das günstige und unterhaltsame Angebot, das Babbel für mich ist!

Why do I have recently been getting my mail adress and my code word to enter if I want to do in babbel my language course.
In the past I have babbel just clicked and was splashing around.
I am 83 years and find the new procedure very annoying.

Hi Männe – could you send us an email at support@babbel.com? Hopefully we can help you out. Thanks!

Wir waren für drei Wochen in Südafrika bei unseren Kindern und ich wollte unbedingt ein paar Vokabeln erlernen, um mich in etwa verständlich zu machen. Leider sind wenig Worte hängen geblieben, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf und probiere weiter, auch mit meinen 69 Jahren. Was solls, etwas werde ich wohl mitnehmen. Es treibt mich ja keiner…………..

‘bereits schon’ ist eine Tautologie…

Sprachen lernen kann man schon im Alter, das Problem sind schlechteres Hören, Sehen, und diverse Süchte, entscheidend ist aber auch die Sprachbegabung. Es ist wie in der Musik:manche Menschen können damit überhaupt nichts anfangen…

Das Problem ist nicht, dass man als älterer Menasch sein Gehirn nicht trainieren bzw. verändern kann. Das Problem ist, dass neue (!) Schaltungen/Netzwerke im Gehirn so gut wie nicht angelegt werden können. Man muss mit denen auskommen, die man in den Jahren 0 bis 25 angelegt hat. Die kann man aber fast beliebig erweitern (siehe Artikel), aber sie bedeuten eben auch Umwege statt die kürzesten Schaltwege zu gehen, also fehleranfälliger zu sein. Ergebnis: man wird als älterer Mensch nie fehlerfrei oder ohne Akzent eine neu-erlernte Fremdsprache sprechen, aber man kann sie erlernen und sich in ihr verständigen. Ein Kind kann leicht neue Schaltungen im Gehirn anlegen und automatisieren. Ergebnis: fehlerfrei und akzentfrei in mehreren Sprachen/Dialekten. Ich bin 69 und lerne nun meine 4. Fremdsprache: Japanisch. Leider bietet Babbel diese Sprache nicht an.

Ja, ich lerne die Sprache einfach um nach Kuba zu fahren und mich mit den Leuten auszutauschen. Das gelingt besser in der eigenen Sprache. Mich kognitiv fit zu halten ist nur ein Nebeneffekt.

Bis vor kurzem hielt ich mich häufiger wochenweise in Spanien auf. Sich im Ausland nicht in der Landessprache verständigen zu können habe ich als sehr einschränkend empfunden. Also begann ich,
Spanisch zu lernen, allerdings zu Beginn mit viel innerem Widerstand wie gegen diese SpanienAufenthalte. Mit der Zeit freundete ich mich aber doch mit der Sprache an. Mit Wegfall der Spanien-Aufenthalte ist das Weiterlernen der Sprache nicht nicht mehr zwingend erforderlich, was ich jetzt bedauere und weshalb ich sporadisch versuche, nicht alles wieder zu vergessen. – Heute lerne ich mit einem 12jährigen pakistanischem Mädchen Deutsch mit Verständigung über Englisch, damit sie die Sprachbarriere
hier in ihrer neuen Heimat schnell überwindet. Sie macht gute Fortschritte und auch mir tut das Ganze gut.
mfg

ich bin seit september 2012 bei babbel, bin jetzt 67, lerne französisch, weil ich es liebe im sommer viele wochen am atlantik zu verbringen, ich habe gelernt viel zu verstehen und zu lesen, leider hapert es noch mit dem reden, aber es fällt mir immer mehr ein , was ich schon auf französisch sagen kann, außerdem kann ich bei babbel sehr gut abschalten

Ich besuchte 3 Abendkurse Italienisch mit je 60 Stunden.
Habe dann eine Zeit lang ausgesetzt und versuche nun mit Babbel wieder anzuschließen, wo ich aufgehört habe. Mein Problem ist, dass ich die Sprache besser sprechen kann und mir auch Vokabeln merke, als dass ich sie verstehe.
Babbel macht aber viel Spaß

ja, genau aus diesem grund habe ich vor 3 jahren angefangen französich zu lernen. später sind dann noch englisch und portugiesisch (wohne in Portugal) dazu gekommen. über den sommer habe ich ja ein wenig es schleifen lassen aber nun fange ich es wieder regelmäßig an. ich habe wirklich das Gefühl, dass es mein Gehirn fit hält. vielen Dank Babbel! Viele Grüße aus dem Süden in meine schöne Heimatstadt.

Ich bin jetzt 65 Jahre alt, hatte vor ca. 15 Jahren einen leichten Schlaganfall und danach sehr unangenehme Wortfindungsstörungen. Babbel ist für mich die einfachste Möglichkeit mein Gehirn zu trainieren. Inzwischen lerne ich neben Englisch auch Türkisch. Über meine Fortschritte denke ich nicht nach, sie sind ein wunderbares Geschenk. Das tägliche Training aber hält mein Gehirn fit, ich bin inzwischen wieder so fit wie vor der Attacke. Ich bedanke mich bei Babbel.

Ich würde gerne Vietnamesisch lernen aber leider hat Babbel diese Sprache nicht im Programm?

Im Moment leider nicht, Karl – es tut uns Leid. Hoffentlich in der Zukunft!

Ich lerne Französisch, weil ich es in der Schule gelernt habe und dann viele Jahre Englisch gelernt habe und es verlernte. Nun bin ich 88 Jahre und habe seit drei Jahren wieder mit Französisch begonnen. Die meiste Freude macht mir kleine französische Bücher zu lesen.

ich suche keine Ausrede, ich bin 76 und lerne seit 18 Monaten Englisch, bei BABBEL, Englishtown und Gymglish,(ein bisschen vergiftet, aber ein interessantes Hobby)

Der Artikel war tröstlich! Ich versuche seit einem halben Jahr Portugiesisch zu lernen und stelle fest, dass ich (als lebenslanger Sprachlehrer) sehr schnell die Strukturen der Sprache erfasse. Was mich erstaunt und befremdet, ist, dass ich so schwer Vokabeln behalte, trotz vieler erprobter Strategien. Bin 65 Jahre alt, so ganz toll funktioniert es dann doch nicht mehr, zumindest ist es ganz schön schwer.Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich nur für mich lerne und keine Gespräche in der Zielsprache führen kann.
Ilka

Ich lerne, weil ich etwas aus der englischen Sprache verstehen möchte. Wenn es meinem Gehirn auch gut ist, desto besser.Ich finde wirklich viel Spaß daran.

Ich lerne weil ich gerne etwas aus der Englischen Sprache verstehen möchte. Wenn es meinem Gehirn auch gut tut, desto besser.Ich finde daran wirklich vie Spaß.

Leave a Reply