The Babbel Blog

language learning in the digital age

Türkische Leckerbissen

Posted on May 9, 2014 by

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Turkish delight’ von Dewet / CC 2.0

Babbel hat einen neuen Türkisch-Kurs veröffentlicht, ein Leckerbissen für alle, die mehr über alltägliche Redensarten und nützliche Redewendungen erfahren möchten. 

Du bist in einem kleinen Laden in Istanbul und nach langem Feilschen hast du dir endlich doch den viel zu teuren, aber wunderschönen Teppich gegönnt, den du dir eigentlich gar nicht leisten kannst. Du verabschiedest dich freundlich von dem Ladenbesitzer und er antwortet…

”Lachend, lachend!”

Türkisch ist voll solcher kleinen bildhaften Ausdrücke. Für alles, was mit den Händen zubereitet oder hergestellt wurde, bedankt man sich mit “Gesundheit für deine Hände”, also etwa bei einem Handwerker oder für ein gebasteltes Geschenk. Wenn jemand niest, wünscht man ihm “leb viel” oder “leb gut” und erhält als Antwort “sieh du es auch” oder “alle zusammen”, im Sinne von Mögest du es miterleben. Das bedeutet, derjenige, der dir ein langes Leben wünscht, soll ebenso lange leben.

Babbel’s neuer Kurs ist ein türkischer Leckerbissen: Redensarten und feste Redewendungen ist jetzt für deutsch- und englischsprachige Nutzer verfügbar.

Er ist perfekt für alle, die bereits ein bisschen Türkisch können und gerne die gängigsten Redensarten und Redewendungen lernen möchten, die so hilfreich sind für den täglichen Gebrauch – ob in Istanbul oder Berlin.

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Warum Italiener mit den Händen sprechen (und Skandinavier nicht)

Posted on May 7, 2014 by

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Photo by Haraldo Ferrary / CC 2.0

 

When the moon hits your eye like a big pizza pie

That’s amore…

 

Liebe. Raserei. Leidenschaft. Italiener sind bekannt für ihre ausdrucksvolle Körpersprache und Handgestik. Als ob die Gefühle, die in ihnen hochkochen nicht allein durch Worte ausgedrückt werden können, sondern zusätzlich einen warnenden Zeigefinger, eine flehenden Geste gen Himmel oder einer geschüttelte Faust verlangen.

Bei Skandinaviern ist das anders.

Wenn man traditionelle Stereotypen zu Rate zieht, sind unsere nordischen Brüder und Schwestern eher rational und reserviert. Das heißt nicht, dass ihnen extreme Emotionen fremd sind – nur, dass sie eher nicht dazu neigen, diesen körperlich Ausdruck zu verschaffen.

Ja, hierbei handelt es sich um kulturelle Klischees, obwohl wohl wenige Menschen bestreiten würden, dass Italiener dazu tendieren, ihre Hände zur Hilfe nehmen, um sich auszudrücken. Aber was ist, wenn dem Ganzen ein biologischer Imperativ zugrunde liegt? Was, wenn Gebärden zur Entwicklung unseres Gehirns beitragen? Was, wenn es eine Verbindung gibt zwischen der Art und Weise, wie wir unsere Hände benutzen und wie wir Probleme lösen?

 

Südliche Leidenschaft trifft auf nördliche Zurückhaltung

Zunächst müssen wir ein paar Stereotypen auf den Grund gehen.

Die Idee, dass südliche Länder sowohl vom Klima, als auch vom Temperament ‘heißer’ sind, wird selten in Frage gestellt, dabei ist dies durchaus eine problematische Prämisse.

Wenn wir akzeptieren, dass dies der Wahrheit entspricht, woran liegt es dann, dass die germanischen Sprachen zerebraler sind und die romanischen, naja, romantischer? Ist es in Norwegen kälter und daher lassen die Menschen ihre Hände in den Taschen verschwinden? Ist die grammatikalische Komplexität der deutschen Sprache und ihrer Geschwister Ausdruck einer analytischeren Sicht auf die Welt?

Es ist das klassische Henne-Ei Problem von Sprache und Kultur und es gibt darauf keine einfache Antwort.

Was wir lernen ist, dass die Beziehung zwischen Gebärden und Sprache entscheidend für die Entwicklung des menschlichen Gehirns zu sein scheint.

 

Fischers Fritz fischt frische Fische

Einer Studie des letzen Jahres zufolge, gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen dem Vorgang der Vokalisierung und pektoralen Gestik in einem bestimmten Teil des Fischgehirns – also, einfach gesagt, eine Verbindung zwischen den Geräuschen, die ein Fisch macht und der Bewegung seiner Flossen.

Professor Andrew Bass, der die Studie an der Cornell Universität durchführte, glaubt, dass dies alles Teil einer “noch längeren Geschichte der Sprachevolution” ist.

In Barcelona untersuchten während dessen zwei Forscher an der Pompeu Fabra Universität das gestikulatorische Verhalten von Babies am Ende der ‘Brabbel’-Periode bis zum Anfang der ersten Wortbildung. In ihrer Forschungsarbeit, die im Februar 2014 veröffentlicht wurde, kommen sie zu dem Schluss, dass Kinder Sprache und Gestik koordinieren bevor sie überhaupt sprechen können.

“Das Studium von Sprache und menschlicher Kommunikation kann nicht allein durch die Analyse verbaler Sprache erfolgen,” erklärt Núria Esteve Gibert, eine der Forscherinnen, der SINC.

Die häufigste Gebärde, die Babies machen? Mit dem Finger zeigen.

Forscher aus dem Bundesstaat San Franciso beleuchteten das Ganze auf einer anderen Ebene, indem sie die Verbindung von Gebärden und Problemlösungsstrategien untersuchten. Eines ihrer Ergebnisse war, dass Kinder, die im täglichen Leben mehr gestikulieren besser mit bestimmten Aufgaben zurechtkommen.

Dies gelte für jedes Alter, behauptet Patricia Miller, Professorin für Psychologie und eine der Autorinnen der Forschungsstudie: “Sogar wir Erwachsenen verwenden manchmal Gesten, wenn wir versuchen unsere Steuerbelege oder unsere Schränke zu ordnen. Wenn unsere Gedanken sich überschlagen, nehmen wir unsere Hände zur Hilfe, um ein Teil der kognitiven Belastung abzugeben.”

 

Zur Theorie des ‘körperlichen’ Lernens

Diese Theorie hat wichtige Implikationen für unser Verständnis davon, wie wir Sprachen lernen.

Alles weist darauf hin, dass Lernen eine körperliche Aktivität ist, etwas, das eine komplexe Interaktion von Gehirn und Körper voraussetzt. Gesten sind demnach genausowenig nur körperlicher Natur, wie Gedanken nur reine Hirnleistungen.

(Um diese Theorie zu testen, muss man nur an jemanden denken, den man wirklich liebt oder hasst und darauf achten, wie der eigene Körper reagiert.)

Diese Auffassung vom Sprachenlernen ist ebenfalls die Basis für die Sprachlernmethode ‘Total Physical Response’, bei der Sprache durch Körperbewegung vermittelt wird.

Dies ist nicht nur etwas für Kinder. Erwachsene verhalten sich häufig unterbewusst auf ähnliche Weise, wenn sie eine neue Sprache lernen – unser Gedächtnis arbeitet viel über körperliche Assoziationen. Einige Leute nutzen etwa Handgesten, um verschiedene Töne in Sprachen, wie Vietnamesisch oder Mandarin zu üben.

Zugegeben, dies erklärt nicht, warum Italiener gerne ihre Hände benutzen, wenn sie sprechen. Aber vielleicht, ganz vielleicht, wissen sie schon seit langem, was die Wissenschaft gerade anfängt zu begreifen – dass es eine echte Hilfe fürs Gehirn ist die Hände zur Hilfe zu nehmen, wenn man etwas zum Ausdruck bringen will.

 

‘Sea Robin’ photo by Jojoe.photography / CC 2.0

 

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Portugiesisch für den Alltag

Posted on May 5, 2014 by

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Portuguese Everyday Life iStock_000038594386Large

 

Es gibt diese Momente im Leben, in denen einem plötzlich bewusst wird, dass das, was man gerade gemacht oder gesagt hat so peinlich war, dass man am liebsten an Ort und Stelle vor Scham im Boden versinken würde. Was aber, wenn du einen Faux-Pas begangen hast, ohne es überhaupt zu bemerken?

Wer den Tarantino-Film “Inglorious Basterds” kennt, weiß, dass große Katastrophen durch drei Finger ausgelöst werden können. Hätte Lieutenant Hicox bei seiner Bestellung die richtigen drei Finger in die Luft gehalten, wäre er nicht als feindlicher Spion enttarnt worden.

Kleine kulturelle Unterschiede können einen großen Wirbel verursachen, so auch in Brasilien.

Stell dir vor, du bist in Rio oder Sao Paolo unterwegs und möchtest jemand auf der anderen Straßenseite signalisieren, dass “alles okay” ist. Welche der drei Gesten würdest du wählen?

Falls du dich für die mittlere Geste entschieden hast – keine gute Idee. In manch einem Land unterstreicht man mit diesem Zeichen, dass das Essen besonders gut war, aber in Brasilien bezieht es sich auf das andere Ende des Verdauungstraktes. Ja, richtig gelesen. Kein Wunder, dass die Person auf der anderen Straßenseite rot wird.

Babbels neuester Kurs, “Portugiesisch für den Alltag”, hilft dir dabei, die größten alltäglichen Fallgruben zu umgehen. Er ist vollgepackt mit Ausdrücken und Gewohnheiten, die dir in den Straßen Brasiliens begegnen. Bereichere deinen Wortschatz um buntgemischtes Party-Vokabular und praktische Sätze für tagtägliche Interaktionen und entdecke, wie die Brasilianer feiern!

Wenn du schon ein bisschen vertrauter mit der Sprache bist, kannst du auch dein Hörverstehen testen: Es gibt zahlreiche Dialoge zu den Themen Reisen, Einkaufen, und natürlich Fußball.

Jetzt ist genau die richtige Zeit, dein Portugiesisch zu polieren – die Weltmeisterschaft steht vor der Tür!

 

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Die englischen Sprach-Wachen

Posted on April 25, 2014 by

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Foto von Elias Gayles / CC 2.0

Studenten lernen Englisch, Wörterbücher versuchen, korrekte Sprache festzulegen und zu erläutern. Medien veröffentlichen Stil-Führer für gute und richtige Sprache, und Regierungen versuchen, zur korrekten Sprache zu erziehen.

„Richtiges Englisch“ ist noch immer ein begehrenswertes Gut – und ein großes Geschäft. Wer bestimmt also über „richtiges Englisch“?

Verstorbene weiße Männer

Im Jahr 1876 lud der preußische Kultusminister Adalbert Falk sämtliche Delegierte der Deutsch-sprechenden Territorien nach Berlin ein, um an der sogenannten „Orthografischen Konferenz“ teilzunehmen. Die deutsche Sprache wurde reformiert und standardisiert – ein Prozess, der auch über Rechtschreibreform 1996 hinaus bis heute andauert.

Frankreich ging einen anderen Weg und gründete 1635 die ehrwürdige „Académie Française“, die höchste Instanz und Dienststelle für die Pflege der französischen Sprache. Diese Behörde arbeitet noch heute, pflegt und prägt die französische Sprache und poltert mit ihrem offiziellen Sprach-Lexikon gerne gegen das Englische. Sie pocht zum Beispiel auf den Begriff „Courriel“ statt auf „E-Mail“. Die 40 Mitglieder der Académie Française werden auch die „Unsterblichen“ genannt.

Warum gibt es nichts Vergleichbares für die englische Sprache?

Die Geschichte der englischen Sprache ist nicht von einem systematischen Wandel oder einer Reform gekennzeichnet. Vielmehr ist die englische Sprache wie ein umherstreifendes Tier, das von Kontinent zu Kontinent zieht und dabei von Unfällen und Zufällen, Kriegen und anderen Ereignissen geprägt ist. Geografie, kulturelle Identitäten und Unterschiede, koloniale Ausdehnung: Es gibt keine Institution, die korrektes und echtes Englisch bestimmen könnte.

Leder und Papier

Wörterbücher und Lexika hatten immer Beschützer der gegenwärtigen Sprache. Für das britische Englisch ist es das „Oxford English Dictionary“. Die beachtliche Tiefe der Quellen – viele davon wurden übrigens zugetragen von einem psychisch kranken Mann – und die physische Größe des Wörterbuches lassen das „Oxford English Dictionary“ an einen urzeitlichen Gesteinsbrocken erinnern: Schwer und außerordentlich hart, aber wenn man sich mit den richtigen Werkzeugen und ausreichend Geduld ins Innere arbeitet, warten wahre Schätze auf ihre Entdeckung.

Als das Oxford Dictionary geschrieben wurde, begann auf der anderen Seite des Atlantiks Noah Webster, die Amerikaner zu erziehen, wie sie zu schreiben und sprechen hatten. Nach Erzählungen war er bestimmt, genau und humorlos, was möglicherweise der Grund war, weshalb er ein Wörterbuch schrieb – eins, das die Entwicklung des amerikanischen Englisch’ bis heute entscheidend beeinflusst hat.

Vielleicht hat die US-Regierung sogar stillschweigend seinen Einfluss anerkannt und machte Englisch zur offiziellen Sprache. Mehr als ein Jahrhundert lang waren diese Wörterbücher unanfechtbar. Doch die digitale Epoche zerfrisst das Fundament der Wörterbücher stellt deren Autorität infrage.

Wann habt ihr zuletzt ein Wörterbuch benutzt? War das bevor oder nachdem ihr zuletzt in Microsoft Word eine gewellte rote Linie unter einem Wort gesehen habt?

Viele Meta-Lexikographen (ein großartiges Wort für Gesprächsrunden auf auf Partys) glaubten lange, dass Benutzer ein Lexikon als Quelle linguistischer Wahrheit betrachten, und weniger als Indikator aktuell angewandter Sprache: also, wie wir sprechen sollten, und nicht wie wir tatsächlich sprechen.

Wenn viele Menschen eine Sprache auf bestimmte Weise benutzen, ist es dann gleichzeitig „korrektes Englisch“?

Sprachkrisen

David Foster Wallace behauptete 2001, die amerikanische Sprache wäre inmitten einer Autoritätskrise. Heute befindet sich Englisch in einer Identitätskrise. Gleichzeitig ist es die Sprache einer verblassten Kolonialmacht und ihrer Kolonien, die Sprache einer weiterhin verblassenden Supermacht und die Sprache von Hollywood. Es ist die Gebrauchssprache im Beruf, in der Wissenschaft und im Internet, die Standard-Sprache beim internationalen Reisen und vermutlich der Anlass zur Angst für Millionen Schulkinder auf dem Globus.

Größe entscheidet. Englisch breitet sich rasant über den Planeten aus, über Telefonverbindungen und Kabel, an Flughäfen und in Hotels. Die englische Sprache erfasst schneller denn je einen immer größer werdenden Raum. Die Verbreitung ist kaum zu überblicken, noch weniger zu kontrollieren.

Die Technik-Giganten sind die Spielmacher für das Verfolgen und Gestalten dieser Entwicklung. Worterkennung und Rechtschreibprüfprogramme sind wohl längst leistungsfähiger als jedes Wörterbuch. Nicht zu vergessen sind die Sprach-Wächter, die Englisch unterrichten – sei es als erste oder zweite Sprache, und jene, die prüfen und zulassen.

Die Sprach-Wächter müssen Autoritäten sein: Ihr Geschäftsmodell stützt sich auf eine genaue Definition von „korrektem Englisch“. Als Foster Wallace an amerikanischen Schulen unterrichtete, erklärte er vielen Schülern, das geschriebene Standard-Englisch wäre einfach ein Unter-Dialekt des Englischen – und genauso korrekt wie jede andere Form.

Die Idee, dass Sprachgebrauch und Zeit zu Akzeptanz führen, können wir als demokratisches Wachstum ansehen oder als Anzeichen, dass die Welt untergehen wird – das hängt von unserer Perspektive ab. Gegenkräfte dieses Prozesses sind die Regeln für korrektes Englisch und die Sprach-Wächter. Halten sie die Geschwindigkeit durch, mit der sich die Sprache entwickelt?

Trotz Beharren auf Regeln, die sich bei einer Sprache richtig anfühlen, ist oft genau das richtig, was sich richtig anfühlt. Häufig wird gesagt, eine Sprache zu beherrschen, bedeute, für sie „ein Gefühl“ zu entwickeln. „Ich weiß, was es ist, wenn ich’s sehe“, sagte der berühmte Richter des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten, Potter Stewart, über Pornografie.

Vielleicht können wir das gleiche über „korrektes Englisch“ sagen.

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Warum deine Muttersprache bestimmt, wie du eine Fremdsprache lernst

Posted on April 3, 2014 by

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Wie kommt es eigentlich, dass es den meisten Deutsch-Muttersprachlern leichter fällt, Englisch zu lernen als Spanisch? Warum ist Spanisch dann aber doch nicht mehr ganz so schwer, wenn man schon Französisch kann? Und wieso sind Türkisch oder Indonesisch noch einmal extra knifflig für uns?

Die Antwort liegt auf der Hand, wenn du schon einmal von Sprachfamilien gehört hast: Das sind Gruppen ähnlicher Sprachen, die von einer gemeinsamen Grundsprache abstammen. So gehören gleich sechs unserer angebotenen Lernsprachen zu den germanischen Sprachen, nämlich Deutsch, Englisch, Niederländisch, Dänisch, Schwedisch und Norwegisch, wobei sich die skandinavischen Sprachen untereinander noch einmal besonders ähneln. Die zweite große Sprachfamilie, die bei Babbel vertreten ist, sind die romanischen Sprachen: Spanisch, Portugiesisch, Französisch und Italienisch gehören zum Beispiel dazu. Die Sprachen innerhalb einer Sprachfamilie haben viel gemeinsam, beispielsweise klingen Zeitausdrücke in miteinander verwandten Sprachen ähnlich. Enge sprachliche Verwandtschaft schlägt sich aber auch oft in grammatikalischen Regeln und Konzepten nieder.

Sprachfamilien

Was bedeutet das nun für das Erlernen einer Fremdsprache und die Kurse bei Babbel?

Wir erstellen neue Kurse für eine Lernsprache meistens auf Deutsch und adaptieren diese dann für unsere anderen sechs Sprachen, auf denen wir Kurse anbieten. Das machen wir grundsätzlich so, dass wir beim Übersetzen und Anpassen so nah wie möglich an der Lernsprache bleiben, sprich, dass möglichst verwandte Wörter und ähnliche Satzstrukturen wie in der Lernsprache verwendet werden. Dabei gilt: Je ähnlicher sich die Sprache, die du bereits sprichst, und die Sprache, die du lernst, desto schneller begreifst du Regeln und Zusammenhänge. Wenn du also eine Sprache lernst, die zur selben Sprachfamilie gehört wie deine Muttersprache, bist du oft auf weniger zusätzliche Erklärungen angewiesen als jemand, dessen Muttersprache zu einer anderen Sprachfamilie zählt.

So schneiden wir die Babbel-Kurse auf deine Muttersprache zu

Hier ein Beispiel: Die Unterscheidung zwischen den Verben “pouvoir” und “savoir” ist für einen Deutschen, der Französisch lernt, nicht ganz so offensichtlich wie etwa für einen Italiener. Denn im Italienischen gibt es die Entsprechungen “potere” und “sapere”, wohingegen beide Verben mit demselben Wort ins Deutsche übersetzt werden, nämlich “können”. Die Erläuterungen, wann man “pouvoir” benutzt – dann, wenn etwas erlaubt oder möglich ist – und wann “savoir”, das eher “wissen, kennen, fähig sein” bedeutet, werden in den Französisch-Kursen für Italiener einfach weggelassen. Die einzelnen Verbformen von “savoir” und “pouvoir” müssen aber natürlich alle User, die Französisch lernen, gleichermaßen üben.

savoir vs pouvoir

Umgekehrt müssen wir manchmal beim Übersetzen unserer Sprachkurse vom Deutschen in eine andere Sprache Erklärungen hinzufügen. Beispielsweise sind Deutsche es gewohnt, Verben zu beugen: “ich bin, du bist, er/sie/es ist, …”. Im Französischkurs für Deutsche weisen wir also bei der Einführung von “être”, “sein”, nicht extra darauf hin, dass es für jedes Personalpronomen eine eigene Verbform davon gibt. Schwedischsprecher, die für alle Personalpronomen die gleiche Verbform benutzen – “jag är, du är, han/hon/den/det är, …” bekommen jedoch eine zusätzliche Erläuterung, und die sieht dann so aus:

Schwedische Lokalisierung

Hast du’s bemerkt? Auch wenn Deutsch und Französisch nicht zur selben Sprachfamilie zählen, sind sie sich in diesem Punkt doch sehr ähnlich. Wenn du es dir beim Lernen leicht machen möchtest, probier doch mal unsere “Gute Freunde”-Kurse in der Kursrubrik “Neu”! Dort findest du Ausdrücke und Redewendungen in deiner Lernsprache, die dir sicher schon aus deiner Muttersprache bekannt vorkommen.

Du willst Stolperfallen lieber direkt umgehen? Dann schau dir die “Falsche Freunde”-Kurse in der Rubrik “Extras” (wie hier für die Lernsprache Englisch) an. Sie helfen dir, nicht mehr länger Begriffe zu verwechseln, die so ähnlich klingen wie in deiner Muttersprache, aber etwas völlig anderes bedeuten.

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Vive la France! und weitere Gründe, warum man Französisch lernen sollte

Posted on March 20, 2014 by

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Anlässlich des Internationalen Tags der Frankophonie, der heute überall auf der Welt gefeiert wird, haben wir ein bisschen über die französische Sprache nachgeforscht und dabei einige erstaunliche Fakten herausgefunden, die wir gerne mit euch teilen möchten.

Französisch eine der sehr wenigen Sprachen, die auf der ganzen Welt gesprochen werden, und rangiert damit auf dem sechsten Platz hinter Mandarin Chinesisch, Englisch, Hindi, Spanisch und Arabisch. Weltweit gibt es derzeit über 220 Millionen Menschen, die französisch sprechen.

In Europa findet man die größte französischsprachige Bevölkerung (außerhalb Frankreichs) in Belgien, der Schweiz und Luxemburg. Französisch ist Europas zweithäufigst gesprochene Muttersprache , nach Deutsch aber vor Englisch. Demographen sagen sogar voraus, dass die hohe Geburtenrate in Frankreich Französisch bis 2025 zu der meistgesprochenen Muttersprache in Europa machen wird (falls ein größeres Land wie die Türkei nicht vorher ein Teil der EU wird).

Französisch ist die am zweithäufigsten gelernte Fremdsprache der Welt, zusammen mit Englisch, und wird in den Bildungssystemen der meisten Länder weltweit als Fremdsprache unterrichtet. Bei Babbel ist es eine der gefragtesten Lernsprachen unter unseren Nutzer_innen und wächst stetig weiter, ebenso wie unser französisches Team, das euch über neue Französisch-Kurse immer auf dem Laufenden halten wird!

FrenchWeek_Deu(1)

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Zu Muttersprachen, Dialektcoaching und charmanten Akzenten

Posted on February 21, 2014 by

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Heute ist Internationaler Tag der Muttersprache, deswegen möchten wir gern die Frage beantworten, wieviele lebende Sprachen es eigentlich gibt. Die ausführlichste Quelle die man dazu finden kann ist Ethnologue (herausgegeben von SIL International), ein Verzeichnis aller Sprachen auf der Welt. Auf der Webseite von Ethnologue gibt es eine Weltkarte, auf der die zurzeit gesprochenen Sprachen dieser Welt aufgelistet werden. 2013 waren das 7.105 unterschiedliche Sprachen, während 2009* noch 6.912 gezählt wurden. Dort könnt ihr euch auch die einzelnen Sprachen nach Kontinenten und Regionen geordnet anschauen. Dabei erfährt ihr dann zum Beispiel, dass es in Europa nur 284 unterschiedliche Sprachen gibt, während die Webseite für Asien 2.304 Sprachen registriert hat.

Dialekte sollte man nicht mit eigenständigen Sprachen verwechseln. Ein Dialekt – auch Mundart genannt – ist eine Variation einer Sprache und unterscheidet sich von der sogenannten Standardsprache in der Aussprache, dem Wortschatz und der Grammatik. Ein Dialekt ist aber auch nicht dasselbe wie ein Akzent. In diesem Akzent-Archiv, in dem um die 1.000 Tonaufnahmen von Englisch-Sprechern aus aller Welt gesammelt wurden, könnt ihr euch die verschiedensten Akzente in der englischen Sprache anhören. Klickt dazu in der Weltkarte einfach auf die entsprechende Flagge.

Wenn ihr mehr über Dialekte und den Unterschied von Dialekten und Akzenten lernen möchtet, schaut euch doch mal unser Interview mit dem Schauspieler und Aussprache-Coach Robert Easton an, der Al Pacino für den Film „Scarface“ einen kubanischen Akzent antrainiert hat.

Jeder hat einen Akzent, seid stolz auf euren. Schließlich kann ein Akzent auch ein Aphrodisiakum sein – die CNN hat die 12 sexiesten Akzente aufgelistet (auf Englisch). Solltet ihr euren Akzent nicht mögen, kann euch unser Aussprachetrainer und viele Übungen zum Hörverständnis, Aussprache und sogar Zungenbrecher weiterhelfen!

 

(*) http://www.linguisticsociety.org/content/how-many-languages-are-there-world

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Liebesbriefkurs: Verliebt euch auf Englisch, Französisch oder Spanisch!

Posted on February 13, 2014 by

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Anrede-und-Abschiedsformeln

 

Ein Glück passiert es das ganze Jahr über und nicht nur zum Valentinstag: Man lernt sich kennen, wird neugierig aufeinander und kann plötzlich an nichts anderes mehr denken als an diesen ganz besonderen Menschen. Dennoch nehmen wir genau diesen Tag zum Anlass, euch unsere neuen Special-Kurse vorzustellen. In dem Kurs “Liebesbriefe” könnt ihr die Geschichte von zwei Protagonisten verfolgen, die sich auf einer Dating-Plattform kennenlernen. Früher wurde im Bekanntenkreis ja schon mal die ein oder andere Augenbraue deswegen gehoben, mittlerweile ist es aber ziemlich alltäglich geworden, sich zuerst online zu begegnen. Auch ihr kennt sicher ein glückliches Pärchen, das sich auf diese Art gefunden hat, oder habt sogar selbst euren Partner so kennengelernt.

Es kann einem schon in der eigenen Muttersprache schwer fallen, die eigenen Gedanken und Gefühle so in Worte zu fassen, dass man sein Gegenüber nicht gleich vor den Kopf stößt. “Uns war es nicht nur wichtig, dass man in dem Kurs Lesen und Schreiben übt, sondern auch eine spannende Storyline verfolgt. Und die Liebe ist nunmal ein spannendes Thema!”, erklärt unsere Senior Content Managerin Katja Wilde. Ob Mariana und David ihre anfänglichen Schwierigkeiten hinter sich lassen können und zueinander finden, erfahrt ihr im Lauf des Kurses.

Gleichzeitig erweitert ihr euren Wortschatz um Begriffe rund um das Thema Idealvorstellungen von Liebe und Beziehungen. Dabei lernt ihr, eure Gefühle auch in einer anderen als eurer Muttersprache auszudrücken. Der Kurs trainiert neben Wortschatz auch das Leseverstehen und das freie Schreiben von Texten und ist für unsere Lerner gedacht, die das Niveau B1 erreicht haben.
So könnt ihr, wenn ihr dabei seid euch zu verlieben, zur Sprache bringen, was Sache ist.

Das französische Pendant zu David und Mariana sind übrigens Alain und Romy, die sich im Kurs “Lettres d’amour” kennen und vielleicht auch lieben lernen. Findet es heraus:
Love Letters
Lettres d’amour
Cartas de amor

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Flüchtlinge aus dem Kongo geben sich selbst eine Stimme mit Babbel

Posted on February 11, 2014 by

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

crisiÜber die Bloggerin: Crisi ist ein alter Hase bei Babbel und schon seit 2008 dabei. Nicht nur beruflich lernt sie gerne Leute kennen, um mit ihnen zu lernen: Sie hat schon 47 Länder bereist und bringt neben ominösen Souvenirs auch immer ein paar Brocken der jeweiligen Landessprache mit nach Hause. So begrüßt man sich auf Luganda, der anderen Amtssprache Ugandas neben Englisch, mit „Ki kati!“.

 

Ob in einem reichen oder armen Land, in einem winzigen Dorf oder im Sog einer Millionenstadt: Es braucht nicht viel, um sich neue Perspektiven zu erschließen – zum Beispiel einen Zugang zum Internet und Freude am Lernen. Diese Erfahrung habe ich letztes Jahr in Uganda wieder einmal gemacht. Im Februar bin ich für einen Monat nach Uganda gereist und habe mich dort in Kampala, der Hauptstadt, mit Edmund Page vom Xavier-Projekt getroffen. Diese Initiative und ihr Schwesterprojekt YARID (Young African Refugees for Integral Development) haben es sich zur Aufgabe gemacht, den zahlreichen Flüchtlingen in der Stadt einen Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

Die meisten Flüchtlinge stammen aus dem Kongo, dem Nachbarland, in dem seit über zwanzig Jahren immer wieder blutige Konflikte aufflammen, und versuchen, sich im friedlichen Uganda eine neue Existenz aufzubauen. Bisher sind über fünf Millionen Menschen in dem Krieg um Gold, Diamanten und Bodenschätze getötet worden und schätzungsweise ein bis zwei Millionen befinden sich derzeit auf der Flucht, davon leben allein etwa 50.000 in Kampala. Ihnen fehlt es an allem, an Unterkünften, Essen und ärztlicher Versorgung. Als Studenten, Händler, Mütter, Krankenschwestern oder Lehrer sind sie von den Rebellen vertrieben worden, aber als Flüchtlinge, die eine andere Sprache sprechen, werden sie in Uganda nicht gleich mit offenen Armen empfangen. Außer mit anderen Menschen in ihrer Lage können sie sich kaum verständigen, denn im Kongo wird neben den lokalen Sprachen überwiegend Französisch gesprochen, in Uganda dagegen hauptsächlich Englisch. Wer also in Kampala Arbeit finden und am öffentlichen Leben teilhaben möchte, ist auf gute Englischkenntnisse angewiesen!Bildschirmfoto 2014-02-03 um 15.30.21

Bei YARID haben einige der Flüchtlinge die Möglichkeit, kostenlos an einem Englischkurs teilzunehmen. Sie können sich aber oft nur mit viel Mühe auf das Lernen zu konzentrieren, da Anfänger und Fortgeschrittene zusammen unterrichtet werden, oft etwa 70 Menschen gleichzeitig in einem kleinen Raum. Einer der ehrenamtlichen Helfer ist Robert, der schon 2008 aus dem Kongo geflohen ist und nun seine selbsterworbenen Sprachkenntnisse an diejenigen vermittelt, die ihm nachgefolgt sind.
Ein Stündchen lang habe ich Robert dabei geholfen, die größtenteils erwachsenen Schüler zu unterrichten. Das hat richtig Spaß gemacht, denn die waren mit Feuereifer dabei! Nach dieser kurzen Zeit war ich allerdings ziemlich geschafft, weil ich gegen den Lärmpegel in der kleinen Wellblechhütte ankämpfen musste. Außerdem fand ich es sehr schade, nicht besser auf die verschiedenen Lernlevels der einzelnen Kursteilnehmer eingehen zu können – manche langweilten sich sichtlich, während andere große Mühe hatten, dem Unterricht zu folgen, bei dem meistens ganze Sätze an die Tafel geschrieben und laut im Chor nachgesprochen werden. Besonders die Frauen im Kurs sind sehr schüchtern und trauen sich nicht, sich zu melden und nachzufragen, wenn sie etwas nicht verstanden haben.

Nachdem mein Gastgeber Edmund mir den Computerraum des Xavier-Projekts gezeigt hatte, kam ich auf die Idee, Babbel einzusetzen – Englisch-Kurse am Computer würden schließlich all diese Probleme lösen!

new laptop
Erstmal war das aber nur ein halber Erfolg: Von zwölf der veralteten Klapperkisten funktionierten nur zwei gut genug und die Internetverbindung war zum Haareraufen langsam. Ich stellte meinen eigenen Laptop noch dazu und setzte immer zwei bis drei Leute an einen Rechner. Die meisten von ihnen hatten überhaupt noch nie einen Computer bedient und mussten sich erstmal damit vertraut machen, wie man mit der Maus klickt oder welcher Buchstabe wo auf der Tastatur zu finden ist. Aber einmal auf der Babbel-Website angelangt, klappte alles wunderbar: Lektion um Lektion wurden Vokabeln nachgesprochen und eingetippt – so lange, bis es Abend war und der Raum geschlossen werden musste.

Bildschirmfoto 2014-02-03 um 15.32.06

In den kommenden Tagen habe ich mehrfach einen “Ladies’ Day” veranstaltet und explizit Frauen aus dem Englischunterricht nachmittags in den Computerraum eingeladen, darunter Fatou, die mit über 60 Jahren eine der älteren Kursteilnehmerinnen ist. Von ihrem anfänglichen Kampf mit der Tastatur ließ sie sich nicht entmutigen und postete nach kurzer Zeit Bildschirmfoto 2014-02-03 um 16.53.55auf ihrem Facebook-Account eine Aufforderung an alle “Mamas”, es ihr gleichzutun und ebenfalls Englisch zu lernen. Zu sehen, wieviel Spaß Fatou und die anderen Frauen am Computer hatten, hat mich motiviert, mich für einen verlässlichen Zugang der Flüchtlinge zu Babbel-Kursen einzusetzen.

 

Zurück in Berlin startete ich innerhalb von Babbel und meines Freundeskreises einen Spendenaufruf, der recht erfolgreich war. So konnte ich im November mit einigen Laptops, Lautsprechern und etwas Geld für eine bessere Internetverbindung nach Uganda zurückkehren. Diesmal zeigte ich dem neuen Angestellten des Xavier-Projekts, Alex, wie man in Babbel Accounts erstellt, gespendete Freischalt-Codes einlöst und Kurse auswählt, die dem eigenen Lernstand entsprechen. Alex führt seit diesem Monat regelmäßige Computerkurse durch, bei denen er seinen Teilnehmern unter anderem zeigt, wie sie Babbel nutzen können.

So können die Flüchtlinge im Projekt mit eigenem Account Englisch lernen, wann girlsimmer sie Zeit haben und dabei gleichzeitig den Umgang mit dem Computer üben, was Vorteile bringt bei der Suche nach einem Job. Dabei kann sich jeder die Zeit nehmen, die er oder sie braucht, um nach eigenem Lernstand Englisch sprechen und schreiben zu lernen.

Ich freue mich sehr darüber, dass die kongolesischen Flüchtlingen in Kampala mit relativ wenig Aufwand eine Möglichkeit haben, ihre Situation zu verbessern und hoffe, dass viele von ihnen bald in der ugandischen Gesellschaft angekommen sind. Oft genügt ja nur ein kleiner Anstoß, um etwas hervorzubringen, das die Welt viel größer macht. Oder, wie man in Uganda ganz pragmatisch sagt: „Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.”

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Schon sechs Jahre!

Posted on January 15, 2014 by

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

von Markus Witte (Mitgründer)
Foto 3
Kaum zu glauben: Das sechste Jahr, in dem wir mit Babbel online sind, ist rum. Stolz und glücklich dürfen wir wieder einmal feststellen, dass es unser erfolgreichstes bisher war. Was ist nicht alles passiert in diesem letzten Jahr: Es gab eine Finanzierungsrunde über 10 Mio. US-Dollar, 45 großartige neue Leute im Babbel-Team, darunter gleich mehrere erfahrene Manager mit jeweils mehr als 10 Jahren relevanter Erfahrung. Außerdem ein neues Büro, zwei neue Lernsprachen (Norwegisch und Dänisch), neue Apps für zwei Plattformen (iOS und Android) – und ein neues Logo! Vor allem aber Millionen neuer Nutzer, um die es ja schließlich geht.

Was mit vier Gründern in einem kleinen Büro einer verwinkelten Altbauwohnung in Berlin-Kreuzberg begann, ist inzwischen zu einem summenden Bienenstock von über 100 Festangestellten herangewachsen. Dazu kommen noch einmal sage und schreibe mehr als 150 Autoren, Didaktiker, Redakteure, Übersetzer , Sprecher  und Supporter, die freiberuflich mitarbeiten und nebenher noch andere Berufe wie Lehrer, Musiker, Schauspieler haben. Zusammen sind das – unglaublich viele Leute, die alle zusammen Babbel zu dem machen was es ist.

Wir finden, das ist ein ganz vortrefflicher Grund zum Feiern. Und da der Januar für uns von Anfang an der lebendigste Monat ist (durch eure und unsere vielen guten Vorsätze), haben wir sogar Weihnachten etwas nach hinten verlegt: Am Freitag lassen wir es unterm Tannenbaum so richtig krachen. Und dann geht es weiter mit dem siebten Jahr, in dem wir wieder mal enorm viel vorhaben. Einiges davon sollen Überraschungen werden, anderes machen wir lieber erst wahr, bevor wir darüber reden. Klar ist aber: es wird Russisch geben und damit die erste Lernsprache, die nicht das lateinische Alphabet benutzt. Und den Wiederholmanager wollen wir auf Vordermann bringen. Und auch selbst viel Neues lernen. Und weiterhin viel Spaß haben. Und machen. Und!

 

BabbelTeam_InfoA3

 

BabbelContent_InfoA3 BabbelUser_InfoA3

BabbelContent_InfoA3

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone