The Babbel Blog

language learning in the digital age

Sprachen hören, verstehen und schmecken

Posted on August 16, 2013 by

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Tarte, Tartiflette, Tapenade und Co. sind typische französische Gerichte, doch was bedeuten diese genau? Nicht nur die Babbel-Nutzer begeben sich mit dem Kurs zur Französischen Küche auf eine sprachliche und kulinarische “Tour de France” durch die ausgewählte Regionen Frankreichs. Auch die redaktionelle Betreuung und die Übersetzung war eine abwechslungsreiche und spannende Reise: Womit kann man bestimmte Gerichte in der eigenen Sprache vergleichen? Woher kommen so lustige Eigennamen wie “pôchouse”, “pulenda”, “quenelle”, “cassoulet”, “nonnette”, “tartiflette” und “tapenade”? Kann man sie überhaupt übersetzen?

Um einen Lerneffekt zu erreichen, haben wir uns entschieden die eingeführten Spezialitäten, wenn möglich, zu übersetzen. Schließlich sollte man nicht einfach “cassoulet” abtippen, sondern erfahren, was sich hinter diesem Gericht aus der Region “Midi-Pyrenées” verbirgt, um später eine französische Speisekarte wirklich verstehen zu können.

Durch die Einführung des Wortes mit Übersetzung bekommt man noch vor der detaillierteren Beschreibung der Zutaten und der Zubereitung bereits eine Idee, was ein “cassoulet” ist: ein weißer Bohneneintopf. Um zu verhindern, dass der Lerner beim späteren Wiederholen von “cassoulet” im Wiederhol-Manager versehentlich an die Kombination von “potée” (Eintopf) und “haricots blancs” (weiße Bohnen) denkt, gibt es in der Übersetzung den Zusatz “Eigenname”. Und um sich den Begriff leichter zu merken, erfährt man auch, dass “cassoulet” von der okzitanischen Bezeichnung für den Tontopf, “la cassole”, kommt, in dem der Eintopf traditionell zubereitet wird.

Bei anderen Spezialitäten, wie zum Beispiel dem savoyardischen Gericht, “la tartiflette”, einer Art Kartoffelauflauf, sollte die wörtliche Angabe “Kartöffelchen” noch ein zusätzlicher Hinweis auf das gefragte Wort in der Lücke sein. Auch hier war die Kreativität der Übersetzer gefragt, denn wie sollte man “Kartöffelchen” ins Englische, Spanische und Italienische übersetzen?

Einfallsreich und vielleicht ein bisschen gewagt werden auch die “quenelles” aus Lyon eingeführt, denn eigentlich sind sie für die Bezeichnung “Klößchen” auf Deutsch, “dumplings” auf Englisch, “gnocchi” auf Italienisch und “croquetas” auf Spanisch zu langförmig und vor allem entspricht ihre Hauptzutat aus Weizengrieß nicht ganz der gewählten Übersetzung. Doch auch das wird im Kurs aufgelöst und im Detail erklärt und so lernt man auch, dass “quenelle” vom deutschen Wort “Knödel” kommt – die deutsche Übersetzung “Klößchen” ist also gar nicht so weit hergeholt und schließlich gibt es ja nicht nur die herkömmlichen Kartoffelklöße, sondern auch Grießklöße.

Überhaupt nicht übersetzen ließen sich z. B. zwei Käsesorten der Champagne: “le langres” (Rotschimmelkäse aus Langres) und “le rocroi” (ein Käse aus Rocroi). Hier war es nicht möglich eine Übersetzung zu finden, die nicht den Herkunftsort nennt, denn der Käse trägt den Namen des Ortes, aus dem er kommt.

Anders als bei Kursen wie zum Beispiel den Babbel-Anfängerkursen, bei denen es für die entsprechende Übersetzung um grammatische Zusatzangaben und -erklärungen geht, bedeutete der Kurs zur Französischen Küche eine echte Herausforderung und viel Recherchearbeit bei der Wahl der entsprechenden Übersetzung. Spannend und informativ war dabei aber auch, dass einige Bezeichnungen der behandelten französischen Spezialitäten aus regionalen Dialekten und sogar anderen Sprachen wie dem Polnischen, Italienischen und Deutschen stammen. Da kann aber sogar unser französischer Protagonist in der letzten Lektion den Überblick verlieren, wenn er sagt: “Le kouglof ??? Encore un mot incompréhensible !” (Der Gugelhupf??? Noch ein unverständliches Wort!) Hätte ihm doch mal jemand den Babbel-Kurs zur Französischen Küche vor seiner kulinarischen Rundreise empfohlen!

Über die Autorin: Katja ist Senior Content Manager bei Babbel und bekocht ihre Freunde und Kollegen gerne mit Gerichten aus einem französischsprachigen Kochbuch, das sie sich zum Abschied nach einem 2-jährigen Paris-Aufenthalt kaufte. Dabei nimmt sie die Zutatenliste nicht ganz so ernst wie die Regeln der französischen Grammatik bei ihrer Arbeit als Redakteurin für die Babbel Französischkurse.

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Babbel-Aufbaukurse: Was heißt A-B-C und was machen wir besser als die anderen?

Posted on July 30, 2013 by

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A1, A2, B1, B2, C1, C2. So heißen Sprachniveaus seit einigen Jahren in Europa. Aber wofür stehen sie? Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER) des Europarats benennt mit A1/A2 die Anfängerniveaus, mit B1/B2 die Mittelstufe und mit C1/C2 die fortgeschrittenen Niveaus.

Vor Einführung des GERs wurde Sprachkompetenz in erster Linie durch Grammatik- und Wortschatzwissen getestet, also: Können Lerner korrekt übersetzen, grammatische Formen bilden und beherrschen sie die Rechtschreibung? Digitale Lernprodukte dieser Tradition lassen auf allen Niveaustufen gerne Vokabeln und grammatische Formen in Lücken füllen – je höher das Niveau, desto komplizierter der Wortschatz oder die Grammatik. Aber leider kann ein Grammatikspezialist mit Wörterbuch-Wissen nicht unbedingt in der echten Welt kommunizieren; das weiß jeder, der in der Schule gute Noten in einer Fremdsprache hatte und im Ausland trotzdem kein Wort herausbringt.

Der GER hat einen anderen Ansatz: Die Sprachniveaus A1 bis C2 bilden ab, wie gut Lerner in verschiedenen echten Kommunikationssituationen zurechtkommen, und zwar in den Kompetenzen Lesen, Hören, Sprechen und Schreiben. Ein paar Beispiele der Fertigkeit “Schreiben”: Auf Niveau A1 kann man Formulare ausfüllen, auf B1 einen kurzen Brief über vertraute Themen schreiben, auf C1 schon einen Aufsatz über komplexe Sachverhalte.

Der GER fokussiert also auf Kommunikation und Handlungsorientierung. Die Niveaubeschreibungen für A1-C2 nennen daher weder bestimmte Grammatikpunkte, noch bestimmte Vokabeln. Gerade Selbstlerner müssen auf Anfängerniveau allerdings eine Grammatik- und Wortschatzbasis aufbauen. Denn ihnen muss klar werden, wie ihre neue Sprache funktioniert und sie brauchen ein paar Vokabelbrocken, um selbst erste Kommunikationssituationen (noch mit kurzen, oft auswendig gelernten Sätzen) bestehen.

Was hat das nun mit Babbel zu tun? Mit unseren Anfängerkursen 1 bis 6 erreicht man Niveau A2. Das ist übrigens das Sprach-Level, auf dem die Meisten nach ein paar Jahren Schulunterricht stehen bzw. standen. Dieses Jahr veröffentlichen wir (nach und nach für verschiedene Sprachen) unsere Aufbaukurse, mit denen man Schritt für Schritt die Kompetenzen des GER-Niveaus B1 trainiert.

In den Babbel-Anfängerkursen stehen die wichtigsten Grammatik- und Wortschatzthemen im Zentrum, jedoch immer handlungsorientiert an authentischen Kommunikationssituationen ausgerichtet. In den neuen Aufbaukursen ist der Fokus umgekehrt: Grammatik- und Wortschatzaufgaben sind ab jetzt stark reduziert und der Schwerpunkt liegt auf Handlung, also selbst lesen, hören, sprechen, schreiben in konkreten Alltagssituationen.

In jeder Lerneinheit der Aufbaukurse erzählen wir eine Geschichte, anhand der die vier Fertigkeiten trainiert werden. In Teil 1 geht es vor allem um’s Hören und Sprechen: Nach einer kurzen Wortschatzeinführung gibt es Diktate, Hörverständnistexte, Ausspracheübungen mit Spracherkennung – und zum Abschluss wird innerhalb der Storyline eine Sprecherrolle in einem Dialog übernommen. In Teil 2 wird geht es mit Lesen und Schreiben weiter: mit Übersetzungsübungen, Leseverständnistexten und Aufgaben zum freien Schreiben, immer innerhalb der Geschichte. Grammatik wird in Teil 1 jeder Lerneinheit implizit über den Wortschatz eingeführt und in Teil 2 erklärt sowie mit Hilfe der Lese- und Schreibaufgaben trainiert.

Während die meisten Sprachlernprodukte auf Mittelstufenniveau nur komplizierte Vokabeln und Grammatikkonstruktionen in Lücken füllen lassen, vermitteln unsere Babbel-Aufbaukurse echte Kommunikationsfertigkeiten.

Probiert unsere Aufbaukurse für Französisch und Englisch aus!

Über die Autorin: Miriam erarbeitete schon für verschiedene Bildungsanbieter Lernmedien mit kommunikativer Sprachdidaktik: von Material für Präsenzkurse über Print und CDs zu Onlinekursen und Apps. Sie ist seit vier Jahren bei Babbel und leitet die Redaktion.

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Die Freunde der polnischen Aussprache

Posted on July 24, 2013 by

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Über die Autorin: Barbara Baisi fing vor fünf Jahren in der Babbel-Redaktion und im Support an. Seit diesem Jahr ist sie Content-Projektmanagerin und wesentlicher Bestandteil unserer Redaktion.

Meine erste Begegnung mit der polnischen Sprache? Es waren die ersten Tage meines Austauschsemesters in Finnland. Wer Erasmus gemacht hat, weiß, dass diese Tage von der ständig wiederholten Frage “What’s your name? Where are you from?” geprägt werden. So einfach war das. Bis ich eines Tages auf diese Frage eine unglaubliche Konsonantenhäufung als Antwort bekam: “G sc ji a schek”.. ungefähr. Ich muss hinzufügen, dass ich Italienisch Muttersprachlerin bin, und mit Konsonantenhäufungen haben wir mehr Probleme als die Deutschen. Einen ungläubigen Blick und die Nachfrage “What?!” konnte ich nicht vermeiden. Der junge Mann schien daran gewöhnt und gleichzeitig (oder genau deswegen?) amüsiert zu sein.

“Gscjiaschek”, “Gscjiaschek”, versuchte ich mir zu merken. Das war eine offene Herausforderung. Ich musste mir unbedingt diesen Namen merken können.

Und ein paar Tage später, da war er wieder. Und natürlich hatte ich den Namen längst schon wieder vergessen. Aber der Junge war mir sympathisch und ich wollte mir den Namen wirklich merken können. Nennt mich stur, aber so war das.

Zum Glück kamen mir die russischen Buchstaben zur Hilfe. Russisch war ja mein zweites Fach an der Uni und ich hatte inzwischen gemerkt, dass auf Russisch für jeden dieser Laute tatsächlich ein Buchstabe vorhanden war. Ich nahm einen Stift und ein Stück Papier, direkt da vor ihm in der Eingangshalle der Uni und fing an zu transkribieren: Гжешек. So einfach war das.

Das war meine erste Begegnung mit der polnischen Sprache. Bis ich erfuhr, dass man den Namen “Grzesiek” schreibt und das die Verniedlichungsform von “Grzegorz” (lese “Gjegosch”) ist, mussten noch einige Wochen vergehen.

Mit Grzes (die weitere Verniedichungsform der schon verniedlichten Form “Grzesiek”) bin ich immer noch gut befreundet und er ist einer von vielen netten Polen, die ich inzwischen kennengelernt habe. Seitdem ist bei mir das Interesse an der polnischen Sprache immer wieder präsent gewesen und die Möglichkeit nun den ersten Polnisch Anfängerkurs bei Babbel zu produzieren empfand ich als eine schöne Gelegenheit, andere Leute an diese Sprache heranzuführen.

PS: Wie schwierig die Konsonantenhäufungen – nach dem Motto “je mehr Konsonanten desto cooler” – auch sein mag, hat die polnische Aussprache tatsächlich Regeln – und die sind sogar praktisch ausnahmefrei! Sprachen wie Französisch oder Englisch könnten ja fast neidisch darauf werden…

 

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Kulinarische Kurse rund um die italienische Küche!

Posted on June 24, 2013 by

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Ich komme aus Parma. Ihr wisst schon. Der Schinken. Der Käse.

Immer wenn ich versuche zu erklären “das liegt in Norditalien, ungefähr zwischen Mailand und Bologna”, unterbricht mich mein Gesprächspartner sofort und fängt an über den Parmaschinken und den Parmesankäse zu reden. Nicht ohne Grund.

Meine Gegend ist in ganz Italien für Wurstaufschnitt bekannt; bei uns ist das Schwein fast heilig: Hier hat “maiale” (Schwein) in den Dialekten ungefähr so viele Namen wie es Gemeinden gibt. Im Dorf meiner Oma nennt man es sogar “al nimal” (l’animale) also “das Tier”. Man sagt ja auch, Fische hätten kein Wort für Wasser…

Auf die Idee einen Essenskurs für Italienisch zu produzieren, bin ich aus der Erfahrung mit meinem deutschen Freund gekommen. Ich hatte immer wieder etwas Italienisches gekocht, z. B. “scaloppine ai funghi”, also in Butter gebratene Schnitzel mit Pilzen. Und dann kam unausbleiblich die Frage: “Und wo ist die Beilage?” Die Beilage?? Da sind doch die Pilze! “Nein, ich meine die Sättigungsbeilage”. Aha. Die “Sättigungsbeilage” und dann schlägt er Reis als Beilage vor. Jeder Italiener würde jetzt je nach Laune anfangen zu lachen oder angeekelt die Nase zu rümpfen.

Nummer eins: Reis ist ein erster Gang und er darf auf keinen Fall als Beilage mit einem zweiten Gang serviert werden. Sakrileg!

Nummer zwei: Beilage heißt auf Italienisch “contorno” und basta. Man kann Brot dazu essen aber Brot ist Brot, ist kein “contorno”.

Soweit so klar.

So einen Kurs gab’s noch nie auf Babbel. Es war also ein neues Kurskonzept, und ich hatte freie Hand – und gleichzeitig kein Vorbild. Aber als größtes Problem erwies sich tatsächlich die Bildsuche.

Man stellt es sich ganz einfach vor, Bilder für italienische Gerichte zu finden, aber wenn man die Grenze der “egal welche Pasta mit egal welcher Soße” überschreitet und zum Bsp. genau “pappardelle” (breite Bandnudeln) mit einem Wildschweinragout finden will, dann muss man langsam selbst ans Herd gehen.

So kam es mal vor, dass ich nach Mitternacht noch beim Frittieren war (ich hasse es zu frittieren!), weil ich keine Bilder für das ligurische “latte dolce fritto” gefunden hatte. Ich hatte das Vergnügen, Gerichte aus meiner Region nachzukochen, wie z. B. “erbazzone” (Mangold-Spinatkuchen), was am nächsten Tag gemeinsam im Büro aufgegessen wurde oder “piadina con salsiccia e cipolle” (Pfannen-Fladenbrot mit grober Bratwurst und Zwiebeln) zuzubereiten.

Leider hatte ich für viele Aufschnittsorten auch keine passende Bilder gefunden: Als ich also zwischendurch in Parma war, war ich gezwungen “speck” (geräucherten Schinken), “prosciutto cotto” (gekochten Schinken) und “coppa”(Nackenschinken) zu kaufen und … zu essen. Was man nicht alles für die Arbeit tut!

In diesem Kurs lernt man genuine Gerichte aus verschiedenen Regionen Italiens kennen und bekommt viele Infos darüber, wie sie zubereitet werden und was nicht typisch Italienisch ist. Hier ein Beispiel:  “spaghetti alla bolognese” sei ein typisch italienisches Gericht? Man kann Bolognese-Soße natürlich auch mit Spaghetti essen, aber das wird in Italien nur aus Verlegenheit gemacht. Diese Soße kommt aus Bologna, und da sind Eiernudeln wie “tagliatelle” oder “lasagne” typisch. Das Gericht ist also eigentlich “tagliatelle alla bolognese”.

Habe ich euch einen Mythos zerstört? Probiert den Kurs aus und lernt dabei viele andere spannende Insider-Tipps über die italienische Küche kennen!

Über die Autorin:

Es gibt fast niemanden, der so lange bei Babbel ist wie Barbara. Vor knapp fünf Jahren fing die italienische Übersetzerin und Fennistin freiberuflich (damals noch als Studentin) im Content und Support an – seit diesem Jahr ist sie Content-Projektmanagerin und wesentlicher Bestandteil unserer Redaktion.

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Babbel Apps knacken die 10 Millionen Downloads

Posted on June 12, 2013 by

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… und 10 Millionen Dank an euch, ihr fleißigen Lerner! Das Interesse für Fremdsprachen wächst stetig und zwar weltweit! Seit dem Release unserer ersten Apps für iOS, wurden diese über 10 Millionen Mal heruntergeladen! Erhältlich für Android, Windows 8, Windows Phone 8 und Amazon sind die Apps als Ergänzung zum Webservice gedacht.

Wie dem auch sei, die Apps sind ein weltweiter Erfolg. Die iPad App, welche die Vollversion des Online-Kursprogramms beinhaltet wurde 1 Millionen Mal heruntergeladen. Die Babbel-Apps standen auf Platz Eins der Downloads-Charts sämtlicher App Stores im Bildungsbereich in mehr als 35 Ländern auf vier Kontinenten. Die Lernapps Englisch, Spanisch und Französisch sind weltweit die Lieblingssprachen unserer lernhungrigen Usern, gefolgt von Italienisch und Deutsch, wie diese Infografik zeigt.

Mit audiovisuellen animierten Lerninhalten und vielen abwechslungsreichen Lese-, Hör- und Schreibübungen zu Themen wie “Kultur”, “digitale Welt”, “Sport” oder “Urlaub” können Nutzer die wichtigsten 3.000 Wörter und Sätze in den Sprachen Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Schwedisch, brasilianisches Portugiesisch, Niederländisch, Indonesisch, Türkisch und Polnisch lernen.

Wir halten euch im Laufe der nächsten Monate mit neuesten Updates auf dem Laufenden!

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Public Viewing, Shootings und andere Missverständnisse

Posted on May 31, 2013 by

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Britische Kinder lernen in der Schule üblicherweise Französisch, Spanisch oder Deutsch. Ich liebte es richtiggehend, Deutsch zu lernen. So sehr, dass ich Deutsch bis zu den A-Levels (ungefähr gleichbedeutend mit dem deutschen Abitur) behielt und sogar später an der Uni studierte. Endlich konnte ich Schiller, Goethe und Brecht im O-Ton lesen. Stellt euch also meine Enttäuschung vor, als ich feststellte, dass mir die Sprache, die man tatsächlich in Deutschland sprach, nur allzu vertraut war… Einen Double Whopper mit lecker Bacon und Cheddar Cheese, bitte!

Trotzdem – irgendwas stimmte da nicht. Ich verstand zwar tendenziell schon, was mit diesen “denglischen” Ausdrücken gemeint war, die auf mittlerer Führungsebene oder bei Persönlichkeiten wie Detlef D! Soost so beliebt waren. Ihre deutschen Entsprechungen schienen jedoch leichter verständlich zu sein. Was war hier los? Wie sich herausstellte, waren diese Wörter fast immer Pseudo- bzw. Scheinanglizismen. Oder einfach schlechte Übersetzungen.

Alle Deutschen wissen mittlerweile, dass das Handy nicht dem englischen mobile phone entspricht (wobei weitaus weniger wissen, dass handy “praktisch” bedeutet). Aber hättet ihr gedacht, dass ihr, wenn ihr irgendwo im Vereinigten Königreich den besagten Doppel Whopper und dazu eine Portion Country Potatoes bestelltet, nur verständnislose Blicke ernten würdet? Weil die Dinger bei uns nämlich potato wedges, also Kartoffspalten, heißen. Mir ist der Kiefer heruntergeklappt, als ein Englisch sprechender Freund mich zum Fußballschauen beim Public Viewing einlud, denn ich nahm an, dass jemand gestorben sei und dieser Freund überhaupt keinen Anstand besäße: Bei uns schaut man beim public viewing kein Fußball, sondern auf einen aufgebahrten Leichnam.

Diese adoptierten Wörter haben im Englischen fast immer eine andere Bedeutung. Beispiel gefällig? Kein Problem, es gibt etliche… Bei einer Flugshow bewundert ihr den Looping, den das Flugzeug in den Himmel zeichnet, dabei ist es in Wirklichkeit ein loop-the-loop. Im englischen Original solltet ihr den IT-Mann lieber nicht darum bitten, den Beamer für eure PowerPoint-Präsentation einzurichten (fragt stattdessen nach einem projector).

Und es hat wirklich keinen Sinn, jemanden zu einem Wellness-Wochenende überreden zu wollen (wenn überhaupt, dann zu einem Aufenthalt in einem spa). Englischsprachige Menschen kichern vielleicht über deutsche Drive-Ins: Wir fahren nämlich bei diesen drive-through Restaurants durch, bzw. dran vorbei, und nicht rein. Bei eleganteren Anlässen sind viele Menschen davon überzeugt, einen Smoking (the smoking = “das Rauchen”) getragen zu haben, wo es sich doch vielmehr um einen tux, tuxedo oder ein dinner jacket handelte.

Auch wenn sie sich in der Vergangenheit nicht immer ganz gesetzestreu gezeigt hat, war Kate Moss doch sicher niemals an einem shooting beteiligt, sonst hätte die Polizei sicher härter durchgegriffen – sie hat also nicht unzählige Schießereien mitgemacht, sondern photo shoots.

Disziplinierte Menschen gehen bei uns vielleicht ins gym, aber ganz sicher nicht ins Fitness Studio. Und, ganz wichtig: Sagt eurem Hochzeits-DJ nicht, er solle Evergreens auflegen, da er in dem Fall nämlich denken wird, dass ihr entweder von Weihnachtsbäumen (oder irgendwas anderem Immergrünen) oder einem ganz üblen Song von Westlife sprecht. Versucht es lieber mit ein paar golden oldies. Wo wir gerade bei “Oldies” sind: Es ist nicht angemessen, den oldtimer zu entführen und mit ihm ungefragt eine Runde zu drehen. Denn bei uns ist der old-timer ein alter Hase, der vermutlich etwas dagegen einzuwenden hätte. Wenn schon, dann schlagt höflich das classic, vintage oder heritage Auto für eure Spritztour vor.

Wer jetzt annehmen sollte, dass nur die Deutschen den Fauxpas begingen und sich Wörter falsch borgten, liegt daneben. Wir Briten und unsere amerikanischen Cousins bestellen auf dem Oktoberfest ungehemmt ein “Stein” Bier und bekommen, wenn wir Glück haben, einen Maßkrug vorgesetzt. Das Glas “Hock” ist für Wein reserviert, den wir so nennen, weil er aus Hochheim am Main kommt (oder kommen könnte). In ganz anderem Kontext habt ihr vielleicht mal vom “Strafing” der Air Force gehört, der Beschussnahme des Feindes aus der Luft. Wir tun es also alle – und nehmen uns nichts.

Robert Compton lebt und arbeitet seit 2009 als Übersetzer und Lektor in Berlin.

Einige “typisch Deutsche” Fehler im Englischen werden auch im Englisch & Denglisch-Kurs behandelt. Viel Spaß und viel Erfolg!

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Ab durch den Schilderwald!

Posted on May 29, 2013 by

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Mitten im multikulturellen Berlin-Kreuzberg befinden sich eine der größten türkischen Gemeinden Deutschlands – und unser Babbel-Büro! Was für eingefleischte und waschechte Berliner längst zum Stadtbild dazugehört, sticht Besuchern oft ins Auge: Viele Ladenbesitzer und Händler werben längst nicht nur mit deutschsprachigen, sondern auch mit türkischen Schildern. Sicher wissen die meisten längst, was Döner und Ayran sind, aber welches Fleisch oder Gemüse bekommt man, wenn man “sığır” und “patlıcan” bestellt? Vielen geht es vielleicht auch so wie mir, dass sie sich wundern, warum die Tür zum Supermarkt nicht aufgeht, obwohl drinnen viele Leute sind? Hätte ich gewusst, dass das Schild “çıkış” mich auf den “Ausgang” hinweist, hätte ich natürlich die Tür mit dem Schriftzug “giriş” (Eingang) gewählt!

In der Babbel-Redaktion kam uns daher die Idee zu einem kleinen Kurs, in dem wir einige wichtige Schilder vorstellen, wie man sie in der Türkei selbst, aber auch in deutschen Großstädten finden kann. Mit Fahrrad und Kamera bewaffnet sind wir durch die Berliner Straßen gezogen und haben alles fotografiert, was uns vor die Linse gekommen ist. Und wenn man dann seine Augen richtig öffnet, entdeckt man plötzlich viele Schilder und Schriftzüge, die man vorher gar nicht wahrgenommen hat. So steht neben der Zahnarztpraxis “dişçi” (Zahnarzt) und der Buchhändler heißt “kitapçı”. Die Fahrschule wirbt mit “sürücü kursu” (Fahrkursen) und der “baklavacı” (Baklava-Bäcker/in) bietet türkische Köstlichkeiten an.

Einige Wörter, die man im Schilderwald finden kann, klingen sogar ziemlich deutsch: “taksi” (Taxi), “kurs” (Kurs), “büro” (Büro) und “yoğurt” (Joghurt) zum Beispiel. Diese sogenannten Internationalismen gibt es in mehreren Sprachen und sie klingen gleich oder ähnlich und haben dieselbe Bedeutung. Somit versteht man oft mehr als man denkt!

Damit der Kurs nicht nur Schilder zeigt und übersetzt, haben wir die Lektionen mit kurzen Grammatikerklärungen und Aussprachehinweisen gespickt. Damit man im Zweifelsfall auch mit korrekter Betonung nach einer “tuvalet” (Toilette) fragen kann – und sich danach mit einem “teşekkürler” bedanken kann! Probiert es mal aus!

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Fjorde, Berge, Mitternachtssonne …

Posted on May 14, 2013 by

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… und ganz viel Natur. Es gibt viele Gründe seinen Urlaub in Schweden oder Norwegen zu verbringen. Ob man nun die norwegischen Fjorde entdeckt, rund um die schwedischen Seen wandern geht oder einen Strandurlaub in Südschweden plant, früher oder später wird man die ersten “Einheimischen” treffen.

Denn Skandinavien hat noch mehr zu bieten als Natur und weite Landschaften. Erkundet die norwegischen Städte Oslo, Bergen und Trondheim mit der trikk (Straßenbahn) und versucht euren billett (Fahrschein) für die Osloer t-bane (U-Bahn) auf Norwegisch zu kaufen. Trinkt euren Kaffee typisk svensk (typisch schwedisch) mit kanelbullar (Zimtschnecken) und påtår (zum Nachnehmen) – in den meisten schwedischen Cafés darf man sich seine Kaffeetasse noch einmal auffüllen, eine Kaffeekanne steht meistens auf der Theke.

Damit ihr Stadtbesichtigungen, Restaurantbesuche oder im Notfall auch einen Arztbesuch meistern könnt, haben wir die Kurse “Schwedisch für den Urlaub” und “Norwegisch für den Urlaub” erstellt. In übersichtlichen und abwechslungsreichen Lektionen lernt ihr hier die wichtigsten Wörter und Sätze rund um typische Urlaubsthemen. Außerdem gibt es in jeder Lektion hilfreiche Landeskundetipps, die euch sicher das eine oder andere Fettnäpfchen ersparen und über skandinavische Besonderheiten informieren. Wusstest ihr zum Beispiel, dass in Schweden und Norwegen fast niemand mehr mit Bargeld bezahlt und es dort ganz normal ist, sogar sein Bier mit Karte zu zahlen?

Hier geht es zu den Schwedisch Urlaubskurs

Eva ist derzeit Content-Praktikantin und studiert skandinavische Sprachen. Sie war natürlich schon häufig in Schweden und Norwegen unterwegs! Ihr Tipp für Schweden: die Schärenküste vor Göteborg.

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Karneval, Strände und Caipirinha…

Posted on April 30, 2013 by

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Dieser Post auf: Englisch (English), Französisch (Français), Spanisch (Español), Italienisch (Italiano)

…spätestens beim dritten Schlagwort weiß wohl jeder wovon die Rede ist: Brasilien! Mit seinen Puderzucker-Sandstränden ist es eines der Traumreiseländer unseres Planeten. Schon aufgrund seiner schieren Größe ist es erstaunlich, dass drei Wörter scheinbar ausreichen, um es zu charakterisieren. Denn zwischen dem Amazonas und seinem Sumpfgebiet im Norden und der wie die Schweiz anmutende Gebirgsregion im Süden gibt es mehr zu entdecken als Samba oder die Copacabana.

Es verwundert z. B. nicht, dass dieses Land der Superlative mit den Cataratas do Iguaçu einen der größten Wasserfälle der Welt beherbergt. Gleich neben diesem gigantischen Naturphänomen gibt es aber auch kleine Wunder: Vorlaute quatís (Nasenbären) flitzen durch den Nationalpark und stibitzen den Touristen ihre Chips und anderes Naschwerk direkt unter deren Nase weg.

Aber ganz gleich, wofür ihr euch auf einer Reise durch Brasilien entscheiden solltet: Eine der schönste Sachen am Reisen ist es, in Kontakt mit den Einheimischen zu treten. Die Brasilianer sind sehr aufgeschlossen. Es reicht schon, ein paar Sprachbrocken wie “Oi, tudo bem?” (Hey, alles klar?) hervorzuholen, um ein Gespräch in Gang zu bringen.

Damit ihr eine so erfolgreich begonnene Kontaktaufnahme nicht ausschließlich mit Händen und Füßen fortführen müsst, weil euch nun doch die Worte fehlen, haben wir den Kurs “Portugiesisch für den Urlaub” erstellt, der in zwölf Lektionen die wichtigsten Kommunikationsgrundlagen für euren Brasilienaufenthalt behandelt. In übersichtlichen Häppchen werdet ihr für Situationen, wie Orientierung, Einkauf oder Reservierungen trainiert. Auch auf Bestellungen im Restaurant und Kulinarisches, wie “feijoada” oder “água de coco” (Kokoswasser), wird eingegangen.

Mit diesen Grundkenntnissen werdet ihr merken, wie schnell sie sich vor Ort noch erweitern lassen. Frei nach dem Motto: Wer “Uma cerveija, por favor.” bestellt, sollte auch “Mais uma!” fordern können. Zu Deutsch: Wer sich ein Bier bestellt, sollte sich auch ein weiteres bestellen können.

 Frauke ist Content-Projektmanagerin mit den Schwerpunkten Spanisch und Portugiesisch. Ihren letzten großen Urlaub verbrachte sie in Brasilien und bereiste u. a. Ilha Grande, Rio und Iguaçu. Im neuen Kurs “Portugiesisch für den Urlaub” gibt sie viele Tipps zu Sprache und Landeskunde an euch weiter.

Hier geht’s zum Kurs “Portugiesisch für den Urlaub” in den Referenzsprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch.

 

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Massentourismus? Nein, danke! Babbels Tipps für den individuellen Sommerurlaub

Posted on April 10, 2013 by

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Überfüllte Hotelstrände, schlechtes Essen in vollen Restaurants und vermeintlich exotische Urlaubsziele, in der die eigene Muttersprache dank übergewichtiger Rentner dominiert: Willkommen im Massentourismus. Wen das nicht abschreckt, der verbringt auf den gängigen Urlaubsinseln, wie Mallorca, Sardinien und in Städten, wie Nizza und Bordeaux gerne seinen Urlaub. Doch – man soll es nicht glauben – es gibt auch noch Fleckchen in Europa, die (bisher) nicht von der Welle des Massentourismus überspült wurde. Man muss sie nur suchen…

Elche, rote Holzhäuser und Pippi Langstrumpf: Bis heute verbinden die meisten Menschen mit Schweden unberührte, idyllische Natur für die ganze Familie. Doch selbst hier ist es schwer, Orte zu finden, die nicht vom Massentourismus geprägt sind. Einer dieser Gegenden ist die Provinz Hälsingland. In steinig-bergiger Landschaft, dem Grenzland zwischen Nord- und Südschweden, können naturverbundene Urlauber in die tiefe Wildnis eintauchen. Auf markierten Wegen und Naturpfaden gelangt man durch tiefe Wälder voll von Luchsen, Bären, Elchen und Wölfen und unzählige Seen laden zum schwimmen und angeln ein.




Vieux Boucau: Das kleine Dorf an der französischen Atlantik-Küste gilt als Geheimtipp unter Surfern und Campern. Weißer Sandstrand erstreckt sich an kilometerweiten Dünen und im Hinterland spenden Pinienwälder Campern Schatten. Wer keine Lust auf den Trubel im nahgelegenen Biarritz hat, kommt in dem kleinen Dorf auf seine Kosten und genießt dort malerische Sonnenuntergänge in den Dünen.

 

 


Molise: Fernab der großen Verkehrsströme prägen Gebirge, Weinberge und steinerne Bergdörfer die idyllische Gegend Italiens. 200 Km östlich von Rom finden Reisende zwischen Buchenwäldern, Wildkräuterwiesen und klaren Bergseen ein Urlaubsziel der besonderen Art. Der kleine Badeort Termoli gilt als das Tor der Region. Freunde von einzigartigen Naturstränden hingegen werden in Petacciato Marina fündig.

 

 

Cuesta Maneli: An der Costa de la Luz, der spanischen Atlantikküste am Golf von Cádiz, tummeln sich im Sommer Scharen von Touristen aus vielen Ländern. Aber auch hier geht es anders: Der Geheimtipp heißt Cuesta Maneli. Am Südwestrand des Nationalparks Doñana liegt der kilometerlange, unberührte Sandstrand. Wer dort seine Ruhe finden will, erreicht den abgelegenen Küstenstreifen über einen 1200 Meter langen Holzsteg durch wilde Dünenlandschaft.

 

 

 

 

Wer sich vor dem Urlaub sprachlich fit machen will, wird bei babbel.com fündig. Reise-Vokabular gibt es für die Lernsprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, brasilianisches Portugiesisch, Schwedisch, Deutsch, Niederländisch, Indonesisch, Polnisch und Türkisch und als Apps für iOS, Android und Windows Phone 8.

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