The Babbel Blog

language learning in the digital age

Porträt: Claire ist 28 Jahre alt. Sie bricht alle Zelte ab, lernt Holländisch und beginnt ein neues Leben in Amsterdam

Posted on June 10, 2016 by

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Hier kommt die neueste Ausgabe unserer Babbel-Nutzerporträts Momentaufnahmen aus dem Leben unserer User beim Sprachenlernen. Wenn du deine Geschichte gern teilen möchtest, schreib uns unten einfach einen Kommentar.

Hast du auch schon mal davon geträumt, alles hinter dir zu lassen und irgendwo anders ganz neu anzufangen? Die 28-jährige Claire hat genau das getan. Sie hat sich von ihrem Leben als Stadtplanerin in Paris verabschiedet und ist nach Amsterdam gezogen. Dort hat sie Mirjam kennengelernt, mit der sie heute zusammenlebt. Mit uns hat sie über ihre Erfahrungen beim Holländischlernen und über ihr neues Leben gesprochen.

 

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Porträt: Richard Janssen

Posted on May 17, 2016 by

 

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Richard Janssen hat Ahnung von Sprachen. Genau wie unser Sprachlernexperte Matthew Youlden kann man ihn getrost als superpolyglott bezeichnen. Und nachdem Sam Taylor sich ein wenig über Richards sprachliche Fähigkeiten schlaugemacht hatte, beschloss er, diese auf die Probe zu stellen (mit ein klein wenig Unterstützung von Babbel natürlich).

Hier kommt der erste Teil seines zweiteiligen Porträts – in diesem lernen wir Richard ein bisschen kennen und erfahren, was ihn antreibt.

 

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Niederländisch – auf zu den Nachbarn!

Posted on February 19, 2013 by

Seit September 2012 arbeitet Karoline bei Babbel. Ihre Schwerpunkte sind die skandinavischen Sprachen und nun hat sie am Niederländisch-Anfängerkurs mitgearbeitet. Die Liebe führte sie vor 10 Jahren in die Niederlande und bis heute ist sie zur Sprache geblieben.

Die Meinungen zum Niederländischen gehen auseinander, von “es hört sich so niedlich an” bis “das ist doch eine Halskrankheit” kann man Allerlei hören. Wir wollen mit den Vorurteilen aufräumen und haben den ersten Niederländischkurs für Anfänger fertig, mit dem ihr bei eurem nächsten Besuch in den Niederlanden garantiert die Sympathien der Einheimischen gewinnen könnt! Der Kurs ermöglicht euch nicht nur die richtige Aussprache zu lernen, sondern auch Vokabeln und erste Grammatikregeln, um euch beim nächsten Besuch verständigen zu können. Vielleicht traut ihr euch dann vor Ort einen “koffie verkeerd” (Milchkaffee) oder auch mal ”kippensoep” (Hühnersuppe) und “een portie bitterballen” (eine Portion Fleischbällchen) zu bestellen.

Nachdem es bisher nur einen Wortschatztrainer für Niederländisch auf Babbel gab, kann man nun tiefer in die Feinheiten der Sprache eintauchen und lernt beispielsweise, Aussagen und Fragen zu verneinen. Das klingt banal, aber vielleicht hat man den Satz “ich möchte gerne Pommes” gelernt, braucht aber die Verneinung, weil man gerade keine Pommes möchte.

Wichtig war uns auch eine Lektion mit hilfreichen Sätzen für den Alltag, wenn es sprachlich noch nicht so gut klappt und man z. B. sagen möchte, dass man etwas nicht versteht und den Weg gerne auf der Karte sehen würde.

Und wer sich schon öfter gefragt hat, ob die Niederländer ständig übers Essen reden, weil immer wieder das Wort “lekker” zu hören ist, wird endlich aufgeklärt, dass man beispielsweise auch “lekker slapen” (gut schlafen) kann.

Der Charme dieser Sprache liegt auch in der Kunst, alles zu verniedlichen. Vom “cadeautje” (Geschenklein) bis zum “autotje” (Autochen) hat es nicht unbedingt mit der Größe des Gegenstands zu tun. Es hat aber auch durchaus einen Vorteil, wenn mal der Artikel unklar ist, weil die verniedlichte Form nur einen bestimmten Artikel haben kann.

Noch ein Wort zur Aussprache: Das “g” klingt anfangs vielleicht komisch, weil es ungewohnt ausgesprochen wird. Aber schnell wird man sich daran gewöhnen, das “g” im Rachen auszusprechen und kann mit dem Vorurteil über die Halskrankheit aufräumen. Es gibt auch ein deutliches Nord-Südgefälle bei der Aussprache dieses Lautes. Im Süden (auch in Belgien) wird es sachter ausgesprochen als im Norden. Ein Grund mehr für uns, bei der Vertonung des Kurses, eine Stimme aus dem nördlichen und eine aus dem südlichen Verbreitungsgebiet (Belgien) des Niederländischen zu haben, um Unterschiede in der Aussprache von Anfang an zu hören und damit auch das Hörverständinis zu üben.

Sich gerade als Anfänger zu bemühen, in der Landessprache ein paar Worte zu wechseln, ist eine Geste der Verständigung und ein tolles Erlebnis zugleich, welches neue Perspektiven und Kontakte zu Land und Leuten eröffnet. Probiert es aus und staunt, wie schnell man erste Sätze auf Niederländisch sagen und verstehen kann!

Veel plezier ermee! (Viel Spaß damit!)