The Babbel Blog

language learning in the digital age

Die Zungenbrecher-Challenge

Posted on October 1, 2014 by

Zungenbrecher

Wenn man eine Fremdsprache lernt, sind Zungenbrecher hervorragend dafür geeignet, die eigene Aussprache zu trainieren. Zungenbrecher, das sind ganze Sätze oder eine Folge von Worten, die schwer auszusprechen sind. Dahinter steckt oftmals eine Kombination ähnlicher Laute, wie „s“ und „sch“ oder „p“ und „b“. Meistens ist die Bedeutung von Zungenbrechern purer Quatsch, auch wenn der englische Klassiker „She sells sea shells on the sea shore, and the shells that she sells are sea shells, I’m sure“ im Jahre 1908 tatsächlich zu einem ziemlich populären Lied wurde, das auf dem Leben von Mary Anning, einer britischen Fossiliensammlerin, beruhte.

Um unseren neuen Kurs mit schwedischen Zungenbrechern zu feiern, haben wir uns unsere acht Lieblings-Zungenbrecher aus verschiedenen Sprachen – Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch, Dänisch, Schwedisch, Türkisch und Russisch – vorgeknöpft und sie in kurze Animationen verwandelt. Schaffst du es, sie nachzusprechen, ohne dich zu verhaspeln? (more…)

Das Phänomen „la rentrée“

Posted on September 4, 2014 by

die Rückkehr

In Frankreich und Italien ist der Septemberanfang eine Zeit voller Betriebsamkeit, la rentrée oder il rientro– auf Deutsch „die Rückkehr”.

Hierzulande gibt es nichts Vergleichbares: Alle Schüler im ganzen Land beginnen gleichzeitig mit dem neuen Schuljahr. Alle Geschäfte werden wieder geöffnet. Die Menschen kehren an ihre Arbeit zurück. Viele Läden veranstalten einen großen Sommerschlussverkauf. Eine enorme Maschinerie kommt in Gang, wenn das ganze Land gemeinsam die Urlaubsstimmung des Sommers hinter sich lässt und sich mental auf ein neues Geschäftsjahr einstellt. (more…)

Vive la France! und weitere Gründe, warum man Französisch lernen sollte

Posted on March 20, 2014 by

Anlässlich des Internationalen Tags der Frankophonie, der heute überall auf der Welt gefeiert wird, haben wir ein bisschen über die französische Sprache nachgeforscht und dabei einige erstaunliche Fakten herausgefunden, die wir gerne mit euch teilen möchten.

Französisch eine der sehr wenigen Sprachen, die auf der ganzen Welt gesprochen werden, und rangiert damit auf dem sechsten Platz hinter Mandarin Chinesisch, Englisch, Hindi, Spanisch und Arabisch. Weltweit gibt es derzeit über 220 Millionen Menschen, die französisch sprechen.

In Europa findet man die größte französischsprachige Bevölkerung (außerhalb Frankreichs) in Belgien, der Schweiz und Luxemburg. Französisch ist Europas zweithäufigst gesprochene Muttersprache , nach Deutsch aber vor Englisch. Demographen sagen sogar voraus, dass die hohe Geburtenrate in Frankreich Französisch bis 2025 zu der meistgesprochenen Muttersprache in Europa machen wird (falls ein größeres Land wie die Türkei nicht vorher ein Teil der EU wird).

Französisch ist die am zweithäufigsten gelernte Fremdsprache der Welt, zusammen mit Englisch, und wird in den Bildungssystemen der meisten Länder weltweit als Fremdsprache unterrichtet. Bei Babbel ist es eine der gefragtesten Lernsprachen unter unseren Nutzer_innen und wächst stetig weiter, ebenso wie unser französisches Team, das euch über neue Französisch-Kurse immer auf dem Laufenden halten wird!

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Sprachen hören, verstehen und schmecken

Posted on August 16, 2013 by

Tarte, Tartiflette, Tapenade und Co. sind typische französische Gerichte, doch was bedeuten diese genau? Nicht nur die Babbel-Nutzer begeben sich mit dem Kurs zur Französischen Küche auf eine sprachliche und kulinarische “Tour de France” durch die ausgewählte Regionen Frankreichs. Auch die redaktionelle Betreuung und die Übersetzung war eine abwechslungsreiche und spannende Reise: Womit kann man bestimmte Gerichte in der eigenen Sprache vergleichen? Woher kommen so lustige Eigennamen wie “pôchouse”, “pulenda”, “quenelle”, “cassoulet”, “nonnette”, “tartiflette” und “tapenade”? Kann man sie überhaupt übersetzen?

Um einen Lerneffekt zu erreichen, haben wir uns entschieden die eingeführten Spezialitäten, wenn möglich, zu übersetzen. Schließlich sollte man nicht einfach “cassoulet” abtippen, sondern erfahren, was sich hinter diesem Gericht aus der Region “Midi-Pyrenées” verbirgt, um später eine französische Speisekarte wirklich verstehen zu können.

Durch die Einführung des Wortes mit Übersetzung bekommt man noch vor der detaillierteren Beschreibung der Zutaten und der Zubereitung bereits eine Idee, was ein “cassoulet” ist: ein weißer Bohneneintopf. Um zu verhindern, dass der Lerner beim späteren Wiederholen von “cassoulet” im Wiederhol-Manager versehentlich an die Kombination von “potée” (Eintopf) und “haricots blancs” (weiße Bohnen) denkt, gibt es in der Übersetzung den Zusatz “Eigenname”. Und um sich den Begriff leichter zu merken, erfährt man auch, dass “cassoulet” von der okzitanischen Bezeichnung für den Tontopf, “la cassole”, kommt, in dem der Eintopf traditionell zubereitet wird.

Bei anderen Spezialitäten, wie zum Beispiel dem savoyardischen Gericht, “la tartiflette”, einer Art Kartoffelauflauf, sollte die wörtliche Angabe “Kartöffelchen” noch ein zusätzlicher Hinweis auf das gefragte Wort in der Lücke sein. Auch hier war die Kreativität der Übersetzer gefragt, denn wie sollte man “Kartöffelchen” ins Englische, Spanische und Italienische übersetzen?

Einfallsreich und vielleicht ein bisschen gewagt werden auch die “quenelles” aus Lyon eingeführt, denn eigentlich sind sie für die Bezeichnung “Klößchen” auf Deutsch, “dumplings” auf Englisch, “gnocchi” auf Italienisch und “croquetas” auf Spanisch zu langförmig und vor allem entspricht ihre Hauptzutat aus Weizengrieß nicht ganz der gewählten Übersetzung. Doch auch das wird im Kurs aufgelöst und im Detail erklärt und so lernt man auch, dass “quenelle” vom deutschen Wort “Knödel” kommt – die deutsche Übersetzung “Klößchen” ist also gar nicht so weit hergeholt und schließlich gibt es ja nicht nur die herkömmlichen Kartoffelklöße, sondern auch Grießklöße.

Überhaupt nicht übersetzen ließen sich z. B. zwei Käsesorten der Champagne: “le langres” (Rotschimmelkäse aus Langres) und “le rocroi” (ein Käse aus Rocroi). Hier war es nicht möglich eine Übersetzung zu finden, die nicht den Herkunftsort nennt, denn der Käse trägt den Namen des Ortes, aus dem er kommt.

Anders als bei Kursen wie zum Beispiel den Babbel-Anfängerkursen, bei denen es für die entsprechende Übersetzung um grammatische Zusatzangaben und -erklärungen geht, bedeutete der Kurs zur Französischen Küche eine echte Herausforderung und viel Recherchearbeit bei der Wahl der entsprechenden Übersetzung. Spannend und informativ war dabei aber auch, dass einige Bezeichnungen der behandelten französischen Spezialitäten aus regionalen Dialekten und sogar anderen Sprachen wie dem Polnischen, Italienischen und Deutschen stammen. Da kann aber sogar unser französischer Protagonist in der letzten Lektion den Überblick verlieren, wenn er sagt: “Le kouglof ??? Encore un mot incompréhensible !” (Der Gugelhupf??? Noch ein unverständliches Wort!) Hätte ihm doch mal jemand den Babbel-Kurs zur Französischen Küche vor seiner kulinarischen Rundreise empfohlen!

Über die Autorin: Katja ist Senior Content Manager bei Babbel und bekocht ihre Freunde und Kollegen gerne mit Gerichten aus einem französischsprachigen Kochbuch, das sie sich zum Abschied nach einem 2-jährigen Paris-Aufenthalt kaufte. Dabei nimmt sie die Zutatenliste nicht ganz so ernst wie die Regeln der französischen Grammatik bei ihrer Arbeit als Redakteurin für die Babbel Französischkurse.

Babbel-Aufbaukurse: Was heißt A-B-C und was machen wir besser als die anderen?

Posted on July 30, 2013 by

A1, A2, B1, B2, C1, C2. So heißen Sprachniveaus seit einigen Jahren in Europa. Aber wofür stehen sie? Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER) des Europarats benennt mit A1/A2 die Anfängerniveaus, mit B1/B2 die Mittelstufe und mit C1/C2 die fortgeschrittenen Niveaus.

Vor Einführung des GERs wurde Sprachkompetenz in erster Linie durch Grammatik- und Wortschatzwissen getestet, also: Können Lerner korrekt übersetzen, grammatische Formen bilden und beherrschen sie die Rechtschreibung? Digitale Lernprodukte dieser Tradition lassen auf allen Niveaustufen gerne Vokabeln und grammatische Formen in Lücken füllen – je höher das Niveau, desto komplizierter der Wortschatz oder die Grammatik. Aber leider kann ein Grammatikspezialist mit Wörterbuch-Wissen nicht unbedingt in der echten Welt kommunizieren; das weiß jeder, der in der Schule gute Noten in einer Fremdsprache hatte und im Ausland trotzdem kein Wort herausbringt.

Der GER hat einen anderen Ansatz: Die Sprachniveaus A1 bis C2 bilden ab, wie gut Lerner in verschiedenen echten Kommunikationssituationen zurechtkommen, und zwar in den Kompetenzen Lesen, Hören, Sprechen und Schreiben. Ein paar Beispiele der Fertigkeit “Schreiben”: Auf Niveau A1 kann man Formulare ausfüllen, auf B1 einen kurzen Brief über vertraute Themen schreiben, auf C1 schon einen Aufsatz über komplexe Sachverhalte.

Der GER fokussiert also auf Kommunikation und Handlungsorientierung. Die Niveaubeschreibungen für A1-C2 nennen daher weder bestimmte Grammatikpunkte, noch bestimmte Vokabeln. Gerade Selbstlerner müssen auf Anfängerniveau allerdings eine Grammatik- und Wortschatzbasis aufbauen. Denn ihnen muss klar werden, wie ihre neue Sprache funktioniert und sie brauchen ein paar Vokabelbrocken, um selbst erste Kommunikationssituationen (noch mit kurzen, oft auswendig gelernten Sätzen) bestehen.

Was hat das nun mit Babbel zu tun? Mit unseren Anfängerkursen 1 bis 6 erreicht man Niveau A2. Das ist übrigens das Sprach-Level, auf dem die Meisten nach ein paar Jahren Schulunterricht stehen bzw. standen. Dieses Jahr veröffentlichen wir (nach und nach für verschiedene Sprachen) unsere Aufbaukurse, mit denen man Schritt für Schritt die Kompetenzen des GER-Niveaus B1 trainiert.

In den Babbel-Anfängerkursen stehen die wichtigsten Grammatik- und Wortschatzthemen im Zentrum, jedoch immer handlungsorientiert an authentischen Kommunikationssituationen ausgerichtet. In den neuen Aufbaukursen ist der Fokus umgekehrt: Grammatik- und Wortschatzaufgaben sind ab jetzt stark reduziert und der Schwerpunkt liegt auf Handlung, also selbst lesen, hören, sprechen, schreiben in konkreten Alltagssituationen.

In jeder Lerneinheit der Aufbaukurse erzählen wir eine Geschichte, anhand der die vier Fertigkeiten trainiert werden. In Teil 1 geht es vor allem um’s Hören und Sprechen: Nach einer kurzen Wortschatzeinführung gibt es Diktate, Hörverständnistexte, Ausspracheübungen mit Spracherkennung – und zum Abschluss wird innerhalb der Storyline eine Sprecherrolle in einem Dialog übernommen. In Teil 2 wird geht es mit Lesen und Schreiben weiter: mit Übersetzungsübungen, Leseverständnistexten und Aufgaben zum freien Schreiben, immer innerhalb der Geschichte. Grammatik wird in Teil 1 jeder Lerneinheit implizit über den Wortschatz eingeführt und in Teil 2 erklärt sowie mit Hilfe der Lese- und Schreibaufgaben trainiert.

Während die meisten Sprachlernprodukte auf Mittelstufenniveau nur komplizierte Vokabeln und Grammatikkonstruktionen in Lücken füllen lassen, vermitteln unsere Babbel-Aufbaukurse echte Kommunikationsfertigkeiten.

Probiert unsere Aufbaukurse für Französisch und Englisch aus!

Über die Autorin: Miriam erarbeitete schon für verschiedene Bildungsanbieter Lernmedien mit kommunikativer Sprachdidaktik: von Material für Präsenzkurse über Print und CDs zu Onlinekursen und Apps. Sie ist seit vier Jahren bei Babbel und leitet die Redaktion.

Französisch ist nicht gleich Französisch

Posted on January 17, 2013 by

Dieser Post auf: Englisch (English), Französisch (Français), Italienisch (Italiano), Spanish (Español)

Wer sich als Reisender auf französischem Boden tummelt, begibt sich manchmal auf verbales Glatteis. Das erlernte Schulfranzösisch ist schnell ausgeschöpft, sobald ein Franzose munter umgangssprachlich losplappert.

Stellt euch vor, ihr seid gerade in Paris gelandet und erforscht völlig euphorisch die Stadt. In Gedanken verloren und den Blick nach oben gerichtet schlendert ihr durch die charmanten Straßen und Gassen und rempelt aus Versehen einen Fußgänger an. Er reagiert mit einem „T’es vénère ou quoi !“. Was hat er gemeint? Wie soll ich reagieren? Ihr erwidert intuitiv „Excusez-moi !“. Euer Gegenüber scheint sich wieder beruhigt zu haben. „C’est pas grave.“, antwortet er, “Je peux te taxer une clope ?“ Schon wieder dieses Gefühl, in der falschen Stadt gelandet zu sein. Ihr denkt euch: „Taxer? – Taxi? – Braucht er ein Taxi? Was ist mit clope ? – Klopp… klingt als ob er meint, ich sei bekloppt.” Ihr entscheidet euch für die erste und nettere Übersetzungsvariante und stammelt in eurem besten Französisch „Là, il y a un taxi !“ (Dort ist ein Taxi!). Das Gesicht des Franzosen verwandelt sich in Sekundenschnelle in ein Ausdrucksgemisch zwischen Verblüffung und Ungläubigkeit. Upps, falsche Antwort.

Der neue Babbel-Kurs zur französischen Umgangssprache hilft euch jetzt auf die Sprünge! Denn hier lernt ihr nicht nur, dass “taxer” “schnorren”, “cimer” “Danke” und “une clope” “eine Kippe” ist, sondern dass die Franzosen in der Umgangssprache Wörter auslassen, verdrehen, verkürzen und mit anderen Endungen verwenden. So kommt es, dass aus “énervé” (genervt) eben “vénère” wird.

Babbel hat einen Kurs zur Umgangssprache für alle Französischfreunde mit Vorkenntnissen entwickelt, die tiefer in die französische Sprache eintauchen wollen. Die sogenannten „Verlan“-Wörter mit den verdrehten Silben und andere umgangssprachliche Ausdrücke sind mittlerweile auch in der französischen Alltagssprache – vor allem bei jungen Leuten bis 40 – gebräuchlich. Fünf wichtige Aspekte behandelt der Kurs: “Verlan”-Begriffe (Wörter mit verdrehten Silben), Slang, verkürzte und ausgelassene Wörter, besondere Endungen und aus dem Englischen entlehnte Wörter wie “fun” (lustig), oder “has been” (altmodisch). Fünf Aspekte, dank derer man nicht mehr nur Bahnhof versteht, wenn einem ein Franzose eine „clope“ anbietet.

Der neue Kurs zur spanischen Umgangssprache bringt dich jetzt auf Zack!

Posted on December 20, 2012 by

Dieser Post auf: Englisch (English)Französisch (Français)Spanisch (Español), Italienisch (Italiano)

Lockerflockig kommt sie daher, ungeniert und direkt: die Umgangssprache. Wieviel Spaß macht es bereits in der eigenen Muttersprache mal ordentlich vom Leder zu ziehen, oder ein weiteres umgangssprachliches Synonym für Kohle, Kröten, Steine, Eier zu finden!

Noch spannender ist es in einer Sprache auf Entdeckungstour zu gehen, die man neu erlernt. Und wie groß ist erst der Heidenspaß, wenn man einen Einheimischen mit umwerfenden Fremdsprachkenntnissen umhaut.
Was einem aber in der eigenen Sprache so leicht von der Zunge geht, lässt einen in der Fremdsprache plötzlich oft alt aussehen. Denn wie äußert man eigentlich einen so kleinen, leichten Einwurf wie: „Das ist ja krass!“? Da fehlen einem am Anfang im sprichwörtlich die Worte.

Als ich Spanisch lernte und zum ersten Mal „Estoy tiesa“ (Ich bin pleite.) statt „No tengo dinero.“ (Ich habe kein Geld.) sagen konnte, habe nicht nur ich mich wie eine Schneekönigin gefreut. Auch meine spanischen Freunde waren begeistert und haben mir vom Fleck weg noch ”Hicimos un fiestón.“ (Wir haben eine Riesenparty gemacht.) und ”¿Tienes un resacón?“ (Hast du einen Kater?) beigebracht. Es ist eben etwas anderes, ob man dem Freundeskreis mitteilt: ”Anoche lo pasamos bomba y hoy estoy hecha polvo.“ (Gestern haben wir die Sau raus gelassen und heute bin ich voll im Eimer.) oder ob man sagt: ”Anoche hicimos una fiesta y hoy no estoy muy bien.“ (Gestern haben wir eine Party gemacht und heute geht es mir nicht so gut.).

Gar nicht so einfach? Für die Nutzer von Babbel wird es jetzt zum Zuckerschlecken mit dem Kurs Spanische Umgangssprache zu Themen wie Liebe, Party, Strand und Leute. Der Kurs Französische Umgangssprache behandelt u. a. Kategorien wie Jugendslang, Verlan oder Abkürzungen. Ein besonderes Augenmerk haben wir bei diesen Kursen auf den Spaßfaktor und authentische Dialoge gelegt. In diesem Sinne: Haut rein!

Seit April 2012 arbeitet Frauke bei Babbel im Content. Als Projektmanagerin hat sie unter anderem den spanischen Umgangssprachekurs erstellt. Da sie selbst erst mit zwanzig Jahren in Sevilla (Spanien) ihre ersten spanischen Wörter und Sätze erprobte, weiß sie um die Vorteile möglichst schnell die ‘wahre’ Sprache der Einheimischen zu beherrschen.

Neben diesen beiden Kursen haben wir am 20.12. folgende Kurse veröffentlicht:
Portugiesisch Auffrischerkurs 1 (Neue Ausgabe)
Italienisch Auffrischerkurs 1 (Neue Ausgabe)
Niederländisch: Anfängerkurs 1
Französische Umgangssprache

Babbel für Windows 8 – Fünf Fragen an Dari Salimi

Posted on October 23, 2012 by

Foto_DariDari ist Produktmanager für die mobilen Apps und gerade in diesen Tagen ein sehr gesuchter Mann bei Babbel. Unsere Blog Autorin Aishah hat ihn trotzdem erwischt und ihm anlässlich des anstehenden Babbel für Windows 8 Release am 26. Oktober (und den Babbel Apps für Windows 8 ) ein paar Fragen gestellt. Privat ist Dari überzeugter Apple-Nutzer. Allerdings machen ihm die neuen Apps, auch besonders visuell, sehr viel Freude.

 

Was machst du bei Babbel? Kommst du eigentlich selbst auch mal zum Lernen?

Bei mir ist es eher “learning by testing”. Aber natürlich bleibt dabei eine Menge hängen. Am liebsten lerne ich übrigens Spanisch.
Bei Babbel bin ich jetzt seit ca. einem Jahr. Den Vokabeltrainer für iPhone gab es bereits als ich hier angefangen habe. Wir haben dann die App fürs iPad optimiert und auch eine für Android herausgebracht.

Wie du schon sagst, gibt es Babbel bereits für iOS und Android. Warum in Kürze auch für Windows 8?

Unsere Apps für iOS und Android sind sehr erfolgreich – das Thema Bildung wird nicht nur immer relevanter, sondern auch immer populärer. Wir konnten uns dann Windows 8 und die Technik in einem Coworkingspace-Projekt von Microsoft in Berlin anschauen. Als wir dann direkten Kontakt zu Microsoft Experten bekamen, gab das den Auschlag. Natürlich habe ich mir schon vorher Gedanken darüber gemacht, ob oder wann wir eine App für Windows 8 angehen werden. Jetzt sind wir der erste Anbieter einer Sprachlern-App im Windows Store, und das macht uns schon etwas stolz.

Was ist das Besondere an Windows 8?

Am interessantesten finde ich den Versuch, mobile und stationäre Nutzung zusammen zu führen. Windows 8 unterstützt ja nicht nur die konventionelle PC-Nutzung via Mouse und Keyboard, sondern auch Touchscreens, welche vor allem bei mobilen Endgeräten stark verbreitet sind. Außerdem hat sich das Design der Benutzeroberfläche stark verändert. Für uns ist das eine willkommene Änderung, die sehr gut zu unseren audio-visuellen Vokabeltrainern passt.

Wie war die Zusammenarbeit mit Microsoft? Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft?

Es war auf jeden Fall eine angenehme Zusammenarbeit. Denn es gab nicht nur einen Ansprechpartner für das “Geschäftliche”, sondern auch einen direkten Kontakt zu einem Entwickler bei Microsoft. Die direkte Kommunikation hat den gesamten Entwicklungsprozess erheblich vereinfacht. Wir sind gespannt, wie es weiter geht, schmieden aber noch keine konkreten Zukunftspläne. Erst mal warten wir ab, wie Windows 8 und insbesondere natürlich die Babbel Apps für Windows 8 von den Nutzern angenommen wird. Die beliebte Spracherkennung werden wir als Update nachreichen, da sie es aufgrund technischer Hürden nicht in die erste Release-Version geschafft hat. Eine Umsetzung für Windows Phone 8 wäre ebenfalls ein weiterer interessanter Schritt. Vorerst gibt es sie ja erstmal für PC und Tablet. Eine weitere Option wäre, dass wir alle im Web zugänglichen Kurse in die App integrieren. Wir haben auf jeden Fall noch viel vor.

Was erwartet nun den Nutzer der Babbel App für Windows 8?

Mit dem offiziellen Release werden alle elf Babbel-Sprachen als einzelne Apps im Windows 8 Store in der Kategorie ‘Bildung’ erhältlich sein. Inhaltlich und didaktisch bleiben wir unseren bereits existierenden Apps und dem Babbel-Konzept treu. Aus meiner Sicht harmonisieren unsere Apps sehr gut mit dem neuen Windows 8-Look. Den Nutzer erwartet aber vor allem eins: viel Spaß!

Hier die Englsich-App ausprobieren
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