The Babbel Blog

language learning in the digital age

Die Zungenbrecher-Challenge

Posted on October 1, 2014 by

Zungenbrecher

Wenn man eine Fremdsprache lernt, sind Zungenbrecher hervorragend dafür geeignet, die eigene Aussprache zu trainieren. Zungenbrecher, das sind ganze Sätze oder eine Folge von Worten, die schwer auszusprechen sind. Dahinter steckt oftmals eine Kombination ähnlicher Laute, wie „s“ und „sch“ oder „p“ und „b“. Meistens ist die Bedeutung von Zungenbrechern purer Quatsch, auch wenn der englische Klassiker „She sells sea shells on the sea shore, and the shells that she sells are sea shells, I’m sure“ im Jahre 1908 tatsächlich zu einem ziemlich populären Lied wurde, das auf dem Leben von Mary Anning, einer britischen Fossiliensammlerin, beruhte.

Um unseren neuen Kurs mit schwedischen Zungenbrechern zu feiern, haben wir uns unsere acht Lieblings-Zungenbrecher aus verschiedenen Sprachen – Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch, Dänisch, Schwedisch, Türkisch und Russisch – vorgeknöpft und sie in kurze Animationen verwandelt. Schaffst du es, sie nachzusprechen, ohne dich zu verhaspeln? (more…)

Kulinarische Kurse rund um die italienische Küche!

Posted on June 24, 2013 by

Ich komme aus Parma. Ihr wisst schon. Der Schinken. Der Käse.

Immer wenn ich versuche zu erklären “das liegt in Norditalien, ungefähr zwischen Mailand und Bologna”, unterbricht mich mein Gesprächspartner sofort und fängt an über den Parmaschinken und den Parmesankäse zu reden. Nicht ohne Grund.

Meine Gegend ist in ganz Italien für Wurstaufschnitt bekannt; bei uns ist das Schwein fast heilig: Hier hat “maiale” (Schwein) in den Dialekten ungefähr so viele Namen wie es Gemeinden gibt. Im Dorf meiner Oma nennt man es sogar “al nimal” (l’animale) also “das Tier”. Man sagt ja auch, Fische hätten kein Wort für Wasser…

Auf die Idee einen Essenskurs für Italienisch zu produzieren, bin ich aus der Erfahrung mit meinem deutschen Freund gekommen. Ich hatte immer wieder etwas Italienisches gekocht, z. B. “scaloppine ai funghi”, also in Butter gebratene Schnitzel mit Pilzen. Und dann kam unausbleiblich die Frage: “Und wo ist die Beilage?” Die Beilage?? Da sind doch die Pilze! “Nein, ich meine die Sättigungsbeilage”. Aha. Die “Sättigungsbeilage” und dann schlägt er Reis als Beilage vor. Jeder Italiener würde jetzt je nach Laune anfangen zu lachen oder angeekelt die Nase zu rümpfen.

Nummer eins: Reis ist ein erster Gang und er darf auf keinen Fall als Beilage mit einem zweiten Gang serviert werden. Sakrileg!

Nummer zwei: Beilage heißt auf Italienisch “contorno” und basta. Man kann Brot dazu essen aber Brot ist Brot, ist kein “contorno”.

Soweit so klar.

So einen Kurs gab’s noch nie auf Babbel. Es war also ein neues Kurskonzept, und ich hatte freie Hand – und gleichzeitig kein Vorbild. Aber als größtes Problem erwies sich tatsächlich die Bildsuche.

Man stellt es sich ganz einfach vor, Bilder für italienische Gerichte zu finden, aber wenn man die Grenze der “egal welche Pasta mit egal welcher Soße” überschreitet und zum Bsp. genau “pappardelle” (breite Bandnudeln) mit einem Wildschweinragout finden will, dann muss man langsam selbst ans Herd gehen.

So kam es mal vor, dass ich nach Mitternacht noch beim Frittieren war (ich hasse es zu frittieren!), weil ich keine Bilder für das ligurische “latte dolce fritto” gefunden hatte. Ich hatte das Vergnügen, Gerichte aus meiner Region nachzukochen, wie z. B. “erbazzone” (Mangold-Spinatkuchen), was am nächsten Tag gemeinsam im Büro aufgegessen wurde oder “piadina con salsiccia e cipolle” (Pfannen-Fladenbrot mit grober Bratwurst und Zwiebeln) zuzubereiten.

Leider hatte ich für viele Aufschnittsorten auch keine passende Bilder gefunden: Als ich also zwischendurch in Parma war, war ich gezwungen “speck” (geräucherten Schinken), “prosciutto cotto” (gekochten Schinken) und “coppa”(Nackenschinken) zu kaufen und … zu essen. Was man nicht alles für die Arbeit tut!

In diesem Kurs lernt man genuine Gerichte aus verschiedenen Regionen Italiens kennen und bekommt viele Infos darüber, wie sie zubereitet werden und was nicht typisch Italienisch ist. Hier ein Beispiel:  “spaghetti alla bolognese” sei ein typisch italienisches Gericht? Man kann Bolognese-Soße natürlich auch mit Spaghetti essen, aber das wird in Italien nur aus Verlegenheit gemacht. Diese Soße kommt aus Bologna, und da sind Eiernudeln wie “tagliatelle” oder “lasagne” typisch. Das Gericht ist also eigentlich “tagliatelle alla bolognese”.

Habe ich euch einen Mythos zerstört? Probiert den Kurs aus und lernt dabei viele andere spannende Insider-Tipps über die italienische Küche kennen!

Über die Autorin:

Es gibt fast niemanden, der so lange bei Babbel ist wie Barbara. Vor knapp fünf Jahren fing die italienische Übersetzerin und Fennistin freiberuflich (damals noch als Studentin) im Content und Support an – seit diesem Jahr ist sie Content-Projektmanagerin und wesentlicher Bestandteil unserer Redaktion.

Neuer Kurs zu italienischen Redewendungen würzt jetzt deine Babbel Kurse

Posted on November 29, 2012 by

Dieser Post auf: Englisch (English)Französisch (Français)Spanisch (Español)Italienisch (Italiano)

"avere gli occhi foderati di prosciutto"

Es gibt fast niemanden, der so lange bei Babbel ist wie Barbara. Vor knapp fünf Jahren fing die italienische Übersetzerin und Fennistin freiberuflich (damals noch als Studentin) im Content und Support an – seit diesem Jahr ist sie fester und wesentlicher Bestandteil unseres Content-Teams. Barbara packt immer mal wieder eine neue Sprache aus und weiß, was es bedeutet, die Augen mit Schinken gefüttert zu haben.

Wir verwenden Sprache, um unsere Gedanken wiederzugeben und um das, was wir sehen, zu beschreiben. Dass wir uns dabei vieler Metaphern und Bilder bedienen, merken wir nicht immer. Man könnte widersprechen und sagen: „Ich kenne meine Pappenheimer!“ – aber wer sind eigentlich diese „Pappenheimer“? Redewendungen sitzen tief in unserem Bewusstsein, und wir nehmen sie meistens nicht als solche wahr. Und doch sind Redewendungen das Salz der Sprache. Sie stellen kurz und knapp genau das dar, was wir meinen, und rufen je nach Sprache die skurrilsten Bilder hervor.

Dass wir bei Babbel uns für diese Thematik besonders erwärmen können, ist offensichtlich: Wir haben bereits für Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Schwedisch einen besonderen Kurs zu „Redewendungen“ veröffentlicht. Wie frisch aus dem Ofen kommt jetzt der Kurs zu den italienischen Redewendungen. Hier kann man lernen, was die Italiener meinen, wenn sie sagen, etwas geschieht zur Bohne („capitare a fagiolo“), jemand macht Händlerohren („fare orecchie da mercanti“), oder wenn ein Glücklicher zwei Tauben mit einer Saubohne kriegt („prendere due piccioni con una fava“).

Wie immer legt Babbel Wert darauf, dass die eingeführten Ausdrücke im Langzeitgedächtnis gespeichert werden, und dabei helfen der intelligente Wiederhol-Manager und die audiovisuelle Darstellung der Ausdrücke. Es ist allerdings nicht immer einfach, die passenden Bilder zu finden, vor allem für Ausdrücke wie „Das ist kein Mehl deines Beutels“ („Non è farina del tuo sacco“, entspricht im Deutschen “Das ist nicht auf deinem Mist gewachsen”) oder „die Augen mit Schinken gefüttert haben („avere gli occhi foderati di prosciutto“, im Deutschen “Tomaten auf den Augen haben”).

Das war eine Herausforderung, der wir vom Babbel Content-Team uns gerne und mit der gebührenden Portion Humor gestellt haben: Wieso nicht selbst in Aktion treten für diese Bilder? Und so traten wir auf einmal tatsächlich mit Schinken auf den Augen und einem Beutel voller Mehl in den Händen vor die Kamera, unter den amüsierten und vielleicht auch etwas neidvollen Blicken vom Rest des Teams, das feststellen musste, wie lustig unsere Aufgaben sein können.
Wenn ihr „die Stunde nicht seht“ (es also nicht erwarten könnt), diesen Kurs auszuprobieren, folgt einfach diesem Link. Wir wünschen euch dabei „In bocca al lupo!“ – nein, nicht in den Mund des Wolfes, sondern Hals- und Beinbruch!

Neben dem Kurs “Italienische Redewendungen” haben wir am 29.11. diese Kurse veröffentlicht:
DEU>FRA: FRA Refresher 2
DEU>ENG: ENG Refresher 2
DEU>SWE: SWE numbers
DEU>POR: POR Grammatik

Babbel für Windows 8 – Fünf Fragen an Dari Salimi

Posted on October 23, 2012 by

Foto_DariDari ist Produktmanager für die mobilen Apps und gerade in diesen Tagen ein sehr gesuchter Mann bei Babbel. Unsere Blog Autorin Aishah hat ihn trotzdem erwischt und ihm anlässlich des anstehenden Babbel für Windows 8 Release am 26. Oktober (und den Babbel Apps für Windows 8 ) ein paar Fragen gestellt. Privat ist Dari überzeugter Apple-Nutzer. Allerdings machen ihm die neuen Apps, auch besonders visuell, sehr viel Freude.

 

Was machst du bei Babbel? Kommst du eigentlich selbst auch mal zum Lernen?

Bei mir ist es eher “learning by testing”. Aber natürlich bleibt dabei eine Menge hängen. Am liebsten lerne ich übrigens Spanisch.
Bei Babbel bin ich jetzt seit ca. einem Jahr. Den Vokabeltrainer für iPhone gab es bereits als ich hier angefangen habe. Wir haben dann die App fürs iPad optimiert und auch eine für Android herausgebracht.

Wie du schon sagst, gibt es Babbel bereits für iOS und Android. Warum in Kürze auch für Windows 8?

Unsere Apps für iOS und Android sind sehr erfolgreich – das Thema Bildung wird nicht nur immer relevanter, sondern auch immer populärer. Wir konnten uns dann Windows 8 und die Technik in einem Coworkingspace-Projekt von Microsoft in Berlin anschauen. Als wir dann direkten Kontakt zu Microsoft Experten bekamen, gab das den Auschlag. Natürlich habe ich mir schon vorher Gedanken darüber gemacht, ob oder wann wir eine App für Windows 8 angehen werden. Jetzt sind wir der erste Anbieter einer Sprachlern-App im Windows Store, und das macht uns schon etwas stolz.

Was ist das Besondere an Windows 8?

Am interessantesten finde ich den Versuch, mobile und stationäre Nutzung zusammen zu führen. Windows 8 unterstützt ja nicht nur die konventionelle PC-Nutzung via Mouse und Keyboard, sondern auch Touchscreens, welche vor allem bei mobilen Endgeräten stark verbreitet sind. Außerdem hat sich das Design der Benutzeroberfläche stark verändert. Für uns ist das eine willkommene Änderung, die sehr gut zu unseren audio-visuellen Vokabeltrainern passt.

Wie war die Zusammenarbeit mit Microsoft? Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft?

Es war auf jeden Fall eine angenehme Zusammenarbeit. Denn es gab nicht nur einen Ansprechpartner für das “Geschäftliche”, sondern auch einen direkten Kontakt zu einem Entwickler bei Microsoft. Die direkte Kommunikation hat den gesamten Entwicklungsprozess erheblich vereinfacht. Wir sind gespannt, wie es weiter geht, schmieden aber noch keine konkreten Zukunftspläne. Erst mal warten wir ab, wie Windows 8 und insbesondere natürlich die Babbel Apps für Windows 8 von den Nutzern angenommen wird. Die beliebte Spracherkennung werden wir als Update nachreichen, da sie es aufgrund technischer Hürden nicht in die erste Release-Version geschafft hat. Eine Umsetzung für Windows Phone 8 wäre ebenfalls ein weiterer interessanter Schritt. Vorerst gibt es sie ja erstmal für PC und Tablet. Eine weitere Option wäre, dass wir alle im Web zugänglichen Kurse in die App integrieren. Wir haben auf jeden Fall noch viel vor.

Was erwartet nun den Nutzer der Babbel App für Windows 8?

Mit dem offiziellen Release werden alle elf Babbel-Sprachen als einzelne Apps im Windows 8 Store in der Kategorie ‘Bildung’ erhältlich sein. Inhaltlich und didaktisch bleiben wir unseren bereits existierenden Apps und dem Babbel-Konzept treu. Aus meiner Sicht harmonisieren unsere Apps sehr gut mit dem neuen Windows 8-Look. Den Nutzer erwartet aber vor allem eins: viel Spaß!

Hier die Englsich-App ausprobieren
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