The Babbel Blog

language learning in the digital age

Kulinarische Kurse rund um die italienische Küche!

Posted on June 24, 2013 by

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Ich komme aus Parma. Ihr wisst schon. Der Schinken. Der Käse.

Immer wenn ich versuche zu erklären “das liegt in Norditalien, ungefähr zwischen Mailand und Bologna”, unterbricht mich mein Gesprächspartner sofort und fängt an über den Parmaschinken und den Parmesankäse zu reden. Nicht ohne Grund.

Meine Gegend ist in ganz Italien für Wurstaufschnitt bekannt; bei uns ist das Schwein fast heilig: Hier hat “maiale” (Schwein) in den Dialekten ungefähr so viele Namen wie es Gemeinden gibt. Im Dorf meiner Oma nennt man es sogar “al nimal” (l’animale) also “das Tier”. Man sagt ja auch, Fische hätten kein Wort für Wasser…

Auf die Idee einen Essenskurs für Italienisch zu produzieren, bin ich aus der Erfahrung mit meinem deutschen Freund gekommen. Ich hatte immer wieder etwas Italienisches gekocht, z. B. “scaloppine ai funghi”, also in Butter gebratene Schnitzel mit Pilzen. Und dann kam unausbleiblich die Frage: “Und wo ist die Beilage?” Die Beilage?? Da sind doch die Pilze! “Nein, ich meine die Sättigungsbeilage”. Aha. Die “Sättigungsbeilage” und dann schlägt er Reis als Beilage vor. Jeder Italiener würde jetzt je nach Laune anfangen zu lachen oder angeekelt die Nase zu rümpfen.

Nummer eins: Reis ist ein erster Gang und er darf auf keinen Fall als Beilage mit einem zweiten Gang serviert werden. Sakrileg!

Nummer zwei: Beilage heißt auf Italienisch “contorno” und basta. Man kann Brot dazu essen aber Brot ist Brot, ist kein “contorno”.

Soweit so klar.

So einen Kurs gab’s noch nie auf Babbel. Es war also ein neues Kurskonzept, und ich hatte freie Hand – und gleichzeitig kein Vorbild. Aber als größtes Problem erwies sich tatsächlich die Bildsuche.

Man stellt es sich ganz einfach vor, Bilder für italienische Gerichte zu finden, aber wenn man die Grenze der “egal welche Pasta mit egal welcher Soße” überschreitet und zum Bsp. genau “pappardelle” (breite Bandnudeln) mit einem Wildschweinragout finden will, dann muss man langsam selbst ans Herd gehen.

So kam es mal vor, dass ich nach Mitternacht noch beim Frittieren war (ich hasse es zu frittieren!), weil ich keine Bilder für das ligurische “latte dolce fritto” gefunden hatte. Ich hatte das Vergnügen, Gerichte aus meiner Region nachzukochen, wie z. B. “erbazzone” (Mangold-Spinatkuchen), was am nächsten Tag gemeinsam im Büro aufgegessen wurde oder “piadina con salsiccia e cipolle” (Pfannen-Fladenbrot mit grober Bratwurst und Zwiebeln) zuzubereiten.

Leider hatte ich für viele Aufschnittsorten auch keine passende Bilder gefunden: Als ich also zwischendurch in Parma war, war ich gezwungen “speck” (geräucherten Schinken), “prosciutto cotto” (gekochten Schinken) und “coppa”(Nackenschinken) zu kaufen und … zu essen. Was man nicht alles für die Arbeit tut!

In diesem Kurs lernt man genuine Gerichte aus verschiedenen Regionen Italiens kennen und bekommt viele Infos darüber, wie sie zubereitet werden und was nicht typisch Italienisch ist. Hier ein Beispiel:  “spaghetti alla bolognese” sei ein typisch italienisches Gericht? Man kann Bolognese-Soße natürlich auch mit Spaghetti essen, aber das wird in Italien nur aus Verlegenheit gemacht. Diese Soße kommt aus Bologna, und da sind Eiernudeln wie “tagliatelle” oder “lasagne” typisch. Das Gericht ist also eigentlich “tagliatelle alla bolognese”.

Habe ich euch einen Mythos zerstört? Probiert den Kurs aus und lernt dabei viele andere spannende Insider-Tipps über die italienische Küche kennen!

Über die Autorin:

Es gibt fast niemanden, der so lange bei Babbel ist wie Barbara. Vor knapp fünf Jahren fing die italienische Übersetzerin und Fennistin freiberuflich (damals noch als Studentin) im Content und Support an – seit diesem Jahr ist sie Content-Projektmanagerin und wesentlicher Bestandteil unserer Redaktion.

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Babbel für Windows 8 – Fünf Fragen an Dari Salimi

Posted on October 23, 2012 by

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone

Foto_DariDari ist Produktmanager für die mobilen Apps und gerade in diesen Tagen ein sehr gesuchter Mann bei Babbel. Unsere Blog Autorin Aishah hat ihn trotzdem erwischt und ihm anlässlich des anstehenden Babbel für Windows 8 Release am 26. Oktober (und den Babbel Apps für Windows 8 ) ein paar Fragen gestellt. Privat ist Dari überzeugter Apple-Nutzer. Allerdings machen ihm die neuen Apps, auch besonders visuell, sehr viel Freude.

 

Was machst du bei Babbel? Kommst du eigentlich selbst auch mal zum Lernen?

Bei mir ist es eher “learning by testing”. Aber natürlich bleibt dabei eine Menge hängen. Am liebsten lerne ich übrigens Spanisch.
Bei Babbel bin ich jetzt seit ca. einem Jahr. Den Vokabeltrainer für iPhone gab es bereits als ich hier angefangen habe. Wir haben dann die App fürs iPad optimiert und auch eine für Android herausgebracht.

Wie du schon sagst, gibt es Babbel bereits für iOS und Android. Warum in Kürze auch für Windows 8?

Unsere Apps für iOS und Android sind sehr erfolgreich – das Thema Bildung wird nicht nur immer relevanter, sondern auch immer populärer. Wir konnten uns dann Windows 8 und die Technik in einem Coworkingspace-Projekt von Microsoft in Berlin anschauen. Als wir dann direkten Kontakt zu Microsoft Experten bekamen, gab das den Auschlag. Natürlich habe ich mir schon vorher Gedanken darüber gemacht, ob oder wann wir eine App für Windows 8 angehen werden. Jetzt sind wir der erste Anbieter einer Sprachlern-App im Windows Store, und das macht uns schon etwas stolz.

Was ist das Besondere an Windows 8?

Am interessantesten finde ich den Versuch, mobile und stationäre Nutzung zusammen zu führen. Windows 8 unterstützt ja nicht nur die konventionelle PC-Nutzung via Mouse und Keyboard, sondern auch Touchscreens, welche vor allem bei mobilen Endgeräten stark verbreitet sind. Außerdem hat sich das Design der Benutzeroberfläche stark verändert. Für uns ist das eine willkommene Änderung, die sehr gut zu unseren audio-visuellen Vokabeltrainern passt.

Wie war die Zusammenarbeit mit Microsoft? Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft?

Es war auf jeden Fall eine angenehme Zusammenarbeit. Denn es gab nicht nur einen Ansprechpartner für das “Geschäftliche”, sondern auch einen direkten Kontakt zu einem Entwickler bei Microsoft. Die direkte Kommunikation hat den gesamten Entwicklungsprozess erheblich vereinfacht. Wir sind gespannt, wie es weiter geht, schmieden aber noch keine konkreten Zukunftspläne. Erst mal warten wir ab, wie Windows 8 und insbesondere natürlich die Babbel Apps für Windows 8 von den Nutzern angenommen wird. Die beliebte Spracherkennung werden wir als Update nachreichen, da sie es aufgrund technischer Hürden nicht in die erste Release-Version geschafft hat. Eine Umsetzung für Windows Phone 8 wäre ebenfalls ein weiterer interessanter Schritt. Vorerst gibt es sie ja erstmal für PC und Tablet. Eine weitere Option wäre, dass wir alle im Web zugänglichen Kurse in die App integrieren. Wir haben auf jeden Fall noch viel vor.

Was erwartet nun den Nutzer der Babbel App für Windows 8?

Mit dem offiziellen Release werden alle elf Babbel-Sprachen als einzelne Apps im Windows 8 Store in der Kategorie ‘Bildung’ erhältlich sein. Inhaltlich und didaktisch bleiben wir unseren bereits existierenden Apps und dem Babbel-Konzept treu. Aus meiner Sicht harmonisieren unsere Apps sehr gut mit dem neuen Windows 8-Look. Den Nutzer erwartet aber vor allem eins: viel Spaß!

Hier die Englsich-App ausprobieren
Brasilianisches Portugiesisch hier
Französisch hier
Italienisch hier
Spanisch hier
Indonesisch hier
Niederländisch hier
Polnisch hier
Schwedisch hier
Türkisch hier

 

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone