The Babbel Blog

language learning in the digital age

Die Freunde der polnischen Aussprache

Posted on July 24, 2013 by

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Über die Autorin: Barbara Baisi fing vor fünf Jahren in der Babbel-Redaktion und im Support an. Seit diesem Jahr ist sie Content-Projektmanagerin und wesentlicher Bestandteil unserer Redaktion.

Meine erste Begegnung mit der polnischen Sprache? Es waren die ersten Tage meines Austauschsemesters in Finnland. Wer Erasmus gemacht hat, weiß, dass diese Tage von der ständig wiederholten Frage “What’s your name? Where are you from?” geprägt werden. So einfach war das. Bis ich eines Tages auf diese Frage eine unglaubliche Konsonantenhäufung als Antwort bekam: “G sc ji a schek”.. ungefähr. Ich muss hinzufügen, dass ich Italienisch Muttersprachlerin bin, und mit Konsonantenhäufungen haben wir mehr Probleme als die Deutschen. Einen ungläubigen Blick und die Nachfrage “What?!” konnte ich nicht vermeiden. Der junge Mann schien daran gewöhnt und gleichzeitig (oder genau deswegen?) amüsiert zu sein.

“Gscjiaschek”, “Gscjiaschek”, versuchte ich mir zu merken. Das war eine offene Herausforderung. Ich musste mir unbedingt diesen Namen merken können.

Und ein paar Tage später, da war er wieder. Und natürlich hatte ich den Namen längst schon wieder vergessen. Aber der Junge war mir sympathisch und ich wollte mir den Namen wirklich merken können. Nennt mich stur, aber so war das.

Zum Glück kamen mir die russischen Buchstaben zur Hilfe. Russisch war ja mein zweites Fach an der Uni und ich hatte inzwischen gemerkt, dass auf Russisch für jeden dieser Laute tatsächlich ein Buchstabe vorhanden war. Ich nahm einen Stift und ein Stück Papier, direkt da vor ihm in der Eingangshalle der Uni und fing an zu transkribieren: Гжешек. So einfach war das.

Das war meine erste Begegnung mit der polnischen Sprache. Bis ich erfuhr, dass man den Namen “Grzesiek” schreibt und das die Verniedlichungsform von “Grzegorz” (lese “Gjegosch”) ist, mussten noch einige Wochen vergehen.

Mit Grzes (die weitere Verniedichungsform der schon verniedlichten Form “Grzesiek”) bin ich immer noch gut befreundet und er ist einer von vielen netten Polen, die ich inzwischen kennengelernt habe. Seitdem ist bei mir das Interesse an der polnischen Sprache immer wieder präsent gewesen und die Möglichkeit nun den ersten Polnisch Anfängerkurs bei Babbel zu produzieren empfand ich als eine schöne Gelegenheit, andere Leute an diese Sprache heranzuführen.

PS: Wie schwierig die Konsonantenhäufungen – nach dem Motto “je mehr Konsonanten desto cooler” – auch sein mag, hat die polnische Aussprache tatsächlich Regeln – und die sind sogar praktisch ausnahmefrei! Sprachen wie Französisch oder Englisch könnten ja fast neidisch darauf werden…

 

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Kulinarische Kurse rund um die italienische Küche!

Posted on June 24, 2013 by

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Ich komme aus Parma. Ihr wisst schon. Der Schinken. Der Käse.

Immer wenn ich versuche zu erklären “das liegt in Norditalien, ungefähr zwischen Mailand und Bologna”, unterbricht mich mein Gesprächspartner sofort und fängt an über den Parmaschinken und den Parmesankäse zu reden. Nicht ohne Grund.

Meine Gegend ist in ganz Italien für Wurstaufschnitt bekannt; bei uns ist das Schwein fast heilig: Hier hat “maiale” (Schwein) in den Dialekten ungefähr so viele Namen wie es Gemeinden gibt. Im Dorf meiner Oma nennt man es sogar “al nimal” (l’animale) also “das Tier”. Man sagt ja auch, Fische hätten kein Wort für Wasser…

Auf die Idee einen Essenskurs für Italienisch zu produzieren, bin ich aus der Erfahrung mit meinem deutschen Freund gekommen. Ich hatte immer wieder etwas Italienisches gekocht, z. B. “scaloppine ai funghi”, also in Butter gebratene Schnitzel mit Pilzen. Und dann kam unausbleiblich die Frage: “Und wo ist die Beilage?” Die Beilage?? Da sind doch die Pilze! “Nein, ich meine die Sättigungsbeilage”. Aha. Die “Sättigungsbeilage” und dann schlägt er Reis als Beilage vor. Jeder Italiener würde jetzt je nach Laune anfangen zu lachen oder angeekelt die Nase zu rümpfen.

Nummer eins: Reis ist ein erster Gang und er darf auf keinen Fall als Beilage mit einem zweiten Gang serviert werden. Sakrileg!

Nummer zwei: Beilage heißt auf Italienisch “contorno” und basta. Man kann Brot dazu essen aber Brot ist Brot, ist kein “contorno”.

Soweit so klar.

So einen Kurs gab’s noch nie auf Babbel. Es war also ein neues Kurskonzept, und ich hatte freie Hand – und gleichzeitig kein Vorbild. Aber als größtes Problem erwies sich tatsächlich die Bildsuche.

Man stellt es sich ganz einfach vor, Bilder für italienische Gerichte zu finden, aber wenn man die Grenze der “egal welche Pasta mit egal welcher Soße” überschreitet und zum Bsp. genau “pappardelle” (breite Bandnudeln) mit einem Wildschweinragout finden will, dann muss man langsam selbst ans Herd gehen.

So kam es mal vor, dass ich nach Mitternacht noch beim Frittieren war (ich hasse es zu frittieren!), weil ich keine Bilder für das ligurische “latte dolce fritto” gefunden hatte. Ich hatte das Vergnügen, Gerichte aus meiner Region nachzukochen, wie z. B. “erbazzone” (Mangold-Spinatkuchen), was am nächsten Tag gemeinsam im Büro aufgegessen wurde oder “piadina con salsiccia e cipolle” (Pfannen-Fladenbrot mit grober Bratwurst und Zwiebeln) zuzubereiten.

Leider hatte ich für viele Aufschnittsorten auch keine passende Bilder gefunden: Als ich also zwischendurch in Parma war, war ich gezwungen “speck” (geräucherten Schinken), “prosciutto cotto” (gekochten Schinken) und “coppa”(Nackenschinken) zu kaufen und … zu essen. Was man nicht alles für die Arbeit tut!

In diesem Kurs lernt man genuine Gerichte aus verschiedenen Regionen Italiens kennen und bekommt viele Infos darüber, wie sie zubereitet werden und was nicht typisch Italienisch ist. Hier ein Beispiel:  “spaghetti alla bolognese” sei ein typisch italienisches Gericht? Man kann Bolognese-Soße natürlich auch mit Spaghetti essen, aber das wird in Italien nur aus Verlegenheit gemacht. Diese Soße kommt aus Bologna, und da sind Eiernudeln wie “tagliatelle” oder “lasagne” typisch. Das Gericht ist also eigentlich “tagliatelle alla bolognese”.

Habe ich euch einen Mythos zerstört? Probiert den Kurs aus und lernt dabei viele andere spannende Insider-Tipps über die italienische Küche kennen!

Über die Autorin:

Es gibt fast niemanden, der so lange bei Babbel ist wie Barbara. Vor knapp fünf Jahren fing die italienische Übersetzerin und Fennistin freiberuflich (damals noch als Studentin) im Content und Support an – seit diesem Jahr ist sie Content-Projektmanagerin und wesentlicher Bestandteil unserer Redaktion.

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Mit Babbel heißt es jetzt: Auf nach Skandinavien! Zwei neue Lernsprachen!

Posted on February 21, 2013 by

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Nach Schwedisch haben wir nun zwei weitere skandinavische Sprachen bei uns aufgenommen und bieten mit den Anfängerkursen Norwegisch und Dänisch einen leichten Einstieg in die Sprache: wichtige Vokabeln zu alltäglichen Themen und erste Grammatik, um selbstständig eigene Sätze zu bilden. Skandinavische Sprachen sind sowieso alle gleich? Ganz nach dem Motto “Kannste eine, kannste alle”? – Ganz bestimmt nicht!

Content Manager Karoline auf Inspirationssuche in den Fjords

Wer einmal etwas Schwedisch gelernt hat, wird feststellen, dass Dänisch zwar ganz ähnlich aussieht und viele gleiche Vokabeln hat. Aber die Aussprache hat es in sich! Während das “d” am Wortanfang ganz genau so ausgesprochen wird wie ein deutsches “d”, klingt es als “dd” in der Wortmitte plötzlich wie ein englisches “th”. Somit hört sich der harmlose Satz “Hvad hedder du?” (“Wie heißt du?”) ganz anders an als erwartet. Deshalb haben wir den neuen Dänisch-Anfängerkurs mit kurzen Aussprache-Einheiten gespickt, damit auch diese Hürde machbar wird.

 

Danish culinarily explainedAuch im Norwegisch-Anfängerkurs wird dem User neben den ersten Grammatikaspekten die norwegische Aussprache näher gebracht, damit man nicht durch Buchstabenkombinationen wie “kj” oder “tj” abgeschreckt und in Norwegen sofort als sprachlich ungeschickter Ausländer ertappt wird. Mit etwas Übung kann man vielleicht bald auf nahezu muttersprachlichem Niveau fragen “Kan du kjøpe tjue kjeks? (“Kannst du zwanzig Kekse kaufen?”).

 

Beide Kurse bieten neben Wortschatz und Grammatik auch einen guten Einblick in die regionale Küche und die Lebensweise unserer nordischen Nachbarn. Sollte man sich auf dem Weg zum Fjord verlaufen, wird man feststellen, dass die Norweger gerne und bereitwillig helfen. Und trifft man einen dänischen Bekannten, wird er sich mit den Worten “Tak for sidst.” für “letztens” bedanken – obwohl man doch gar nichts gemacht hat…?

Das und viel mehr kannst du in den Anfängerkursen Dänisch und Norwegisch lernen – und bei deiner nächsten Reise nach Dänemark oder Norwegen ausprobieren!

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Niederländisch – auf zu den Nachbarn!

Posted on February 19, 2013 by

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Seit September 2012 arbeitet Karoline bei Babbel. Ihre Schwerpunkte sind die skandinavischen Sprachen und nun hat sie am Niederländisch-Anfängerkurs mitgearbeitet. Die Liebe führte sie vor 10 Jahren in die Niederlande und bis heute ist sie zur Sprache geblieben.

Die Meinungen zum Niederländischen gehen auseinander, von “es hört sich so niedlich an” bis “das ist doch eine Halskrankheit” kann man Allerlei hören. Wir wollen mit den Vorurteilen aufräumen und haben den ersten Niederländischkurs für Anfänger fertig, mit dem ihr bei eurem nächsten Besuch in den Niederlanden garantiert die Sympathien der Einheimischen gewinnen könnt! Der Kurs ermöglicht euch nicht nur die richtige Aussprache zu lernen, sondern auch Vokabeln und erste Grammatikregeln, um euch beim nächsten Besuch verständigen zu können. Vielleicht traut ihr euch dann vor Ort einen “koffie verkeerd” (Milchkaffee) oder auch mal ”kippensoep” (Hühnersuppe) und “een portie bitterballen” (eine Portion Fleischbällchen) zu bestellen.

Nachdem es bisher nur einen Wortschatztrainer für Niederländisch auf Babbel gab, kann man nun tiefer in die Feinheiten der Sprache eintauchen und lernt beispielsweise, Aussagen und Fragen zu verneinen. Das klingt banal, aber vielleicht hat man den Satz “ich möchte gerne Pommes” gelernt, braucht aber die Verneinung, weil man gerade keine Pommes möchte.

Wichtig war uns auch eine Lektion mit hilfreichen Sätzen für den Alltag, wenn es sprachlich noch nicht so gut klappt und man z. B. sagen möchte, dass man etwas nicht versteht und den Weg gerne auf der Karte sehen würde.

Und wer sich schon öfter gefragt hat, ob die Niederländer ständig übers Essen reden, weil immer wieder das Wort “lekker” zu hören ist, wird endlich aufgeklärt, dass man beispielsweise auch “lekker slapen” (gut schlafen) kann.

Der Charme dieser Sprache liegt auch in der Kunst, alles zu verniedlichen. Vom “cadeautje” (Geschenklein) bis zum “autotje” (Autochen) hat es nicht unbedingt mit der Größe des Gegenstands zu tun. Es hat aber auch durchaus einen Vorteil, wenn mal der Artikel unklar ist, weil die verniedlichte Form nur einen bestimmten Artikel haben kann.

Noch ein Wort zur Aussprache: Das “g” klingt anfangs vielleicht komisch, weil es ungewohnt ausgesprochen wird. Aber schnell wird man sich daran gewöhnen, das “g” im Rachen auszusprechen und kann mit dem Vorurteil über die Halskrankheit aufräumen. Es gibt auch ein deutliches Nord-Südgefälle bei der Aussprache dieses Lautes. Im Süden (auch in Belgien) wird es sachter ausgesprochen als im Norden. Ein Grund mehr für uns, bei der Vertonung des Kurses, eine Stimme aus dem nördlichen und eine aus dem südlichen Verbreitungsgebiet (Belgien) des Niederländischen zu haben, um Unterschiede in der Aussprache von Anfang an zu hören und damit auch das Hörverständinis zu üben.

Sich gerade als Anfänger zu bemühen, in der Landessprache ein paar Worte zu wechseln, ist eine Geste der Verständigung und ein tolles Erlebnis zugleich, welches neue Perspektiven und Kontakte zu Land und Leuten eröffnet. Probiert es aus und staunt, wie schnell man erste Sätze auf Niederländisch sagen und verstehen kann!

Veel plezier ermee! (Viel Spaß damit!)

 

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Fremdwörter der eigenen Muttersprache: Hintergrundgeschichte zum Deutsch-Dialektekurs

Posted on January 7, 2013 by

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Dieser Post auf: Englisch (English)Französisch (Français)Spanisch (Español), Italienisch (Italiano)

“Wos babbelscht’n du do?” Deutsch ist nicht gleich Deutsch. Kaum reist man von Hamburg nach München oder von Köln ins Allgäu – schon versteht man die eigene Muttersprache nicht mehr. Zu verdanken haben wir das den Dialekten, deren Ursprung in einer Zeit liegt, in der es noch verschiedene germanische Stammesverbände gab, die erst viel später zu einem Deutschland wurden. Viele verschiedene Sprachen entwickelten sich zu einer großen Sprache, die jedoch in jeder Region auch ihre Eigenheiten behielt. Hör Dir Hessisch an.

So heißt ein Brötchen in Berlin Schrippe, in Schwaben Weckla und in Franken Semmela. Die Sachsen trinken nachmittags ein Schäälchen Heesen und essen ein Stück Eierschecke, während sich die Hessen lieber einen Kräbbel und ein Glas Äbbelwoi schmecken lassen. Und der Bayer freut sich abends auf seine Schweinshaxe oder ein deftiges Fleischpflanzerl und hat so gar kein Verständnis für Hallodris, die boafats durch die Gegend rennen.

Wir bei Babbel fanden diese Unterschiede und Eigenheiten so liebenswert, dass wir die Idee hatten, unseren Deutschlernern einen Einblick in die verschiedenen Mundarten ihrer Lernsprache zu geben. Das Ergebnis ist ein Kurs mit sechs großen Dialekten – und mit viel Ausbaupotential für weitere Dialekte. Hier lernt man nicht nur regionale Wörter für kulinarische Spezialitäten und das alltägliche Miteinander, sondern auch ein paar Charakterzüge ihrer Sprecher.

Während der Produktion des Kurses haben auch wir viel gelernt – und noch mehr gelacht. Die Gespräche in der Mittagspause fingen meist mit “Wo bist du eigentlich aufgewachsen?” an, gefolgt von “Hey, dann kannst du doch sicher auch einen Dialekt sprechen, oder?”. Auf diese Weise lernten wir nicht nur unsere Kollegen besser kennen, sondern auch noch eine ganze Menge ‘Fremdwörter’ der eigenen Muttersprache.

Als es dann an die Vertonung ging, lagen wir sprichwörtlich vor Lachen auf dem Boden. Manche Sätze mussten mehrfach eingesprochen werden, weil unsere Sprecher immer wieder von Lachanfällen geschüttelt wurden. Mit dem Ergebnis können wir aber mehr als zufrieden sein. Wir wünschen unseren Deutschlernen viel Spaß bei einer sprachlichen Entdeckungstour durch Deutschland!

Seit September 2011 arbeitet Maren bei Babbel im Content. Als Projektmanagerin hat sie unter anderem den Dialektkurs erstellt. Da sie selbst in Berlin aufgewachsen ist, ihre Mutter aber aus Hessen und ihr Vater aus Bayern kommt, hat sie schon früh die regionalen Unterschiede der deutschen Sprache kennengelernt. Verwandte in Sachsen und Thüringen und nicht zuletzt ihr Mann aus Franken haben dazu beigetragen, dass sie auch manchmal in Bayern eine Schrippe bestellt und in Berlin einen Kräbbel sucht…

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Der neue Kurs zur spanischen Umgangssprache bringt dich jetzt auf Zack!

Posted on December 20, 2012 by

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Dieser Post auf: Englisch (English)Französisch (Français)Spanisch (Español), Italienisch (Italiano)

Lockerflockig kommt sie daher, ungeniert und direkt: die Umgangssprache. Wieviel Spaß macht es bereits in der eigenen Muttersprache mal ordentlich vom Leder zu ziehen, oder ein weiteres umgangssprachliches Synonym für Kohle, Kröten, Steine, Eier zu finden!

Noch spannender ist es in einer Sprache auf Entdeckungstour zu gehen, die man neu erlernt. Und wie groß ist erst der Heidenspaß, wenn man einen Einheimischen mit umwerfenden Fremdsprachkenntnissen umhaut.
Was einem aber in der eigenen Sprache so leicht von der Zunge geht, lässt einen in der Fremdsprache plötzlich oft alt aussehen. Denn wie äußert man eigentlich einen so kleinen, leichten Einwurf wie: „Das ist ja krass!“? Da fehlen einem am Anfang im sprichwörtlich die Worte.

Als ich Spanisch lernte und zum ersten Mal „Estoy tiesa“ (Ich bin pleite.) statt „No tengo dinero.“ (Ich habe kein Geld.) sagen konnte, habe nicht nur ich mich wie eine Schneekönigin gefreut. Auch meine spanischen Freunde waren begeistert und haben mir vom Fleck weg noch ”Hicimos un fiestón.“ (Wir haben eine Riesenparty gemacht.) und ”¿Tienes un resacón?“ (Hast du einen Kater?) beigebracht. Es ist eben etwas anderes, ob man dem Freundeskreis mitteilt: ”Anoche lo pasamos bomba y hoy estoy hecha polvo.“ (Gestern haben wir die Sau raus gelassen und heute bin ich voll im Eimer.) oder ob man sagt: ”Anoche hicimos una fiesta y hoy no estoy muy bien.“ (Gestern haben wir eine Party gemacht und heute geht es mir nicht so gut.).

Gar nicht so einfach? Für die Nutzer von Babbel wird es jetzt zum Zuckerschlecken mit dem Kurs Spanische Umgangssprache zu Themen wie Liebe, Party, Strand und Leute. Der Kurs Französische Umgangssprache behandelt u. a. Kategorien wie Jugendslang, Verlan oder Abkürzungen. Ein besonderes Augenmerk haben wir bei diesen Kursen auf den Spaßfaktor und authentische Dialoge gelegt. In diesem Sinne: Haut rein!

Seit April 2012 arbeitet Frauke bei Babbel im Content. Als Projektmanagerin hat sie unter anderem den spanischen Umgangssprachekurs erstellt. Da sie selbst erst mit zwanzig Jahren in Sevilla (Spanien) ihre ersten spanischen Wörter und Sätze erprobte, weiß sie um die Vorteile möglichst schnell die ‘wahre’ Sprache der Einheimischen zu beherrschen.

Neben diesen beiden Kursen haben wir am 20.12. folgende Kurse veröffentlicht:
Portugiesisch Auffrischerkurs 1 (Neue Ausgabe)
Italienisch Auffrischerkurs 1 (Neue Ausgabe)
Niederländisch: Anfängerkurs 1
Französische Umgangssprache

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Sprachen lernen ist wie Fahrrad fahren… Neue Kurse für Auffrischer!

Posted on October 30, 2012 by

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Katja Wilde, Babbel Redakteurin

Dieser Post auf: Englisch (English), Französisch (Français), Spanisch (Español), Italienisch (Italiano)

“Französisch hatte ich mal in der Schule.” Wie oft habe ich diesen Satz als Babbel-Redakteurin schon gehört! Und da viele den Wunsch hegen, ihre verstaubten

Sprachkenntnisse aufzupolieren, ohne gleich einen längeren Sprachkurs besuchen zu müssen, haben wir unser Auffrischer-Training in einer Neuauflage noch effektiver und spannender gestaltet.

Eigentlich ist Sprachen lernen wie Fahrrad fahren, man verlernt es nicht. Nur die fehlende Praxis und der Wiedereinstieg machen es einem schwer. Deshalb entwickelten wir in der Redaktion von Babbel ein neues Konzept, um sich in Alltagssituationen wieder verständigen und ausdrücken zu können. Passive Wortschatz- und Grammatikkenntnisse werden jetzt in logisch ineinander verzahnten Lerneinheiten aktiviert und in Alltagsdialogen effektiv geübt. Die sinnvolle Kombination der Auffrischung essentieller Basiskenntnisse und ihrer Anwendung in alltäglichen Sprechkontexten ist Grundgedanke des Konzepts.

Nützliche Wörter und Sätze werden wiederholt und in einem Dialog angewendet. Eine solche Wortschatzlektion bereitet die Lerner auf die folgende Grammatiklektion vor. Hat man auf Französisch zum Thema “Einkaufen” den Satz “J’en prends 100 grammes.” (Ich nehme 100 Gramm davon.) wiederholt, erfährt man in der Grammatik noch einmal ausführlich, wozu und wann man das Wörtchen “en” noch benutzt. Am Ende werden auch die so aufgefrischten Grammatikkenntnisse mit dem Wortschatz der Vorgängerlektion in einem Dialog angewendet – “dem große Finale”, so Miriam Plieninger, Redaktionsleiterin bei Babbel. Und der Kreis schließt sich.

Die Neuauflage des Auffrischer-Training ist ab dem 30.10.2012 für die Lernsprachen Englisch, Deutsch, Spanisch und Französisch auf babbel.com verfügbar. Parallel dazu wird der Anfängerkurs 5 für Deutsch und der Anfängekurs 4 für brasilianisches Portugiesisch veröffentlicht. Für die kommenden Monate sind weitere Auffrischer-Kurse sowie neue Kursformate für höhere Lernniveaus geplant.

Hier geht es zu den Auffrischerkursen:

DEU>ENG: http://www.babbel.com/online-englisch-lernen/61414-neu
DEU>SPA: http://www.babbel.com/online-spanisch-lernen/65408-neu
DEU>FRA: http://www.babbel.com/online-franzoesisch-lernen/65390-neu
DEU>POR: http://www.babbel.com/online-portugiesisch-lernen/88007-neu

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For Those About To Rock We Salute You

Posted on July 31, 2012 by

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Die Welt der Musik bietet ein reichhaltiges Universum sprachlicher Interferenzen. Wörter und Töne haben gleichermaßen Grenzen überschritten. In England fordert man die Zugabe am Ende des Konzerts mit dem französischen Wort ‘Encore’. Italienische Begriffe wie ‘piano’ (leise), ‘forte’ (laut) und ‘presto’ (schnell) werden universell als Anweisungen für musikalische Interpretation verwendet. Und viele Menschen in Europa und weltweit beziehen den Großteil ihre Englischkenntnisse aus exportiertem Rock’n’Roll. Nun, es ist an der Zeit, den Gefallen zu erwidern. Babbel hat einen Kurs zusammengestellt, der tourenden Musikern und DJs bei der Ansprache Ihres Publikums und ihren Alltagserfahrungen ‘on the road’ weiterhilft und es Musik-Fans ermöglicht, sich die Begriffe und Wendungen rund um die Konzert- und Klubszene anzueignen.

Doch Vorsicht: Dieser Kurs hilft nicht beim Gitarre Spielen.

Dazu wirst du weiter üben müssen! Aber hier lernst du, darüber zu reden. Der Kurs befasst sich mit dem Erlebnis von Live-Musik. Bei deinem nächsten Auftritt auf der Center Stage des Hurricane Festivals wirst du mit der Tontechnikerin kommunizieren können, wenn dein Verstärker komische Geräusche fabriziert. Egal, ob du Rockstar oder Rockfan, DJ oder  Techno-Produzent bist, dieser Kurs deckt ab, was du brauchst, von ‘Türsteher’ und ‘anstehen’ bis ‘Ohrstöpsel’ und ‘Bad in der Menge’.

Es heißt,  die beste Bildung finde ein gescheiter Mensch auf Reisen. Warum also nicht ein wenig Zeit darauf verwenden, zu lernen, wie man mit den Fans hinter der Bühne kommuniziert? Magst du lieber Dubstep oder Disco? Reggae oder Metal? Eigne dir einen breiten Fachwortschatz über Musikgenres und Instrumente an und lerne, dein eigenes Urteil auszudrücken oder über die Digitalisierung von Musik zu fachsimpeln. In diesem Kurs geht es ganz darum, wie man Kontakt herstellt, sei es zum Publikum oder zu anderen Musikliebhabern. Erwarte nur nicht, alles über Nacht zu meistern. Hör’ besser auf den Rat, den einst ein Musiker in New York bekam, als er einen Passanten fragte, wie er in den Madison Square Garden kommt: „Üben!“

Schau dir den neuen Kurs Rockstars und Fans an

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Mistrzostwa Europy 2012 – Mit Babbel in die EM-Vorbereitung

Posted on May 21, 2012 by

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Wenn in weniger als einem Monat die Fußball EM 2012 in den Gastgeberländern Ukraine und Polen beginnt, sind (fußballbegeisterte) Babbel-Nutzer besonders gut vorbereitet: Der neue Kurs „Europameisterschaft 2012“ deckt den wichtigsten polnischen Wortschatz rund um das wunderbare Thema „Piłka nożna“ (Fußball) im allgemeinen und „Mistrzostwa Europy“ (Europameisterschaft) im speziellen ab.

In elf Lektionen können sich Fans, bevor sie – aus deutscher Sicht betrachtet – in ihr Nachbarland Polen reisen, fit für die sportliche Orientierung während der Spiele und sprachliche Begegnungen auch außerhalb des Stadions machen. Damit, wenn die UEFA Euro 2012 mit dem Spiel Polens gegen Griechenland am 8. Juni in Warschau beginnt, keiner im „Spalony“ (Abseits) steht.

Wieder aus deutscher Sicht betrachtet, geht es für unsere Jungs in der so genannten „Todesgruppe B“ am 9. Juni mit dem Spiel gegen Portugal los. Mit den Gegnern Portugal, Niederlande und Dänemark wird bereits die Vorrunde für Nationaltrainer Jogi Löw und seinen Kader alles andere als ein Spaziergang. Wir drücken dem Team fest alle zur Verfügung stehenden Babbel-Daumen, insbesondere im Hinblick auf ein schnelles erstes „Gol“ gegen Portugal. Und wünschen allen Teams und Fans eine friedliche und faire EM mit tollem Piłka nożna!

Übrigens ist der Fußball-Kurs nicht nur online auf Babbel erhältlich, sondern auch als kostenlose App für Android und iOS – für eine optimale Vorbereitung auf den Titel. Der Fairness halber: Es gibt die Kurse auch für englische, französische, italienische, spanische, portugiesische und schwedische Muttersprachler.


Schreibt uns gerne eure sprachlich-fußballerischen Erfahrungen rund um die EM in Polen, wir freuen uns über euer Feedback!

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Am Anfang war Edith Piaf: Making Of „Deutsch lernen mit Musik“

Posted on May 8, 2012 by

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Dieser Post auf: Englisch (English), Französisch (Français), Spanisch (Español), Italienisch (Italiano)

Katja Wilde, Content Project Manager bei Babbel, hat eine Vision. In Erinnerung an den Französischunterricht in der Schule steht sie bei sich zuhause in der Küche und schmettert „Non, rien de rien“.  Dass sie dabei nicht immer den Ton trifft, ist angesichts der vorhandenen Inbrunst völlig nebensächlich. Sie nimmt das Lied von Edith Piaf Ort und Stelle auf.

So ist das, wenn man bei Babbel arbeitet und etwas ausbrütet. Außenstehende könnten einem durchaus Wahnsinn unterstellen, nur weil man es normal findet, in der Öffentlichkeit kryptische Sätze in fremden Zungen vor sich hinzubrabbeln, die korrekte Bezeichnung für, sagen wir mal Fleischbällchen zu verkünden oder eben spontan die Küche zum Tonstudio zu machen.

Aber zurück zu Katja. Sie denkt an Musik, an Hörverständnis, an Lückentexte, und vor allem daran, wie viel lebendiger und leichter diese Art des Lernens für sie als Schülerin war, wie es einfach viel mehr Spaß gemacht hat, sich die Fremdsprache musikalisch-intuitiv zu erschließen als durch stumpfes Auswendiglernen. Sie beginnt, das Lied in seine Elemente zu zerlegen und sich verschiedene Lektionsabläufe auszudenken.

Parallel dazu werden knapp 2000 Babbel-Kunden befragt, wie sie gerne lernen. Ihre Antworten bestätigen die Erfahrung von Katja, die auch Miriam Plieninger, Head of Content bei Babbel, unterstreicht: „Ob beim Singen unter der Dusche, beim Musik hören im Auto oder beim Karaoke singen mit Freunden: wer Lieder in seiner Lernsprache singt, prägt sich nebenbei Sprachstrukturen ein und versteht Vokabeln aus dem Kontext“.

Nachdem also die Umsetzung der Idee „Deutsch lernen mit Musik“ beschlossene Sache war, war die erste große Herausforderung die richtige Musik zu finden. Sie musste „rechtefrei“, von der Melodie her eingängig und aus sprachlich-didaktischer Sicht geeignet sein. So fiel die Wahl auf acht Volkslieder, deren Texte von Katja und der Redaktion kritisch unter die Lupe genommen und hier und da einer Modernisierung und Vereinfachung unterzogen wurden.

Im nächsten Schritt bekam Christine Keck, Schauspielerin, Musikerin und Sprecherin bei Babbel, die Texte zu den Liedern, die sie auch melodisch neu interpretierte. Und so nahm sie schließlich die entzückenden, aber zum Teil etwas staubigen Weisen (wie z. B. „Wenn ich ein Vöglein wär“) als zeitgemäße Singer-Songwriter-Versionen auf.

Das Redaktionsteam arbeitete daraufhin an der ersten Übersetzung der Liedtexte ins Englische und der Übungsgestaltung und –reihenfolge und extrahierte unzählige Sound-Schnipsel, benannte sie und lud sie auf den Mediaserver. Und die Babbel-Entwickler bastelten an der aufwendigen technischen Umsetzung des neuen Formats, inklusive Karaoke-Komponente.

Mit vier Monaten war die Produktionsphase deutlich länger (und eventuell auch etwas mühsamer) als bei anderen Babbel-Formaten. Aber es hat sich gelohnt: Heute können Babbel-Lerner mit den Ausgangssprachen Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch mit Musik spielend und spielerisch Deutsch lernen. Und wenn man die Ideengeberin Katja fragt, ob sich die Mühe gelohnt hat? “Je ne regrette rien“, lässt sie verlauten, sie bereue nichts.

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