The Babbel Blog

language learning in the digital age

Porträt: Lenel lernt drei Sprachen mit Babbel

Posted on May 26, 2015 by

porträt

Neues aus der Serie unserer Babbel-Nutzer-Porträts – Wir stellen Auszüge aus dem Leben unserer Nutzer vor und ihre Gründe, eine Sprache zu lernen. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, hinterlasse uns gerne einen Kommentar.

Diesen Monat haben wir Lenel interviewt. Der 24-Jährige lebt in Galway in Irland, kommt aber ursprünglich von den Philippinen. Neben seiner Arbeit in einem Fast-Food-Restaurant betreibt er auch einen Blog. Auf seiner Seite bucketlist250.com hat er eine Liste mit Dingen erstellt – die sogenannte „bucket list“ die er bis zu seinem Tod noch machen bzw. erreichen möchte. Der Begriff leitet sich von der Redewendung „to kick the bucket“ (wörtl. den Eimer treten) ab, was sich mit „den Löffel abgeben“ übersetzen lässt. Vor über einem Jahr hat er sich einer neuen Herausforderung gestellt – Spanisch, Italienisch und Französisch zu lernen. Lenel möchte sein Ziel mithilfe von Babbel erreichen und hielt seine Erfahrungen in seinem Blog fest. In diesem Porträt erzählt er uns mehr über die Idee der „bucket list“ und warum er in seinem Leben ausgerechnet diese Sprachen noch lernen will.

„Du lebst nur einmal, aber wenn du es richtig machst, ist einmal genug“, sagte Mae West. Dieses Zitat inspirierte mich dazu, eine Liste von Herausforderungen zu erstellen, die ich in meinem Leben meistern möchte. Ich will jeden Augenblick meines Lebens voll ausschöpfen, sodass ich am Ende sagen kann, dass ich alle Gelegenheiten genutzt und wirklich etwas erreicht habe. Wir alle wollen die aufregenden Möglichkeiten auskosten, die uns das Leben zu bieten hat, trotz unserer alltäglichen Pflichten und Ziele. Ein neues Land zu bereisen, ein neues Gericht oder einen neuen Sport auszuprobieren – diese „bucket list“ hilft mir, mich auf all die spannenden Dinge zu konzentrieren, die ich in meinem Leben ausprobieren will.

Neue Dinge zu lernen, ist mir sehr wichtig – neulich habe ich gelernt, selbst einen Reifen zu wechseln, und das allein war schon eine interessante Erfahrung. Mein anspruchsvollstes Lernprojekt ist definitiv, Französisch, Spanisch und Italienisch gleichzeitig zu lernen. Ich weiß, wie schwierig das ist und dass ich Jahre brauchen werde, um alle drei Sprachen fließend zu beherrschen, aber es ist auch unheimlich spannend und ich bin fest entschlossen, mein Ziel zu erreichen. Ich denke, dass eine Sprache zu lernen der beste Weg ist, um neue Kulturen zu entdecken und zu verstehen. Je mehr ich diese Sprachen lerne, umso mehr merke ich, wie sich mein Horizont erweitert.

Irland ist ein vielfältiges Land. Menschen aus aller Welt sind hier willkommen, und Englisch ist nicht die einzige Sprache, die ich tagtäglich höre. Vor allem, da ich in einem Fast-Food-Restaurant arbeite und täglich mit hunderten von Kunden kommuniziere. All diese Sprachen zu hören, weckte in mir den Wunsch, sie auch sprechen zu lernen. Ich wollte mit Ausländern in ihrer eigenen Sprache sprechen und sie besser verstehen können.

Es fällt mir schwer, einen einzigen Grund zu benennen, warum ich genau diese drei Sprachen lernen will. Neben der Tatsache, dass sie so weit verbreitet sind, denke ich, dass diese Sprachen meine Karrierechancen enorm steigern. Aber meine größte Motivation ist, dass ich um die Welt reisen und mit den Menschen, die ich unterwegs treffe, kommunizieren will. Außerdem denke ich, dass jede dieser Sprachen einen besonderen Charme hat. Französisch ist die vornehmste der romanischen Sprachen – ich mag ihre Harmonie und die gewisse Sanftheit, die ihr eigen ist. Das Italienische dagegen ist bekannt für seine Ausdrucksstärke, und darüber hinaus bin ich fasziniert von den Gesten, die es begleiten.

Beim Spanischen sieht die Sache für mich etwas anders aus. Ich komme von den Philippinen und aus historischen Gründen gibt es zahlreiche spanische Wörter in unserer Sprache. Da ich diese Wörter seit meiner Kindheit kenne, fällt es mir im Spanischen viel leichter als in den anderen beiden Sprachen, die Aussprache zu lernen. Das ist es jedoch nicht, was mich motiviert – ich verreise leidenschaftlich gerne und will die reichhaltigen Kulturen entdecken, die die Länder Lateinamerikas zu bieten haben.

Zusammengenommen liefern mir diese Gründe die Motivation, alle drei Sprachen zu lernen. Und ich mache Fortschritte – in jeder Sprache habe ich bereits den Anfängerkurs abgeschlossen. Ich versuche mit Babbel jeden Tag zu lernen, auch wenn es nur ein paar Minuten in meiner Pause sind. Das reicht mir schon, um entschlossen dabei zu bleiben und Fortschritte zu erreichen. Ich setze mir Ziele und Fristen und habe vor, jede Woche einen kompletten Kurs in einer Sprache abzuschließen. Dann überprüfe und vertiefe ich, was ich gelernt habe.

Das alles hört sich vielleicht schwierig an, aber es lohnt sich. Ich denke, jeder sollte „eine Sprache lernen“ auf seine „bucket list“ schreiben. Wie sagte schon Federico Fellini: „Jede Sprache sieht die Welt anders.“

Porträt: Andrea, unterwegs für die Kinder dieser Welt

Posted on April 29, 2015 by

Porträt

Heute präsentieren wir euch eine weitere Folge unserer Babbel-Nutzer-Porträts – Auszüge aus ihrem Leben und ihre Gründe, eine neue Sprache zu lernen. Wenn auch du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, hinterlasse uns bitte einen Kommentar. Dieses Mal stellen wir euch Andrea Caschetto vor. Der 24-Jährige aus Modica ist auf der ganzen Welt unterwegs, um Kindern zu helfen, und lernt neue Sprachen, um besser mit ihnen kommunizieren zu können.

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Porträt: Andrea aus Bologna – Sport und Spanisch

Posted on March 19, 2015 by

Porträt

Wir starten eine Serie von Babbel-Nutzer-Porträts – Auszüge aus ihrem Leben und ihre Gründe, eine neue Sprache zu lernen. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, hinterlasse uns bitte einen Kommentar. Heute stellen wir euch Andrea aus Bologna vor. Der 35-Jährige begeistert sich für Sport und Sprachen. Für seine Arbeit hat er Spanisch gelernt… in drei Wochen! Hier erzählt er uns, wie es gelaufen ist.

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Frau Minister oder Frau Ministerin? Weibliche Formulierungen bei Berufsbezeichnungen

Posted on March 5, 2015 by

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Nach und nach haben Frauen Positionen erreicht, die ihnen früher versperrt waren. Da in der Vergangenheit wichtige Funktionen in Staat und Gesellschaft ausschließlich Männern vorbehalten waren, fehlten in zahlreichen Sprachen die weiblichen Formulierungen der entsprechenden Titel und Berufsbezeichnungen. Wie passen sich Sprachen dieser neuen Realität an? Anlässlich des Internationalen Frauentages haben wir von Babbel weibliche  Berufsbezeichnungen in verschiedenen Sprachen unter die Lupe genommen.

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Porträt: Michèle und André, vielbeschäftigte Senioren

Posted on January 30, 2015 by

Porträt

Wir starten eine Serie von Babbel-Nutzer-Porträts – Auszüge aus dem Leben von Menschen aus der ganzen Welt und ihre Gründe, eine neue Sprache zu lernen. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, hinterlasse uns bitte einen Kommentar. Diesen Monat haben wir Michèle aus Caen in Frankreich und André aus Québec interviewt. Michèle und André kennen sich zwar nicht, und doch haben sie eine Menge gemeinsam. Beide sind 65 Jahre alt, seit kurzem im Ruhestand und verreisen leidenschaftlich gerne. Sie lernen mit Babbel fleißig Spanisch, um noch besser um die Welt reisen zu können.

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Lernen auf eigene Gefahr!

Posted on October 15, 2013 by

Macht diesen Kurs nicht, wenn ihr hungrig seid!!!

Oder wie ein Babbelkunde nach Abschluss unseres kürzlich veröffentlichten Spanischkurses kommentierte:

“Herzlichen Glückwunsch! Eure Kategorie Essen in Spanien und Lateinamerika ist herausragend. Sehr gut strukturiert, interessant und hilfreich, um Essen und Kultur zu verstehen. Das einzige Negative…ich werde hungrig während des Lernens.”

Bevor ihr euch also auf die kulinarische Reise durch Andalusien, Valencia oder Mexiko macht, ist es angeraten euren Kühlschrank mit vielen verschiedenen herzhaften und süßen Speisen zu füllen. Bei jeder Vokabelabfrage wird es euch nach anderen Gaumenfreuden gelüsten. Kauft Fisch oder Meerestiere, bevor ihr euch nach Galicien aufmacht. Deckt euch mit saftigen Steaks für die Lektion zu Argentinien ein. Versorgt euch mit Brombeeren, Zuckeräpfeln oder Papayas, um wenigstens erahnen zu können, wie unglaublich köstlich Chiles frischgepresste Säfte sind.

Jacobsmuscheln in einer speziellen Weißweinsoße: eine galicische Vorspeise

Am besten besorgt ihr euch noch ein Kochbuch dazu, denn Achtung! Dieser Kurs enthält keine Rezepte, er ist vielmehr eine kulinarische Reise durch einige Regionen Spaniens und Lateinamerikas. Ihr bekommt u. a. eine Vorstellung davon, was für Kaffeevariationen es gibt und welche Gerichte man als Vor-, Haupt- oder Nachspeise zubereitet. So soll euch dieser Kurs nicht nur gastronomisches Vokabular mit auf den Weg geben, sondern auch einen kulturellen Einblick in die vielfältige Küche der spanischsprachigen Welt ermöglichen.

Heiße Schokolade mit frittiertem Gebäck ist in ganz Spanien ein beliebtes Katerfrühstück.

Wenn ihr also wissen wollt, was tortilla in Spanien von tortilla in Mexiko unterscheidet, oder ihr das Schalentier kennen lernen wollt, das in Chile jaiba in Spanien aber cangrejo heißt, schlagt euch den Magen voll und klickt hier: “Essen in Spanien und Lateinamerika” .

Über die Bloggerin: Frauke ist Content-Projektmanagerin u. a. für Spanisch und hat auf ihren Reisen durch die spanischsprachige Welt die diversen Speisenkarten durchprobiert. Beim Zurückdenken an chilenische Hotdogs, andalusische Tapas oder kastilische Kichererbseneintöpfe läuft ihr immernoch das Wasser im Munde zusammen.

Der neue Kurs zur spanischen Umgangssprache bringt dich jetzt auf Zack!

Posted on December 20, 2012 by

Dieser Post auf: Englisch (English)Französisch (Français)Spanisch (Español), Italienisch (Italiano)

Lockerflockig kommt sie daher, ungeniert und direkt: die Umgangssprache. Wieviel Spaß macht es bereits in der eigenen Muttersprache mal ordentlich vom Leder zu ziehen, oder ein weiteres umgangssprachliches Synonym für Kohle, Kröten, Steine, Eier zu finden!

Noch spannender ist es in einer Sprache auf Entdeckungstour zu gehen, die man neu erlernt. Und wie groß ist erst der Heidenspaß, wenn man einen Einheimischen mit umwerfenden Fremdsprachkenntnissen umhaut.
Was einem aber in der eigenen Sprache so leicht von der Zunge geht, lässt einen in der Fremdsprache plötzlich oft alt aussehen. Denn wie äußert man eigentlich einen so kleinen, leichten Einwurf wie: „Das ist ja krass!“? Da fehlen einem am Anfang im sprichwörtlich die Worte.

Als ich Spanisch lernte und zum ersten Mal „Estoy tiesa“ (Ich bin pleite.) statt „No tengo dinero.“ (Ich habe kein Geld.) sagen konnte, habe nicht nur ich mich wie eine Schneekönigin gefreut. Auch meine spanischen Freunde waren begeistert und haben mir vom Fleck weg noch ”Hicimos un fiestón.“ (Wir haben eine Riesenparty gemacht.) und ”¿Tienes un resacón?“ (Hast du einen Kater?) beigebracht. Es ist eben etwas anderes, ob man dem Freundeskreis mitteilt: ”Anoche lo pasamos bomba y hoy estoy hecha polvo.“ (Gestern haben wir die Sau raus gelassen und heute bin ich voll im Eimer.) oder ob man sagt: ”Anoche hicimos una fiesta y hoy no estoy muy bien.“ (Gestern haben wir eine Party gemacht und heute geht es mir nicht so gut.).

Gar nicht so einfach? Für die Nutzer von Babbel wird es jetzt zum Zuckerschlecken mit dem Kurs Spanische Umgangssprache zu Themen wie Liebe, Party, Strand und Leute. Der Kurs Französische Umgangssprache behandelt u. a. Kategorien wie Jugendslang, Verlan oder Abkürzungen. Ein besonderes Augenmerk haben wir bei diesen Kursen auf den Spaßfaktor und authentische Dialoge gelegt. In diesem Sinne: Haut rein!

Seit April 2012 arbeitet Frauke bei Babbel im Content. Als Projektmanagerin hat sie unter anderem den spanischen Umgangssprachekurs erstellt. Da sie selbst erst mit zwanzig Jahren in Sevilla (Spanien) ihre ersten spanischen Wörter und Sätze erprobte, weiß sie um die Vorteile möglichst schnell die ‘wahre’ Sprache der Einheimischen zu beherrschen.

Neben diesen beiden Kursen haben wir am 20.12. folgende Kurse veröffentlicht:
Portugiesisch Auffrischerkurs 1 (Neue Ausgabe)
Italienisch Auffrischerkurs 1 (Neue Ausgabe)
Niederländisch: Anfängerkurs 1
Französische Umgangssprache

¡Buenos días, vacaciones! Jetzt auch noch als elektronisches Buch: Warum das Lernen mit dem interaktiven eBook hält, was es verspricht.

Posted on August 15, 2012 by

Nach “Learn German: Beginner’s Course 1″ kommt jetzt „Learn Spanish: Beginner’s Course 1“, das spanische eBook für iPad, ebenfalls mit Englisch als Ausgangssprache.
Was ein eBook überhaupt ist und welche (interaktiven) Möglichkeiten es bietet, haben wir hier schon grob beschrieben.

Engagierte Babbel-Nutzer, die die Online-Kurse machen und für unterwegs die App für iPhone/iPad oder Android-Geräte haben, werden sich vielleicht fragen: Wozu noch eine dritte Anwendung (die dann auch noch etwas kostet)?

Tatsächlich legt die Babbel-Redaktion mit diesem elektronischen Lehrbuch eine weitere, äußerst unterhaltsame und effektive Lernmethode vor. In der Einleitung des Buchs ist von “komplementärem Lernen” die Rede, und es stimmt: Das Babbel eBook vereint die inhaltliche Tiefe der Online-Kurse mit dem beweglichen Handling der Apps, es greift bekannte Babbel-Lerninhalte auf, ist vom Didaktischen her natürlich total “Babbel”, aber es ist eben nicht das Gleiche. Wie ein klassisches, gebundenes Lehrbuch (das sich viele unserer Nutzer heimlich oder offiziell wünschen) ist das 77 Seiten umfassende eBook linear aufgebaut, mit einer Unterteilung in fünf Lektionen mit Unterkapiteln.

Der Stoff wird komprimierter als in den Online-Kursen vermittelt. Neue Vokabeln und Sätze werden in vertonten Dialogen eingeführt, die so genannten “Keywords” sind mit dem Glossar verlinkt und werden direkt im Anschluss mit den “Study Cards” – schön altmodischen, digitalen Karteikarten – abgefragt. Eigene Karteikarten können ganz einfach über die “Highlight”-Funktion erstellt werden.

Die Grammatik folgt dem Anfangsdialog auf dem Fuß und kommt dank der praxisnahen Erklärungen nie trocken daher. Ob Grammatik oder Vokabeln – es sind vor allem diese lebendigen Erläuterungen zur Anwendung, Bedeutung und lokalen Verwendung, je nachdem, ob man sich in Spanien oder in Südamerika befindet, und das unmittelbare Abfragen des Gelernten, die ein positives Lernerlebnis schaffen. Schaubilder visualisieren die Struktur, die “Slide Shows” am Ende jeder Lektion die Kultur.

Wie begrüße ich Leute in Spanien? Welche Verkehrsmittel erwarten mich in Chile? Was ist in Bolivien los? Wie feiert man seinen Geburtstag in Mexiko? Und was hat es eigentlich mit dem Tag der Toten auf sich? Das Babbel eBook beantwortet diese und viele weitere Fragen auf charmante Art und Weise.

Insgesamt behaupten wir guten Gewissens von unserem eigenen Produkt: Wer sich das Buch im iBookstore zum Einführungspreis von 6,99 Euro holt, tätigt eine sinnvolle Investition.
Englischsprachigen Menschen, die sich in Spanien oder Südamerika aufhalten oder eine Reise in die “spanische Welt” planen, und die gerne lineares mit mobilem Lernen verbinden, sei dieses Lehrbuch als erster Schlüssel zur Sprache und Kultur wärmstens empfohlen. Wir wünschen all jenen ¡mucha suerte! mit dem Spanischen.