The Babbel Blog

language learning in the digital age

Porträt: Pierre lernt seit 62 Jahren Sprachen

Posted on September 2, 2015 by

Porträt

Wir präsentieren eine neue Folge unserer Babbel-Nutzer-Porträts – Auszüge aus ihrem Leben und ihre Gründe, eine neue Sprache zu lernen. Wenn auch du deine Geschichte erzählen möchtest, hinterlasse uns bitte einen Kommentar. Heute stellen wir euch Pierre aus Bengy-sur-Craon bei Bourges im Herzen Frankreichs vor. In seinen 73 Lebensjahren hat der ehemalige Soldat schon viel Erfahrung im Sprachenlernen gesammelt und möchte jetzt mithilfe von Babbel anfangen, Spanisch zu lernen.

„Seit 62 Jahren lerne ich Fremdsprachen und habe dafür viele Methoden ausprobiert. Aber Babbel ist die einzige, die ich weiterhin mit Spaß und Erfolg verfolge. Ihr könnt diese Meinung zitieren, wo ihr wollt. Herzlich, Pierre“

Durch diese freundliche Nachricht sind wir mit Pierre in Kontakt gekommen. Sein Kommentar über seine 62-jährige Erfahrung im Sprachenlernen hat uns neugierig gemacht. Wir wollten mehr über seine langjährige Lernerfahrung wissen und Pierre war so nett, seine Geschichte mit uns zu teilen.

„Wie viele andere habe ich in der Schule angefangen, Sprachen zu lernen. Als ich 10 Jahre alt war, entdeckte ich Latein und Deutsch für mich, mit 12 begann ich mit Altgriechisch. Bei meinem Studium an der Militärschule nahm ich im Alter von 23 bis 25 erneut Deutschunterricht und mit 25 begann ich dann, Russisch zu lernen. Dank meiner Militärlaufbahn hatte ich die Gelegenheit, bei Auslandseinsätzen Sprachen zu lernen. Im Alter von 28 bis 31 wurde ich in den Tschad versetzt, wo ich die tschadisch-sudanesische Variante des Arabischen gelernt habe. Im Jahr 1990 lernte ich Polnisch und Tschechisch. Neben meinem Dienst im Militär habe ich auch als Freiwilliger bei Einsätzen in Ghana und Madagaskar teilgenommen, wo ich Französisch und Reiten unterrichtet habe – Reiten war schon immer meine große Leidenschaft. Während meiner Zeit in Madagaskar begann ich, Malagasy zu lernen – erst mithilfe eines Buches, später indem ich mit den Einheimischen gesprochen habe. Auch wenn ich nicht alle Sprachen perfekt beherrsche, war es mir immer sehr wichtig, zumindest die Grundlagen der Sprachen in den von mir besuchten Ländern zu beherrschen. Für mich ist das einfach eine Frage der Höflichkeit. Es ist wichtig, immer neugierig zu bleiben und wenigstens „guten Morgen“ und „guten Abend“ in der Landessprache sagen zu können. Die Grundlagen zu lernen, um Einkaufen gehen oder im Restaurant bestellen zu können, ist ja wohl das Mindeste.

Ich nutze die Zeit meines Ruhestands aus, um jeden Morgen reiten zu gehen und um zu verreisen. Und natürlich lerne ich immer noch die Sprachen der Orte, die ich besuche. Kürzlich konnte ich auf einer Reise durch Marokko meine Arabischkenntnisse verbessern. Vor allem das Reisen hat meine Leidenschaft fürs Sprachenlernen geweckt. Momentan schwärme ich für Spanisch. Eine meiner letzten Reisen ging nach Salamanca in Nordwestspanien und ich habe mich sofort in die Stadt und die Sprache verliebt. Ich habe beschlossen, mich bei Babbel anzumelden, und übe jetzt jeden Tag mehrmals auf meinem Smartphone. Ich lerne sogar nachts, bei gelöschtem Licht und direkt vor dem Einschlafen – das finde ich toll. Meine nächste geplante Reise soll mich über den Winter auf die Kanarischen Inseln führen, damit ich mein Spanisch anwenden kann. Das motiviert mich, jeden Tag noch ein bisschen mehr zu üben.

Von allen Sprachen, die ich jemals gelernt habe, ist Englisch mein rotes Tuch. Ich habe schon mehrmals damit angefangen, aber habe es nie geschafft, weiterzumachen. Aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben und wenn ich erst einmal mit Spanisch fertig bin, werde ich auch noch Englisch lernen! Alles zu seiner Zeit.“

Wie ich mein Kind zweisprachig erziehe

Posted on August 26, 2015 by

bilingual

Ich heiße Mara, komme aus Italien und wie viele Personen, die bei Babbel arbeiten (und allgemein in Berlin leben), habe ich ein Kind zusammen mit jemandem aus einem anderen Land, in diesem Fall mit einem Deutschen. Was kann ich tun, damit mein Kind gut Italienisch lernt? Welche Hilfsmittel stehen mir zur Verfügung? Hier erfahrt ihr, was ich herausgefunden habe.

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Porträt: Martin – mit dem Motorrad um die Welt

Posted on August 19, 2015 by

Porträt

Wir präsentieren eine neue Folge unserer Babbel-Nutzer-Porträts – Auszüge aus ihrem Leben und ihre Gründe, eine neue Sprache zu lernen. Wenn auch du deine Geschichte erzählen möchtest, hinterlasse uns bitte einen Kommentar.

Dieses Mal stellen wir Martin Leonhardt vor. Ursprünglich aus Franken, ist der 36-Jährige Fotograf und Abenteurer seit mehr als zwei Jahren überall auf der Welt zu Hause. Im Moment reist Martin auf seinem Motorrad durch den Norden Brasiliens, genauer gesagt durch das Amazonas-Gebiet. Seine Erlebnisse, Eindrücke und Fotografien hält Martin in seinem Blog Freiheitenwelt.de fest. Hier erzählt er uns von seinen nächsten Projekten, was er am Reisen so liebt und weshalb es ihm wichtig ist, Fremdsprachen zu lernen.

 

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Sprachen lernen wie ein Kind?

Posted on August 12, 2015 by

lernen wie ein Kind

Eine neue Sprache zu lernen kostet Zeit, ein gewisses Maß an Engagement, häufig Geld – und manchmal auch noch Nerven. Da wäre es doch viel schöner zu lernen wie ein Kind, also quasi nebenbei und ohne eigenes Zutun – “intuitiv” ist hier das Zauberwort. Aber kann der Erwerb einer Fremdsprache ab einem gewissen Alter wirklich noch so ablaufen wie bei jemandem, der gerade zum ersten Mal sprechen lernt? Und: Wollen wir das wirklich? Schauen wir uns dazu doch einmal an, wie Kinder sich ihre erste Sprache aneignen (die Fremdsprachenforschung nennt dies passenderweise auch die “Erstsprache”), und wie wir im Vergleich dazu in späterem Alter weitere Sprachen lernen (hier spricht die Fremdsprachenforschung häufig von der “Zweitsprache” oder “Fremdsprache”, je nachdem, wofür man diese Sprache braucht).

 

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New York, Hawaii und San Francisco – Eine Reise durch die USA mit dem Babbel-Sightseeing-Kurs

Posted on August 7, 2015 by

Sightseeing-Kurs

Du warst noch niemals in New York? Dann wird es jetzt höchste Zeit! Mit dem Sightseeing-Kurs USA kannst du von zu Hause aus eine kleine Tour in die amerikanische Metropole an der Ostküste unternehmen. Dabei lernst du die lokalen Sehenswürdigkeiten kennen, sowie einige wichtige Vokabeln und Phrasen, die du im Big Apple gut gebrauchen kannst, zum Beispiel “How many stories does the Empire State Building have?” (Wie viele Stockwerke hat das Empire State Building?) oder “I want to go jogging in Central Park!” (Ich will im Central Park joggen gehen!).

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Porträt: James & Anna-Louisa – eine englisch-schwedische Liebesgeschichte

Posted on July 29, 2015 by

user portrait

In diesem Babbel-Nutzer-Porträt stellen wir euch den 20-jährigen James Nash aus Portsmouth in England vor. Hier erzählt er uns alles über seine englisch-schwedische Liebesgeschichte mit Anna-Louisa, die er bei seinem Erasmus-Aufenthalt in Ungarn kennengelernt hat.

 

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Ciao statt Hallo – Wie du Leute dazu bringst, dir nicht immer auf Deutsch oder Englisch zu antworten

Posted on July 9, 2015 by

antworten

Christine Konstantinidis ist Sprachlehrerin, Bloggerin und Autorin des kürzlich erschienenen Buches „Sprachen Lernen – Tolle Tipps und Tricks“. Ihr Ansatz beim Lehren und Lernen ist die Begeisterung und die Leidenschaft für die Sprache selbst – damit Lerner langfristig motiviert bleiben und mit Freude und selbstbestimmt ihren Zielen näherkommen. Dieses Ziel verfolgt auch ihr Blog „Sprachenlernen leicht gemacht” unter www.chkonstantinidis.wordpress.com!

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Porträt: Eckart & Vincenzo – Eine deutsch-italienische Liebesgeschichte

Posted on June 30, 2015 by

Porträt

Neues aus der Serie unserer Babbel-Nutzer-Porträts – Wir stellen Auszüge aus dem Leben unserer Nutzer vor und ihre Gründe, eine Sprache zu lernen. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, hinterlasse uns gerne einen Kommentar. Diesmal geht es um die deutsch-italienische Liebesgeschichte von Eckart und Vincenzo.

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New York, Rio, Tokyo? – Das sind die beliebtesten Urlaubsstädte 2015

Posted on June 23, 2015 by

Urlaub

Sommerzeit ist Urlaubszeit! Doch wo soll die Reise hingehen? Nach Paris, New York, oder sogar Rio de Janeiro? Wir haben rund 3.000 Menschen aus Europa und den USA nach ihren Traumzielen für Städtereisen 2015 gefragt. Eins ist klar: Fernreisen liegen klar vorne. Überraschend sind die Unterschiede zwischen den Lieblingszielen von Männern und Frauen und auch Kinder scheinen bei der Entscheidung eine wichtige Rolle zu spielen.

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Socken, Sandalen und Sombreros in Spanien: Babbel deckt sieben Urlaubssünden auf

Posted on June 18, 2015 by

Spanien

Die praktische Spanien-Checkliste für reisende Deutsche

Spaniens Reiz als Urlaubsland ist offensichtlich – Sonne, Strand, Meer und Sangría kommen einem sofort in den Sinn. Weniger klar ist dagegen, wie man die Vorzüge Spaniens genießt, ohne in mögliche Fettnäpfchen zu treten oder gar Touristen-Fallen zu tappen.

Wir bei Babbel befürworten schon seit jeher nicht nur Reisen und Spaß, sondern auch die Pflege von internationalen Beziehungen. Deshalb haben wir, neben speziellen Urlaubskursen, hier  auch einige nützliche Tipps von unseren Spanien-Experten gesammelt. Vielleicht geht ja auch deine nächste Reise nach Spanien, dann kannst du die folgenden Hinweise direkt anwenden. Wir wünschen schon mal viel Spaß im Urlaub!

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