The Babbel Blog

Learning and language

Wie Babbel traditionelle Sprachkurse ergänzen und Integration fördern kann

Posted on Dezember 7, 2018 by

Zach arbeitet im Communications-Team von Babbel. Gemeinsam mit Akademikern und Akademikerinnen verschiedener Fachrichtungen ist er verantwortlich für sprachwissenschaftliche Forschungsprojekte. Hier beschreibt er eine jüngste Fallstudie, die er zusammen mit einem Forschungsteam der Universität Göteborg in Schweden durchgeführt hat. Ihre Resultate zeigen, wie die Nutzung mobiler Sprachlern-Apps die traditionellen Sprachkurse für Migranten und Migrantinnen ergänzen kann.

Wie viele Babbel-Nutzende weiß ich aus erster Hand, wie wichtig es ist, die lokale Sprache zu lernen, wenn man sich in eine neue Kultur integrieren will. Ich bin vor sechs Jahren, im Alter von 27, nach Berlin gezogen. Zu dieser Zeit beschränkten sich meine Deutschkenntnisse auf das passive Verständnis einer Handvoll Lehnwörter (Kindergarten, Doppelgänger), Essen und Getränke (Wiener Schnitzel, Lager) und verwandter Wörter (Baby, Vitamine). Ich erkannte schnell, dass das nicht ausreichen würde, um eine Wohnung oder einen Job zu finden und wirklich in meiner neuen Heimat anzukommen. Die Deutschkurse für Anfänger, die ich belegte, und die viele Zeit, die ich damit verbrachte mit Tandempartnern zu üben, gaben mir eine solide Grundlage. Aber mit einem Vollzeitjob und anderen Verpflichtungen waren meine Fortschritte langsamer, als ich es mir erhofft hatte. Nachdem ich anfing bei Babbel zu arbeiten, fragte ich mich, ob das Lernen mit einer App für mich hilfreich sein könnte. Und darüber hinaus: Kann mobiles Lernen jenen, die durch Konflikte oder Katastrophen aus ihren Heimatländern vertrieben wurden, dabei helfen sich schneller zu integrieren?

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Wie die Sprachlernexperten von Babbel deine Motivation aufrechterhalten

Posted on Oktober 19, 2018 by

Lena arbeitet als Editorin für Schwedisch im Didaktik-Team von Babbel, also dem Team aus Sprachlernexpertinnen und-experten, das unsere Kurse erstellt. Im zweiten Teil ihrer Artikelserie über die didaktischen Fragestellungen, mit denen sich ihre Kolleginnen und Kollegen täglich beschäftigen, widmetsich Lena dem Thema Motivation. Wenn es um das Lernen einer neuen Sprache geht, bekommt man oft zu hören, dass die Motivation für den Erfolg entscheidend ist. Aber was genau ist Motivation und wie schaffen wir es, unsere Lernenden zu motivieren? Dieser Artikel beantwortet diese Fragen und gibt dir basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Erfahrungen der Sprachlernexperten von Babbel drei Tipps, wie du motiviert bleibst. (mehr …)

Automatisierte Vorurteile: Wenn Maschinen Geschlechterstereotype lernen

Posted on Oktober 15, 2018 by

Bahnbrechende Innovationen aus dem Bereich des Maschinellen Lernens (Machine Learning) haben im letzten Jahr beunruhigende Schlagzeilen gemacht. Beunruhigend deshalb, weil einige Eigenschaften dieser Innovationen wie ein Spiegel unserer Gesellschaft funktionieren und uns unsere eigenen, festgefahrenen Vorurteile aufzeigen. Es geht um Gender-Stereotypen, und Machine Learning bringt bei diesem Thema gleich ein doppeltes Risiko mit sich. Kate McCurdy, Computerlinguistin bei Babbel, hat nun untersucht, warum Algorithmen das tun, was sie nicht tun sollen: etwas miteinander vermischen, was nicht vermischt werden sollte, und zwar das semantische und das grammatische Geschlecht. Sie berichtet, was das für Apps bedeutet, in denen Künstliche Intelligenz eingesetzt wird und welche Kursänderung wir vornehmen können – und müssen.

 

Wir wär’s, wenn du uns zu Beginn ein bisschen über dein aktuelles Forschungsprojekt erzählst?

 

Klar, gern. Ich beschäftige mich ganz allgemein mit Programmiersprache. Im Moment erforsche ich, welche Rolle das grammatikalische Geschlecht bei word embeddings spielt. Word embeddings sind quasi-organische Sprachentwicklungs-Technologien, die in ganz unterschiedlichen Bereichen Anwendung finden. Der Kern einer solchen Technologie ist ein Algorithmus, der die Bedeutung von Worten lernt, und zwar unter Verwendung einer ganz speziellen Methode: er registriert und analysiert jene Worte, die sich um das zu lernende Wort herum gruppieren. In den letzten Jahren haben wir in diesem Bereich enorme Entwicklungen beobachten können. Dieses Thema wird wirklich intensiv erforscht, und parallel dazu setzen große Firmen wie Facebook und Google diese Technologien in ihren Produkten ein.

Vor ein paar Jahren entstand nun ein neuer Algorithmus. Dieser ermöglicht es uns, das Tempo, in dem ein Modell neue Informationen aufnimmt, signifikant zu steigern. Dadurch war es den Modellen auf einmal möglich, ganze Repräsentationen von Wortbedeutungen zu identifizieren. Das hat uns natürlich erst einmal sehr euphorisch gemacht. Um ein Beispiel zu geben, man konnte diesen Algorithmus auf einen ganzen Wortbereich loslassen und er begriff, dass „Hund“, „Katze“ und „Tier“ miteinander verwandte Worte sind, oder aber dass „Apfel“ und „Banane“ zueinander gehören, und zwar ohne dass man diesen Algorithmus vorher explizit dazu aufforderte. Damals war das wirklich bahnbrechend und wird heute auch in vielen technologischen Anwendungen eingesetzt. Im Laufe der Zeit haben wir aber festgestellt, dass es auch ein paar Probleme gibt.

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Wie Babbels Sprachlernexperten es allen ermöglichen, eine Sprache zu lernen

Posted on Juli 10, 2018 by

Lena

Lena arbeitet im Didaktik-Team von Babbel, wo sie unsere Sprachkurse erstellt und verbessert. Sie und ihre Kollegen sind Linguisten, Lehrende, didaktische  Designer und natürlich Sprachenthusiasten. Gemeinsam gestalten sie die Lerninhalte und -methoden, die unseren Lernenden dabei helfen, ihre individuellen Lernziele zu erreichen. In dieser dreiteiligen Artikelserie schreibt sie über einige der pädagogischen Eigenheiten, die die Sprachlernexperten von Babbel berücksichtigen müssen, wenn sie Lerninhalte für Millionen von Lernenden erstellen. Zuallererst geht es um Vielfalt!

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Wie ich meinen Unterricht umgedreht habe: Die Erfahrungen einer Spanischlehrerin, die Babbel in ihren Universitätskursen benutzt

Posted on Juni 1, 2018 by

 

Cristina Pérez Muñoz ist eine Expertin in Kommunikation und Sprachunterricht an der Fontys Universität in den Niederlanden. Sie hat einen Bachelor in Spanisch und  in Englisch von der Universität Salamanca sowie einen Master of Science in Pädagogik. Sie hat Sprachen in Spanien, Großbritannien, Rumänien und den Niederlanden in diversen Lernmilieus wie weiterführenden Schulen, Universitäten und im geschäftlichen Umfeld unterrichtet. Cristina liebt es zu reisen und die Sprachen der Orte, zu denen sie reist oder in denen sie lebt, zu lernen.

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Ein bisschen Provinz gefällig? Mit unserem neuen Englischkurs im Sitcom-Format sprichst du bald wie ein echter Einheimischer!

Posted on März 5, 2018 by

Sam
 
Samuel ist unser hipper junger Redakteur im Didactics-Team von Babbel und offizieller Besserwisser, wenn es um britisches Englisch geht. In seinen 20 Jahren unermüdlichen Reisens von Kontinent zu Kontinent hat er einen recht vielseitigen – manche würden sagen: ungesunden – Mix aus verschiedenen Sprachen aufgegabelt: Französisch, Deutsch, Portugiesisch, Finnisch, Tschechisch, Kroatisch, Spanisch, Arabisch, Italienisch, Schottisch, Neuseeländisch und amerikanisches Englisch (LOL). Hier erzählt er von seinem neuesten Projekt, das mit Metaphern, Redewendungen und ziemlich irrem britischem Humor arbeitet. Der erste von Babbels fesselnden neuen Englischkursen in Erzählform bringt dir in spannenden Lektionen bei, wie du ein echter Englischprofi wirst – ganz wie die Muttersprachler! Also schalte unsere Comedyserie Fowlmouth Farm ein: der intensive englische Sitcom-Kurs für Fortgeschrittene, der fast gänzlich auf Englisch unterrichtet wird.
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Wie du so ziemlich alles machen kannst … auf Englisch!

Posted on Januar 19, 2018 by


 
Der neue How-To-Englischkurs für Fortgeschrittene von Babbel bringt dir sogar Rappen oder Surfer-Slang bei – und das komplett auf Englisch! Er steht dir ab sofort zur Verfügung!
Chad ist seit über drei Jahren Editor im Babbel-Didaktik-Team und unser Experte für alles, was mit amerikanischem Englisch zu tun hat. Da er fast 20 Jahre an den verschiedensten Orten gelebt hat, spricht er etwas Spanisch, Thai, Khmer und – ganz aktuell – Deutsch. Hier erzählt er von seinem neuesten Projekt und seinem Motto: „Gebt den Leuten, was sie wollen!“
 
 
 
 
 
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Wie Babbel einen Online-Englischtest entwickelt hat

Posted on Dezember 21, 2017 by

Babbel führt in Zusammenarbeit mit Cambridge English die Sprachbewertung und -einstufung ins digitale Zeitalter


 
 
Ben stammt aus Großbritannien und ist Projektmanager für Englisch im Babbel-Didactics-Team, also bei den Sprachexperten, die unsere Kurse erstellen und stetig verbessern. Er hat bereits als Englischlehrer und Sprachprüfer in Deutschland und Spanien gearbeitet. Sein besonderes Interesse gilt dem Erlernen eher außergewöhnlicher Sprachen, die möglichst weit vom Englischen entfernt sind, wie zum Beispiel Suaheli und Tongaisch. Hier berichtet er, wie Babbel und Cambridge English, die Experten im Bereich der Sprachbewertung und -einstufung, sich zusammenschlossen und den Babbel-Englischtest kreierten…
 
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Füllwörter und Interjektionen – entscheidend für die Sprachkompetenz

Posted on Dezember 8, 2017 by

Megan vom Public-Relations-Team bei Babbel beleuchtet im folgenden Text die Komplexität von Füllwörtern und Interjektionen und zeigt auf, wie entscheidend deren Verwendung in echten Gesprächen beim Sprachenlernen ist.

Réfugiés
Füllwörter und Interjektionen werden normalerweise nie unterrichtet, wenn man eine Fremdsprache lernt, dabei sind sie in jeder Sprache äußerst wichtig. Wenn man weiß, wann man „hm“, „äh“ und „juhu“ sagen muss – wobei jedes dieser Wörter verschiedene Bedeutungen haben kann –, bewegt man sich geschickt in einer Fremdsprache, statt nur ein stotternder Tourist zu sein.
Wie kann man also Füllwörter und Interjektionen lernen? Ganz einfach, indem man sich häufig mit Muttersprachlern unterhält! Wenn man eine richtige Unterhaltung führt, erlernt man automatisch die pragmatische Bedeutung von Wörtern, die nicht im Lehrbuch stehen – umgangssprachliche Wendungen, Witze und Betonungen, die die gesprochene Sprache erst ausmachen.
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Gruselige Geistergeschichten: Wie man weltweit der Toten gedenkt

Posted on Oktober 26, 2017 by

Megan verstärkt seit diesem Sommer das Public-Relations-Team von Babbel. Hier erzählt sie uns von den Halloweentraditionen ihrer Kindheit im ländlichen Somerset in England sowie von einigen Bräuchen, von denen ihr Babbel-Kollegen aus aller Welt berichteten.

„Tausend Jahre alte Schatten erwachen erneut.

Verborg‘ne Stimmen raunen uns zu: Halloween ist heut‘!“

(Freie Übersetzung aus dem Englischen)

Dexter Kozen

 

 
Geister und Hexen, Fledermäuse und schwarze Katzen, Süßigkeiten, Streiche und Kürbisse ‒ das alles verbinden wir mit Halloween. Aus dem alten keltischen Fest Samhain (seit ca. 3350‒2800 v. Chr.) entwickelte sich in der Kirchengeschichte „Hallows-Eve“, der Abend vor Allerheiligen – ein Fest zum Gedenken der Toten. Die Kelten glaubten, dass am Abend des 31. Oktobers die Toten auf die Erde zurückkehrten. Deshalb versammelten sie sich jedes Jahr um diese Zeit, um Feuer zu entfachen, Rituale durchzuführen und zu feiern, in der Hoffnung, so die bösen Geister zu besänftigen und die eigene Familie für den kommenden Winter zu segnen.
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