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Ihr folgt eurem Team nach Frankreich? Unsere Tipps für eine gelungene Fußball-EM

Posted on June 7, 2016 by

Fußball

Die Europameisterschaft steht vor der Tür und wird diese Woche Millionen von Fußballfans nach Frankreich locken. Wir von Babbel sind leidenschaftliche Sprachenlerner und immer bemüht, den interkulturellen Austausch zu fördern. Deswegen fühlen wir uns natürlich dazu berufen, euch zu helfen, wo wir nur können. Zu diesem Zweck haben wir eine einfache Liste mit Dos und Don’ts für euch zusammengestellt. Je mehr Besucher sich daran halten, umso besser wird die Begegnung mit den Gastgebern – nicht zuletzt für die Franzosen selbst.

 

Dos

 

Die Einheimischen (und Muttersprachler) kennenlernen

Wenn eure Mannschaft gegen Frankreich, die Schweiz oder Belgien spielt, möchtet ihr euren Gegnern vielleicht nicht zu nahe kommen. Aber was ist schon dabei, wenn ihr euch das Spiel zusammen in le bar anschaut? Und da wir schon beim Thema Frankreich sind: Wie wäre es damit, sich zur Abwechslung mal Wein zu gönnen, anstelle des üblichen Halbzeitbiers?

Eine gute Bar zu finden, die die Spiele zeigt, sollte nicht allzu schwer sein – einfach beim Reingehen „Bonjour“ sagen und fragen: „Sera-t-il possible de regarder le match de foot ici ce soir?“ Ihr werdet nicht nur das erwartete „oui“ oder „non“ zur Antwort bekommen, sondern euch beim Barpersonal von Anfang an beliebt machen. Falls ihr vorhabt, für einen längeren Zeitraum in ein und derselben Stadt zu bleiben, ist das eine sehr gute Idee.

Ein paar Wörter und Sätze lernen

Ihr habt also die passende Bar, einen guten Platz und einen günstigen Wein (einen etwas edleren als daheim, bien sûr) und ihr seid gespannt darauf, das Spiel mit euren neuen frankophonen Freunden zu erleben. Aber wie sollt ihr euch ohne ein paar nützliche Sätze verständigen? Wir glauben fest daran, dass man schon mit ein wenig Wissen viel erreichen kann, wenn es um Sprachen geht. Hier eine kleine Hilfestellung:

  • Nettoyer les toiles d’araignées – „die Spinnweben abwischen“ –  einen großartigen Schuss in die äußerste Ecke des Tors landen
  • Avoir des gants en peau de pêche – „Pfirsichhaut-Handschuhe haben“ – bezeichnet einen Torwart, der öfters den Ball nicht hält, ein sogenannter „Fliegenfänger“
  • Planter sa tente – „sein Zelt aufschlagen“ – gemeint ist ein Stürmer, der zum fünften Mal im Abseits steht
  • Sortir une biscotte – „einen Kräcker ziehen“ – bedeutet, dass der Schiedsrichter eine Karte zieht. Wo das herkommt, ist unklar. Doch was ist in einem Land voller Käse schon gegen eine Hand voll Kräcker einzuwenden?

Mit dem Schlimmsten rechnen

Wir möchten ja keine Spielverderber sein – aber bei der EM wollen 24 Mannschaften den Titel holen. Die Fans von 23 Mannschaften werden wohl zumindest etwas enttäuscht nach Hause fahren. Aber selbst das herzzerreißendste Elfmeterschießen muss nicht gleich den ganzen Trip verderben. Während der warmen Sommermonate kann man in Frankreich eine Menge unternehmen, zum Beispiel Pétanque – insbesondere wenn man sich im Süden aufhält. Es gibt schließlich mehr als Fußball – und andere Sportarten lassen sich zudem mit einem Drink in der Hand spielen.

 

Don’ts

 

Einfach der Masse folgen

Bringt man viele Leute aus einem Land an einem Ort zusammen, werden sie sich vermutlich bald zusammenschließen. Das ist zwar schön und gut, aber ihr werdet mehr von eurem Aufenthalt haben, wenn ihr euch von der Masse losreißt. Schlendert durch die Gassen, trefft Einheimische und besucht die Sehenswürdigkeiten. Es gibt schließlich eine Menge Gastgeberstädte, die man höchstwahrscheinlich nicht so schnell wieder besuchen wird – nutzt eure Gelegenheit, um sie zu entdecken!

An Klischees glauben

Was die weniger besuchten Städte angeht: Glaubt ja nicht, alle Franzosen seien genau wie les parisiens – und lasst bloß niemanden mitkriegen, dass ihr das vielleicht vermutet. Welche Stereotype ihr über Franzosen auch im Kopf habt – selbst wenn an ihnen was dran ist – macht euch bewusst, dass Frankreich ein sehr facettenreiches Land ist. Die meisten Stereotype (oder sogar alle) treffen vermutlich nicht auf die Einheimischen der Region zu, in der ihr euch befindet. Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Lernt sie kennen und macht euch selbst ein Bild.

Und ihr selbst wollt schließlich auch nicht zum Klischee werden: Hier ein paar Tipps.

Erwarten, dass jeder Englisch spricht

Auch dies hängt ganz von der Region ab. In Paris gibt es natürlich Straßen, in denen jeder Barkeeper perfekt Englisch spricht. Im Großteil des Landes hingegen werdet ihr euch schwertun, jemanden zu finden, der Englisch kann. Keine Sorge, wahrscheinlich werdet ihr weniger Französisch benötigen, als ihr denkt, um euch zu verständigen – und mit jedem Gespräch werden eure Kenntnisse zunehmen und euer Selbstbewusstsein wachsen. Praktisch, oder?

Startet gleich durch mit unserem Französischkurs für den Urlaub. Vergesst nicht, ihn vorher auf euer Gerät herunterzuladen, und erspart euch so unnötige Roaminggebühren.

 

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