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Sag „non“ zum Fauxpas: unsere Tipps für einen gelungenen Frankreichurlaub.

Posted on September 30, 2015 by

Frankreich

Planst du, dieses Jahr nach Frankreich zu reisen? Ein paar Französischkenntnisse werden dabei natürlich sehr nützlich sein, aber denk auch daran, dein kulturelles Wissen  aufzufrischen. Deswegen haben wir unsere französischen Freunde gebeten, eine hilfreiche Liste mit unverzeihlichen Fauxpas zusammenzustellen. Lies sie dir sorgfältig durch, denn auch dem leidenschaftlichsten Frankreichliebhaber könnte leicht ein solcher Fehler unterlaufen.

 

1. (Nur) Bier trinken

Wir wollen nicht bestreiten, dass die Franzosen hervorragendes Bier brauen können, aber das allein wird dich nicht vor den Blicken und dem Getuschel der anderen schützen, wenn du dich hartnäckig weigerst, Wein zu trinken. Hier unser Insidertipp: Kauf dir eine Flasche billigen Rosé, 3-4 € sind vollkommen ausreichend. Wenn du dir unsicher bist, welchen du nehmen sollst, frage einen Einheimischen. Such dir einen schönen, sonnigen Platz zum Trinken. Da du in so einem Fall höchstwahrscheinlich nicht lange alleine bleibst, wirst du merken, dass das die perfekte Gelegenheit ist, um dein Français zu trainieren.

2. Im Weg stehen

Dies gilt insbesondere für Paris. Ja, Paris ist voller Touristen, aber auch voller Einheimischer, die arbeiten, pendeln oder in anderer Weise ihren Angelegenheiten nachgehen. Wenn du es nicht vermeiden kannst, in der Rushhour unterwegs zu sein, dann gehst du am besten zu Fuß – das ist die beste Art, die Stadt kennenzulernen. Falls du doch einmal zur Hauptverkehrszeit in der Métro steckst, dann stehe immer rechts auf der Rolltreppe. Wenn du es einmal vergessen solltest, wirst du in der Regel höchst unsanft daran erinnert.

3. Essen zum Nachmittagskaffee

In Frankreich ist der Nachmittagskaffee zum Trinken da. Natürlich keinen Kaffee, sondern Pastis – einen Aperitiv aus Anis. Typischerweise wird er verdünnt in einem kleinen Glas serviert und ist trotz seiner trüben, gelben Farbe gar nicht schlecht. Aber sei gewarnt – es ist hartes Zeug!

4. Am Essen mäkeln

Vorausgesetzt du trinkst nicht zu viel Pastis, wirst du sicherlich eine Kostprobe der berühmten französischen Küche zu dir nehmen wollen. Aber achte darauf, was du sagst: Die französische Küche gehört zu den besten der Welt und jede Kritik wird leidenschaftlich zurückgewiesen. Du bist Vegetarier? Na dann viel Glück … Von Nahrungsunverträglichkeiten abgesehen ist es am besten, dass du annimmst, was dir angeboten wird und auch mal etwas Neues ausprobierst. Ja, sie essen wirklich Frösche und Schnecken (und beides kann vorzüglich schmecken). Und etwas Unvoreingenommenheit wird dir auch jenseits des Esstischs nützlich sein; spazier doch einfach mal in eine fromagerie oder boulangerie und such dir etwas aus. Die meisten Käse- und Brotsorten schmecken fantastisch und es gibt genug Auswahl, um jeden Tag etwas Neues auszuprobieren.

5. Zur Begrüßung Hände schütteln

Wenn du nach Frankreich gehst, solltest du eines lernen: faire la bise. Ja, es mag uns komisch vorkommen, einen Fremden auf die Wange zu küssen, aber es ist wesentlich weniger unangenehm als der peinliche Versuch zweier Menschen, sich auf unterschiedliche Arten zu begrüßen.

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