The Babbel Blog

language learning in the digital age

Wie wird man eigentlich Sprachlernexperte bei Babbel?

Posted on August 9, 2017 by

Sprachlernexperte bei Babbel

 

 

Christina (Zweite von rechts) arbeitet seit gut drei Jahren in der Abteilung Didactics bei Babbel. Dort leitet sie eines der Teams aus Sprachlernexperten, das Kurskonzepte und -inhalte produziert und koordiniert – und außerdem an ganz neuen Ideen für die Babbel-App arbeitet. Vor Kurzem hat sie Studierenden Karrieremöglichkeiten für Sprachlernexperten aufgezeigt. Das haben wir zum Anlass genommen, ihr heute ein paar Fragen zu stellen.

 

 

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Schwedischunterricht bei Babbel, mit Babbel

Posted on August 1, 2017 by

 

 

Elin, ursprünglich aus Schweden, ist Projektmanagerin für Schwedisch im Didaktik-Team von Babbel – jenes Team von Sprachexperten, das unsere Kurse erstellt und kontinuierlich optimiert. Elin spricht selbst mehrere Sprachen (drei, um genau zu sein) und hat große Freude daran, die Komplexität des Sprachenlernens zu analysieren und zu verstehen. Hier berichtet sie darüber, wie sie ihren Kollegen bei Babbel mithilfe des Blended-Learning-Ansatzes ihre Muttersprache Schwedisch beibringt.

 

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Selbstbestimmtes Lernen – ein Einblick in das Sprachenlernen von den Babbel-Experten

Posted on July 5, 2017 by

Sara und Fidi sind Sprachlernexperten bei Babbel. Sie verraten dir, wie du dich in dem Meer von Sprachlernprodukten am besten zurechtfindest, wie du ganz bequem von deinem Sofa aus oder unterwegs in die Lernsprache eintauchen kannst und wie das Sprachenlernen mühelos Teil deiner Freizeit werden kann. Erfahre, wie die Sprachlernexperten bei Babbel selber Sprachen lernen: Nach dem Motto „Hauptsache, es macht Spaß!“ ist selbst eine Karaokebar vor ihren Methoden nicht sicher …

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So lernen wir bei Babbel von unseren Lernern

Posted on May 29, 2017 by

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Im zweiten Beitrag der Reihe, die dir einen Einblick darin gibt, was es bei Babbel bedeutet, ein lernendes Unternehmen zu sein, berichten zwei Babbelonier, wie Lerner zur Optimierung und Verbesserung unsere Kurse beitragen.

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Learning by Doing bei Babbel

Posted on March 10, 2017 by

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Babbel ist durch und durch ein Lernunternehmen, von innen und von außen. Wir glauben, dass jeder eine zweite (oder dritte oder vierte) Fremdsprache lernen kann. Deshalb verbringen wir jeden Tag damit, unsere Kurse zu optimieren und sie mit neuen Lerninhalten zu erweitern, um sie so noch effektiver, motivierender und kommunikativer für unsere Nutzer zu machen. Dabei steht immer die Frage im Mittelpunkt, wie wir das am besten machen können.
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Was ist am 8. März in Russland los?

Posted on March 7, 2017 by

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Lars arbeitet bei Babbel als Kurseditor für Russisch. Die Hälfte seines Lebens in Russland, die andere Hälfte in Deutschland verbracht, kennt und schätzt er die liebenswerten Eigenheiten beider Kulturen. Hier gibt er uns einen Einblick in eines der vielen traditionsreichen Feste in Russland …

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Wie der Russischkurs das Licht der Welt erblickte

Posted on July 29, 2014 by

Russischkurs - Barbara Baisi

Die größte Herausforderung beim neuen Russischkurs auf Babbel lag darin, für die Nutzer eine Methode zu finden, kyrillische Buchstaben über eine Standardtastatur mit lateinischen Schriftzeichen einzugeben. Barbara Baisi, Content Project Manager aus unserem Didaktik-Team, gibt uns einen Einblick hinter die Kulissen.

 

Erzählst du uns ein bisschen über dich?

Ursprünglich komme ich aus Italien und arbeite hier schon seit den Anfängen von Babbel, seit 2008. Damals war alles noch ein wenig kleiner. [lacht] Jetzt koordiniere ich Italienisch und Russisch. Wir arbeiten seit Januar an Russisch. Das war eine große Aufgabe für alle Bereiche in unserem Unternehmen.

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Warum deine Muttersprache bestimmt, wie du eine Fremdsprache lernst

Posted on April 3, 2014 by

Wie kommt es eigentlich, dass es den meisten Deutsch-Muttersprachlern leichter fällt, Englisch zu lernen als Spanisch? Warum ist Spanisch dann aber doch nicht mehr ganz so schwer, wenn man schon Französisch kann? Und wieso sind Türkisch oder Indonesisch noch einmal extra knifflig für uns?

Die Antwort liegt auf der Hand, wenn du schon einmal von Sprachfamilien gehört hast: Das sind Gruppen ähnlicher Sprachen, die von einer gemeinsamen Grundsprache abstammen. So gehören gleich sechs unserer angebotenen Lernsprachen zu den germanischen Sprachen, nämlich Deutsch, Englisch, Niederländisch, Dänisch, Schwedisch und Norwegisch, wobei sich die skandinavischen Sprachen untereinander noch einmal besonders ähneln. Die zweite große Sprachfamilie, die bei Babbel vertreten ist, sind die romanischen Sprachen: Spanisch, Portugiesisch, Französisch und Italienisch gehören zum Beispiel dazu. Die Sprachen innerhalb einer Sprachfamilie haben viel gemeinsam, beispielsweise klingen Zeitausdrücke in miteinander verwandten Sprachen ähnlich. Enge sprachliche Verwandtschaft schlägt sich aber auch oft in grammatikalischen Regeln und Konzepten nieder.

Sprachfamilien

Was bedeutet das nun für das Erlernen einer Fremdsprache und die Kurse bei Babbel?

Wir erstellen neue Kurse für eine Lernsprache meistens auf Deutsch und adaptieren diese dann für unsere anderen sechs Sprachen, auf denen wir Kurse anbieten. Das machen wir grundsätzlich so, dass wir beim Übersetzen und Anpassen so nah wie möglich an der Lernsprache bleiben, sprich, dass möglichst verwandte Wörter und ähnliche Satzstrukturen wie in der Lernsprache verwendet werden. Dabei gilt: Je ähnlicher sich die Sprache, die du bereits sprichst, und die Sprache, die du lernst, desto schneller begreifst du Regeln und Zusammenhänge. Wenn du also eine Sprache lernst, die zur selben Sprachfamilie gehört wie deine Muttersprache, bist du oft auf weniger zusätzliche Erklärungen angewiesen als jemand, dessen Muttersprache zu einer anderen Sprachfamilie zählt.

So schneiden wir die Babbel-Kurse auf deine Muttersprache zu

Hier ein Beispiel: Die Unterscheidung zwischen den Verben “pouvoir” und “savoir” ist für einen Deutschen, der Französisch lernt, nicht ganz so offensichtlich wie etwa für einen Italiener. Denn im Italienischen gibt es die Entsprechungen “potere” und “sapere”, wohingegen beide Verben mit demselben Wort ins Deutsche übersetzt werden, nämlich “können”. Die Erläuterungen, wann man “pouvoir” benutzt – dann, wenn etwas erlaubt oder möglich ist – und wann “savoir”, das eher “wissen, kennen, fähig sein” bedeutet, werden in den Französisch-Kursen für Italiener einfach weggelassen. Die einzelnen Verbformen von “savoir” und “pouvoir” müssen aber natürlich alle User, die Französisch lernen, gleichermaßen üben.

savoir vs pouvoir

Umgekehrt müssen wir manchmal beim Übersetzen unserer Sprachkurse vom Deutschen in eine andere Sprache Erklärungen hinzufügen. Beispielsweise sind Deutsche es gewohnt, Verben zu beugen: “ich bin, du bist, er/sie/es ist, …”. Im Französischkurs für Deutsche weisen wir also bei der Einführung von “être”, “sein”, nicht extra darauf hin, dass es für jedes Personalpronomen eine eigene Verbform davon gibt. Schwedischsprecher, die für alle Personalpronomen die gleiche Verbform benutzen – “jag är, du är, han/hon/den/det är, …” bekommen jedoch eine zusätzliche Erläuterung, und die sieht dann so aus:

Schwedische Lokalisierung

Hast du’s bemerkt? Auch wenn Deutsch und Französisch nicht zur selben Sprachfamilie zählen, sind sie sich in diesem Punkt doch sehr ähnlich. Wenn du es dir beim Lernen leicht machen möchtest, probier doch mal unsere “Gute Freunde”-Kurse in der Kursrubrik “Neu”! Dort findest du Ausdrücke und Redewendungen in deiner Lernsprache, die dir sicher schon aus deiner Muttersprache bekannt vorkommen.

Du willst Stolperfallen lieber direkt umgehen? Dann schau dir die “Falsche Freunde”-Kurse in der Rubrik “Extras” (wie hier für die Lernsprache Englisch) an. Sie helfen dir, nicht mehr länger Begriffe zu verwechseln, die so ähnlich klingen wie in deiner Muttersprache, aber etwas völlig anderes bedeuten.

Babbel-Aufbaukurse: Was heißt A-B-C und was machen wir besser als die anderen?

Posted on July 30, 2013 by

A1, A2, B1, B2, C1, C2. So heißen Sprachniveaus seit einigen Jahren in Europa. Aber wofür stehen sie? Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER) des Europarats benennt mit A1/A2 die Anfängerniveaus, mit B1/B2 die Mittelstufe und mit C1/C2 die fortgeschrittenen Niveaus.

Vor Einführung des GERs wurde Sprachkompetenz in erster Linie durch Grammatik- und Wortschatzwissen getestet, also: Können Lerner korrekt übersetzen, grammatische Formen bilden und beherrschen sie die Rechtschreibung? Digitale Lernprodukte dieser Tradition lassen auf allen Niveaustufen gerne Vokabeln und grammatische Formen in Lücken füllen – je höher das Niveau, desto komplizierter der Wortschatz oder die Grammatik. Aber leider kann ein Grammatikspezialist mit Wörterbuch-Wissen nicht unbedingt in der echten Welt kommunizieren; das weiß jeder, der in der Schule gute Noten in einer Fremdsprache hatte und im Ausland trotzdem kein Wort herausbringt.

Der GER hat einen anderen Ansatz: Die Sprachniveaus A1 bis C2 bilden ab, wie gut Lerner in verschiedenen echten Kommunikationssituationen zurechtkommen, und zwar in den Kompetenzen Lesen, Hören, Sprechen und Schreiben. Ein paar Beispiele der Fertigkeit “Schreiben”: Auf Niveau A1 kann man Formulare ausfüllen, auf B1 einen kurzen Brief über vertraute Themen schreiben, auf C1 schon einen Aufsatz über komplexe Sachverhalte.

Der GER fokussiert also auf Kommunikation und Handlungsorientierung. Die Niveaubeschreibungen für A1-C2 nennen daher weder bestimmte Grammatikpunkte, noch bestimmte Vokabeln. Gerade Selbstlerner müssen auf Anfängerniveau allerdings eine Grammatik- und Wortschatzbasis aufbauen. Denn ihnen muss klar werden, wie ihre neue Sprache funktioniert und sie brauchen ein paar Vokabelbrocken, um selbst erste Kommunikationssituationen (noch mit kurzen, oft auswendig gelernten Sätzen) bestehen.

Was hat das nun mit Babbel zu tun? Mit unseren Anfängerkursen 1 bis 6 erreicht man Niveau A2. Das ist übrigens das Sprach-Level, auf dem die Meisten nach ein paar Jahren Schulunterricht stehen bzw. standen. Dieses Jahr veröffentlichen wir (nach und nach für verschiedene Sprachen) unsere Aufbaukurse, mit denen man Schritt für Schritt die Kompetenzen des GER-Niveaus B1 trainiert.

In den Babbel-Anfängerkursen stehen die wichtigsten Grammatik- und Wortschatzthemen im Zentrum, jedoch immer handlungsorientiert an authentischen Kommunikationssituationen ausgerichtet. In den neuen Aufbaukursen ist der Fokus umgekehrt: Grammatik- und Wortschatzaufgaben sind ab jetzt stark reduziert und der Schwerpunkt liegt auf Handlung, also selbst lesen, hören, sprechen, schreiben in konkreten Alltagssituationen.

In jeder Lerneinheit der Aufbaukurse erzählen wir eine Geschichte, anhand der die vier Fertigkeiten trainiert werden. In Teil 1 geht es vor allem um’s Hören und Sprechen: Nach einer kurzen Wortschatzeinführung gibt es Diktate, Hörverständnistexte, Ausspracheübungen mit Spracherkennung – und zum Abschluss wird innerhalb der Storyline eine Sprecherrolle in einem Dialog übernommen. In Teil 2 wird geht es mit Lesen und Schreiben weiter: mit Übersetzungsübungen, Leseverständnistexten und Aufgaben zum freien Schreiben, immer innerhalb der Geschichte. Grammatik wird in Teil 1 jeder Lerneinheit implizit über den Wortschatz eingeführt und in Teil 2 erklärt sowie mit Hilfe der Lese- und Schreibaufgaben trainiert.

Während die meisten Sprachlernprodukte auf Mittelstufenniveau nur komplizierte Vokabeln und Grammatikkonstruktionen in Lücken füllen lassen, vermitteln unsere Babbel-Aufbaukurse echte Kommunikationsfertigkeiten.

Probiert unsere Aufbaukurse für Französisch und Englisch aus!

Über die Autorin: Miriam erarbeitete schon für verschiedene Bildungsanbieter Lernmedien mit kommunikativer Sprachdidaktik: von Material für Präsenzkurse über Print und CDs zu Onlinekursen und Apps. Sie ist seit vier Jahren bei Babbel und leitet die Redaktion.

Wie man Sprachen lernt und behält: Der Babbel-Methodenmix

Posted on February 29, 2012 by

Miriam – unsere Redaktionsleiterin – wurde gebeten, einen Artikel für ein E-Learning Buch zu schreiben. Hier ist die Zusammenfassung Ihres Kapitels “Babbel: didaktischer Methodenmix für digitale Sprachkurse”.

“Wie funktioniert das Lernen mit Babbel eigentlich?” fragte mich Ullrich Dittler, Professor für interaktive Medien, für sein Buch E-Learning. Einsatzkonzepte und Erfolgsfaktoren des Lernens mit digitalen Medien. Die Antwort: Babbel ist so effektiv, weil wir nicht auf nur eine Lernmethode zurückgreifen. Stattdessen haben wir einen umfassenden Methodenmix entwickelt, der den verschiedenen Lernbedürfnissen unserer User entgegenkommt:


Wörter imitieren und trainieren:
Bei uns kann man alle neuen Vokabeln durch Hören und Nachsprechen üben – das verankert sie im Gedächtnis und trainiert gleichzeitig die Aussprache. Anschließend wird die Wortbedeutung zugeordnet (die durch Bild und Übersetzung eindeutig klar ist) und die Vokabeln werden geschrieben. Die Wörter werden also nach dem immer gleichen Muster “gedrillt”. Diese so genannten “Pattern Drill”-Aufgaben werden der behavioristischen Sprachdidaktik zugeordnet.

 

Kleine, bunte Vokabelportionen: Neuer Wortschatz wird in kleinen Einheiten von drei bis vier Vokabeln oder Chunks (Sinneinheiten wie z. B. “Ich heiße …” oder “Ich komme aus …”) eingeführt – viel mehr kann nämlich nicht auf einmal im Kurzzeitgedächtnis gespeichert werden. Der Wortschatz wird mehrstufig trainiert (nachsprechen, Übersetzung zuordnen, schreiben), anschließend beschäftigt man sich mit einer oder zwei weiteren Einheiten. Die Einheiten stammen immer aus einem gemeinsamen Wortfeld, durch diese inhaltliche Vernetzung kann man sie sich gut merken. Alle Vokabeln sind bebildert, dadurch werden sie von vielen Lernenden besonders leicht erinnert.

In sinnvollen Zeitabständen wiederholen: Der neue Wortschatz wird automatisch in den Wiederhol-Manager überführt. Dort wird er nach dem “Spaced Repetition”-Verfahren in wachsenden Zeitabständen immer wieder abgefragt, bis er fehlerfrei sitzt.

 

Regelerklärungen: Wir sind überzeugt, dass erwachsene Lerner die Regeln einer neuen Sprache verstehen wollen, weil sie nicht (wie Kinder) durch bloßes Imitieren lernen. Deswegen enthalten die Kurse viele Erklärungen zu Grammatik, Aussprache und Wortschatz in der Muttersprache der Lerner. Unsere Kurse werden sprachkontrastiv entwickelt, Regeln werden also für jede Muttersprache und Lernsprache separat formuliert (ein Deutscher lernt anders Spanisch als eine Italienerin). Die Erkenntnisse zu Informationsverarbeitung und Gedächtnis der letzten drei Punkte stammen aus der kognitivistischen Sprachdidaktik.

 

Freies Lernen: Unsere User wählen aus einer großen Menge an Kursen und Lektionen aus, was sie besonders interessiert. Manche arbeiten am liebsten die Anfängerkurse nacheinander durch, andere surfen immer wieder durch die Kursübersicht und picken sich nach Lust und Laune spontan etwas heraus. Die individuellen Lerninhalte bearbeitet jeder in seinem persönlichen Tempo. In der Community lässt sich frei anwenden, was man in den Kursen gelernt hat. Nach der konstruktivistischen Sprachdidaktik entwickelt jeder User ganz individuell seine Fertigkeiten, indem neue Informationen subjektiv ausgewählt und in Verbindung mit bereits vorhandenem Wissen verarbeitet werden.

Schnell echt kommunizieren: Babbel-User sollen sich schnell verständlich machen können. Deswegen werden in den Anfängerkursen nach und nach die wichtigsten Redemittel für Alltagssituationen vermittelt (wir finden z. B. “Ich nehme einen Kaffee” wichtiger als “Der Ball ist rot.”). Durch Chunks kennt man bald ganze Sätze, auch wenn man die enthaltene Grammatik nicht immer schon selbst bilden kann (dass man im Beispiel “einen Kaffee” sagt – und nicht “ein”). Da man in realen Gesprächen in einer Fremdsprache auch nicht alle Wörter kennt, wird auch nicht der gesamte Wortschatz unserer Dialoge vorher geübt. So lernt man, Unbekanntes aus dem Kontext zu erschließen – zur Not kann man sich die Übersetzung anzeigen lassen.

Und weil man sich in der Realität auf ganz unterschiedliche Art ausdrücken kann, sind in vielen Schreibaufgaben synonyme Lösungen möglich. Besonders schlau sind die fortgeschrittenen Schreibaufgaben unserer Business English-Kurse: Sie werden von einer einer intelligenten und ständig wachsenden Lösungsdatenbank ausgewertet, so dass auch auf Satzebene viele Varianten richtig gewertet werden. Diese Herangehensweise ans Sprachenlernen ist der kommunikativen Sprachdidaktik zugeordnet.

In Gesellschaft lernen: Die Babbel-Community ist der Raum für soziale Lernprozesse. Dort kann man sich einfach austauschen oder auch Gelerntes aus den Kursen anwenden. In jedem Fall unterhält man sich in verschiedenen Sprachen und manchmal auch über verschiedene Sprachen – und festigt so sein Wissen. Mit solchen Interaktionsprozessen in Netzwerken, bei denen man oft “nebenher” lernt, beschäftigt sich die konnektivistische Sprachdidaktik.

 

Wollt ihr mehr über die wissenschaftlichen Ansätze hinter Babbel lesen? Hier findet ihr Miriams gesamten Artikel aus Prof. Dittlers Buch E-Learning. Einsatzkonzepte und Erfolgsfaktoren des Lernens mit digitalen Medien (3. Auflage, Oldenbourg Verlag 2011, S. 191 – 203).