The Babbel Blog

language learning in the digital age

Wie wird man eigentlich Sprachlernexperte bei Babbel?

Posted on August 9, 2017 by

Sprachlernexperte bei Babbel

 

 

Christina (Zweite von rechts) arbeitet seit gut drei Jahren in der Abteilung Didactics bei Babbel. Dort leitet sie eines der Teams aus Sprachlernexperten, das Kurskonzepte und -inhalte produziert und koordiniert – und außerdem an ganz neuen Ideen für die Babbel-App arbeitet. Vor Kurzem hat sie Studierenden Karrieremöglichkeiten für Sprachlernexperten aufgezeigt. Das haben wir zum Anlass genommen, ihr heute ein paar Fragen zu stellen.

 

 

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Schwedischunterricht bei Babbel, mit Babbel

Posted on August 1, 2017 by

 

 

Elin, ursprünglich aus Schweden, ist Projektmanagerin für Schwedisch im Didaktik-Team von Babbel – jenes Team von Sprachexperten, das unsere Kurse erstellt und kontinuierlich optimiert. Elin spricht selbst mehrere Sprachen (drei, um genau zu sein) und hat große Freude daran, die Komplexität des Sprachenlernens zu analysieren und zu verstehen. Hier berichtet sie darüber, wie sie ihren Kollegen bei Babbel mithilfe des Blended-Learning-Ansatzes ihre Muttersprache Schwedisch beibringt.

 

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Porträt – Ein Vater, drei Kinder und ein Kleintransporter: Mailand-Lappland und wieder zurück.

Posted on October 15, 2015 by

Porträt

Hier die neueste Folge unserer Babbel-Nutzer-Porträts: Heute stellen wir euch Giuliano aus Italien vor. Der Architekt und Vater von drei Kindern hatte einen Traum: mit ihnen zusammen in einem ausgebauten Kleintransporter nach Lappland zu reisen. Um die Reise zu finanzieren, hat er über sein Abenteuer einen Blog geschrieben: Rovaniemi Express. Hier erzählt er uns von seiner Reise und wie ihm seine unterwegs erworbenen Schwedischkenntnisse geholfen haben, mit einer ganz neuen Welt in Kontakt zu kommen und seinen Kindern zu vermitteln, dass Sprachen etwas Lebendiges sind.

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Porträt: James & Anna-Louisa – Eine englisch-schwedische Liebesgeschichte

Posted on July 29, 2015 by

user portrait

In diesem Babbel-Nutzer-Porträt stellen wir euch den 20-jährigen James Nash aus Portsmouth in England vor. Hier erzählt er uns alles über seine englisch-schwedische Liebesgeschichte mit Anna-Louisa, die er bei seinem Erasmus-Aufenthalt in Ungarn kennengelernt hat.

 

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Semikommunikation in Skandinavien

Posted on May 20, 2015 by

scandinavian

Elin Asklöv betreut die Schwedisch- und Dänischkurse bei Babbel. Ursprünglich kommt sie aus Linköping in Südschweden, lebt aber inzwischen in Berlin. Hier erzählt sie uns aus ihrer schwedischen Perspektive, wie Kommunikation zwischen den Einwohnern aus drei der skandinavischen Länder funktioniert (oder manchmal auch nicht).

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Frau Minister oder Frau Ministerin? Weibliche Formulierungen bei Berufsbezeichnungen

Posted on March 5, 2015 by

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Nach und nach haben Frauen Positionen erreicht, die ihnen früher versperrt waren. Da in der Vergangenheit wichtige Funktionen in Staat und Gesellschaft ausschließlich Männern vorbehalten waren, fehlten in zahlreichen Sprachen die weiblichen Formulierungen der entsprechenden Titel und Berufsbezeichnungen. Wie passen sich Sprachen dieser neuen Realität an? Anlässlich des Internationalen Frauentages haben wir von Babbel weibliche  Berufsbezeichnungen in verschiedenen Sprachen unter die Lupe genommen.

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Winterbräuche in Schweden und Russland

Posted on December 18, 2014 by

Winterbräuche

Babbel hat gerade zwei neue Kurse zum Thema Winterbräuche veröffentlicht: Winterfeste und Feiern in Russland. In den Kursen kannst du herausfinden, wie die Schweden zu mys stehen, wer ‘Lucia’ ist, wie Russen das neue Jahr feiern und noch Vieles mehr. Aber weshalb finden eigentlich so viele dieser Feiern und Feste im Winter statt?

Stell dir vor, du stehst auf und gehst im Stockdunkeln zur Arbeit. Kurz vor der Mittagspause geht die Sonne auf, nur um dann schon wenig später wieder unterzugehen – deine Pause ist gerade erst vorbei. Du gehst also nach der Arbeit im Dunkeln nach Hause,wachst vierzehn Stunden später wieder auf – und es ist immer noch dunkel. Das mag nicht besonders ansprechend klingen, aber so sieht der Winter in großen Teilen Nordeuropas aus. Feiern und kleine Rituale sind da eine gute Hilfe, um mit dem „langen Fünfuhrtee der Seele“ zurecht zu kommen.

Schauen wir uns etwa die Schweden an. Sie zünden Kerzen an und versammeln sich zu Hause, um ein bisschen mys zu erleben – was soviel bedeutet wie es sich gemütlich zu machen. Mys – das ist heutzutage wohl so etwas wie ein Schlüsselwort für die schwedische Kultur.

Alles ist mys und alle möglichen Wörter können daraus konstruiert werden: myskväll (gemütlicher Abend), höstmys (die Herbstgemütlichkeit), vintermys (die Wintergemütlichkeit), mystofflor (gemütliche Pantoffeln) oder – das berühmteste unter den mys-Wörtern – fredagsmys (die Freitagsgemütlichkeit). Das ist, wenn du mit der ganzen Familie vor dem Fernseher sitzt und Tacos isst. Oder vielleicht auch Kebabpizza, eine schwedische Fusion aus Kebab und Pizza, mit Eisbergsalat und Joghurtsauce obendrauf.

Alles in mys zu verwandeln, hilft den Schweden durch den Winter. Und Mitte Dezember, wenn die Nächte dem julianischen Kalender zufolge am längsten sind, bringt Lucia Licht ins Dunkel. Jeder Kindergarten, jedes Altersheim und jede Kirche wird von einer singenden Luciaprozession besucht, bestehend aus Lucia selbst, mit leuchtenden Kerzen im Haar, ihren weiblichen, tärnor genannten Begleiterinnen und den männlichen stjärngossar (Sternsinger), die riesige Papierkegel auf ihren Köpfen tragen.

Es ist schwer zu sagen, woher der Luciabrauch stammt, aber Teile davon gehen bis ins Mittelalter oder sogar bis in die vorchristliche Zeit zurück. Damals sollen dunkle Mächte ihr Unwesen getrieben haben, um Menschen zu quälen – insbesondere die Hexe Lussi, die mit ihren Lakaien durch den Himmel ritt und auf all jene Jagd machte, die leichtsinnig genug waren, sich draußen aufzuhalten. Später verschmolz diese Legende mit der katholischen Feier zu Ehren der Heiligen Lucia von Syrakus. Heute stellen die Luciafeste eine Mischung aus verschiedenen Traditionen dar, drehen sich dabei aber alle um ein zentrales Thema: Licht in die dunkelste Jahreszeit zu bringen.

Das wichtigste Jahresfest in Russland ist das Neujahrsfest, Novy God (Новый Год). Da auf Silvester (am 31. Dezember) fast direkt Weihnachten (am 7. Januar) folgt, haben die Russen etwa zehn Tage Urlaub mit jeder Menge Champagner, Kaviar und – mit ein bisschen Glück – Geschenken. Die Geschenke werden vom russischen Pendant zum Weihnachtsmann gebracht, dem дед Мороз (Ded Moroz, Väterchen Frost), der in Begleitung seiner Enkelin Снегурочка (Snegurochka, dem Schneemädchen oder Schneeflöckchen) Neujahrsfeste, Schulen und Kindergärten besucht.

Russische Bräuche haben meist religiöse, heidnische oder kommunistische Ursprünge und werden mit großem Enthusiasmus gefeiert, fast wie eine Art Protest gegen die alltägliche Mühsal. Der Alltag in Russland kann mitunter sehr hart sein, sei es im Kampf gegen das Wetter, soziale Ungerechtigkeit oder Bürokratie. Je schlimmer das Problem, desto härter und wilder feiern die Menschen – schließlich weiß niemand, was morgen kommt!

Während die einen an besinnlichen Gemütlichkeitszeremonien mit Glühwein teilnehmen, lassen andere den Wodka fließen, bis der Tag anbricht. Und du? Wie wirst du mit der Dunkelheit des Winters fertig? Hast du einen nordeuropäischen Lieblingsbrauch? Erzähl uns davon in deinem Kommentar!

Übersetzung aus dem Englischen von Inga Opitz

Porträt: Mirelle aus Lausanne

Posted on October 17, 2014 by

Portrait: Mirelle aus Lausanne

Wir starten eine neue Reihe:  Babbel-User-Porträts aus der ganzen Welt – ein Schnappschuss aus dem Leben der Babbel-User, die verraten, warum sie eine neue Sprache lernen. Wenn ihr auch eure Geschichte teilen wollt, schreibt uns einen Kommentar. In diesem Monat haben wir mit Mireille, einer 24-jährige Schweizerin, gesprochen, die Schwedisch aus einem ganz bestimmten Grund lernt: der Liebe.

Meine erste Begegnung mit dem Schwedischen war in der Schule. Als ich 16 war, habe ich dort meinen Freund, einen waschechten Schweden, kennengelernt. (more…)

Die Zungenbrecher-Challenge

Posted on October 1, 2014 by

Zungenbrecher

Wenn man eine Fremdsprache lernt, sind Zungenbrecher hervorragend dafür geeignet, die eigene Aussprache zu trainieren. Zungenbrecher, das sind ganze Sätze oder eine Folge von Worten, die schwer auszusprechen sind. Dahinter steckt oftmals eine Kombination ähnlicher Laute, wie „s“ und „sch“ oder „p“ und „b“. Meistens ist die Bedeutung von Zungenbrechern purer Quatsch, auch wenn der englische Klassiker „She sells sea shells on the sea shore, and the shells that she sells are sea shells, I’m sure“ im Jahre 1908 tatsächlich zu einem ziemlich populären Lied wurde, das auf dem Leben von Mary Anning, einer britischen Fossiliensammlerin, beruhte.

Um unseren neuen Kurs mit schwedischen Zungenbrechern zu feiern, haben wir uns unsere acht Lieblings-Zungenbrecher aus verschiedenen Sprachen – Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch, Dänisch, Schwedisch, Türkisch und Russisch – vorgeknöpft und sie in kurze Animationen verwandelt. Schaffst du es, sie nachzusprechen, ohne dich zu verhaspeln? (more…)